Jünger aussehen (4) – Die Haare

Haare

Haare und Frisur – Was man damit alles anstellen kann, um jung auszusehen

Heute soll es in unserer kleinen Jungbrunnenreihe um das Thema Haare gehen. Die richtige Frisur und die passende Haarfarbe unterstreichen Eure Persönlichkeit und tragen entscheidend dazu bei, auf welches Alter Ihr geschätzt werdet.

Schnipp Schnapp – Haare ab!

Ich wundere mich immer wieder darüber, wieviele Frauen denken, dass sie sich ihr mädchenhaftes Äußeres bewahren, indem sie möglichst lange Haare tragen. Meist stecken sie es ja doch nur zusammen und mit diesen Knoten sehen sie oft älter aus als ihnen lieb ist.

Oder auch die Damen, die einfach ignorieren, dass ihr Haar mit den Jahren doch erheblich dünner geworden ist. Dünne, fisselige Haarspitzen sehen weder schön aus, noch machen sie wirklich eine Frisur. Und jung schonmal gar nicht.

Dabei geht das auch anders. Mit der richtigen Frisur holt man nämlich gut und gerne noch ein paar Jahre raus. Das muss nicht zwingend die oft kolportierte „freche“ Kurzhaarfrisur sein. Aber die Haare einige Zentimeter kürzer und ein wirklich trendiger Schnitt, der zum Typ passt, mogelt auf einfache Weise gut und gerne einige Jahre weg!

Und bitte: niemals „praktisch“ denken. Abgefressene Nackenpartien und frei geschnittene Ohren machen einen Kopf sehr markant und betonen gerne Problemzonen wie Doppelkinn, Nasolabialfalten & co. Besser sind hier weiche Übergänge, fransige Bobs, Pagenköpfe, etc.

Eine gute Beratung und ein Friseur, der sich Zeit nimmt und Euch wirklich anschaut, sind die halbe Miete.

Was ist mit alten Zöpfen?

Ganz gruselig! Reife Frauen mit Zöpfen. Geflochten oder Pipi Langstrumpf-mäßig. Kinder, damit tut Ihr Euch keinen Gefallen. Zöpfe (weit) jenseits der 30 sind tabu! Ihr macht Euch absolut lächerlich damit, glaubt’s mir!

Der Pony…

Solange Ihr kein ganz rundes oder kleines Gesicht habt, wirkt ein Pony immer frisch und mädchenhaft. Ganz davon abgesehen, dass er die Stirnfalten verdeckt. Ganz ohne Botox….ist das nicht toll? 😉

Neue Haarfarbe gefällig?

Weißblondes Haar steht jungen Frauen super, wirkt aber mit zunehmendem Alter eher wie „Schrumpelbarbie“. Geht zu natürlichen Farbtönen über und tragt eher gepaintete Strähnen, als einen durchgefärbten Blondschopf. Brünette oder dunkelere Typen dürfen durchaus aufhellen. Dunkle Töne machen oft älter. Ich selbst kann davon ein Lied singen. Ich mag mein dunkles Haar, musste aber feststellen, dass ich damit zu streng und auch älter wirke. Ich trage mittlerweile den Ansatz in einem wamren dunklen schoko-Ton und das Deckhaar wurde mit ganz natürlich fallenden Strähnen 2 Nuancen aufgehellt. Die schimmern jetzt in einem schönen hellbraun und machen den Look viel frischer.

Bitte nicht: extreme Farbkombinationen, wie kastanienrot und weißblond oder dicke Bandsträhnen als Blickfang. Rote Strähnchen sind auch eher out. Das ist nicht „frech„, sondern ganz furchtbar und hilft nicht wirklich dabei, Euch optisch zu verjüngen. Und hütet Euch vor dem Friseur, der Euch vorschlägt, heute doch einmal „etwas ganz Freches“ zu versuchen…

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4 comments

  • Hi Anja,
    was die „frechen“ bunten Strähnchen betrifft, stimme ich Dir absolut zu. Es soll „frech“ oder „pfiffig“ (was für ein Wort!) wirken, wirkt aber in der Regel ganz fürchterlich bieder.
    Was die Zöpfe betrifft, bin ich allerdings zwiegespalten. Ich traue mich zwar selbst nicht wirklich (weil ich befürchte, zu alt dafür zu sein), ABER ich habe kürzlich eine Friseurin mit langen, dicken grauen(!) Zöpfen gesehen (schätzungsweise ü50) und fand das ganz phantastisch an ihr!
    Lg, Annemarie

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  • Pingback: Jünger aussehen (1) - schminktantenblogschminktantenblog

  • Würdet ihr Fashionistas bitte aufhören, immer und ständig lange Haare jenseits der neunzehndreiviertel zu bashen? Mag ja sein, dass an mancher Frau 21+ ein Bob oder ähnlich langweiliges Gedöns gut aussieht. Die Regel sind doch aber mäßige Schnitte und Omaköppe mit “pfiffigen“ Bicolorfrisen oder sonstigen Zebrastreifen (bei schönem Wetter immer zahlreich in deutschen Innenstädten zu besichtigen).
    Da ist die lange Matte nicht unansehnlicher. Bei der Pflege macht sie bedeutend weniger Arbeit als ein Allerweltsschnitt, der noch dazu täglich langwierig gestylt und alle vier Wochen für Schnitt und Farbe zum Friseur getragen werden muss und dabei zunehmend größer werdende kleine Vermögen verschlingt.
    Wer es richtig macht, bekommt auch mit einem hochgesteckten Schopf die nötige Weichheit ins Gesicht (um nichts anderes geht es doch, oder?) und kann dann bei Anlässen mit Rapunzellänge für Aufsehen sorgen. Ich hab das mal für euch getestet … 😉

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    • Ich bin weder Fashionista noch bashe ich langes Haar jenseits einer gewissen Altersschwelle. Ich mag Herrenschnitte und Bicolorfrisuren auch nicht. Aber genausowenig schön und passend finde ich reife Frauen mit geflochtenen Pipi Langstrumpf-Zöpfen, die in meinen Aufen dann doch einem eher fragwürdigen Jugendideal hinterhergängen.
      Ein tolles Beispiel für Frauen ab 50 mit langem Haar ist z.B. Valérie von Life40up. Sie trägt ihre Frisur lang, aber dennoch gepflegt und modisch, womit sie umwerfend toll aussieht.
      Letztlich ist alles Empfindungssache und Schönheit, die immer im Auge des Betrachters liegt.

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