Röcke zeigen Weiblichkeit: 1 Jahr Lady.Bloggers

Röcke als Statement

Mode wird weicher und weiblicher. Wir müssen unsere Weiblickeit nicht mehr in androgynen Hosenanzügen verstecken (die wir ja auch sehr lässig stylen können, wie wir HIER und HIER schon festgestellt haben), sondern dürfen auch in der Businesswelt durchaus unsere feminine Seite zeigen. Lena Hoschek inspirierte mit ihren Retroschnitten, die Taille und Dekolletee in Szene setzen. Guido Maria Kretschmer ist ebenso seit Jahren dafür bekannt, einfach ganz genau zu wissen, wie man FRAU in femininste Mode hüllt. Designer wie Marina Hörmannseder, Dimitri oder Vladimir Karaleev ziehen da mit. Der nepalesisch-amerikanische Designer Prabal Gurung brachte auf der Berlin Fashionweek das verwöhnte und oft gelangweilte Fashionpublikum zu Begeisterungsstürmen, als er seine sehr weibliche und fast ausschließlich aus Röcken und Kleidern bestehende Ressort-Kollektion zeigte. Auch Steffen Schraut ist bekannt für Schnitte, die auch jenseits von Modelgrößen noch unfassbar toll aussehen und sich bequem anfühlen.
Massenmodeketten wie H&M, Zara oder Mango ziehen seit Jahren nach, sobald ein Trend vom Runway von für stylish befunden wurde und so freue ich mich jedesmal wie ein Schneekönig, wenn ich junge Mädchen und Frauen in hübsche Kleider und Röcke gewandet sehe. Adrett und nett – stark und selbstbewusst trotz alledem.

Die Schminktante und der Rock

Eine Hymne auf die Weiblichkeit also und mit ihr Schluss mit dem Versteckspielen und raus mit den Röcken!
Dabei bin ich bin kein großer Rock-Fan. Nicht, weil ich sie nicht schön fände. Ich könnte mich durchaus in einem engen Bleistiftrock in eleganten hohen Pumps wiederfinden. Da wäre dann nur das Problem mit den eleganten hohen Pumps… die trüge ich 2 Minuten. Danach würde ich HEldentode sterben. Dank abgesenkter Fußgewölbe, schwachem Bindegewebe und einer verkackten Hallux-Valgus-OP sind Highheels so gut wie passé.. leider. Und Bleistiftrock und flache Schuhe: never! …. okay oder nurmit blickdichten Strumpfhosen. Sonst sind meine Waden zu kräftig und ich würde aussehen wie eine Platschkuh.

Außerdem habe ich leider Landkartenbeine. Nach 2 OP’s auch nicht besser und ich bin zu nachlässig, alle paar Monate zu einem Venenarzt zu rennen und einen neuen Besenreiser entfernen zu lassen. Dafür habe ich dann doch nicht genug Disziplin übrig.

A-Linien-Röcke mag ich nicht so gern von der Form. Faltenröcke erinnern mich an meine Pionierzeit in der DDR. Da trug ich oft einen blauen Faltenrock zu Pionierbluse und Halstuch mit Käppi. Dieser Style gehört für mich in eine so andere Ära – muss ich also auch nicht mehr haben.
Erinnert ihr euch an den kleinen blauen Wollrock von Marc Cain, der ganz lange im Schrank hing, weil ich ihn irgendwie nie vernünftig für mich stylen konnte? Und dann für euch hier auf dem Blog gestylt habe, nachdem viele Leser Stylingberatung gespielt haben? Hier könnt ihr nochmal beide Artikel dazu anschauen:

HILFE! Zum Rock hab ich nichts anzuzieh’n 

Montagsmode: Der Rock hat jetzt was anzuzieh’n 

Leider sind der Rock und ich keine Freunde geworden und ich habe ihn verkauft. Möge ihn eine andere Trägerin heiß und innig lieben und ihn ganz oft tragen. Das hat er verdient, der Rock!

Neuerdings habe ich meine große Liebe zu Hoschek-liken Glockenröcken entdeckt. Dass sie auftragen weiß ich. Dafür betonen sie aber auch ganz toll Kurven und Taille. Das finde ich ganz besonders schön, denn viele meinen immer ich wäre so schmal…was ich gar nicht bin. Ich hab nämlich durchaus Rundungen vorzuweisen :-). Wenn diese Röcke dann noch eine midi-Länge haben, unter der blaue Adern nicht zu krass auffallen oder sich easy abschminken lassen: PERFEKT!

Mode ist so divers wie jede Frau – so verschieden wie jede Persönlichkeit!

Stellen wir an diesem Punkt des Artikels einfach mal fest: über Mode lässt sich allenfalls nachdenken, aber nicht streiten. Der Rock als solches steht für mich immernoch für Weiblichkeit und heutzutage zeigt sich Rockmode zu verschieden, dass jede Frau „ihren“ Rock finden sollte. Lang und schmal, kurz und eng, weich fließend, glockig schwingend… es ist für jede unserer vielen verschiedenen Persönlichkeiten die passende Ausdrucksweise über einen Rock dabei.

Glaubt ihr nicht?

Die LADY.BLOGGERS im Rock

Dann schaut doch mal: Wir Lady.Bloggers machens vor!
6 Frauen, wie sie unterschiedlicher nicht sein können. Und doch eint uns Eines: WEIBLICHKEIT! Lady.Blogger-Treffen zu koordinieren ist bei unseren gefüllten Terminkalendern wirklich kein Spaß. Sich mit der Queen zum Schwätzchen zu verabreden wäre einfacher. Und doch haben wir es bisher immer irgendwie geschafft uns persönlich zusammenzufinden, um Strategien für das Projekt zu entwickeln. Ein Fotoshooting gehörte bisher immer dazu! Dieses Mal haben wir auf einen uniformen Look verzichtet und uns dem ROCK gewidmet. Conny mit ihren tollen Beinen im kurzen Mini, Cla mit ihrer schmalen Silhouette in sommerfirschem Pink und fließendem Material, Valérie ladylike in A-Linie, Stephanie, Susi und ich haben uns für volumigere Schnitte entschieden. Alle ganz verchieden und trotzdem stylish, chic und typgerecht.

An unserem ersten Geburtstag dürft ihr heute kräftig mit uns feiern und wer mag, darf sich auch gleich noch durch die Blogs der Kolleginnen klicken:

Cla – Glam up your lifestyle

Conny – Conny Doll Lifestyle

Stephanie – Modeflüsterin

Susanne – Texterella

Valérie – Life40up

Die Lady.Bloggers machen eine kleine Pause und machen danach ganz entspannt zu viert weiter, dabei bleiben Cla von Glam up your Lifestyle, Conny von Conny Doll Lifestyle, Stephanie die Modeflüsterin und Anja die Schminktante.

Die LADY:BLOGGERS und der Dornröschenschlaf

Und ausgerechnet an unserem ersten Geburtstag mussten wir uns etwas eingestehen:

Die Lady.Bloggers gehen in den Dornröschenschlaf und machen auf kleiner Flamme zu viert weiter, bis das neue Konzept für das Bloggerprojekt steht.

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3 comments

  • Pingback: Mini, Midi, Maxi: 6 Sommerröcke und die richtige Rocklänge | Die Modeflüsterin

  • Mmhh, ich dachte was hat sie denn da an? Ich finde irgendwie sieht der Rock zu groß aus?!
    Zumindest glaube ich , wie Stefanie schreibt, einen Tacken kürzer wäre ideal. Ich habe genau das gleiche „Wadenproblem“….sowohl kräftig, als auch Landkarten- artig. Da muss man genau taxieren. Ich ärgere mich, nicht eher Kleider und Röcke getragen zu haben, als es eigentlich noch gut aussah, nur meinem eigenen kritischen Blicken nicht zusagte. Das hab ich davon. Ich spreche allen zu, sich ruhig zu trauen. Hosen gehen auch später nochLG Michaela

    Reply
    • Nunja…sie trägt da einen Rock… :-)))
      Und Du hast ganz richtig gesehen. Ohne Sicherheitsnadel wäre der Rock deutlich zu weit. Als ich ihn kaufte, saß er noch wie angegossen, nach dem anstrengenden Umzug und viel Sport schlackert er um die Taille. Fürs Foto hat ihn mir Stephanie allerdings zurechtgesteckt. Ich liebe ihn trotzdem und trage ihn mit Selbstbewusstsein durch die Welt ;-).
      LG
      Anja

      Reply

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