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Deep Shit: Warum es gut tut seine Komfortzone zu verlassen und was Sylt und was großartige Frauen damit zu tun haben

Heute gibt es Gedankensalat, oder wie ich es nenne: Deep Shit von Sylt. 

Wie die Überschrift bereits erahnen lässt, gibt es heute den versprochenen Beitrag über das, was auf Sylt passiert ist. Oder vielleicht richtiger: was die Zeit auf Sylt ausgelöst hat. Was nämlich ganz harmlos anfing, hat so viele Gedanken freigesetzt, dass ich noch während ich schreibe darüber nachsinne, wie ich es angemessen in Worte kleiden kann…

Kennt ihr das?
Situationen, die einfach so entstehen und einem so wahnsinnig viel für sich selbst mitgeben, dass man einfach kaum ausdrücken kann, was das mit einem macht. Weil diese Zeit, diese Begegnung, dieses Gespräch, dieser Moment oder Augenblick, diese Umgebung oder was auch immer, einfach so wertvoll für einen selbst geworden ist, dass man es bewahren möchte wie etwas, das ganz zart und zerbrechlich ist. Man möchte es nicht festhalten, weil es Freiheit braucht. Und doch möchte man davon zehren und weitergeben, was das Herz so erfüllt.

Deep Shit. Ich hatte euch vorgewarnt…

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Die Schminktante verreist nach Sylt und bricht mit allen Klischees. Urlaub an der Nordsee.

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Am Anfang stand eine Idee

Vor fast einem Jahr bin ich von Potsdam nach Karlsruhe umgezogen. Für jemanden, der als Selbstständige arbeitet wie ich bedeutet jeder dauerhafte Ortswechsel “Alles auf Anfang!”.
Den ein oder anderen Kontakt hat man bereits geknüpft und ist dankbar für jeden Rat oder Tipp. Aber die neuen Kontakte sind auch keine Berufsberatung und haben ihren eigenen Alltag zu bewältigen. Weshalb man selbst aktiv werden muss. Es nennt sich schlicht und einfach Akquise und eigentlich hasse ich nichts mehr als das Klinkenputzen. Man setzt sich auf einen Präsentierteller, schwingt den Pinsel und ruft: ‘Schaut alle her! Das bin ich und das kann ich und das biete ich an!’ 

Und so schwer es ist, bietet die Aufgabe, sich neue Geschäftsfelder und Partner zu suchen doch auch immer wieder Potential für neue Ideen und die Möglichkeit, seiner Kreativität freien Lauf zu lassen.
Eine dieser Ideen war es, deutlich stärker ins Coaching einzusteigen. Ich liebe es, Frauen zu zeigen, wie schön sie sind und wie sie mit ganz einfachen Handgriffen ihre Schönheit ganz nach ihren Bedürfnissen unterstreichen können. 

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Die Schminktante verreist nach Sylt und bricht mit allen Klischees. Urlaub an der Nordsee und warum es gut tut, die Komfortzone zu verlassen.

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Uta hat meinen Artikel über das Beautycoaching gelesen und auch ihre Gedanken begannen zu fliegen… Sie schrieb mir eine E-Mail, ob wir nicht irgendetwas zusammen machen sollen. Es folgte ein Telefonat….und dann noch eins und noch eins. Uta bietet einmal im Jahr eine Strickreise an. An 2x 4 Tagen kommen Frauen in den wunderschönen Appartments vom Alten Konsumverein in Westerland zusammen, reden und stricken. Es ist eine Art “Me-Time”, eine Auszeit für jede einzelne. Ob man soetwas nicht in anderer Art auch mit Beauty verbinden könnte.
Lange Rede, kurzer Sinn: wir hoben gemeinsam die Idee aus der Taufe, eine Woche Beautycoaching auf Sylt anzubieten. Me-Time mit ganz viel Sylt, Meer, Strand, Wohlfühlen und sich selbst in einem Beautycoaching näherkommen. Ganz nebenbei noch ein paar tolle Kniffe für die eigene Make up Routine vom Profi lernen.
Um ein Feedback zu bekommen und das ganze ein bisschen weiter publik zu machen, sollten am Anfang 3 wunderschöne Tage für ausgesuchte Bloggerkollegen stehen. Vielleicht würden sie bei Gefallen ihre Erlebnisse mit ihren Followern und Lesern teilen wollen? Schnell war eine Liste erstellt, ein Konzept geschrieben und Einladungen verschickt. Es kamen Zu- und auch Absagen und relativ schnell stand fest, dass wir ein kleines, aber feines Grüppchen werden würden.

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Die Schminktante verreist nach Sylt und bricht mit allen Klischees. Urlaub an der Nordsee und warum es gut tut, die Komfortzone zu verlassen.

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Augen zu und durch

Ich betrachte es im Nachhinein wie eine Fügung, dass sich genau dieser Kreis Frauen finden sollte. Erklären kann ich es leider nicht. 

Jeden Tag, der die Reise nach Sylt näherrücken ließ, fragte ich mich was ich mir da bloß wieder eingebrockt hatte. Es wäre doch so schön und so gemütlich zuhause. Wieso eiere ich 9 Stunden mit dem Zug nach Sylt…? Wofür machen wir Beautydays mit Frauen, die ich zwar als Kollegen schätze, aber die kilometerweit weg von meinem Einzugsgebiet leben?
Offenbar folgte ich auch hier einer imaginären Eingebung. Noch am Tag vor der Abreise war meine Nervosität so groß, dass ich am liebsten alle Koffer wieder ausgepackt und die ganze Nummer abgeblasen hätte.

 

Allein: da standen auf Sylt bereits Kisten voller Beautykram von meinen Partnern (Clarins, Beyer & Söhne, Clinique, Parsa Beauty und hey hey paper), die tolle Sachen zur Bestückung der Goodiebags bereitgestellt hatten. Aber noch wichtiger: da freuten sich 4 Frauen wie Bolle auf eine tolle Auszeit und auf ein Beautycoaching vom Profi.

Augen zu und durch. In meinem Fall hieß das: ab in den Zug und los. Und nach anfänglicher Aufregung schob sich ganz langsam eine unbändige Freude in meinen Bauch. Dann in mein Hirn und zu guter Letzt auch in mein Herz. In Hamburg war ich wieder ganz ichselbst und voller Vorfreude. Andrea und Sabine waren schon vor mir angekommen, Bettina und Denise würden am nächsten Tag folgen. Der Bauch spielte Nina Ruge und sagte: alles wird gut!

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Die Schminktante verreist nach Sylt und bricht mit allen Klischees. Urlaub an der Nordsee und warum es gut tut, die Komfortzone zu verlassen.

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Alles kommt wie es kommen soll

Mit der herzlichen Umarmung einer ganz aufgeregten Uta, die mich am Westerländer Bahnhof in Empfang nahm, begannen 4 wundervolle Tage…

Wir kannten uns teilweise von unseren Blogs, manche von uns sind sich auch schon persönlich begegnet. Als wir alle zusammentrafen war da nur ein ganz kurzer Moment des Innehaltens und ein noch kürzerer des “Fremdelns”. Das Eis brach noch in der ersten Viertelstunde. Als wäre es schon immer so gewesen begegneten wir uns ganz unverstellt. Ohne Vorurteile. Ohne Erwartungshaltung aneinander. Dafür mit großem Vertrauen, mit Freude und Neugier auf die jeweils andere Person und mit sehr viel Respekt und Achtsamkeit. Wir haben ganz unbewusst alle Bewertung dem Ort, der Zeit, dem Event und den anderen gegenüber fallen gelassen. Wir haben uns unvoreingenommen wie Kinder auf diese Zeit eingelassen, die wir mit dem Motto einläuteten: Alles kann – nichts muss!

So kam es, dass wir ungeschminkt im Schlumperlook am großen Tisch zusammen saßen und das Frühstück um tiefgehende Gespräche erweiterten. Dass wir die Zeit miteinander so sehr genossen, dass wir ganz ohne aufoktruierten Herdentrieb und Schwarmverhalten immer wieder zusammenfanden. In der Sansibar versackten und kichernd beschwippst die Nächte zu Tagen machten, weil wir irgendwie alle nicht genug voneinander bekommen konnten.
Ganz einfach so erzählten wir Geschichten aus unserem Leben. Sprachen über Gefühle, Ängste, Sorgen und größte Freude. Wir haben miteinander gelacht bis wir Bauchschmerzen hatten und weinten gemeinsam, weil einem eben manchmal einfach das Leben in die Quere kommt. Wir haben uns gegenseitig aufgezogen und derbe Scherze gerissen. Und wir alle spürten, dass da etwas ganz Besonderes entsteht. Es war, als würden sich richtig gute Freundinnen treffen, um gemeinsam einfach eine schöne Zeit zu haben. Ohne den Anspruch zu erheben, es müsse ganz besonders toll oder besonders oder schön werden. Wir haben es einfach laufen lassen und zugesehen, was es bringt.

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Die Schminktante verreist nach Sylt und bricht mit allen Klischees. Urlaub an der Nordsee und warum es gut tut, die Komfortzone zu verlassen.

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Sorge Dich nicht – lebe!

So oder so ähnlich hieß doch mal irgend so ein Bestseller, oder?

Noch immer kann ich nicht ganz fassen, wie außergewöhnlich diese Zeit auf Sylt gewesen ist und was aus dieser kleinen Idee mit so ein bisschen Beautykram entstanden ist. Ich durfte großartige Frauen kennenlernen und wage zu behaupten, damit auch neue Freundinnen gefunden zu haben. Ich verspüre eine ganz tiefe Dankbarkeit darüber, dass Uta das kleine Samenkorn mit ihrer ersten E-Mail an mich gelegt hat. 

Und dass ich mich einfach getraut und losgelegt habe. Dass ich meine ach so bequeme Komfortzone verlassen habe und sprichwörtlich übers Schlüpfergummi gehüpft bin. Zuhause ist es schön. Und bequem. Und gemütlich.

Aber zuhause kennt man auch alles. Da ist nicht so viel Neues.

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Die Schminktante verreist nach Sylt und bricht mit allen Klischees. Urlaub an der Nordsee.

Foto: Andrea/ www.dreiraumhaus.de

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Wenn man dagegen hinaus geht in die Welt und sich ganz unvoreingenommen dem stellt, was einen erwartet, kann man ganz großes Glück haben. Man muss sich nur ein bisschen trauen! Klar ist das erstmal unbequem und fühlt sich arg fremd an. Aber was man unter Umständen dafür zurück bekommt ist so viel mehr. 

Es ist deutlich mehr als es jede noch so bequeme Komfortzone jemals sein könnte. Es bewegt Körper und Geist und daraus kann echt Schönes entstehen. Natürlich hatten wir auf Sylt ganz großes Glück. Da trafen sich zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Menschen in der richtigen Umgebung mit Respekt und auf Augenhöhe.

Ich möchte euch ans Herz legen zu versuchen, auch für euch solche Momente zu schaffen. Schnappt euch eure liebsten Vertrauten und nehmt euch einfach mal richtig Zeit für euch! Kommt nicht mit irgendeinem “aber”, davon haben wir alle ausreichend. Holt Luft und geht los!

L-A-S-S-T   L-O-S !

Ihr werdet sehen, um wieviel reicher ihr zurückkommt! Mit Wind in den Haaren und mit Glanz in den Augen. Kann es Schöneres geben??

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Lust auf noch mehr davon? Dann könnt ihr euch gerne auch bei allen anderen Damen aus dieser wunderbaren Truppe festlesen:

Denise – Frl. Ordnung
Wochenglück-Rückblick 100218 | Syltglück2018
Beautycoaching mit der Schminktante

*

Bettina – Die Alltagsfeierin
{DIE ALLTAGSFEIERIN UNTERWEGS} * Sylt-Glück 2018
{SEELENSACHEN} Nr. 18 * Beautycoaching bei der Schminktante *

*

Sabine – Me & Mr. Right
#buchstabensalat
#syltglück2018

*

Andrea – Dreiraumhaus
BEGEGNUNGEN…
DIE SCHÖNSTEN FERIENWOHNUNGEN AUF SYLT…DER ALTE KONSUMVEREIN IN WESTERLAND!

Alles Liebe, Eure
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12 Comments
  • Bettina
    Februar 23, 2018

    So du Süße, jetzt sitze ich hier und MIR tropfen die Tränchen in den Kaffee. Das hast du so traumschön geschrieben, so traumschön wie es eben auch war. Und ich durfte Teil dieses wunderbaren Projektes sein, das sich eben auch wie ein Anfang anfühlt. Ein Anfang von etwas, dass nicht spannender sein kann, ganz viel „alles kann, nichts muss“ beinhaltet und sich richtig gut anfühlt.
    *
    Dankeschön Anja und ich freue mich schon auf unser Wiedersehen.

    Dicke Umärmelung
    Bettina

  • Denise
    Februar 23, 2018

    Wunderschön geschrieben! GENAU SO WAR ES!!!

  • me
    Februar 23, 2018

    danke für diese wundervolle perspektive unserer gemeinsamen zeit. ich kann gar nicht beschreiben, was ich empfinde, wenn ich eure perspektiven lese. ja, die komfortzone zu verlassen ist gar nicht so einfach. aber das leben hat wunderbares für uns bereit und mit und durch euch habe ich einmal mehr gelernt loszulassen und zu gehen.
    hab einen feinen tag!
    ich schicke dir ein lächeln und heute abend dann die sonne und die wärme floridas!
    ich drück’ dich!
    bine

    PS schau mal rein, ich nehm’ dich ein stück mit :*

    • schminktante
      Februar 23, 2018

      Oh ja! Das mach ich und freu mich drauf!!!
      Alles Liebe
      Anja

  • Lynn
    Februar 23, 2018

    Das klingt fabelhaft! Bin gespannt aus alles was sich daraus entwickelt. So ein beutycoaching auf Sylt kann ich mir super vorstellen

    • schminktante
      Februar 23, 2018

      Vielleicht wird es eine zweite Runde Ende des Jahres geben. Oder nächstes Jahr wieder. Ich bin für alles offen ;-).
      LG
      Anja

  • Nina
    Februar 23, 2018

    Liebe Anja,
    es war wohl wirklich etwas ganz Besonderes, was ihr da auf Sylt erlebt hat und ja, jede(r) von uns sollte hin und wieder aus dem Alltag „ausbrechen“, um den Horizont im wahrsten Sinne des Wortes zu erweitern. Mich hat eure Reise auf jeden Fall dazu animiert meinen nächsten Mädelsurlaub zu planen. Ich finde, es ist eine ganz besondere (und manchmal auch total alberne) Zeit, wenn man mal nur mit Frauen unterwegs ist. Es war wirklich sehr schön, euch „begleiten“ zu dürfen.

    liebe Grüße Nina

  • Susanne
    Februar 26, 2018

    Ein wundervoller Beitrag, das klingt nach einer beneidenswerten, intensiven Zeit! Vielen Dank fürs Teilen!

  • Rosalie
    März 3, 2018

    Wow, danke für die Teilhabe an deinen Gefühlen, Unsicherheiten und Freuden! Sehr berührend, was Du da mit uns teilst.
    Mit dem Loslassen und losgehen bin ich auch schon eine Weile beschäftigt… immer wieder ein Angang.
    Ein wunderbares WE für Dich,
    Rosalie

  • […] Hier gehts zur Schminktante auf Sylt! […]

  • […] wurde aus vielen perspektiven schon geschrieben. jede von uns hatte eine andere sicht auf das erlebte coaching bei anja aka schminktante. denise beschreibt ihren abend auf der sansibar, sie kam direkt vom […]

  • […] November 2017….meine erste BLOGST-Konferenz. Knapp 200 Frauen und ca. 4 Männer auf einem Haufen. Lernen in allen erdenklichen Formen: von Vorträgen, voneinander und miteinander. Allem voran aber das Kennenlernen. Denn ohne dass man sich kennt, kann man sich nicht vernetzen. Ich war total erstaunt und überrascht, wieviele Bloggerkolleginnen mich kannten, obwohl sie gar nicht mein Themenfeld bedienen, sondern mit ihren Spezialthemen ganz woanders zuhause sind. Eine von ihnen ist Bettina…. am zweiten Tag der Konferenz stand sie vor mir, strahlte mich an und flüsterte, wie gern sie doch mal ein Beautycoaching bei mir machen würde. Der Rest ist Geschichte: im Februar lud ich sie nach Sylt ein und ihr Träumchen von einem Beautycoaching mit der Schminktante wurde wahr. Die ganze Sylt-Story könnt ihr hier nocheinmal nachlesen. […]

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