Werbung – Hautpflege im Winter muss ein bisschen anders sein als im Sommer. Ich empfehle in diesem Beitrag Produkte meiner Kooperationspartner. Das passiert zwar unbeauftragt, aber das ein oder andere Produkt war ein Pressemuster, weshalb dieser Beitrag als Werbung gekennzeichnet werden muss. Ihr wisst: Ich promote nur Dinge, die ich wirklich empfehlen kann!
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Falls ihr euch wundert, warum eure Hautpflege gerade so gar nicht mehr ausreicht, ist das heute genau der Artikel, den ihr braucht – und eure Haut vielleicht auch ;).

Mit etwa zwei Milliarden Hautzellen schützt unsere Haut als größtes Organ den Körper vor Krankheitserregern, Sonneneinstrahlung, Überhitzung und Austrocknung. Wenn der Winter kommt, verändern sich die Bedingungen für unsere Haut. Trockene Heizungsluft drinnen, niedrige Temperaturen draußen. Das macht ihr ordentlich zu schaffen.

Bei einer Außentemperatur von 8 °C wird die Talgproduktion gestoppt. Logischerweise schwitzen wir bei Kälte auch weniger. Dadurch bekommt die Oberhaut viel weniger Wasser ab als in wärmeren Monaten. Das kann unseren Fett- und Wasserhaushalt etwas durcheinanderwirbeln. Wenn jetzt auch noch Wind, Nässe, Kälte oder Heizungsluft hinzukommen, trocknen die Hautstellen, die nicht durch Kleidung geschützt werden, richtiggehend aus. Das bekommen wir vor allem im Gesicht, an den Lippen und an den Händen recht schnell zu spüren. Auch Arme und Beine werden trockener, denn dort sitzen von Natur aus weniger Talgdrüsen.
Die Blutgefäße verengen sich, um Wärme zu speichern – die Haut wird dann weniger gut durchblutet und wirkt blasser als gewöhnlich. Das erklärt, warum man beim Wechsel von draußen nach drinnen manchmal so schöne rote Bäckchen bekommt: Da weiten sich die Gefäße nämlich wieder und der verstärkte Blutfluss lässt uns richtiggehend glühen.

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Pflege für Winterhaut

Damit unsere Haut in der kalten Jahreszeit nicht wie Trockenobst schrumpelt, braucht sie im Winter Unterstützung!
Die Hautbarriere spielt dabei eine wichtige Rolle. Wenn sie intakt ist, ist das schon die halbe Miete. Denn die Hautbarriere mit ihrem Gemisch aus Hautschüppchen und hauteigenen Lipiden wirkt wie ein Schutzwall gegen äußere Einflüsse und das Verdampfen von Wasser aus der Haut (Feuchtigkeitsverlust).
Im Winter wird die Barrierefunktion durch verschiedene Faktoren geschwächt. Kalte Luft draußen und Heizungsluft drinnen sorgen dafür, dass die Haut im Winter deutlich schneller Feuchtigkeit verliert.
Die hauteigenen Lipide zwischen den Hautzellen der Hautbarriere sind bei niedrigeren Temperaturen im Winter weniger flexibel und werden härter. Dadurch wird die Hautbarriere poröser: Wasser kann schneller entweichen.

Jetzt ist genau die richtige Zeit, die Routine ein bisschen anzupassen. Ich verrate euch, wie!

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Hautpflege im Winter - die besten Tipps auf schminktante.de.
Foto: Johannes C. Hüsch /ja-klar.com

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Winterroutinen in Sachen Hautpflege

Starten wir mit der Reinigung. Da ihr ja ganz bestimmt Reinigungsprodukte ohne aggressive Tenside benutzt (!), können wir das abkürzen. Nutzt ihr doch, oder?? 😉
Wenn nicht, könnt ihr ab jetzt darauf achten. In der INCI-Liste eines Produktes sollten keine Laureth Sulfate stehen, sondern eher Inhaltsstoffe wie z.B. Coco-Glucoside, Lauryl Glucoside, (Di)Sodium Cocoyl Glutamate oder -Glycinate. Morgens eher lauwarm und nur mit Wasser reinigen, abends ein Reinigungsprodukt nutzen. Gegen mildes Double Cleansing ist nichts einzuwenden.

Meine All-Time-Favorites:
Reinigungsbalsam von Skincerely Yours
Cleanser von Beyer & Söhne
Milde Reinigung von Skincerely Yours
Cleanser von JACKS beauty line
The Ceramide Oil Serum Cleanser von ruhi rituals

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Normalerweise pflegen wir unsere Haut mit einer guten Mischung aus Feuchtigkeit und Fett. Oftmals ist die Nachtpflege fettreicher als die Tagespflege. Und genau jetzt im Winter können wir diese Routinen entweder tauschen oder die Haut zusätzlich pflegen, um sie und ihre Schutzbarriere optimal zu unterstützen.
Damit die Haut in der Kälte geschützt bleibt, freut sie sich nämlich besonders tagsüber über ein Plus an rückfettenden Substanzen. Mit ein bisschen mehr Fett und (halb-)okklusiv (abdeckend, aber atmungsaktiv) wirkenden Inhaltsstoffen wie Sheabutter, Squalan oder Ceramiden bleibt die Haut geschmeidig, das Wasser in ihr eingeschlossen und sie so vor dem Austrocknen bewahrt. Wenn ihr also ein sehr flüssiges Serum verwendet, kann es durchaus sinnvoll sein, die Tagespflege ein bisschen anzureichern, um den Schutzfilm ein bisschen zu pushen. Am einfachsten gelingt euch das mit Squalan. Als körpereigener Feuchtigkeitsspender kann Squalan pur aufgetragen werden oder jede Pflege wohltuend anreichern. So müsst ihr eure Lieblingspflege nicht direkt durch ein anderes Produkt ersetzen.
Wer täglich Sonnenschutz benutzt, gibt eventuell schon ins Serum etwas mehr „Nahrung“, um die Leistung des Schutzes nicht zu verringern.

Meine Produkttipps dazu:
Squalan von Beyer & Söhne
Beauty Elixir von JACKS beauty line (auch Squalan)

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Hautöle mag die Haut im Winter ganz besonders gern, und zwar überall am Körper.
Es gibt nur eine Sache, auf die ihr achten müsst: Öle brauchen Freunde, die sie in die Haut schleusen. Sogenannte Vermittler oder Emulgatoren. Auf trockene Haut aufgetragenes Öl bringt nicht so richtig viel und kann im schlimmsten Fall auf Dauer eher austrocknend als nährend wirken. Am besten und ohne großen Aufwand funktioniert ein Hautöl, wenn es auf noch feuchte Haut aufgetragen wird. Ob das Wasser ist (nach dem Duschen oder Baden) oder das Serum, das noch nicht gänzlich in die Haut eingezogen ist, bleibt euch überlassen.
Wem reines Öl auf der Haut zu viel ist, Squalan zur Anreicherung der Hautpflege aber nicht ausreicht, kann auch mal ein oder zwei Tropfen Öl in die Hautpflege geben. Wirkt garantiert!

Meine liebsten Hautöle:
Faltenbügler von Mari & Anne
Intensiv Pflege Kapseln von Annemarie Börlind
The Bakuchiol Oil Serum oder The Adaptogen Vitamin C Oil Serum von ruhi rituals
Skin Recovery Essence von Hesse Organic Skincare

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Die Special Treatments für den Winter könnt ihr natürlich auch bei reichhaltigerer Pflege in eure Routinen einbauen.
Retinol bzw. Retinal wirkt stark hauterneuernd und ist besonders in der lichtarmen Jahreszeit empfehlenswert, weil es die Haut nicht nur erneuert, sondern auch lichtempfindlich macht. Wer daran gewöhnt ist, kann es täglich nutzen (wobei Retinal direkter wirkt als Retinol). Einsteiger starten bitte mit niedrigen Dosierungen ein- bis zweimal pro Woche (Erstverschlimmerung ist möglich) und steigern langsam bei guter Verträglichkeit. Mit Fruchtsäurepeelings ist das ähnlich. Höhere Dosierungen (ab 10%) empfehle ich einmal pro Woche am Abend. Achtet bitte unbedingt tagsüber auf Sonnenschutz! Sonst habt ihr am Ende nichts von den hauterneuernden Produkten. Vergisst man ja gerne mal, wenn die Sonne nicht scheint. Ist aber wichtig!
Auch Masken haben weiterhin große Vorteile für eure Haut. Ich liebe sie sehr als Overnight Treatments und im Winter auch gerne mal mit einem Tröpfchen Öl als Zusatz. Sie sind das Extra an Feuchtigkeit, Regeneration und Nahrung, damit eure Haut auch im Winter strahlt.
Und wenn sie arg blass ist, dann helfen euch Selbstbräuner. Sicher sind die, die nur mit Erythrit arbeiten und DHA (Dihydroxyaldehyd) weglassen.

Meine ganz persönlichen Lieblinge für Special Treatments:
Retinol oder Retinal Booster von Beyer & Söhne
Night Cream von JACKS beauty line
The Adaptogen Retinal Serum von ruhi rituals

Hydromaske von cicé (All-time-favorite!)
Ruhezeit von Rosenreich (aus der Feder der Macher von Shamanic, richtig toll im Winter)
Rich Hydration Mask von colibri Skincare

Hyaluron Self Tan Serum von Shamanic

Face & Body Self Tan Moisturizer von Shamanic
Self Tan Drops von JACKS beauty line

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Was für unser Gesicht gilt, gilt auch für den Körper. Auch wenn wir ihn im Winter gerne dick einmummeln. Die ein oder andere unter euch wärmt sich vielleicht gerade jetzt gerne in der Sauna auf. Oder vergisst (wie ich) immer ihre Handschuhe. Körperhaut, Lippen und Hände profitieren von den oben genannten Tipps ganz genauso wie das Gesicht.
Das war aber eh schon allen klar, oder?

Und jetzt verratet mir doch bitte in den Kommentaren: Stellt ihr eure Hautpflege im Winter um, oder kommt ihr mit euren Routinen das ganze Jahr über klar? Ich freue mich auf rege Wortbeiträge ;-).

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