Werbung – Alle Büchertipps in diesem Artikel sind verlinkt, sodass ihr sie nicht selbst im Internet suchen müsst. In der Schminktanten-Redaktion wird niemand für diese Büchertipps in irgendeiner Weise bezahlt. Es sind reine Herzensempfehlungen.

Titelfoto: moritz320/Pixabay

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Franzi schrieb einleitend zu den Büchertipps im Oktober: „Wenn die Tage kürzer und dunkler werden, wird es oft schwer, den Kopf oben zu halten und sich auf Positives zu konzentrieren.“
Klar: In den Nachrichten morgens nichts als Horrormeldungen. In den „sozialen Medien“ geht es oft alles andere als sozial zu und man denkt, es wird nur ausgespielt, was möglichst laut und polarisierend ist. Das schafft eine angespannte Grundstimmung, die uns gerne mal durch einen ganzen tag begleitet und am Ende blaffen wir dann die an, die gar nichts dafür können, dass die Welt ist wie sie ist.
Allerhöchste Zeit, den Kopf mal richtig zu schütteln und ein bisschen Glitzer und Glimmer in Form von positiven Dingen zu finden.

Findet ihr nicht auch?

Um euch ein paar Lichtblicke zu schicken, hat Franzi für Oktober drei Bücher für euch zusammengestellt, die auf ganz verschiedene Arten das Leben positiver denken lassen.

Let’s go! Geben wir den Tagen mehr Leben!

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Büchertipps von Franzi Kurz für schminktante.de im OKtober 2026. Gretchen Rubin "Das Happiness Projekt".

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Gretchen Rubin
Das Happiness-Projekt



Oder: Wie ich ein Jahr damit verbrachte, mich um meine Freunde zu kümmern, den Kleiderschrank auszumisten, Philosophen zu lesen und überhaupt mehr Freude am Leben zu haben

Die Autorin Gretchen Rubin wollte ein Jahr lang ausprobieren, was sie glücklicher machen könnte und hat Listen gemacht. Jede Menge Listen 😉. Und diese Monat für Monat thematisch zusammengefasst abgearbeitet. Daraus ist ein Buch entstanden, indem sie uns an dem Prozess, ihren Fort- und Rückschritten und ihrem Freundes-und Familienleben während dieser Zeit teilhaben lässt. Am Ende jedes Monatskapitels gibt es zwei leere Seiten auf denen wir notieren können, was wir in diesem Monat umgesetzt haben und wie es uns damit ging. Die Themenblöcke sind u.a. Liebe, Freundschaft, Achtsamkeit, Ewigkeit und Einstellung. Ich habe es in einem Rutsch durchgelesen, aber nach jedem Kapitel nachgedacht. Meiner Meinung nach bin ich ein ziemlich glücklicher und zufriedener Mensch, ich hebe nur wenig auf „für besondere Anlässe“, weil: was wenn der nie kommt? So hat mich das Finden von unbenutzten besonderen Servietten im Buch in einem Nachlass sehr betroffen gemacht. 
Der Blick auf mehr Dankbarkeit, Freundlichkeit und Bewusstsein für das kleine Glück hat mich beim Lesen innehalten und nachdenken lassen. Bei wem könnte ich mich mal wieder melden? Habe ich heute schon jemandem ein Kompliment gemacht oder danke gesagt?
Das Einzige, was mich hier gestört hat: In einem Monat versucht sie, weniger an ihrem Mann ‚herum zu nörgeln‘. Das Buch wurde 2009 geschrieben, mit dem Bewusstsein für 2026 und Mental Load würde ich sagen: Nicht du solltest weniger „nörgeln“, er sollte sich aktiver in Haushalt und Familie einbringen und nicht darauf hoffen, dass Dinge magisch passieren.
Wenn ihr Lebenszufriedenheit als Monatsprojekte angehen wollt, ist das euer Buch.

Gretchen Rubin: „Das Happiness-Projekt“
FISCHER Taschenbuch
11 €

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Büchertipps von Franzi Kurz für schminktante.de im OKtober 2026. Dorothea Rohde: Die Magie der Dinge und die Kunst des Loslassens

Dorothea Rohde
Die Magie der Dinge und die Kunst des Loslassens


Alles, was wir besitzen, erzählt eine Geschichte über uns. Über Lebensumstände, Erinnerungen, Beziehungen, Verhältnis zu Besitz und mehr. In regelmäßigen Abständen wird uns von Zeitschriften, Podcasts oder Netflix Serien (erinnert ihr euch an den Marie Kondo Hype, bei dem wir uns fragen sollten, ob dieses Ding uns Freude bringt?) gesagt, dass wir aussortieren und unser Zuhause entschlacken sollten. Aber was, wenn an unseren Dingen so viele Erinnerungen hängen, dass wir das gar nicht können? In Die Magie der Dinge und die Kunst des Loslassens geht es um die gewonnene Lebensfreude und gleichzeitig den achtsamen Prozess des Sortierens von emotional aufgeladenem Besitz und verschiedene Lebensumstände. Sei es das Sortieren nach Todesfall oder schwerer Krankheit, wenn zum Beispiel Platz für ein Pflegebett geschaffen werden muss. Oder die Berücksichtigung von Sammeln, ADHS oder auch – vielleicht am allerschwersten- wenn man das eigene Ende nahen fühlt.
Für den letzten Punkt habe ich noch einen ganz eigenen Punkt, der sich ganz dem „ich will den Menschen, die mich lieben und geliebt haben, es zumindest in meiner Wohnung leicht machen“ widmet: Margareta Magnusson: Frau Magnussons Kunst, die letzten Dinge des Lebens zu ordnen. Das ist so berührend traurig und gleichzeitig charmant, das ich es euch unbedingt ans Herz legen muss.
Laotse hat gesagt: „Wenn ich loslasse, was ich bin, werde ich, was ich sein könnte. Wenn ich loslasse, was ich habe, bekomme ich, was ich brauche.“
In diesem Sinne: ein geordnetes Zuhause kann auch für Klarheit im Kopf sorgen und den Nebel lichten, der manchmal Freude verhindert.

Dorothea Rohde: „Die Magie der Dinge und die Kunst des Loslassens“
Vandenhoeck + Ruprecht
25 €

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Büchertipps von Franzi Kurz für schminktante.de im OKtober 2026. Kurt Krömer. Du darfst nicht alles glauben was du denkst.

Kurt Krömer
Du darfst nicht alles glauben, was du denkst


Ein Buch über Depressionen in einem Artikel über Lebensfreude? Habe ich sie noch alle?
Ja, ich habe sie noch alle und das ist ein tolles Buch über den Weg von an Depressionen erkrankt sein, diagnostiziert werden, daran arbeiten und wieder Lebensfreude empfinden. Kurt Krömer, bürgerlich Alexander Bojcan, Host von „Chez Krömer“, war jahrelang schwer depressiv – aber undiagnostiziert. Hat irgendwie weiter funktioniert, war dabei oft erschöpft, müde, antriebslos und von sich enttäuscht. Seine Diagnose ‚schwere Depression‘ fühlte sich befreiend an, denn endlich hatten all seine Probleme einen Namen. Auf 190 Seiten lässt er uns an seiner Krankheits- und Heilungsgeschichte mit einer gehörigen Menge Berliner Schnodderigkeit und reflektierten Einsichten teilhaben. 
Denn am Ende gilt: Du darfst nicht alles glauben, was du denkst. Alles kann gut werden, egal, wie es gerade aussieht. Und wenn es ein Schritt rückwärts ist, nachdem du zwei Schritte vorwärts gegangen bist: morgen neu versuchen.

Kurt Krämer: „Du darfst nicht alles glauben, was du denkst“
Kiepenheuer & Witsch GmbH
20 €

Und jetzt: Umarmungen, Konfetti, Freude und Hoffnung für alle – war ein Buch für euch dabei? Es war mir ein inneres Blumenpflücken, euch diese Bücher vorzustellen.

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