Seit zwei Wochen bin ich zurück aus Japan und endlich sollt ihr nach all den Reels und Stories auf Instagram auch hier einen kleinen Reisebericht bekommen. Heute wird es seeeeeehr lang, denn wir waren dreieinhalb Wochen unterwegs. Also macht es euch gemütlich (Heißgetränk ist empfehlenswert) und lasst euch für die nächsten 10 Minuten ins Land der aufgehenden Sonne entführen.

Auch wenn Japan auf Landkarten so klein aussieht: Diese dreieinhalb Wochen haben gerademal gereicht, um ansatzweise einzutauchen in eine Kultur, die so ganz anders ist als unsere, und ein paar wenige Eindrücke mitzunehmen. Wir haben zwar viel gesehen, aber längst nicht alles. Zwischendrin kam es uns vor, als wäre alles zu viel. Alle 2-3 Tage an einem anderen Ort. Besichtigungen über Besichtigungen, von morgens bis zum Abend. Am Ende war klar, dass wir einen winzigen Bruchteil Japans kennenlernen durften und dass es noch so viel mehr dort zu erkunden gibt. Dennoch war diese Zeit eine einmalig bereichernde und lehrreiche Erfahrung, die wir so schnell nicht vergessen werden.
Noch nie in meinem ganzen Leben habe ich insgesamt 4 Wochen Urlaub gemacht. Und noch nie in meinem Leben war ich so weit von zu Hause entfernt, auch wenn ich in meinem Leben schon viel gereist bin.
Ich werde versuchen, nicht zu tief einzutauchen, denn sonst lest ihr nächstes Jahr Ostern noch. Aber ich werde versuchen, euch alle wichtigen Details zusammenzufassen und zu ordnen. Damit all diejenigen, die einen Japan-Trip planen, ein bisschen vorbereitet sind und eventuell erste Infos und entsprechende Anlaufstellen haben.

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Japan Reisebericht auf schminktante.de. Von Tokyo über Kamakura, Hakone, Nara, Kyoto, Osaka, Koyasan, Hiroshima, Fukuoka und Beppu.

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Die Planung

Ich gestehe, dass weder mein Mann noch ich die professionellen Reiseplaner sind. Wir haben weder die Geduld noch die Zeit dafür. Wir sind auch keine Pauschaltouristen, die Reisen von der Stange buchen – etwas individuell darf es dann doch sein.
Dass wir uns Japan als Reiseziel ausgesucht haben, lag daran, dass mein Mann in diesem Jahr eine Konferenz in Japan besucht hat. Wir dachten, dass es ganz praktisch wäre, rund um diese Konferenz herum einen Urlaub zu planen. Also haben wir Kontakt zum Reisebüro Rote Straße in Flensburg aufgenommen (über einen privaten Kontakt). Gemeinsam mit dem Reiseveranstalter Windrose haben sie die Reise nach unseren Wünschen zusammengestellt. Windrose hat u.a. gute Erfahrungen mit Japan-Reisen und beste Kontakte ins Land der aufgehenden Sonne. Wir waren von A bis Z „rundum sorglos betreut” und mussten uns so gut wie keine Gedanken um irgendetwas machen.
Zuerst stand der Reisetermin im Raum und bestimmte Wunschziele. Unsere Liste war lang. Denn wir wussten seit 2023, dass es diese Japan-Konferenz geben würde und hatten ausreichend Zeit, uns aus der Ferne ein bisschen mit Japan vertraut zu machen bzw. Freunde zu befragen, die das Land bereits bereist hatten. Ihr könnt euch vorstellen, dass die Liste recht lang war. Aber all unsere Wünsche wurden erfüllt!
Billig war’s nicht, aber jeden Cent wert! Bitte habt dafür Verständnis, dass ich hier keinen Reisepreis nennen möchte. Ihr könnt euch gerne ganz individuell bei verschiedenen Anbietern Angebote einholen.

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Die Route

Wir sind entlang der sogenannten „Goldenen Route“ gereist mit ein paar Extras. Unsere Etappen: Tokyo, Kamakura, Hakone, Nara, Kyoto, Koya-san, Osaka, Hiroshima, Miyajima, Fukuoka, Beppu. Unterwegs begleiteten uns immer wieder verschiedene Guides, mit denen wir sehr schnell ein gutes Verständnis für Kultur, Geschichte und die Menschen im Land bekommen haben. Wenn man so ganz fremd in einem Land ist, ist ein Guide eine super Idee, um sich an den ersten Tagen ein bisschen besser zurecht zu finden und sich mit dem Land und seinen Gepflogenheiten vertraut zu machen. Yuriko in Tokyo z.B. war nur halb so groß wie wir, aber doppelt so schnell. Wie eine Mama hat sie auf uns aufgepasst und uns sowohl ganz offizielle als auch ein paar private Tipps verraten. Mit Tomas sind wir durch Hiroshima geradelt, Miyuri hat uns auf Miyajima erst auf einen Berg gescheucht und uns später lachend auf ein paar recht „unsittliche“ Details an Shinto-Statuen aufmerksam gemacht. Und mit Masahiro haben wir spontan eine „Local Tour“ durch Beppu unternommen und Wege ganz abseits aller Schreine und Tempel entdeckt. Das war toll!!

Wir haben in zwei Tagen einen winzigen Eindruck von Tokyo bekommen. Östlicher Palastgarten, Tokyo Tower, Team Lab Planet, Shibuya Crossing, viel U-Bahn, richtig gute Sushi-Lokale, ein tolles Kaufhaus mit einer unbeschreiblich guten „Fressabteilung“ und sehr viele Schreine und Tempel. Sonderwunsch und Wackelpartie: ein Besuch im Museum des berühmten Studio Ghibli. Wir sind große Fans des Werkes von Hayao Miyazaki, der mit seinem Studio Ghibli seit 1985 ganz außergewöhnliche klassische Zeichentrickfilme macht, die auch Erwachsene ansprechen. Tickets sind kaum zu bekommen, also haben wir uns ganz fest die Daumen gedrückt. Und was soll ich sagen: Kurz vor unserer Abreise nach Japan, bekamen wir die Info, dass zwei Tickets für uns organisiert waren. Entsprechend emotional waren wir, als wir dann das Museum erkundet haben. Unvergesslich!

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Wir haben den großen Buddha in Kamakura besucht, einer Stadt südwestlich von Tokyo und beliebtes Ausflugsziel für Touristen aus aller Welt.

Weiter ging es nach Hakone, wo wir in einem außergewöhnlich schönen Hotel mitten im Wald gewohnt, erste Onsen-Erfahrung gemacht und erstklassisge japanische Küche genossen haben. In Odawara entdeckten wir mit der Odawara Art Foundation im Enoura Observatory eine außergewöhnlich schöne Freiluft-Kunstausstellung.

Die nächste Station hieß Nara. Dort hatten wir den längsten Aufenthalt auf unserer Reise. Fünf Tage Konferenz für den Gatten und für mich einiges an Zeit, die ersten Tage ein bisschen Revue passieren zu lassen und gemütlich die Stadt zu erkunden. Ich habe mich treiben lassen, bin viel mit dem Bus gefahren und habe mir alles Mögliche an Schreinen und Tempeln angeschaut. Darunter auch den Todaiji Tempel, einen der bedeutendsten japanischen Tempel und auch das größte Holzbauwerk der Welt. Er beherbergt eine 15 Meter hohe Buddha-Statue. Etwa 1200 mehr oder weniger zahme Hirsche streifen durch den großen Nara-Park, in dem grandios viele sehenswerte Tempel und Schreine zu finden sind. Überall gibt es für kleines Geld spezielles Futter, mit dem man Kontakt zu den Tieren aufnehmen kann. Die wissen aber ganz genau, wie sie schnellstmöglich an die „Hirsch-Kekse“ kommen. Mein kleines Futterpaket war in zwei Sekunden weggefuttert :-).

Von Nara aus ging es nach Kyoto. Als Teeliebhaber hatten wir uns eine Tee-Zeremonie gewünscht und in Kyoto vielleicht eine Begegnung mit einer Geisha. Wir durften ein privates Teehaus besuchen und zu einem Kaiseki-Dinner hat uns eine Maiko (Geisha in Ausbildung) begleitet, mit der wir lustige Trinkspiele gespielt haben und sie mit Fragen löchern durften, nachdem sie für uns getanzt und gesungen hatte. Natürlich auch hier wieder: außergewöhnliche Tempel (z.B. das Goldene Haus), aber auch mit Gion eines der fünf noch existierenden Geisha-Viertel, einen besonderen Friedhof und einen der vielen Bambuswälder, die ein ganz besonderes Flair haben. Auf dem Nishiki-Markt haben wir unsere Zeit in Kyoto kulinarisch ausklingen lassen. Dort bekommt man wirklich alles, was das Herz für japanische Küche begehrt. Den Besuch des berühmten Fuchs-Schreins (Fushimi Inari-Taisha) haben wir übrigens von der Besichtigungsliste gestrichen. Frühling und Herbst sind beliebte Reisemonate in Japan und überall ist es unendlich voll. Wir hatten die Wahl: morgens vor allen anderen dort sein (etwa zwischen 5 und 6 Uhr) oder sich mit Menschenmassen durch die leuchtend orangefarbenen Shinto-Tore quetschen. Wir haben uns fürs Auslassen dieser Attraktion entschieden.

Freunde hatten uns vom einmaligen Erlebnis einer Übernachtung in einem Kloster erzählt, also stand auch das auf der Wunschliste. Also sind wir von Kyoto aus mit dem Bus nach Koya-san gefahren, wo ein buddhistischer Mönch irgendwann im 9.Jahrhundert eine bestimmte Ausrichtung einer buddhistischen Schule gründete. Heute gibt es noch 117 Klöster in denen etwa 600 Mönche leben sowie eine 1926 gegründete Universität für religiöse Studien. Ein Teil der Tempelklöster bietet Touristen Unterkunft. Nachdem wir den Haupttempel Kongobuji auf dem Berg Koya besichtigt hatten und den sehr beeindruckenden Friedhof Okunoin, auf dem viele Samurai und ihre Familien beerdigt liegen und große Firmen aus ganz Japan Grabstätten besitzen, kehrten wir in eines dieser Klöster ein. Um 17:30 Uhr gibt es für die Gäste ein vegetarisches Menü, um 21 Uhr schließen sich die Tore zum Kloster und um 22 Uhr geht das Licht aus. Man schläft auf einem Futon unter einer kuschelig dicken Decke (denn auf 800m Höhe kann es im November nachts schon ordentlich kalt werden). Morgens um 6 Uhr beginnt die Andacht, zu der Gäste herzlich eingeladen sind. Der meditative Gesang und die eintönigen Gebete machen zwar wieder richtig müde, aber es ist beeindruckend, dabei zu sein – auch wenn man nichts versteht. Dass ganz viel davon u.a. eigens für die Touristen gemacht wird, hat mich dabei nicht gestört. Ich war eher dankbar, dass Mönche Touristen an ihrem Klosterleben teilhaben lassen. Denn von irgendwas müssen die ja am Ende auch leben. Am nächsten Morgen genossen wir ein köstliches japanisches Frühstück und verabschiedeten und ein bisschen wehmütig von diesem einzigartigen Ort. Mit der Seilbahn ging es erst vom Berg herunter und weiter mit dem Zug zu unserer nächsten Station:

Osaka.
Der volle Kontrast. Das bunte, quirlige Osaka mit seinen vielen Konsumtempeln, Vergnügungsvierteln und Restaurants ist viel lockerer als das formelle, höfliche Tokyo. Überall blinkt und leuchtet es. Von unserem Hotel aus hatten wir aus dem 29. Stock eine phantastische Aussicht auf einen Teil der großen Stadt. Natürlich waren wir ein bisschen shoppen, haben uns aber auch das Osaka Castle angeschaut und uns ein bisschen durchs Gewühl treiben lassen.

Von Osaka aus sind wir nach Hiroshima gereist. Und obwohl Hiroshima auch eine Stadt mit 1 Mio. Einwohnern und vielen Touristen ist, ist sie doch ganz anders als die Metropolen Tokyo, Kyoto und Osaka. Ein bisschen grüner, ein bisschen ruhiger und gelassener. Und auf andere Art geschichtsträchtig. Am 6. August 1945 fiel dort eine US-Atombombe auf die Stadt und tötete sofort etwa 100.000 Menschen. Und zerstörte den Großteil der Stadt. Auf einer Fahrradtour durch Teile der Stadt zeichnete unser Guide Tomas behutsam ein gutes Bild dessen, was diese Bombe mit Stadt und Menschen anrichtete, aber auch, wie sie wieder auferstanden ist und der Welt bis heute ein Mahnmal ist. Sie ist grün, weil Bäume aus ganz Japan gespendet wurden. Sie wuchsen und blühten, obwohl man ihnen aufgrund der verseuchten Erde nur geringe Überlebenschancen einrechnete. Gänsehautmomente habe ich am Children’s Peace Monument bekommen: Die Geschichte des kleinen Mädchens Sadako, das als Spätfolge des Bombenangriffs an Leukämie erkrankte und von der Legende hörte, dass jeder, der 1000 Kraniche faltet, einen Wunsch frei hat. Sie hat 644 Kraniche geschafft, bevor sie starb und wurde mit 1000 Kranichen beerdigt, die ihre Mitschüler für sie gefaltet hatten. Täglich pilgern Schulklassen zu diesem Denkmal, sagen gemeinsam Texte auf oder singen. Das sind echte Gänsehautmomente und die Heulsuse in mir hatte ganz schön zu kämpfen. Denn rund um dieses Denkmal befinden sich Pavillons, in denen die abertausende Kraniche aufbewahrt werden, die täglich von Kindern aus aller Welt dorthin gebracht werden. Um sie nicht wegzuwerfen, recycelt man sie zu Lesezeichen, die jeder Gast kostenlos als Mahnung und Friedenszeichen mitnehmen darf.

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Am nächsten Tag ging es nach Miyajima, einer Insel die ungefähr 20 km südwestlich von Hiroshima liegt. Der Name bedeutet Schrein-Insel. Früher galt die Insel als heiliger Ort. Hier duften weder Geburten noch Todesfälle stattfinden und Frauen dürfen sie erst seit dem 20. Jh. betreten. Bis heute werden Verstorbene nicht auf Miyajima beerdigt. Neben wunderschönen Tempelanlagen kennt man von Miyajima wahrscheinlich das Tori-Tor, das man bei Ebbe zu Fuß erreichen kann und das bei Flut im Wasser steht und auf jedem Urlaubsfoto direkt darüber zu schweben scheint. Wenn man den Mount Misen besteigt (etwa 45 min ewiglich Stufen und Steigung), hat man einen phantastischen Blick aufs Meer und die rundherum gelegenen Inseln.

Von Miyajima aus ging es zurück nach Hiroshima und weiter auf die Insel Kyushu. Sie ist die drittgrößte Insel Japans, bekannt für die Onsen-Hauptstadt Beppu mit seinen heißen Quellen und mit seinen atemberaubenden Landschaften ein Paradies für Entdecker. Hier haben wir uns durch Fukuoka treiben lassen und sind zufällig bei einem Tanzfestival hängengeblieben, bei dem einen ganzen Tag lang an verschiedenen Plätzen der Stadt Tanzgruppen aus dem gesamten asiatischen Raum aufgetreten sind. Ein irres Schauspiel, weshalb wir dort viel Zeit gelassen haben und so gar nicht mehr viel anderes von der Stadt sehen konnten.

Von Fukuoka aus reisten wir zu unserer letzten Station: Beppu. Überall Dampf, Zischen und ein ganz entspanntes Miteinander. Beppu ist kleiner, beschaulicher und die entspannende Wirkung der heißen Quellen scheint sich auf alle Einwohner und Besucher niederzuschlagen. 3700 Thermalquellen gibt es hier und unzählige öffentliche Badehäuser, die man für sehr kleines Geld nutzen kann. Manchmal müffelt es gehörig nach Schwefel und manchmal kann man sich einfach auf den Asphalt setzen, ohne einen kalten Hintern zu bekommen. An vielen Stellen der Stadt gibt es öffentliche Kochstellen, wo man sein Essen über den heißen Quellen garen und direkt daneben verzehren kann. Natürlich bieten auch viele Restaurants diesen Service. Wir durften Chisako-san in ihrem Haus besuchen. Dort durften wir echte Kimonos anprobieren und erhielten eine Einführung in das Koto-Spielen (eine Art japanische Harfe). Zither, die wie eine Harfe klingen kann, wenn man sie richtig spielt) bekamen und natürlich Origami-Kraniche bastelten. Ein wohltuend ruhiger Abschluss unserer Reise ganz ohne Tempel und Schreine, bevor wir über Fukuoka zurück nach Tokyo und von dort aus wieder nach Deutschland geflogen sind.

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Könnt ihr noch?

Ich hätte da nämlich noch ein paar zusammenfassende Worte rund um Japan und japanische Lebensart für euch.

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Unterwegs in Japan

Unterwegs waren wir mit verschiedenen Zügen (darunter auch mit dem Shinksanen), Bussen, U-Bahnen, Taxis, mit der Seilbahn und in privaten Shuttles.

Züge und U-Bahnen sind unfassbar pünktlich (das glaubt man erst, wenn man es mit eigenen Augen erlebt). Die Bahnhöfe sind gepflegt und sehr sauber. Die Türen der Züge halten an den auf den Bahnsteigen gekennzeichneten Markierungen, so dass man immer weiß, wo man einsteigen kann. Niemand drängelt. Man steht gesittet hintereinander an und steigt nacheinander in Verkehrsmittel ein.
An Kopfbahnhöfen dreht man in manchen Zügen sie Sitze selbstständig um, so dass man immer vorwärts fahren kann.

Busse lassen immer erst alle Fahrgäste aussteigen, bevor sich die mittlere Tür öffnet und alle einsteigen können, die mit wollen. In manchen Bussen kündigen die Fahrer jedesmal an, wenn sie anfahren oder bremsen.

In jedem öffentlichen Verkehrsmittel gibt es Plätze für beeinträchtigte Menschen und natürlich wird für diese auch bereitwillig Platz gemacht.

Größeres Gepäck kann man im Hotel an den nächstlängeren Aufenthaltsort vorschicken und reist derweil mit Rucksack und kleinem Gepäck weiter. Denn z.B. im Shinkansen gibt es – soweit wir das mitbekommen haben – keinen bzw. nur sehr wenig Stauraum für große Gepäckstücke.

Auf Rolltreppen steht man links, damit Leute rechts vorbei können, die es eilig haben. Ausnahme ist Osaka: Dort steht man auf der Rolltreppe rechts :-).

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Unterkunft in Japan

Es gibt eine Vielzahl an Hotels, Hostels oder traditionellen Gasthäusern (Ryokanen). Wir hatten zwischen 3-5-Sterne-Häusern alles dabei und entgegen aller Annahmen immer sehr geräumige Zimmer. Überall sind uns die tollen Kissen aufgefallen, die immer für eine gute und bequeme Lage sorgten. Betten sind in Japan fast überall relativ hart. In jedem Hotel (außer Kyoto) gab es hoteleigene Pyjamas und Kosmetika aller Couleur (inkl. Zahnbürste und Zahnpasta, Haarbürste und/oder Kamm, Rasierer, Shampoo, Duschgel und Conditioner sowieso, manchmal auch Hautpflege). Aus der Community weiß ich inzwischen, dass es eine kosmetische Grundausstattung auch immer in kleineren Ryokanen oder Appartements geben soll.

Hier habe ich unsere Unterkünfte für euch verlinkt:

TokyoThe Gate Hotel Asakusa Kaminarimon by Hulic
(4 Sterne, geräumige Zimmer, im Stadtviertel Asakusa im Zentrum-Nord, recht einseitiges kontinentales Frühstück).

HakoneHatsuhana
(5 Sterne, Luxus-Suiten mit privatem Onsen und exklusiver Küche. Man speist in abgetrennten Räumen, die für maximale Privatsphäre sorgen).

NaraJW Marriot Hotel Nara
(5 Sterne, sehr groß aber auch sehr schön, incl. Schwimmbad, morgendlichen Yogaklassen, Spa, Executive Lounge, tolles Frühstück).

KyotoThe Machiya Ebisuya
(3 Sterne, Unser Zimmer war geräumig, hatte ein Fenster zum Nachbarhaus, das keine 50cm entfernt war :-). Zum Frühstück gab es pro Person ein kleines Tablett mit abgepackten Sachen, dafür aber zu jeder Tageszeit heißen Tee und Kaffee.)

Koya-sanSouji In
(Gästetrakt im Kloster. Wir hatten zwei große Räume mit Wintergarten, kleiner Küche, Toilette und Bad. Also alles andere als asketisch.)

OsakaCentara Grand Osaka
(5 Sterne, großes Hotel einer thailändischen Kette in der Nähe der Namba Station mit mega gutem und mehr als vielseitigem Frühstück. Eckzimmer in den oberen Etagen bieten einen grandiosen Blick über die Stadt.)

HiroshimaThe Knot
(3,5 Sterne, größeres City-Hotel, direkt am Friedenspark)

FukuokaThe Royal Park Canvas Fukuoka Nakasu
(4 Sterne, sehr schöne und geschmackvolle Zimmer, gute Frühstücksauswahl)

BeppuGaleria Midobaru
(3,5 Sterne, Hotel mit toller Architektur und Kunst. Das Hotelrestaurant bietet gute italienische Küche. Sehr schöne Zimmer mit Privat-Onsen. Warum es nur 3,5 Sterne hat, hat sich uns nicht erschlossen. Wahrscheinlich wegen des Schwefelgeruchs überall.)

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Essen in Japan

„Überraschenderweise“ gibt es in Japan nicht nur Sushi und Sake. Die japanische Küche ist erstaunlich vielseitig und es gibt natürlich in jeder Ecke des Landes andere Spezialitäten. Wir haben nicht alles ausprobiert, was geboten wurde. Weil wir wenig Fleisch essen, kamen die speziellen Kobe und Wagyu-Steakhäuser nicht in Frage. Dafür haben wir Fisch und Sushi sehr genossen. Misosuppe zum Frühstück. Anago, ein Salzwasser-Aal der auf bestimmte Weise zubereitet wird. Mit Bohnenpaste gefüllte Reiskuchen (Moji). Überhaupt ist das Essen im Restaurant in Japan dank des schwachen Yens relativ preiswert. Im Ramen-Restaurant zu zweit am Abend mit Getränken kamen wir mit 20 Euro aus. Gutes Sushi konnte man zu zweit auch schon ab 30 Euro inklusive Getränken haben.
Was uns neu war und angenehm überrascht hat: Convenience Stores („Konbinis“). Die gibt es in Japan an jeder Ecke und selbst in kleinen Orten. Sie haben rund um die Uhr geöffnet und bieten Speisen, Getränke, Desserts, Snacks, Süßes, aber auch Zahnpasta und Unterhosen. Alles, was man halt mal auf die Schnelle brauchen könnte. Das Tolle an den Speisen: Sushi, Onigiri, Suppen, Salate sind sehr frisch und sehr köstlich. Es gibt Theken für kalte und Theken für warme Getränke und mehr als einmal haben wir uns für eine längere Zugfahrt oder auch mal für ein Abendessen im Hotelzimmer (weil wir einfach zu platt waren für ein Restaurant) mit kleinen Köstlichkeiten eingedeckt. Sicher nicht die gesündeste Art japanischer Ernährung, aber für zwischendurch absolut okay.
Getränkeautomaten findet man in Japan auch an jeder Ecke. Genau wie die Convenience-Produkte sind die Getränke nicht wirklich teuer, man ist immer hydriert und kann seine leere Flasche direkt vor Ort entsorgen. Oder am nächstgelegenen Automaten.

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Onsen

Japan besitzt eine lebendige Badekultur. Onsen sind eigentlich heiße Quellen mit dazugehörigen Badeanlagen. Viele Hotels bieten öffentliche Onsen an, in manchen hat man einen privaten Badezuber auf dem Balkon und für Einwohner wie für Gäste gibt es öffentliche Badehäuser. Das Wasser fließt heiß aus unterirdischen Quellen in die Badezuber und bietet wohlige Entspannung für Körper und Geist, nicht zuletzt durch die im Wasser enthaltenen Mineralien. Wir hatten zweimal das Glück eines privaten Onsens im Hotelzimmer, das wir genüsslich ausgekostet haben.
Onsen benutzen geht so (privat wie öffentlich): Man duscht vorher und wäscht sich gründlich. Danach steigt man in den heißen Zuber und bleibt so, w lange, wie man mag. Danach duscht man sich wieder kurz ab und ruht eine Weile nach. In öffentlichen wie auch in privaten Onsen sitzt man im Grunde nackt (manchmal bekommt man in öffentlichen Onsen eine Art Kleidchen gestellt) – in den öffentlichen Badehäusern natürlich streng nach Männlein und Weiblein getrennt.
Tolle Erfahrung. Ein bisschen wie Badewanne und doch ganz anders.

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Toiletten

Davon habt ihr sicher schon gehört. Hach.
So eine angewärmte Klobrille ist wirklich etwas sehr Angenehmes. Man kann es erst wirklich beurteilen, wenn man es selbst erlebt hat. Würde ich sofort hier zu Hause installieren! Die verschiedenen Spülgänge für den Po und die vordere Intimzone sind ein lustiges Gadget, das man als Tourist natürlich unbedingt ausprobieren muss. Aus manchen Toiletten sprudelt das Wasser oben aus dem Spülkasten beim Nachlaufen in eine Art Becken, bevor es in der Toilette landet. So kann man sich direkt die Hände waschen und das Wasser wird direkt nochmal für die nächste Klospülung verwendet. Klobürsten gibt es nicht. Klodeckel öffnen sich oft automatisch per Bewegungsmelder. Dann weiß die Toilette: Vorbehandeln. Das Becken wird befeuchtet und desinfiziert, so dass alles fast spurenlos durchrutscht, was im Becken landet. Das war anfangs merkwürdig, aber es funktioniert echt gut. Fand ich richtig gut, wenn man mal an manche Klobürsten in Hotels hierzulande denkt …
Und die Toiletten sind überall super sauber, auch die öffentlichen in Parks etc. .

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Plus & Minus

Zu guter Letzt möchte ich hier noch einige Kleinigkeiten zusammentragen, die mir besonders gut gefallen haben und mich zum Nachdenken gebracht haben. Umweltschutz soll in Japan zwar groß geschrieben werden, aber der Verpackungswahnsinn kennt keine Grenzen. Für alles gibt es Tütchen und Täschchen, Produkte sind innerhalb ihrer Verpackung nochmal einzeln mit irgendwas umhüllt. In jedem Hotel eine neue Zahnbürste zu bekommen, Rasierer, Kamm oder Bürste ist zwar praktisch, aber was macht man nach dem Besuch damit? Meistens entsorgen. Ich nehme lieber meine eigenen Sachen von zu Hause mit, um weniger Müll zu verursachen. Einmal benutzte Hotelhausschuhe werden entsorgt und man bekommt neue hingestellt. Ich habe meine Schlappen ab Hotel Nr. 2 immer dabei gehabt und sie im Koffer oder Schrank versteckt, sodass es aussah, als hätte ich keine angezogen.

In Japan gibt es keine (oder so gut wie keine) öffentlichen Mülleimer. Bereits Kinder lernen den Satz „Müll nimmt man mit nach Hause!“. Dieses Verantwortungsgefühl der Gesellschaft gegenüber wird in Sachen Müll und vielen anderen Bereichen für öffentliches Leben nachhaltig trainiert. So kommt einfach niemand auf die Idee, jemanden anderen für den eigenen Mist verantwortlich zu machen. Das funktioniert erstaunlich gut. Bei Jung und Alt. Eine richtig gute Sache!

Hygiene.
Viele Menschen in Japan tragen Maske. Und in allen Drogerien und Supermärkten werden verschiedenste Masken angeboten. Sie sind angenehm zu tragen und haben Gummibänder für die Ohren, die nicht bereits nach 3 Minuten Kopfschmerzen verursachen. Um sich selbst und/oder andere zu schützen, trägt man Maske, wenn man angeschlagen ist oder wenn man mit sehr vielen Menschen unterwegs ist. Das kann jeder für sich selbst entscheiden. Ich habe einige Masken mitgebracht und handhabe es seitdem genauso wie die Japaner. Ich habe keine Lust mehr, mich über rücksichtslose Mitmenschen aufzuregen, die in vollen Zügen husten und niesen, ohne sich zu schützen, aber ich will auch gesund bleiben. Also trage ich eine Maske, wenn es mir zu brenzlig wird.
In jedem Restaurant bekommt man noch vor der Bestellung ein Erfrischungstuch zur Händereinigung. Natürlich könnte man auch zur Toilette gehen und sich vor dem Essen die Hände waschen, wie wir das alle als Kinder gelernt haben. Aber seien wir ehrlich: Wer macht das schon? Deshalb gibt es diese kleinen Tücher, mit denen man das bequem am Tisch erledigen kann. Das produziert zwar zusätzlichen Müll, aber dafür sind die Hände sauber.

Rücksicht.
Japaner sind die totalen People Pleaser. Es gibt kein Nein und wenn, dann wird es nicht so ausgedrückt, sondern maximal reagiert mit „lass mich darüber nachdenken“ oder etwas in der Art. Sie sind freundlich und immer darauf bedacht, dem Gegenüber kein ungutes Gefühl zu geben. Sie begrüßen dich mit einem Lächeln und sie verabschieden dich mit einem. Man blickt kaum in mürrische Gesichter. Was es einem selbst leichter macht, anderen mit Freundlichkeit zu begegnen. Ob das für die eigene Psyche immer gut ist, kann ich nicht beantworten. Aber es erleichtert im Alltag irgendwie ganz viel, wenn man freundlich miteinander umgeht.

Und was wir ebenfalls kaum erlebt haben: Vandalismus in Form von Graffitis, das irgendwohin gesprüht wurde. Ebenso wenig Obdachlose oder Bettler. In Osaka sind uns gerade einmal zwei Leute mit ihren Habseligkeiten auf Einkaufswägen begegnet.

Was mir besonders gefallen hat, waren die älteren Menschen, die alle ihren Platz in der Gesellschaft haben. Und zwar nicht auf dem Abstellgleis, sondern ganz nach dem Ikigai-Prinzip des Sinns im Leben mit kleinen Aufgaben, die der Gesellschaft einen Nutzen bringen: ob als Baustellenwächter oder Kontrolleur für öffentliche Anlagen. Auch unsere Guides waren (bis auf einen) alle bereits pensioniert, sahen sich aber nicht im Lehnstuhl sitzen, sondern wollten immer ganz aktiv am gesellschaftlichen Leben teilhaben. Das habe ich mir für mein eigenes Leben mitgenommen. Wir haben übrigens auch kaum ältere Menschen mit Rollatoren, an Krückstöcken oder in Rollstühlen gesehen. Alle wirkten sehr fit und beweglich. Am meisten mochte ich die Grüppchen älterer Menschen und ihren Umgang miteinander: schwatzend und lachend. Mit offenen und fröhlichen Gesichtern.

Noch etwas ganz Praktisches: Bezahlen geht in Japan easy und überall per Handy, Uhr oder Kreditkarte. Wenn man sich via App eine Suica-Card aufs Handy holt und auflädt, kann man damit in allen öffentlichen Verkehrsmitteln und in manchen Geschäften ganz bequem zahlen.
Eine E-Sim Karte empfehle ich vor dem Reisestart. Ich hatte eine Saily-E-Sim mit unbegrenztem Datenvolumen, das hat etwa 70 Euro gekostet. Mein Mann hatte 20 GB Datenvolumen geladen, nicht verbraucht und dafür 24 USD gezahlt. So seid ihr unterwegs immer mit euren Liebsten verbunden, wenn ihr das möchtet.
Wir hatten auch in Deutschland Bargeld umgetauscht, da man in manchen kleineren Läden oder Restaurants manchmal nur mit Bargeld zahlen kann. Ihr müsst dafür aber keine großen Mengen umtauschen. Rechnet pro Woche mit etwa 100 bis 200 Euro.

Wer nach Japan reisen möchte, findet im Netz unzählige Japan-Seiten mit hilfreichen Tipps. Eine, die mir ganz besonders gut gefällt, ist Japan Diary von Katharina.

So viele Dinge, die ich als Erinnerungen aus Japan mitgenommen habe. Ich bin am Ende meiner kleinen Reise angekommen und hoffe sehr, es hat euch gefallen. Wenn ihr schon einmal in Japan gewesen seid und etwas mit uns allen teilen möchtet, das in diesem Beitrag noch nicht niedergeschrieben ist, hinterlasst doch gerne einen Kommentar!

14 Kommentare

  1. Marsha 07/12/2025 at 9:35- Antworten

    Danke für diesen sehr schönen Einblick in Eure Reise…..

    • Kerstin Egbringhoff 07/12/2025 at 14:05- Antworten

      Wir waren mehrfach dort, mein hat dort über ein Jahrzehnt gelebt. Du hast es alles wunderbar beschrieben.
      Die Schattenseite ist das Arbeitsleben. Menschen opfern sich praktisch für die Firma auf. Das Wohl der Gemeinschaft steht ganz oben und das ist die Kehrseite, weil es ausgenutzt wird.
      Danke nochmals für die Eindrücke, Japan prägt sich ein.

  2. Karin 07/12/2025 at 10:32- Antworten

    Vielen Dank fürs Mitnehmen auch in Instagram, das war sehr interessant.

    Liebe Grüße Karin

  3. Kerstin 07/12/2025 at 13:51- Antworten

    Seht Interessant dein Japan-Bericht! Vielen Dank dafür 🙂

  4. Claudia 07/12/2025 at 14:09- Antworten

    Vielen lieben Dank für den tollen Einblick und den sehr interessanten Reisebericht

  5. Beate Panek-Pohl 07/12/2025 at 14:54- Antworten

    Hallo liebe Anja, ich lese gerne Sonntags deine Berichte ! Das hier ist ein ganz toller Reisebericht.Da hat man direkt
    Lust die Koffer zu packen und das Land zu erkunden, obwohl ich gar nicht so eine Reisetante bin….
    Herzlichen Dank dafür und noch einen schönen 2. Advent.

  6. Antonia 07/12/2025 at 15:21- Antworten

    Dankeschön, ein sehr schöner Bericht, hat mir einen wunderbaren Eindruck gegeben. Den Bericht hab ich direkt an meinen Mann geschickt, Japan steht schon länger auf meiner Liste.

  7. Beate 07/12/2025 at 16:54- Antworten

    Vielen Dank für die interessanten Infos 🙂

  8. Ursula Vey-Omar 07/12/2025 at 17:20- Antworten

    Tausend Dank, Du has mich so schön in das Land meiner Sehnsucht mitgenommen, super interessant geschrieben ❣️

  9. Petra Preis 07/12/2025 at 18:12- Antworten

    Liebe Anja, eine sehr interessante Zusammenfassung eurer Japanreise. Mein Mann und ich waren vor 6 Jahren in nahezu den gleichen Orten und hatten als Guide meine Schwiegertochter – sie hat Japanologie studiert – und meinen Sohn. Ich denke auch ohne Hilfe durch jemanden der die Sprache spricht ist es etwas schwierig sich zurecht zu finden bzw. man bekommt nicht soviel mit. Es ist schon eine andere Lebensart in Japan und wir könnten einiges übernehmen:) eure Bilder haben viele Erinnerungen wieder geweckt! Herzlichen Dank! Liebe Grüße Petra

  10. Steffi 07/12/2025 at 18:41- Antworten

    Vielen Dank für den Bericht und auch die Storys bei Instagram. Wir haben Flüge für nächstes Jahr im Juli/Ferien gebucht und fliegen mit unseren 2 Söhnen, 8 und 13 Jahre. Ich bin gerade am Route und Unterkunft planen und bin sehr gespannt, wie dieser Urlaub wird 🙂 Ganz liebe Grüße, Steffi

  11. Helga Ellerkamp-Jacoby 07/12/2025 at 20:50- Antworten

    Danke für den tollen Reisebericht und deine tipps – man kommt ins Schwärmen und möchte gleich buchen.
    LG, Helga

  12. Ines 10/12/2025 at 9:36- Antworten

    Liebe Anja,
    ich möchte jetzt bitte sofort nach Japan 😉
    Danke für die umfassenden Einblicke, das liest sich wunderbar!

  13. Petra Pausch 10/12/2025 at 22:22- Antworten

    Liebe Anja, ganz vielen Dank für die wunderbaren Fotos, Erklärungen und das ‚Mitnehmen‘ auf eure außergewöhnliche Reise nach Japan. Es war wirklich sehr beeindruckend. Alles wirkte so ruhig und entschleunigend.
    Ich bin selbst eine begeisterte ‚Reisetante‘ , war aber leider noch nicht in .
    Liebe Grüße, Petra

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