Der Algorithmus, bei dem man mit muss, oder: Wer willst du sein in 2026?

Imaginär stellen sich viele von uns diese Frage, sobald ein neues Jahr beginnt. Oder immer dann, wenn sich irgendwas im Leben ändert.

Wir beantworten diese Frage für uns selbst und haben manchmal auch ganz gute Konzepte, die wir umsetzen wollen. Wer sich daran stört, soll das gerne tun. Es soll uns nicht mehr so sehr kratzen wie früher. So mit dem neuen Ich. Wir sind ja authentisch.

Doch was passiert, wenn einem ein Algorithmus diese Frage stellt?

Also jetzt nicht so ganz direkt. Eher subtil. Was, wenn ein Algorithmus bestimmt, wohin deine virtuelle Reise geht?

Die Rede ist einmal mehr von der schönen Abhängigkeit von unseren verhasst-geliebten Social-Media-Plattformen.

Wir scrollen uns einen Wolf, lesen kaum noch Captions – das sind die Texte unter den Beiträgen – und oft nehmen wir Dinge nur mit halbem Auge, Ohr und/oder Hirn wahr. Der Algorithmus sortiert direkt vor und entscheidet, was er dir zeigt. Nämlich Beiträge, die dich aufgrund deiner zuletzt angesehenen Beiträge interessieren könnten. Klickst du aus Spaß auf Videos von Katzenbabys, dann rate mal, was passiert.

Wir werden permanent mit Inhalten beschallt, die angeblich genau unserem Interessenspektrum entsprechen. Was soll der Algorithmus auch sonst tun? Er ist ein Algorithmus und genau dafür trainiert. 
Die Zeiten, in denen Accounts linear ausgespielt wurden, denen man wirklich folgt, sind vorbei. 
Wenn man ein paar Hundert oder Tausend Accounts folgt, wird es irgendwann schwierig, up to date zu bleiben. Der Algorithmus ist also clever und spielt dir die Accounts aus, mit denen du am meisten interagierst. Zusätzlich werden dir Videos aus deinem angeblichen Interessenspektrum angezeigt. Im Grunde ist das eine schöne Sache. So erhält man gleich Inspirationen und Influencer haben die Chance, neue Follower für ihre Communities zu generieren. Eine Win-Win-Situation für alle, oder?

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Zerstört der Algorithmus das Miteinander? Welchen Einfluss haben soziale Netze auf die Meinungsfreiheit und die Individualität des Einzelnen? Ein Gedankensalat auf schminktante.de .
Foto: Johannes C. Hüsch/ ja-klar.com

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Als Creator hat man es bei der Flut an Beiträgen oft nicht leicht. Macht man ein paar Wochen Pause, lässt einen der Algorithmus fallen und spielt neue Beiträge nicht einmal mehr der eigenen Community aus. Passiert ja nix auf dem Account. 
Das bedeutet: Du bist als Creator dazu gezwungen, permanent für Reize zu sorgen, damit dein Account in der großen weiten Social-Media-Welt nicht untergeht. Denn vielleicht hast du dir über Jahre hinweg mit deiner Arbeit eine kleine Community aufgebaut, mit der du dich austauschst und der du Empfehlungen gibst. Marken haben dich entdeckt und wollen mit dir werben. Und jeder Creator definiert, inwieweit er ein Marktstand mit umfangreichem Angebot vielfältiger Waren sein möchte oder ein bewusst ausgesuchtes Sortiment anbietet, das seinen persönlichen Werten entspricht und in seinem eigenen Alltag Verwendung findet. 
Das gehört mittlerweile ganz selbstverständlich zum Spiel der sozialen Netze dazu. Es macht viel Arbeit und Arbeit muss bezahlt werden. Das heißt, von irgendetwas muss der Creator leben. Instagram & Co. sind vielversprechende Einnahmequellen. Wenn man sowieso schon viel Zeit in den eigenen Account investiert, darf am Ende gerne der eine oder andere Taler dabei herausspringen.

Online-Shopping ist bequem und macht Spaß. Empfehlungsmarketing hat schon immer funktioniert. Wenn es ehrlich läuft, ist das auch eine richtig tolle Sache. Man bekommt seine Päckchen vom Postboten und spart sich den Bummel durch die Stadt. Der Bummel fällt meist eher unbefriedigend aus, weil den Innenstädten Individualität fehlt. Weil es viel Leerstand gibt. Und weil nur große Player im Einzelhandel die hohen Ladenmieten zahlen können, also die großen Ketten. Bei denen man wiederum bequem online shoppen kann. Und dann gibt es Abertausende Influencer, die die billig hergestellte Plastikware für diese Konzerne kostenlos bewerben – mit Verlinkung. Ist das immer noch ein Win-Win für alle? 


Nach 70 Jahren hat unser benachbarter Optiker sein Geschäft geschlossen. Der Schuhmachermeister um die Ecke hat nach 80 Jahren seinen Familienbetrieb aufgegeben. Und ich höre von so vielen, die so hart kämpfen, um sich irgendwie über Wasser zu halten.
 Ein tolles Herrengeschäft in unserem Kiez hat die indianische Weisheit „Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.“ sinngemäß umgedichtet in „… erst wenn der letzte Laden geschlossen hat und das letzte Café verschwunden ist, werdet ihr merken, das Onlineshopping doch nicht so geil ist.“

Wer in den sozialen Netzwerken nicht präsent ist, hat verloren. Und erst recht, wer neben dem Ladenlokal keinen Onlineshop hat. Ein Onlineshop bietet Einzelhändlern zwar die Chance, einen größeren Kundenkreis zu erreichen und ein zusätzliches Geschäftsfeld zu erschließen, bedeutet aber auch, dass sie neben allen Aufgaben im realen Laden auch noch alle Aufgaben im virtuellen Laden bewältigen müssen. Und das bei nicht zwingend mehr Umsatz, den er für mehr Mitarbeiter ausgeben könnte. Und auch der Tag im Einzelhandel hat nur 24 Stunden. 
Onlinehändler sparen sich zwar viele Kosten, aber auf wessen Kosten geht das langfristig? Wie werden unsere Innenstädte in zehn, zwanzig Jahren aussehen? Ist es eine unausweichliche Veränderung, weil sich das Rad der Zeit einfach weiterdreht und diejenigen, die nicht online shoppen können oder wollen, irgendwann ohnehin ausgestorben sind? Ich bin sehr gespannt, wohin uns diese Reise führt, und möchte mich jetzt nicht äußern, ob mir das gefällt oder nicht. Schließlich bin ich doch eins der Rädchen im Getriebe. 


Hinsichtlich meiner Social-Media-Arbeit habe ich allerdings eine Entscheidung getroffen. Ich werde weiterhin mit den Marken zusammenarbeiten, die ich auch in meinem Alltag regelmäßig und gerne nutze. Zudem werde ich künftig immer angeben, welche der Marken ihr im stationären Einzelhandel finden könnt. Neue Marken prüfe ich ohnehin immer erst einmal gründlich hinsichtlich ihrer Markenphilosophie und der Zusammensetzung ihrer Produkte. Zukünftig entscheide ich bei neuen Anfragen auch danach, ob es Marke XY im Einzelhandel gibt. 
Denn ich sehe meine Verantwortung in der Arbeit sehr klar und würde mich freuen, wenn ein gemütlicher Stadtbummel auch in zehn Jahren noch möglich ist, bei dem man das eine oder andere individuelle Schätzchen erstehen kann.

Und jetzt habe ich mich richtig verquatscht, denn eigentlich sollte dieser Text ein Beitrag für Instagram werden, in dem es zwar um den Algorithmus gehen sollte, aber auf gänzlich andere Weise. Denn wer sich Schminktante nennt, sich dann aber mit vielfältigen Themen kritisch auseinandersetzt, bringt den Algorithmus durcheinander. Und die Community erst recht. Die einen finden es grundsympathisch (glücklicherweise die meisten, wofür ich wirklich dankbar bin), die anderen sind verwirrt, warum man denn jetzt eine Meinung hat und diese auch noch kundtut, obwohl man sich doch per Accountnamen mit einem bestimmten Thema beschäftigt. Und offenbar sieht das der Algorithmus auch so. Das hätte mich wahrscheinlich gleich wieder Follower gekostet.

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Zerstört der Algorithmus das Miteinander? Welchen Einfluss haben soziale Netze auf die Meinungsfreiheit und die Individualität des Einzelnen? Ein Gedankensalat auf schminktante.de .
Foto: Johannes C. Hüsch/ ja-klar.com

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Weil mir zum Thema hunderttausend Gedanken einfallen und ich glaube, dass mein Blog ein sichererer Hafen ist als mein Instagram-Profil, gibt es heute einen kleinen Gedankensalat zum Umgang mit den sozialen Netzwerken.

Im Herbst hatte ich versprochen, meine Followerinnen virtuell mit nach Japan zu nehmen, und habe im Urlaub fleißig weiter gepostet. Das gefiel der Community – dem Algorithmus jedoch nicht. Was hat Reisecontent plötzlich auf dem Account einer Schminktante zu suchen? Da stimmt doch was nicht?

Innerhalb weniger Wochen verlor ich einige hundert Follower.
Im Grunde ist das nicht schlimm. 58.000 Menschen sind eine Menge und ich freue mich über jeden einzelnen, der meinen Inhalten folgt und mit ihnen interagiert. Und klar: Die ganze Instagramerei ist auch ein Geschäftsmodell. Eins, das lukrativ ist, wenn man sich reinhängt. So wie in jedem anderen Job auch.

Es gibt immer wieder Aufräumaktionen seitens Instagram, bei denen Algorithmen Bots und leere Accounts löschen. Manchmal sind auch sogenannte „stille Follower” betroffen, also Personen, die einen Account angelegt haben, um anderen zu folgen, aber selbst weder Beiträge liken, kommentieren noch eigene verfassen.
Das heißt also, dass ich Gefahr laufe, abgestraft zu werden und Follower zu verlieren, sobald ich andere Themen als die, die auf meinem Account vorherrschen, aufgreife. Ganz besonders zeigt sich das immer dann, wenn ich gesellschaftskritisch werde oder gar politische Themen aufgreife.
Bisher nannte ich das „natürliche Auslese”. Jedem Menschen, der mit meinen Werten nichts anfangen kann, steht es frei, zu kommen und zu gehen, wie er möchte. Daran ist gar nichts verwerflich. Miesepetrigen Demokratiefeinden möchte ich allerdings keine Tipps geben, schon gar keine kostenlosen.
Aber ich möchte auch nicht ein mühsam aufgebautes Geschäftsmodell shreddern, nur weil ich offen meine Meinung sage. Je öfter ich den vorangegangenen Satz lese, desto mehr stellen sich mir die Nackenhaare auf. Ich bin in einem System aufgewachsen, in dem es für die gesamte Familie überlebensnotwendig war, den Mund zu halten und sich nur innerhalb eines sicheren Radius aus dem Fenster zu lehnen. Ich habe das mit der Meinungsfreiheit schon einmal erlebt.

Und ich erlebe es heute wieder. Sich politisch positionieren. Follower weg. Noch schlimmer sind Follower, die den moralischen Zeigefinger erheben und mir nahelegen, ich solle doch lieber bei Lippenstift & Co. bleiben, wo ich besser aufgehoben sei. Beauty-Tipps und private Dinge aller Art sind also willkommen, aber keine Gesellschaftskritik? Nichts Politisches? Nichts, über das man nachdenken müsste? Das sich vielleicht unbequem oder nicht mehr leicht anfühlt?
Selbst ich habe mich bereits dabei ertappt, genau das zu machen, was mir die Algorithmen der großen Global Player subtil zugeflüstert haben: „Schminktante, bleib bei deinen Leisten.” Ich dachte: Mach ich halt nur noch Beautykram – ist weniger Reibung, weniger Tiefgang. Bleibt aber dafür leicht und oberflächlich. So wie es ein Großteil der Menschen da draußen eben will. So wurde eben der Algorithmus trainiert.

Damit erfülle ich all das, was große Konzerne, die inzwischen auch politisch mitmischen, von mir erwarten. Keine Gegenwehr. Ein Fischlein, das schön mit dem Strom schwimmt und von den eigentlich wichtigen Dingen ablenkt. Das ist eine merkwürdige Entwicklung, die mich nachdenklich und traurig stimmt.
Denn wir müssen ja nicht immer alle einer Meinung sein. Aber dass der Lauteste gewinnt und derjenige verliert, der dem Lautesten nicht zunickt … Ich weiß nicht.

Nennt mich Verschwörungstheoretikerin. Es sind keine leichten Zeiten, und es wäre sicher einfacher, mit dem Strom zu schwimmen. Das wäre leichte Kost für die geplagte Menschenseele. Wer die Geschichte ein bisschen verfolgt und realistisch auf weltpolitische Entwicklungen schaut, darf sich zurecht Sorgen machen. Und darüber sprechen. Oder nicht?

ODER?

Ich möchte, dass ihr gerne hier lest und auf meinem Instagram-Account vorbeischaut. Auf meinem Profil werdet ihr deshalb so wie immer ganz viele Tipps und Tricks in Sachen Beauty, Mode und den Wechsel-Lifestyle einer Mitfünfzigerin finden. In meinen Stories möchte ich aber auch weiterhin meine Meinung sagen dürfen.

Und ich wäre auf eure Meinung gespannt. Wie sortiert ihr, wem ihr folgt und wem nicht? Soll man seine Meinung kundtun oder lieber schweigen? Soll sich eine Schminktante andere Kanäle für Gesellschaftskritik suchen oder bei sich bleiben weil eine Schminktante eben auch nur ein Mensch ist?

Schreibt mir gerne einen Kommentar hier unter diesem Beitrag. Ich bin neugierig ;-)!

51 Kommentare

  1. Elke Schroiff 11/01/2026 at 7:25- Antworten

    Liebe Anja, ich finde Deine Sichtweise und die Einblick in die Funktionsweisen des Algorithmus sehr wertvoll. Ich habe gerade eben für mich mal wieder die Reissleine gezogen, mich nicht mehr so viel auf Instagram aufzuhalten, da ich nur noch „zugemüllt“ werde gefühlt, wenn ich reinschaue, suche ich mir gezielt die Accounts, die mich interessieren. Dein Beitrag inspiriert mich, auch Kosmetikartikel wieder mehr im Einzelhandel zu kaufen und ich begrüße deine Entscheidung, dass du ebenfalls darauf artest, du gehörst für mich zu denen, denen ich gerne folge, GERADE wegen der bunten Mischung, die du anbietest, Herzensgrüße sendet Dir Elke

  2. Reibeholz-Batke 11/01/2026 at 7:44- Antworten

    Für mich kann ich nur sagen das deine authentische Art mich dazu bringt bei dir zu bleiben
    Liebe Grüße
    Manuela

  3. Jeanette 11/01/2026 at 8:55- Antworten

    Liebe Schminktante. Eine Abgrenzung auf Instagram würde ich sehr schade finden. Gerade dieser feine Mix aus „normalen“ Kontent und immer wieder kleinen Ausflügen in die offene Meinungsäußerung macht deinen Auftritt so interessant. Wenn wir als Follower uns damit nicht auseinander setzen wollen, werden wir zu Menschen die nur noch feingespülten Kontent an uns vorbei rauschen lassen und wie kleine Zombies ins unser Medium schauen. Auch als Follower, finde ich, haben wir die Pflicht, den Algorithmus manchmal etwas durcheinander zu bringen indem wir Beiträge außerhalb der Norm liken und kommentieren! Meine Bitte ist, mach weiter im alten Stil, auch wenn es unbequem und sicherlich auch manchmal nervig ist. Mit ganz lieben Grüßen. Jeanette

  4. Birthe Schneider 11/01/2026 at 8:59- Antworten

    Liebe Anja, ich finde diesen Beitrag gut und wichtig .
    Bei all dem was Instergram uns serviert

    Sollten wir all diese Dinge die du in deinem
    Artikel schreibst unbedingt berücksichtigen.
    Danke für deinen tollen und interessanten Blog.
    VG Birthe

  5. Annette aus Düsseldorf 11/01/2026 at 9:02- Antworten

    Liebe Anja,
    Das sind genau die Gedanken, die ich mir auch mache, wenn ich auf Instagram unterwegs bin. Wer ist beim Scrollen nicht schon einmal unterbrochen worden und hat dann tagelang die abwegigsten Werbeanzeigen gezeigt bekommen
    Ich gehöre zu den stillen Followerinnen, da ich nur privat meinen Influencerinnen folge.
    Aber ich habe die wenigen Accounts, von denen ich alles sehen will als Favoriten gekennzeichnet. So hoffe ich, alle deine Beiträge zu sehen. Und ich like jeden Beitrag mit dem Herzchen, weil das meine Unterstützung für dich ist.
    Mahnmal, wenn ich das Gefühl habe, etwas verpasst zu haben, rufe ich deinen Account direkt auf und schaue in die gespeicherten Beiträge.
    Deine Produktempehlungen interessieren mich immer, denn durch dich habe ich besten Marken kennengelernt und ich vertraue dir, weil du deine Kooperationen nach deinen Werten auswählt, die ich gut finde.
    Auch wenn für mich nicht jedes Angebot passt, kann es mir doch gefallen. Und vielleicht passt es ja, beim nächsten Mal.
    Es ist wichtig, dass du die technischen Hintergründe ansprichst. Mir war das früher nicht so klar, welche Auswirkungen mein Verhalten für meine Influencerinnen hat. Deshalb versuche ich lieber einen Kommentar zu schreiben und nur ganz selten eine Nachricht.
    Bitte mach weiter so und hilf uns Followerinnen unsere Unterstützung bewusst einsetzen zu können.

    Einen schönen Sonntag
    Annette

  6. Annette Franu 11/01/2026 at 9:04- Antworten

    Hallo Anja, normalerweise kommentiere ich nie,aber dein Beitrag hat mich sehr berührt.
    Ich kenne mich in deinem Business nicht aus,folge dir aber schon lange, WEIL du deine Meiung teilst.
    Natürlich muss man einen Weg finden,seinen Job zu machen und Geld zu verdienen.Deine Meinung sagen-unbedingt!
    Das macht deinen Account glaubwürdig und deine Empfehlungen somit auch.
    Mit herzlichen Grüssen aus deiner Heimatstadt

  7. Heidi 11/01/2026 at 9:04- Antworten

    Liebe Anja,

    ich werde dir weiterhin seehr gerne folgen, ich finde deinen Mix so toll und auch dass du dich ab und zu bissle politisch äußerst extrem spannend und sinnvoll. Du bist wirklich meine „Lieblings-Influenzerin“ weil du immer bei dir bleibst und dir nichts aufdrücken lässt. Ich finde dich ( im Gegensatz zu manch einer Kolleginnen) authentisch, ehrlich und immer sehr sachlich und emphatisch.
    Mach einfach weiter so, Frauen wir Dich gibt es (noch) viel zu wenig.

    Ich wünsche dir einen schönen Sonntag, Kuschel dich ein…..bei mir gibt es heute warmen Apfelstrudel mit Vanillesoße ( ist gut für die Seele ;-))

    Ganz liebe Grüße aus der Nähe

  8. Heike Vogel 11/01/2026 at 9:09- Antworten

    Meine spontane Meinung: um gesellschaftskritisch Position zu beziehen, möge man sich bitte einen zweiten Account anlegen.

    Schuster bleib bei Deinen Leisten.

    Wenn ich mich über die weltpolitische und deutsche, zweifelsfrei schwierige Lage informieren will, gibt es andere Kanäle, die ich nutzen möchte.

    Für mich ist diesbezüglich Ihre Meinung unerheblich.

    Es grüßt ein Schnuckelhase!

  9. Karen 11/01/2026 at 9:19- Antworten

    Liebe Anja,
    Danke wieder einmal für Deine ehrlichen Worte. Ich finde es gut, wenn Du bei Deinen Empfehlungen die Möglichkeit für den stationären Handel gibst. Aber bitte bleib bei DeinenWerten!! Wir haben uns gestern grade über ein tolles Wollgeschäft hier vor Ort unterhalten: Urig, „düster“, mit handgeschriebenen Quittungen – jedoch toll in der Beratung. Das bekommst Du im Netz Never!!!
    Ich überprüfe bei Instagramm immer wieder die Accounts, denen ich folge – geben sie mir das, was ich möchte/ erwarte oder scrolle ich die Inhalte immer weg. Dann lösche ich wieder.
    Ich möchte den Onlinehandel nicht rundweg verteufeln. Für ländliche Regionen kann er ein Segen sein. Er sollte aber mit Köpfchen genutzt werden.
    Wünsche Dir eine schönen Sonntag aus dem bibbernden Norden
    Karen

  10. Meike 11/01/2026 at 9:23- Antworten

    Toller Artikel! Bitte bleib so wie du bist!

  11. Tina 11/01/2026 at 9:24- Antworten

    Hallo liebe Anja, du schreibst was dir wichtig ist und ich finde das richtig! Deine Schminktantengeschichten finde ich super, dennoch möchte ich die Anja dahinter nicht missen wollen. Wenn wir alle immer nur das erfüllen, was von erwartet wird, macht uns das doch auf Dauer unzufrieden. Mich zumindest. Dabei ertappe ich mich immer öfter bei dem Gedanken, was kann ich denn schon ändern. Und genau da wirds nämlich „gefährlich „. Wenn das jeder so macht, ändert sich wirklich nichts. Wir müssten alle viel mehr auf die Barrikaden gehen und auch( oder gerade) in der Politik laut werden, auf die Straße gehen und uns nicht alles gefallen lassen. Gottseidank haben wir (noch) keine amerikanischen Verhältnisse und dürfen sagen, was wir denken. Allein trauen wir uns das nicht, aber wenn wir alle wachsam und mutig bleiben, können wir etwas bewegen. Ach, ich kann ja so gut verstehen, dass du dich hin und wieder verquatscht;)) . Es gibt soviel zu sagen. Liebe Anja, bleib bloß deiner Meinung und tue sie kund. Ich liebs!!

  12. Birgit Köller 11/01/2026 at 9:25- Antworten

    Hallo Anja, ich finde deinen Gedankensalat sehr schmackhaft und bin auch der Meinung, dass du sehr gerne deine Meinung kundtun darfst/sollst. Auch wenn man nicht immer einer Meinung ist, so sollte es doch möglich sein, miteinander zu reden und nicht zu urteilen. Ich versuche immer bei Insta,.nur da bin ich unterwegs, alles zu ignorieren, was mich nervt. Beiträge nicht anschauen und Accounts zu ignorieren, die ich furchtbar finde. Ich würde gerne mehr einfach wegwischen oder blockieren (ignorieren) können, als es jetzt möglich ist. Bleib bitte bei dir, so wie es jetzt ist, ist es super. Nur Make Up und leichte Kost, wäre unerträglich. So findet auch kein Austausch zwischen Frauen, Freundinnen usw statt. In diesem Sinne einen schönen Sonntag.

  13. Barbara Hartmann 11/01/2026 at 9:26- Antworten

    Guten Morgen, bleib so wie du bist, denn es geht zumindest mir um dich und nicht nur um die „Schönheit“. Was ist mit den Büchertipps, auch sie sind sehr bereichernd. Mit deinen Gedanken bzgl. der Gesellschaft und Meinungsfreiheit bist du nicht allein. Leider sind die Gegner aber lauter….Ich lese fast nur deinen Blog, da ich beruflich viel mit Social Media arbeite und sie deshalb nicht auch im Privaten brauche. Also von mir aus, gerne weiter so. Auch ich bin gespannt, was uns noch erwartet. VG von einer ehemaligen Karlsruherin, Barbara. P.S. In zwei Wochen bin ich nach vielen Jahren tatsächlich zu einem Geburtstag wieder in Durlach Schönen Sonntag!!

  14. Ellerkamp Helga 11/01/2026 at 9:37- Antworten

    Liebe Anja,
    danke für dieses Statement. Ich mag deinen Insta-Account gerade, weil du dich auch auch gesellschaftspolitisch äußerst; das vermisse ich bei vielen anderen Accounts sehr. Wird hier immer mehr deutlich, dass die vorgegebene Strategie von Trumps Schergen umgesetzt wird?
    Gerade in diesen Zeiten und die Stärke von Meta&Co., ist es meiner Meinung wichtig, dass sich viele Creator auch kritisch äußern. Und ich will auch einfach nicht glauben, dass die Mehrzahl der Insta-Menschen so unkritisch im realen Leben sind. Oder sind wir wieder in der „ich-sehe-weg-Mentalität“ angekommen?
    Liebe Anja, mach bitte so weiter … du bist wirklich ein Licht in der virtuellen Welt da draußen.

    Herzliche Grüße und einen schönen Sonntag,
    Helga

  15. Marion 11/01/2026 at 9:37- Antworten

    Bleib bitte so wie Du bist. Deine Empfehlungen kann man blind vertrauen, da Du nicht einfach was bewirbst, sondern man genau merkt, wie wichtig Dir auch die Philosophie eines Unternehmens ist. Danke auch für die privaten Einblicke, die dich noch authentischer machen, ist ja nicht immer alles nur toll und gut im Leben. Danke für alles, was Du für deine Community tust, ich bleibe Dir auf jeden Fall treu♥️

  16. Brigitte Korell 11/01/2026 at 9:39- Antworten

    Liebe Anja, es wäre sehr schade wenn du deine Meinung dem System unterwerfen würdest. Ich liebe deinen Account mit sämtlichen Inhalten, sowohl Kosmetik, Reise und Gesundheit. Es wäre für mich sehr schade, diese Informationen nicht mehr zu bekommen. Mich ärgert der Algorithmus sehr und versuche Dinge die mich nicht interessieren, längere Zeit nicht zu öffnen, dann verschwinden sie wieder. Mich erschüttert immer wieder, wenn Leute in der Anonymität sich verletzend äußern. Bitte bleibe dir treu und versorge uns weiterhin mit deinen Infos und Beiträgen, da bin ich mir sicher, fundiertes Wissen zu bekommen. In diesem Sinne wünsche ich dir einen schönen Sonntag

  17. Michaela Picker 11/01/2026 at 9:42- Antworten

    Liebe Anja, herzlichen Dank für Deinen Beitrag. Zum einen gefällt mir Deine Idee sehr, jetzt auch die Marken hinsichtlich des stationären Einzelhandels zu empfehlen, da ich mittlerweile auch aus den von Dir genannten Gründen immer weniger online einkaufe, zum anderen schätze ich Deinen gesamten Content sehr – eben weil er ist, wie er ist. Nur Lippenstift und co wäre mir zu langweilig. Also: mach weiter so, und wenn der Algorithmus nervt, ab auf Deinen Blog! Fischlein im Strom haben wir genug.
    Liebe Grüße und die allerbesten Wünsche
    Michaela

  18. Michaela Spilker 11/01/2026 at 9:43- Antworten

    Liebe Anja,
    was für ein gehaltvoller Gedankensalat In Zeiten wie diesen müssen wir kritisch und wachsam bleiben und ja, man sollte immer seine Meinung sagen dürfen! Ich tausche mich im besten Fall ja auch im wahren Leben mit der Fachkraft im Einzelhandel, beim Friseur, bei der Kosmetik etc. aus. Über Dinge, die in meiner Stadt und der großen weiten Welt geschehen. Also bitte weiterhin bunt mischen. Styling, Beauty, Weltgeschehen Unser Leben ist so vielfältig. Schön, wenn Sie das in Ihrem Account widerspiegeln.
    Schönen Wintersonntag wünsche ich.
    Herzliche Grüße
    Michaela Spilker

  19. Sabine 11/01/2026 at 9:49- Antworten

    Liebe Anja,
    ich teile alles ganz genauso wie du es geschrieben hast! Bitte bleib so wie du bist, denn du machst es richtig gut.
    Die Zeiten sind schwierig und manchmal ertappe ich mich dabei, mich einfach zu verbuddeln, Scheuklappen auf und nichts mehr hören / lesen zu wollen. Aber aus der Vergangenheit sollten wir doch alle gelernt haben, oder?
    Vielen Dank für diesen Blog, einen schönen Sonntag und mach weiter so

  20. Melanie 11/01/2026 at 9:51- Antworten

    Liebe Anja, danke für deine klaren Worte. Für diese bin ich dir sehr dankbar.
    Ich war Insta Nutzerin. Ich habe mich aus moralischen Gründen dort vor einem Jahr abgemeldet. Ich kann und will die Tech Bros nicht weiter unterstützen . Punkt. Allerdings hängt bei mir kein Geschäft daran. Dankbar bin ich dir, dass es deinen Blog gibt. So folge ich dir hier, lese deine einwöchigen Beiträge und finde das großartig. Vielleicht sollte da das Augenmerk wieder hin. Verlinkungen und kleine Filme könnten auch auf einem Blog veröffentlicht werden? Vielleicht sollten Influencer und Auftraggeber mal nach unabhängigen Möglichkeiten suchen,- das wäre definitiv ein gutes und klares Zeichen Richtung der Tech Bros aus dem wilden Westen. Mach weiter so und bleib stabil! Ganz liebe Grüße, Melanie
    (Fräulein Ordung hat sich für ein kostenpflichtiges Abonnement in finanziellen Abstufungen Ihres Newsletters entschieden, fiftytwofreckles kann man auf ihrem Blog freiwillig finanziell unterstützen … )

  21. Susanne 11/01/2026 at 9:51- Antworten

    Oh ja liebe Anja, das spüre ich auch. Zwar bin ich kein Content Creator aber Follower und merke, dass mir nur meine Vorlieben eingespielt werden. So wird man auch stumpfsinnig und bekommt keine anderen anregenden Impulse zu den vielen anderen Themen und Möglichkeiten. Ich liebe deine klare Haltung und deine Beiträge dazu, bleib genau in dem Spektrum und nicht nur in deinem Content Bereich. Es gibt so viel mehr… natürlich steht die Schminktante auch für Wohlfühlmomente

  22. Daniela 11/01/2026 at 10:17- Antworten

    Liebe Anja,

    danke für diesen klugen, ehrlichen und mutigen Text. Ich habe beim Lesen ständig genickt – und an vielen Stellen auch geschluckt. Als Endfünfzigerin mit vier Kindern mache ich mir ähnliche Gedanken: darüber, wie sehr Algorithmen längst mitbestimmen, was sichtbar ist, was sagbar scheint und wer „funktioniert“ – und wer eben nicht.

    Was mich besonders berührt hat, ist dieser leise, aber sehr reale Druck zur Selbstzensur. Dieses „Bleib bei deinen Leisten“, das nicht laut ausgesprochen wird, aber ständig mitschwingt. Ich kenne das aus meinem eigenen Leben: die Versuchung, es sich einfacher zu machen, nicht anzuecken, nicht unbequem zu sein. Und gleichzeitig dieses innere Wissen, dass genau das auf Dauer nicht gesund ist – weder für uns als Einzelne noch für eine Gesellschaft.

    Ich finde es absolut richtig und wichtig, dass du dich nicht auf Beauty reduzieren lässt, nur weil ein Algorithmus oder ein Teil der Community das gern so hätte. Eine Schminktante ist eben auch ein Mensch, eine Bürgerin, eine Denkende. Und gerade wir, die wir schon ein paar Jahrzehnte Leben hinter uns haben, wissen doch: Schweigen war noch nie eine gute Strategie, wenn es um Werte, Demokratie und Verantwortung geht.

    Auch deine Haltung zum Konsum und zum stationären Einzelhandel spricht mir sehr aus der Seele. Ich möchte meinen Kindern nicht nur beibringen, wie man clever online bestellt, sondern auch, warum ein Stadtbummel, ein Gespräch im Laden, ein gewachsener Kiez etwas Wertvolles sind. Dass Bequemlichkeit einen Preis hat – und dass wir alle Teil dieses Systems sind, ob wir wollen oder nicht.

    Ich folge Menschen nicht wegen eines perfekt kuratierten Themas, sondern wegen Haltung, Echtheit und Reibung. Wenn jemand denkt, fühlt, zweifelt und das auch zeigt, bleibe ich. Wenn alles nur noch glatt, unpolitisch und gefällig ist, verliere ich das Interesse.

    Bitte bleib laut, auch wenn es Follower kostet. Qualität schlägt Reichweite – zumindest für mich. Und ich bin sehr froh, dass es Orte wie deinen Blog gibt, die noch ein sicherer Hafen für Gedanken sind, die mehr wollen als nur gefallen.

    Danke fürs Teilen.

  23. Stephanie 11/01/2026 at 10:22- Antworten

    Liebe Anja,
    bitte sei politisch und gesellschaftskritisch. In dieser wilden Zeit, in der wir leben, müssen bestimmte Ereignisse politisch eingeordnet und auch diskutiert werden. Dies darf und muss meiner Meinung nach, auch auf einen Beautykanal möglich sein, denn es steht ein Mensch dahinter. Ich kann eigentlich keinen Accounts mehr folgen, die völlig apolitisch sind. Die Ereignisse der letzten Zeit erfordern eine aktive Auseinandersetzung, um Demokratiefeinden nicht die Bühne zu überlassen. Also vielen Dank dafür und natürlich auch für deine informativen und tollen Beiträge. Lieben Gruß

  24. Zeberl 11/01/2026 at 11:03- Antworten

    Liebe schminktante ich lese auch gerne deine Reiseberichte und finde jeder sollte seine Meinung auch öffentlich kundtun können. Mach weiter so. Mir gefällt es und es tut gut. Mir macht die Weltentwicklung Angst und ich bin froh deine Meinung zu lesen. Einen schönen Sonntag noch. Liebe Grüße Karin Zeberl

  25. Elke 11/01/2026 at 11:11- Antworten

    Liebe Anja, ich kann nur sagen, dass ist ein Superbeitrag. Mache bitte so weiter wie bisher, ich bleibe dir auf jeden Fall treu Liebe Grüße Elke

  26. Cora 11/01/2026 at 11:12- Antworten

    Danke für den wichtigen Beitrag! Ich bin eine treue Seele und möchte stets wissen, welcher Mensch mit welchen Facetten hinter einem Blog/Insta Account steht. Und eine politische Positionierung hier und da finde ich in Ordnung.

    Gerade Deine Beiträge zur Japan Reise haben mir gut gefallen. Danke!

    Natürlich habe ich Dich damals zunächst wegen der Beauty Themen abonniert, aber viele andere Themen und die Höhen und Tiefen im Leben machen einen Menschen doch aus – daher bitte gerne weiter so!

    Das mit dem Fehlen des stationären Handels macht mich traurig, gerade bei Kosmetik möchte ich fühlen, riechen, testen. Danke, dass Du wieder verstärkt darauf hinweisen möchtest.

    Ein weiteres Buch über Wechseljahre hätte es für mich nicht gebraucht, allgemein wird das Thema ja seit einigen Jahren stark gepusht, was gut ist, aber mittlerweile müssten alle Betroffenen überall wichtige Informationen finden, und für einige Firmen ist das Thema zur wahren Gelddruck-Maschine geworden.

    Da kann ich jedoch gut drüber hinweglesen, und es gibt genug Themen, die Du ansprichst, die mich interessieren.

    Über Algorithmen etc. kann ich nichts beitragen, aber ich rufe Accounts aktiv auf, wenn ich der Meinung bin, länger von der Person nichts mehr mitbekommen zu haben.

    Also gerne weiter so!

  27. Ulrike 11/01/2026 at 11:13- Antworten

    Liebe Anja,
    Vielen Dank für diese Worte in diesen schweren Zeiten, die kaum noch zu ertragen sin. Manchmal hat man das Gefühl, dass nur noch die Gehirnlosen laut sind.

  28. Bettina Koch 11/01/2026 at 11:17- Antworten

    Liebe Anja,

    ich lese viel
    du schreibst viel
    du bist authentisch
    du bist klar
    du bist wunderbar
    bleib wie du bist
    bis zum nächsten Mal

  29. Lydia 11/01/2026 at 11:19- Antworten

    Liebe Anja – ganz herzlichen Dank für diesen Gedankensalat. Er hat viele gute Inhaltsstoffe ❤️
    Und tatsächlich bin ich Dir auf insta gefolgt, WEIL DU AUTHENTISCH BIST UND nicht einfach Schminktipps runterspulst und dreiunzwölfzig Marken in die Kamera hältst!
    Und Menschen dürfen auf jeden Fall unterschiedlicher Meinung sein und sich trotzdem schätzen und mögen. Das Thema hatte ich neulich mit einer lieben Kollegin – sie teilt ein in einem Punkt meine Meinung nicht – und fragte im Prinzip, ob ich sie trotzdem noch mag und schätze – und JA natürlich!!! Nur weil wir in dem einen oder anderen Punkt nicht absolut übereinstimmen, können wir doch trotzdem Freuleginnen sein! Dadurch, dass Menschen um mich herum andere Meinungen vertreten, anderen Geschmack haben, andere Interessen etc., kann ich mich doch auch entwickeln. Wenn man immer nur in seiner eigenen Suppe köchelt, kann man ganz schön geschmacklos und unterentwickelt verdampfen ;-)…

    Also, da ich insta verlassen habe, freu ich mich, dass Du hier per Blog alles teilst, was Dir gut und sinnvoll erscheint.

    Happy Sunday, liebe Anja!

  30. Susanne 11/01/2026 at 11:23- Antworten

    Liebe Anja,
    Ich schätze, mag dich in deiner Lebendigkeit, klaren gesellschaftlichen Haltung, deinem Engagement bzgl. des Lebens in den Wechseljahren ( der Wechsel , Veränderung geht ja weiter; ich wünschte mir auch eine Community für Frauen jenseits der 65,70; dann wird es so richtig herausfordernd, weil es dann wirklich um Haltung und Demut geht). Aber ich bin wie du, wie viele müde der Sozialministeriums-instaBlase, will weder den Konzern dahinter unterstützen noch ständig mit Werbung zugeschüttet werden. Wie schön wäre es, wenn Blogs wieder mehr Bedeutung bekämen. Gottseidank gibt es ja deinen noch und gerne mehr davon.
    Bleiben oder werden wir stark, es braucht dich und uns!
    HG

  31. Kerstin Egbringhoff 11/01/2026 at 11:41- Antworten

    Liebe Anja,

    bitte bleibe vielfältig. Alles andere ist langweilig, egal was Instagram will. Das es so ein inhaltlicher Druck herrscht, war mir nicht bewusst. Danke für die Info.
    Instagram wird für mich immer interessanter, zu oberflächlich.
    Du bist daher mein Favoritenaccount und Blog.
    Mir geht auch diese ganze Selbstoptimierung einer bestimmten weiblichen Altersklasse auf den Geist. Too much. Das Leben hat gerade Wichtigeres zu bieten.Fazit:Die Mischung macht’s. Ich würde, gerade in dieser Zeit politische auch ab und zu den Mund aufmachen. Das ist Verantwortung. Ich bleibe deinem Accout treu. Wir haben ja auch wohl eine Wellenlänge.
    Liebe Grüße aus Göttingen!

  32. Franziska 11/01/2026 at 11:44- Antworten

    Ich folge Menschen für Themen, die mich interessieren. Ich bleibe, wenn gemeinsame Werte da sind. Umarmung für dich, weil beides passt.

    Franziska

  33. Simonella 11/01/2026 at 12:33- Antworten

    Liebe Anja!
    Ich folge dir schon so lange und bin froh, dass du deine Meinung kund tust. Neben den Hauptthemen interessiert mich eben auch, was für ein Mensch sich hinter der „Marke“ verbirgt und ich wünschte, dass andere durchaus auch Stellung beziehen. Schließlich werden wir alle von den Ereignissen der Welt überrollt und manchmal kann man einfach nicht darüber hinweg sehen, dann freut es mich immer, wenn ich sehe, dass du dich auch aufregst und es dich beschäftigt. Das gibt mir den Eindruck von Authentizität- und warum soll Beauty und politischer Tiefgang sich ausschließen?
    Bitte mach weiter so!

  34. Gisela eckert 11/01/2026 at 12:42- Antworten

    Liebe Anja-mach bitte einfach weiter so!!!!!

  35. Moni 11/01/2026 at 13:07- Antworten

    Liebe Schminktante, es ist schön zu wissen, dass in einem hübschen Kopf auch etwas drin ist mit dem gedacht wird ….. und er nicht nur zum Verhübschen aufgeschraubt ist. In diesem Sinn vielen Dank für die breit gestreuten Themen und den qualitativ hochwertigen Content . Schönen Sonntag

  36. Kerstin Mechler 11/01/2026 at 13:24- Antworten

    Liebe Anja,
    Ich liebe diesen wie viele deiner Texte! Den Inhalt, aber ganz besonders auch deine wunderbare Schreibweise. Authentisch, direkt, offen, ehrlich, klar, klug, (selbst-) kritisch, verständlich, mit einem Augenzwinkern und einfach wunderbar
    Du verstehst es, auch schwierige oder kritische Themen mit Leichtigkeit und Optimismus darzustellen. Ich lese es und denke – WOW – mutig, cool, toll geschrieben, auf den Punkt gebracht und wie viel Arbeit steckt da bitte drin!
    Bitte so weitermachen
    Liebe Grüße
    Kerstin

  37. Gunda Asbahr 11/01/2026 at 13:41- Antworten

    Liebe Anja, ich bin froh, dass du nicht nur Schminktante bist, sondern auch ein ganz normaler Mensch mit Gedanken, Ängsten, Vorlieben usw.. Ich mag deine Schreibweise, deine Reiseberichte und deine sonstigen Erlebnisse. Bei dir habe ich das Gefühl. dass ich dir vertrauen kann, besonders weil du nicht nur deine Beautylinien vertrittst, sondern auch zu anderen Dingen eine Meinung hast.
    Liebe Grüße Gunda

  38. Beate 11/01/2026 at 15:55- Antworten

    Liebe Anja,
    vielen Dank für diesen ehrlichen Text!
    Bitte bleibe gesellschaftskritisch, politisch und bringe DEINE Themen auf DEINEM Account. Du bist schließlich eine Persönlichkeit mit Tiefgang und nicht nur ein Account. Wir brauchen gerade in dieser Zeit Menschen, die ihre Meinung frei teilen und damit auch Vorbild für andere sind.
    Gegen den Strom schwimmen ist nicht immer leicht, aber für mich hat es sich immer richtig angefühlt.
    Die Follower , die dir entfolgen, sind sowieso nicht die richtigen 😉
    Liebe Grüße
    Beate

  39. Annette Frank 11/01/2026 at 16:42- Antworten

    Liebe Anja, bitte lass alles so, wie du es zur Zeit handhabst. Gerade dein Gedankensalat macht dich sehr authentisch und liebenswert und: Menschen mit geradem Rückgrat und klarem Verstand gibt es nicht mehr so oft.
    Wenn Instagram so kleinlich aussortiert, dann zeigt das nur ihre Kleinkarriertheit und das mangelnde Verständnis für „Normale Schnuckelhasen“ so wie wir….wahrscheinlich eine aussterbende Spezies:)))))
    Fühl dich lieb in den Arm genommen und bitte bleib uns erhalten…ggf nur noch im Newsletter……
    Eine deiner Schnuckelhasen aus dem schönen Ruhrgebiet
    Liebe Grüße
    Annette

  40. Jasmin 11/01/2026 at 16:42- Antworten

    Liebe Anja!
    Ich folge dir sehr gerne. Ich gebe zu, dass ich bei manchem Beitrag auf Insta vergesse ein Like zu machen, was ja wichtig ist. Da ich auch versuche immer wieder Kanäle auszusortieren, die ständig wechselnde Lieblingsprodukte haben, mag ich Deine Art und Weise sehr gerne. Es ist wichtig, dass du selbst mit gutem Gefühl die Stories posten kannst. Ich möchte dieses Jahr auch bewußt wieder mehr im stationären Handel kaufen.

  41. Frauke 11/01/2026 at 16:59- Antworten

    Liebe Anja,

    bleib bitte gern wie bisher mit dem bunten Themenmix wie bisher. Wenn ich mal etwas weniger anspricht, ist es ja meine Entscheidung, ob ich es intensiv lese oder nur überfliege.
    Die interessantesten Influencer sind für mich die, die die schöne Instagram-Welt auch mal mit der realen Welt draußen in Verbindung bringen, durch Meinungen, eigene Geschichten oder ähnliches.
    Ich bleibe dran an Dir 😉

    Danke und herzliche Grüße
    Frauke

  42. Julia 11/01/2026 at 18:47- Antworten

    Hallo Frau Frankenhäuser,

    da wir uns nicht persönlich kennen bleibe ich beim Sie! Genau da geht es doch schon los. Seit Social Media glaubt jeder er kann alles und jeden duzen, kann sich immer und überall erlauben seine Meinung mitzuteilen und dies oftmals auch in einer sehr unverschämten, aggressiven oder gar respektlosen und zum Teil sogar kriminellen Art und Weise. Ich kenne Sie nicht, wir haben nie gemeinsam eine Tasse Tee oder Kaffee zusammen genossen oder sonst irgendwas gemeinsam gemacht. Und auch wenn es Ihnen evtl. nichts ausmacht, dass jeder Sie duzt, finde ich es auch eine Form des Respekts. Diese Form geht uns nämlich seit Jahren immer mehr flöten. Warum? Naja, weil wie Sie richtig sagen, alles eben sehr beliebig geworden ist.
    Wir nennen Schluss machen ohne das von Angesicht zu Angesicht zu tun neuerdings ghosten anstatt Feigheit oder Respektlosigkeit. Es wird durch den Begriff ghosten ja nicht besser oder legitim, trotzdem glaubt eine gewisse Gesellschaft es sei jetzt nun mal so und es sei jetzt auch ok. Das Gleiche gilt ja dann für Instagram. Es ist ok wenn ich einfach weiter scrolle. Es ist ok wenn ich mit dem Finger wische, so viel wie ich wahrscheinlich im Leben nicht meine Wohnung wischen würde. Und ja, es ist auch ok wenn ich immer und überall mein dudelndes Handy dabei habe. Letztens habe ich eine Nachbarin ins Krankenhaus begleitet. Kommen eine Mutter und Ihre Tochter rein, das Erste was getan wurde war, Handy zücken und beide waren in Ihren Welten verschwunden. Die Mutter hat nicht mitbekommen, dass Sie die Musik auf Ihrem Handy für alle Welt ohne Aufforderung laut an hatte. Irgendwann ist es ihr dann zwar schon aufgefallen aber so lange war jeder gezwungen mitzuhören. Natürlich kann ich da was sagen, natürlich kann ich immer und überall diskutieren, streiten, mich mitteilen aber – nein, ich möchte das gar nicht. Vom völlig unnötigen Online-Handel will ich jetzt erst gar nicht anfangen.

    Ich empfand es immer als Stress, den nächsten Poste zu schreiben nur um Follower, Herzen, Likes etc. zu erhalten und damit irgendwann weit hinaus zu kommen. Weil ich dafür einfach nicht der Typ Frau bin und mich dieses Social Media einfach irgendwann total angekotzt hat, bin ich überall raus. Kein WhatsApp mehr, dafür Signal und nur noch die aller engsten Freunde anstatt 200 unnötige Kontakte, wo von die meisten ohnehin nur noch Karteileichen waren, raus aus Instagram, Facebook etc. und zack war ich ziemlich schnell back to reality. Plötzlich bleibt so unfassbar viel Zeit für, Ehrenamt, Spaziergänge, gute Gespräche mit realen Menschen, Stadtbummel mit Mutti, Therme mit Ehemann uvam. Ich bin noch von der Generation Jugend ohne Handy und genieße diese freie Zeit total. Jeder sollte selbst entscheiden wie viel Zeit er damit verbringt.

    Ich bin also ganz bei Ihnen, mehr shopping im stationären Handel, mehr Empathie, Respekt und mehr gutes Miteinander im realen Leben und weniger zeitgefresse in Social Media täten uns allen gut. Heute erst in MDR gesehen, die Chöre sterben aus, weil der Nachwuchs fehlt.. Leute geht singen, geht ins Ehrenamt und dann bräuchten wir auch nicht zig Sendungen im TV von wegen die Menschen sind einsamer den je…

    Deshalb denke ich, Sie werden Ihr Limit und Ihre Verfügbarkeit für andere, sowie den Einblick in Ihr privates Leben mit Sicherheit richtig dosieren und wem´s nicht passt.. der kann ja weiterhin in unfeiner Manier wischen!!
    Ihnen alles Gute und viele freie reale Wochenenden. Herzlichst J.E.

  43. Birgit 11/01/2026 at 19:41- Antworten

    Liebe Anja, ich mag deine Texte und die unterschiedlichen Themen. Die Eindrücke aus der Japanreise waren toll. Mach weiter so, ich bin auf jeden Fall dabei. Liebe Grüße Birgit

  44. Carmen Rogler 11/01/2026 at 20:22- Antworten

    Liebe Anja,

    ich bin gerne deine Followerin auf Insta; nicht die Lauteste, aber eine gute Zuhörerin.

    Ich höre gerne einer Frau zu, die mitten im Leben steht, mit all ihren Themen, die auch meine Themen sein könnten.

    Authentisch bleiben bei Insta ist glaube ich durchaus eine riesengroße Herausforderung.
    Ich würde mir sehr wünschen, dass du so bleibst wie du bist!!!
    Ich hoffe die Entwickler bei Insta werden bald feststellen, dass diese Plattform mit all ihrer Vielfalt besser ist, als wenn ein Algorithmus „drüberbügelt“.

    Ich wünsche dir ein wunderbares Jahr auf Insta mit einer wertschätzenden Gemeinde.

    Ich freu mich schon auf deinen Content!!!

    LG Carmen

  45. Claudia Kühnemann 11/01/2026 at 23:18- Antworten

    Liebe Anja, da hast du dir aber viel Mühe gemacht, mal aufzulösen, wie das so läuft bei Instagram…sehr interessant und spannend. Du schreibst aber immer sehr ausführlich und verständlich und grade weil du deine Meinung teilst, sind deine Beiträge so wertvoll, auch deshalb folge ich dir schon sehr lange.
    Ich lese besonders gerne deinen Blog, Instagram nervt mich öfters wegen der Werbung und des Algorithmus.
    Bleib so authentisch und streitbar, ich find’s großartig.
    Liebe Grüße Claudia

  46. Stephanie 12/01/2026 at 8:28- Antworten

    Liebe Anja , genau der Text ist es der mich wissen lässt , dass ich bei dir richtig bin . Du haust nicht einfach was raus , du hinterfragst . Deine Kooperationen nehme ich dir ab , vor einigen Jahren hast du auch noch mit anderen Produkten gearbeitet. Ich habe durch dich meine geliebte „Apotheken Kosmetik aus Hamburg“ kennengelernt. Viele hauen einfach was raus. ; Du testest , probierst aus und nutzt selbst . Bitte weiterhin den guten Mix , ich liebe deinen content genau so wie er ist .

  47. Susanne 12/01/2026 at 8:39- Antworten

    Liebe Anja,
    dein Beitrag spricht mir voll aus der Seele und trifft genau das Thema und den Nerv, de mich aktuell bei Instagram stört.
    Ich liebe deine Beiträge und deine Ehrlichkeit, davon müsste es mehr geben
    Liebe Grüße von einem treuen Follower
    Susanne

  48. Kornelia 12/01/2026 at 9:38- Antworten

    Liebe Anja,
    Ich folge dir schon seit der Vor-Insta Zeit, aus gutem Grund. Deine Inhalte haben für mich einen großen Mehrwert. Es ist eben nicht nur die fancy Beautywelt, sondern ein Content, der zum Nachdenken, und Überdenken anregt. Es ist eben nicht immer alles easy und bequem.
    Vielen Dank dafür u d bitte weiter so.
    Liebe Grüße
    Kornelia

  49. Conny 12/01/2026 at 13:07- Antworten

    Liebe Anja,
    ganz herzlichen Dank für deine Gedanken – du sprichst mir aus der Seele!
    Ich folge dir gerade wegen deiner Offenheit und der Vielfalt, die deinen Account ausmacht.
    Bleib unbedingt genau so wie du bist – herzlichst Conny

  50. Stefanie 12/01/2026 at 15:38- Antworten

    Liebe Schminktante,
    ich folge dir schon lange und finde deine ursprünglichen Themen sehr interessant, allerdings würde es mir im Laufe der Jahre auch etwas langweilig werden. Zum Glück gab es immer auch andere Themen, die du angeschnitten hast und die Langeweile blieb aus.
    Klar bei zu vielen Werbevideos, werde ich träge mit Likes und aus diesem Grund hat der Algorithmus dich in meiner Timeline nicht mehr oft, oder gar nicht mehr ausgespielt. Aus diesem Grund sah ich auch nicht deine Japan Reise, die mich definitiv interessiert hätte.
    Ich wundere mich häufig warum ich von diversen Accounts nichts mehr sehe. Diese Algorithmus Selektion geht mir wirklich gewaltig auf die Nerven. Ich möchte entscheiden ob ich eine Pause mache und womöglich eine Zeitlang weniger intensiv folge und dann irgendwann wieder interessierter bin. Es gibt ja auch die Accounts die ständig so posten wie es Insta verlangt und die einfach todlangweilig werden. Dann entfolge ich auch aktiv. Das möchte ich aber entscheiden.

    Was mich auch wirklich nervt ist, in der eigenen Bubble zu bleiben. Ich bin ein total neugieriger Mensch, ich finde neue Dinge, neues Wissen, neue Themen, neue Menschen und andere Meinungen so spannend, das wird mir dadurch einfach vorenthalten. Ich helfe mir mit gezielter Suche nach neuen Themen, aber das funktioniert nur so lala. Insta weigert sich mich dauerhaft auch an anderen Welten teilhaben zu lassen. Denn sind wir mal ehrlich die Zeit die ich bei Insta verbringe ist viel zu kurz um mich bis hinten in meine vorgeschlagenen Videos durchzustöbern, denn all die Werbevideos, die ausgespielt werden, rauben einfach meine wertvolle Zeit, selbst wenn ich alle weg klicke.
    Mein Weg aus dem Dilemma ist ich lese auch weiterhin Magazine in gedruckter Form und schaue viele Dokumentationen oder suche gezielt auf YouTube nach Informationen.
    Bei meinem eigenen Business Account hadere ich sehr, ich weiß ich müsste regelmäßig und mehr posten, doch gleichzeitig denke ich das hat doch eh keinen langfristigen Sinn mehr. Lohnt sich die Arbeit? Soll ich KI nutzen? Das macht aber den Seelenlosen Einheitsbrei ja noch größer und das ist ja wiederum zum gruseln.
    Summa Summarum ich verstehe dich und deine Gedanken sehr gut. Bitte bleibe so vielfältig wie möglich und versuche der Algorithmus Langeweile entschlossen entgegen zu treten.

    (Schreibfehler bitte entschuldigen!)

  51. Claudia E. 12/01/2026 at 16:15- Antworten

    LiebeAnja,
    das Leben ist bunt und damit es so bunt ist, darum haben u a Menschen wie du und ich damals darum gekämpft – nachdem wir lange uns nicht ausleben oder unsere Meinung aussprechen konnten . Fur ein freies & bunteres Leben sind wir auf die Straße gegangen damals . Um zu deinen angesprochenen Punkten zu kommen, natürlich auch, um mehr schöne Dinge zu kaufen oder Reisefreiheit – sonst wären wir doch nie nach Japan gekommen – aber vor allem für Meinungsfreiheit .
    Von all den Punkten. Gewiss profitiere auch ich für meine Architektur,reisen und die Möglichkeit mehr Menschen über Social Media davon zu begeistern. Aber auch ich merke auf meinen Touren und im Vorfeld möchte ich ehrlich meine Meinung sagen, Denn miteinander reisen heißt auch im Austausch sein. Das ist wichtig für unsere Gesellschaft bei dem, was momentan alles passiert.
    Das sind Gedanken, die mir spontan jetzt durch den Kopf gehen, nachdem ich deinen herrlichen GedankenSalat mit Begeisterung gelesen habe –

    So viele Punkte in deinem wunderbaren „Salat“ Die ich teile die mich auch nerven und wo ich auch oft denke ich Verlass jetzt dieses Instagram oder warum spielst du mir jetzt genau diesen Account wieder aus?
    Schwierig , manchmal möchte ich sagen unmöglich, dass man so fremdbestimmt ist in dieser Welt und genau das ist unser Problem und ich glaube die jüngere Generation wird noch viel mehr davon betroffen sein. Darum versuche auch ich bei meinen Kindern zu sagen, bevor ihr online bestellt. Schauen wir in der Stadt, ob wir die Dinge auch kaufen können oder vielleicht im Einzelhandel auch bestellen können. Davon gibt es schon einige, die es wunderbar machen. Für andere ist sicherlich noch Luft nach oben
    Wir alle lieben es doch durch einen Ort oder eine Stadt zu schlendern uns am Schaufenster, dem echten, mal die Nase platt zu drücken und rein zu laufen, um mit den Menschen zu sprechen oder im Café gemeinsam zu sitzen. Das kann uns online und Social Media nicht ermöglichen.
    Und gerade jetzt, wo das Miteinander, das im Gespräch sein, der Austausch und ja auch mal aushalten und respektieren unterschiedlicher Meinung zu sein so wichtig ist – möchte ich an dieser Stelle sagen:
    Bleib wie du bist, so offen, so herzlich, vielfältig interessiert – Ich nenn es jetzt einfach mal so bunt mit den Themen, die dich als Mensch interessieren, bewegen und ausmachen und natürlich so professionell rund um dein Business Die Schminktante.

    Ich mag beides und finde beides wichtig.
    Bleib dir treu und mach dein Leben bunt und damit auch unseres.
    Danke dir,

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