Wir sprechen hier ganz viel über Haut und Make-up. Und über die Veränderungen, die das Älterwerden mit sich bringt. Über Haare sprechen wir hier weniger. Vielleicht war das bisher ein Thema, das ich gemieden habe, weil ich meine drei Flusen auf dem Kopf eher nicht der Rede wert fand. Eure Zuschriften allerdings zeigen mir, dass das Älterwerden und die Veränderungen auf dem Kopf sehr wohl ein Thema ist, das euch interessiert. Deshalb widme ich mich heute mal einer Thematik, der sich manch eine von euch zumindest gedanklich schon mal genähert oder ganz und gar schon mittendrin ist im Prozess.
Grau ist das neue Blond. Oder Braun. Oder Rot. Viele Frauen entscheiden sich im Prozess des Älterwerdens wieder für ihre natürliche Haarfarbe. Es ist lästig, ständig Ansätze zu kaschieren. Graues Haar scheint im Trend zu liegen. Vielleicht ja auch nur deshalb weil wir durch Social Media so vielen Frauen begegnen, denen wir im normalen Alltag sonst deutlich weniger Beachtung geschenkt hätten? Who knows? Grau, Silber oder Weiß steht für eine neue Natürlichkeit, für Authentizität, für eine neue Art von Selbstbewusstsein … so zumindest kann man es in vielen Headlines lesen.
Ich selbst bin noch nicht ganz so bereit, meinen brünetten Schopf gänzlich ohne Farbe zu lassen. Aber ich schreibe diesen Blog ja nicht nur für mich, sondern für euch. Und wenn ihr euch eventuell schon einmal mit dem Gedanken getragen habt, eure Naturhaarfarbe samt silberner Strähnen herauswachsen zu lassen und wie ihr das am natürlichsten bewerkstelligt, ohne fette Ansätze oder nur noch mit Hut, dann ist DAS hier euer Beitrag.
Heute geht es hier um Grey Blending.
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Grey … was?
Grey Blending ist eure magische Formel, wenn ihr nach und nach vom gefärbten Schopf zur ergrauten Naturhaarfarbe wechseln wollt. Dabei handelt es sich nicht um eine einzelne Technik. Grey Blending ist der Oberbegriff für verschiedene Färbe- und Aufhellungsmethoden, die das Ziel haben, den Übergang vom gefärbten Haar zum natürlichen Grau so harmonisch und fließend wie möglich zu gestalten.
Das Prinzip ist so simpel wie genial: Statt harter Kanten zwischen dunklem Farbton in Längen und Spitzen und dem helleren Ansatz wird der natürlich nachwachsende Grauanteil bewusst in die Frisur integriert. Das Ergebnis wirkt wie ein natürlicher Schimmer und defintiv nicht wie ein vernachlässigter Ansatz.
Grey Blending ist damit der elegante Mittelweg zwischen „komplett neu färben” und „komplett aufhören zu färben”. Es ist ein Prozess und ja: manchmal auch einer, der mehrere Salon-Besuche und erfahrene Fachhände braucht. Aber am Ende entsteht dabei eine Frisur, bei der das Grau absichtlich wirkt. Gewollt und schön!
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Für wen ist Grey Blending geeignet?
Grey Blending eignet sich für fast alle unter euch, die graue Haare haben oder bekommen und nach einer Alternative zur klassischen Ansatzfärbung suchen oder ihre ergraute Naturhaarfarbe rauswachsen lassen wollen. Grey Blending gehört meiner Ansicht nach immer in sehr fachkundige Hände.
Besonders gut funktioniert das für alle, die:
… einen hohen Grauanteil haben. Wer zu 30–50 % oder mehr natürlichen Grauanteil auf dem Köpfchen trägt, hat die besten Voraussetzungen. Das nachwachsende Grau wird dann relativ einfach zur Gestaltungsgrundlage des neuen Looks.
… einen Farbton tragen, der nah am natürlichen Grau liegt. Hellbraunes, aschblondes oder bereits aufgehelltes Haar lässt sich deutlich einfacher in ein Blending überführen als tiefschwarz, dunkelbraun oder rot gefärbtes Haar.
… bereit sind, den Prozess zu begleiten. Grey Blending ist kein einmaliger Termin beim Lieblingsfriseur. Je nach Ausgangslage braucht ihr Geduld, Zeit (und ja, auch Geld) und die Bereitschaft, euch durch diese Übergangsphase zu begleiten.
Schwieriger (aber nicht unmöglich) ist Grey Blending bei sehr dunklen oder kräftig gefärbten Haartönen. Hier braucht es allerdings deutlich mehr Aufhellungsschritte, mehr Expertise und mehr Zeit. Wichtig: Lasst euch immer gut beraten. Sollte es sich für euch nicht gut anfühlen oder anhören, dann lasst euch zu nichts überreden. Es ist EUER Kopf und IHR tragt ihn 24/7 auf EUREN Schultern. Deshalb ist es immer ganz wichtig, dass IHR euch mit der Entscheidung wohlfühlt und ein gutes Gefühl damit habt!!
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Grey Blending-Techniken
Wie oben bererits erwähnt, gibt es nicht DIE EINE Methode. Welche Technik am besten zu eurem Köpfchen passt, hängt von eurer Haarstruktur, dem bisherigen Farbton, dem Grauanteil und dem von euch gewünschten Endergebnis ab. Euer Friseur – idealerweise einer mit Erfahrung in diesem Bereich – sollte das mit euch besprechen, bevor die erste Strähne gebleicht wird.
Die Kosten für jede Technik variieren von Salon zu Salon ganz erheblich. Deshalb verzichte ich in diesem Artikel auf die Angabe von Preisangaben.
Highlights & Babylights
Die klassischste aller Varianten. Feine, verschieden helle Strähnen werden über den gesamten Kopf verteilt. Dadurch entsteht ein lebendiger, mehrdimensionaler Look. Die Highlights harmonieren mit dem nachwachsenden Grau, weil sie einen ähnlichen Helligkeitswert haben. Der Unterschied: Während Highlights klassische helle Strähnchen sind, sind Babylights ganz besonders feine und eng gesetzte Highlights, die einen besonders natürlichen Effekt erzeugen.
Balayage
Beim Balayage wird Farbe (oder Aufhellung) ohne Folie oder strenge Muster von Hand frei aufgetragen. Das Ergebnis wirkt besonders organisch und sonnenverwöhnt. Für Grey Blending eignet sich Balayage sehr gut, weil der Übergang zwischen gefärbtem und natürlich grauem Haar weich und fließend wird und ideal herauswachsen kann.
Toning & Glossing
Wer seinen Grauanteil nicht aufhellen, sondern nur harmonisieren möchte, kann sich für ein sanftes Toning entscheiden. Dabei wird eine semi-permanente Tönung aufgetragen, die den Farbton angleicht, ohne die Haarstruktur zu belasten. Besonders beliebt: kühle Silbertöne oder warme Champagner-Nuancen, die das Grau in ein strahlendes Licht rücken.
Root Smudging / Root Blurring
Hier wird ganz gezielt der Ansatz weichgezeichnet. Statt einer harten Linie zwischen Ansatz und Länge entsteht ein sanfter Verlauf. Root Smudging ist eine gute Option für alle, die noch nicht ganz bereit sind, auf Farbe zu verzichten, aber die die regelmäßig anfallenden Nachfärbeintervalle reduzieren möchten.
Olaplex & Co. als Begleitmaßnahme
Grey Blending geht oft mit Aufhellungsschritten einher. Das bedeutet eine mehr oder weniger starke Belastung für die Haarstruktur. Behandlungen, die eure Haarverbindungen schützen und wiederherstellen (wie z.B. das bekannte Olaplex-System), sind deshalb keine Kür, sondern sollten nachdrücklich empfohlener Bestandteil eurer Behandlung im Friseursalon sein.
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So geht ihr vor
Bevor ihr den ersten Termin bucht, lohnt es sich, realistische Erwartungen zu setzen. Grey Blending ist bis zum abgeschlossenen Prozess eher keine Eintagsfliege.
Beratungsgespräch. Ein guter Friseur nimmt sich Zeit, um euren Grauanteil, eure Haarstruktur und euren bisherigen Farbton zu analysieren. Er oder sie erklärt euch, welche Technik für euren Ausgangszustand am sinnvollsten ist, wie viele Termine ihr einplanen müsst, wie das Zwischenergebnis aussehen wird und wie hoch die Kosten für die ganze Prozedur sein werden.
Schritt für Schritt. Gerade bei intensiver gefärbten Haaren funktioniert Grey Blending nicht von heute auf morgen. Oft braucht es zwei bis vier Termine im Abstand von mehreren Wochen, um das Haar schrittweise aufzuhellen und gleichzeitig gesund zu erhalten. Wer zu schnell vorgeht, riskiert ein geschädigtes, unschönes Vogelnest auf dem Kopf.
Die Übergangsphase. Butter bei die Fische: Auch beim Grey Blending müsst ihr euch (je nach Farbtiefe des gefärbten Haares) auf eine Übergangsphase gefasst machen. Aber mit der richtigen Technik lässt sie sich so gestalten, dass ihr im gesamten Prozess wohlfühlt.
Das Ergebnis. Wenn alles klappt, erwartet euch ein lebendiger, natürlich wirkender Look, der mit dem nachwachsenden Grau harmoniertUnd das Beste: Die Abstände zwischen den Salon-Terminen werden länger, weil kein harter Ansatz mehr korrigiert werden muss.
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Grey Blending und Haarpflege
Mit dem Entschluss für Grey Blending werdet ihr merken, dass euer Haar eine andere Pflegeroutine benötigt als vorher.
Aufgehelltes Haar braucht mehr Feuchtigkeit und Pflege. Bleichmittel aller Art greifen die Haarstruktur an. Die Schuppenschicht öffnet sich, das Haar wird poröser, verliert Feuchtigkeit schneller. Eine gute Haarkur (idealerweise mit Keratin, Panthenol oder Proteinanteil) und Conditioner sind jetzt keine optionalen Extras, sondern Pflichtprogramm (wobei ein Conditioner eigentlich auch vorher zum Pflichtprogramm gehören sollte).
Hier helfen euch:
- Silber-Shampoos oder Lila-Shampoos, die den Gelbstich neutralisieren. Nicht täglich anwenden – einmal pro Woche reicht, sonst können die Haare stumpf und violettstichig wirken und ihr seht aus wie Margot Honnecker auf ihrer letzten 1.Mai-Kundgebung.
- Leave-in-Pflege und Haaröle versiegeln die Schuppenschicht und geben dem grauen Haar Glanz und Geschmeidigkeit – hier müsst ihr ggf. darauf achten, dass das Öl farblos ist um Verfärbungen zu vermeiden.
- Hitzeschutz ist Pflicht, wenn ihr mit Glätteisen oder Lockenstab arbeitet. Eigentlich auch schon bevor ihr euer Naturhaar wiederhabt, denn Hitze macht immer etwas mit der Haarstruktur. Aber aufgehelltes Haar verzeiht Hitze noch weniger.
- UV-Schutz fürs Haar, gerade im Sommer. Sonnenstrahlen greifen die Haarstruktur an und können beim grauen Haar für unschöne Gelbfärbung sorgen.
Weniger Waschen hilft. Zu häufiges Waschen trocknet das Haar aus. Zwei- bis dreimal pro Woche ist für die meisten Haartypen ausreichend.
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Grey Blending und Make-up
Dieser Punkt darf in einem Beitrag zu Grey Blending, Aufhellung oder dem Ergebnis natürlich grauer oder weißer Haare auf gar keinen Fall fehlen.
Eine veränderte Haarfarbe macht auch immer etwas mit dem Gesicht. Jahrelang routiniert sichere Make-up-Schritte können plötzlich ganz anders wirken, vielleicht irgendwie verkehrt aussehen. Keine Panik: Das ist ganz normal und völlig okay! Helleres Haar (was ja beim Grey Blending der Sinn ist auf dem Weg zum Naturgrau oder -weiß) gibt euch insgesamt einen ganz anderen Look. Das bedeutet, dass ihr möglicherweise auch eure Make-up-Routinen ein bisschen anpassen müsst. In vielen Fällen klagen meine Kundinnen darüber, sich zu blass oder zu fade zu fühlen. Hier helfen ein paar kräftigere Konturen. Ein bisschen mehr Bronzer oder Blush, gut konturierte und ggf. gefärbte Augenbrauen, kräftiger getuschte Wimpern oder vielleicht auch der Wechsel zurück von schwarzer zu brauner Mascara, je nach gewünschtem Effekt. Angepasste Farbtöne, die zur neuen Haarfarbe und dem Hautton harmonieren.
Vielleicht ist jetzt endlich Zeit für den Statementlippenstift?
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Fazit
Grey Blending kann die Antwort auf die Frage sein, die sich viele Frauen ab einem bestimmten Alter stellen: Muss ich wirklich alle sechs Wochen zum Friseur, um einen Ansatz zu korrigieren?
Mit der richtigen Technik, einem erfahrenen Friseur und einer angepassten Haarpflege kann euch der Übergang zum natürlichen Grau so sanft und schön gelingen, dass er sich nicht wie Verzicht, sondern wie Befreiung anfühlt. Wenn ihr dafür bereit seid! Und wenn es nicht der ergraute Naturschopf wird, wird es vielleicht ein neuer Farbton, der euch einen neuen und weicheren Look verleiht? Trust the process! 🙂
Vielleicht ist Grey Blending als Part im Älterwerden eine Möglichkeit zum Loslassen? Vielleicht entsteht ja innerhalb der körperlichen Veränderung mit der Veränderung des Äußeren auch ein ganz neues Gefühl für euch? Nochmal in ein ganz anderes Ich schlüpfen, wie wäre das? Fühlt ihr’s?
Jetzt verratet mir doch bitte mal in den Kommentaren: Seid ihr schon bereit für Team Silver Sister? Hat das schon jemand von euch hinter sich? Wie war’s? Wie fühlt ihr euch jetzt? Hat sich überhaupt etwas verändert? Ich bin ganz neugierig auf euer Feedback!
Titelbild: Stock_Colors by iStock

Ich bin inzwischen 58 Jahre alt und werde immer grauer mit ursprünglich dunkler Haarfarbe. Ich habe noch nie gefärbt und bin damit total zufrieden-mit meiner Kurzhaarfrisur wäre mir das auch zu aufwändig und teuer. Ich habe zusätzlich tolle Vorbilder in der Verwandtschaft-meine Mutter war schon mit 50 sehr grau und dann schnell weißhaarig und sah damit immer so toll aus, dass sie häufig nach ihrem Friseur gefragt wurde. Zu unserem Vorteil haben wir beide sehr dicke Haare. Ganz liebe Grüße
Silke
Guten Morgen, ich bin knapp 63 und seit rund 10 Jahren blondiere ich nicht mehr. Ich hatte Strähnchen; irgendwann war allerdings jedes Haar einmal erwischt worden, mein Kopf war komplett hellblond und ich wusste gar nicht mehr, wie meine natürliche Haarfarbe aussieht. Dadurch, dass ich so hell war, habe ich gar keine großen Übergänge gebraucht, es wurden einfach noch einige Strähnchen eingefärbt, von Friseurbesuch zum Friseurbesuch weniger, so dass nach und nach alles in meinem natürlichen, damals noch melierten Grauton nachwuchs. Ich bekam von Anfang an Komplimente für meine Haarfarbe und bekomme sie heute noch hin und wieder.
Häufig bin ich in Dänemark, wo es viel weniger üblich ist als hierzulande, dass ergrauende Damen ihre Haare färben – jedes Mal genieße ich die Vielfalt an Melierungen und Schattierungen und schließe mich der Meinung meiner Friseurin an, die (geschäftsschädi genderweise) sagt: „Die schönsten Farben macht die Natur!“
Herzliche Grüße und danke für den umfassenden Beitrag, der viele Wege aufzeigt und dadurch sehr ermutigend ist!
Liebe Anja, ich bin 56 und kurz vor meinem 50 hat mich meine damalige Friseurin darauf angesprochen, da mein Ansatz so schön weiß und klar wäre und zack haben wir ein Greyblending gemacht. Ich habe mich sofort wohlgefühlt damit. Meine Kopfhaut hat es mir nach vielen Jahren Färben gedankt, kein Jucken mehr. 6 Jahre später, überlege ich aber immer wieder mal, ob ich nicht doch wieder etwas Farbe gebrauchen könnte, denn bei meinem Naturgraußen Haar kommt immer mal ein kleiner Gelb Stich durch und wie du schreibst man braucht schon etwas Farbe im Gesicht. Auch die Garderobe muss ggf. angepasst werden, da nicht mehr alle Farben so gut passen. Ich habe den Schritt nicht bereut und bin aber nach wie vor sehr froh, eine gute Friseurin an meiner Seite zu haben, wenn dann mal wieder Zweifel kommen.
Liebe Grüße
Marion
Liebe Anja, ich färbe jetzt seit letzen September nicht mehr. Ich hab das Glück, dass meine dunkelbraunen Haare zusammen mit dem grau gemischt gar nicht so unnatürlich aussehen. Und zudem fühlen sich meine Haare jetzt viel besser an. Plötzlich kommen neue Babyhaare und Wellen. Ich hatte nie Bewegung im Haar! Ich liebs. Aber man muss sich bewusst sein, dass es dauert und man Geduld haben muss. Also, jeder so, wie er sich wohl fühlt. Liebe Grüße
Danke für den guten Überblick.
Und genau wie Du bin ich noch nicht bereit, Silver Sister zu werden. Ich habe eine sehr ähnliche Haarstruktur zu Deiner und stelle mir das Ergebnis insgesamt als sehr mausig und unscheinbar vor. Sehe ich dagegen Fotos einer Birgit Schrowange, bin ich begeistert. Aber die hat auch tolle Haare und wird sicher einiges tun, damit die stets so gepflegt aussehen.
Gut, dass Du erwähnt hast, dass auch der Naturton viel Pflege benötigt. Klar, man muss nicht mehr regelmäßig zum Färben zum Friseur, aber für einen schönen Kopf muss man weiterhin einiges tun, und ich sehe oft, dass das versäumt wird.
Liebe Anja, ich bin auch noch nicht so weit und liebe meine helle Haarfarbe sehr.
Da ich eh alle 6Wo zum Nachschneiden gehe, ist die Ansatzfarbe kein Thema.
Meine Naturhaarfarbe geht in die Kategorie ‚Straßenköterblond‘ und genau so sieht das grau auch aus. Hab ich während Corona ja gesehen. Ich töne oder strähne seit meinem 16. Lebensjahr.
Und das bleibt auch noch ne Weile so 😉
Liebe Grüße aus Berlin
Hallo, ja ich bin Team Silver Sister. Im Sommer wird das Haar durch die Sonneneinwirkung heller. Meine Haarfarbe war mal dunkelblond. Ich habe keine Lust mehr zu tönen oder zu färben. Was ich allerdings auch bemerkt habe, dass mein Hautfarbe im Gesicht dadurch anders geworden ist. Ich versuche , wie von dir beschrieben, mit Bronzer und Rouge dagegen zu arbeiten.Auch diesmal ist Dein Blog wieder einmal sehr interessant.
Habt einen schönen Sonntag und viele Grüße Karin
Hallo liebe Anja, ich bin Team Silver Sister, schon seit 10 Jahren. Ich bin allerdings auch schon immer ein Kurzhaarmädchen gewesen und da war der Schritt für mich einfach. Und Kurzhaarmädchen heißt in meinen Fall auch kurze Haare! Aber ich wollte nicht mehr färben oder Strähnchen und es hat gut geklappt. Allerdings hatte ich mir tatsächlich mehr Grau erhofft/gewünscht. Aber jetzt sieht es auch, als hätte ich graue Strähnchen. Ich fühle mich wohl. Ach so, 10 Jahre bedeutet in meinem Fall, mit 52 habe ich die Entscheidung getroffen.
Wie lese ich doch alles gerne von dir und finde es sehr oft passend für mich.
Ich bin zur Silversister geworden, als die Corona-Pandemie da war. Alle dachten, die Tina rennt sicherlich als erste zum Friseur mit ihrem schlimmen Ansatz. Pustekuchen! Ich habe bewusst mit dem Färben aufgehört, seit ca 30 Jahren habe ich gefärbt und ich glaube meine Kopfhaut hat sich bis heute nicht richtig davon erholt! Nichts desto trotz fühle ich mich wohl mit meinem Salz-und Pfeffer-Look obwohl er mich auch deutlich älter wirken lässt. Ist mir aber endlich egal, was andere denken. Ich bin 61 und versuche immer mehr, wenn davon zu lösen, was andere von mir halten. An den grauen Look habe ich mich tatsächlich gewöhnt, fühle mich wie ich selbst und würde es nicht wieder ändern. Ich wünsche uns allen mehr Mut zu uns selbst zu stehen ☺️
Liebe Anja, danke dir für diesen Beitrag. Ich überlege immer wieder, den neuen Ansatz wie schon deutlich grau – aber das ich auch eher rot braun bin, bin auch ich noch nicht bereit. Aber ich werde es mal bei meiner Friseurin ansprechen, vielleicht hilft mir auch der Sommer auf Menorca. Liebe Grüße
Hallo Anja, ich befinde mich genau in diesem Prozess. Habe jahrelang meine mitteilungen, dunkelbraunen Haare gefärbt. Nachdem aber die Abstände meiner Friseurbesuche immer kürzer wurden, hat sich der Entschluss natürlich zu ergrauen immer mehr durchgesetzt. Und ganz ehrlich ich habe es bis jetzt noch nicht einen Tag bereut. Zum Schluss hatte ich das Gefühl die dunklen Haare machen meine Gesichtszüge härter und älter. Bin zwar nicht an Jahren jünger, aber die helleren Haare umrahmen mein Gesicht weicher. Bestätigt werde ich auch durch das ein oder andere Kompliment, dass mir das graue Haar gut stehen. Eigentlich fehlt jetzt nur noch eine tolle freche Frisur
Ich habe es schon 1 Jahr hinter mir , ohne Färben. Bin von Natur aus blond u es haben sich so nach u nach graue Strähnen rein gemogelt , die aber kaum aufgefallen sind. Ich lass jetzt der Natur ihren freien Lauf. Bin 71 u werde auch kein Grey Blending machen lassen (auch mit Absprache meiner langjährigen Friseurin ) .Jetzt ist es ein Mix aus Blond u Grau u sieht aus wie gewollt
Danke liebe Anja für den ausführlichen Bericht. Ich möchte schon gerne, bin aber noch unsicher. Aktuell ist mein (gefärbtes) blond sehr hell durch einen Mallorcaurlaub, vielleicht wäre jetzt der ideale Zeitpunkt?!
Bin seit ca 5 Jahren bei meiner Naturhaarfarbe angekommen, anfangs noch manchmal unsicher,ob ich es so lasse, mittlerweile liebe ich mein silbergrau ,fühle mich damit nicht älter als ich bin(58), jedoch geh ich nicht gern ohne etwas geschminkt zu sein,gern aus dem Haus,denn Farbe ist,meiner Meinung nach,bei grauem Haar, sehr von Vorteil!
Danke für diesen tollen Artikel.
Ich bin ebenfalls mit Feenhaar gesegnet, so trage ich es megakurz und färbe seit vielen Jahren nicht mehr. Je nach Pflege, wirkt es glänzend oder auch aschig (gibt es das Wort überhaupt? ). Für mich und meine Haare war es befreiend, nicht mehr zu färben.
toll geschrieben, liebe Anja — musste über Margot Honnecker herzhaft lachen — es gibt noch einige davon
habe mich im letzten Oktober entschieden, nicht mehr zu färben und bisher nicht bereut ( trage jetzt sehr kurz) — meine Kleidung ist jetzt farbenfreudiger geworden — ich find‘s schick. Aber – wie so oft – bekommt man ( ich) selbst von Freundinnen keine oder kaum Komplimente sondern nur Blicke — 1-2 mal: „ Oh, mutig“ —- warum nicht mal: „ wow, die neue Haarfarbe steht dir“ oder „ wow, mutig, trau ich mir noch nicht“ oder „ dein neuer Look gefällt mir“???
Ich wünsche dir einen guten Start in eine schöne & erfolgreiche neue Woche
PS: deine Rezeptideen sind super
Was für ein guter Artikel – spannend , hadere immer wieder mit dem Thema – und gut erklärt . Werde das auf jeden Fall mit meiner Friseurin meines Vertrauens diskutieren. Vielen Dank
Dein Artikel kommt zur rechten Zeit! Ich bin 58 und färbe seit über 30 Jahren. Ich bin am Ansatz komplett weiß und der Ansatz ist auch nach kurzer Zeit wieder sichtbar. Seit einiger Zeit beschäftige ich mich damit, wie ich von mittelbraun zu weiß komme. Ich habe auch keine Lust mehr, zu färben, aber den weißen Ansatz mag ich auch nicht sehen. In letzter Zeit schaue ich mir bei yt Videos zum Th. Grey Transition, Grey blending an, das finde ich oft sehr gelungen und hilft mir bei dem Prozess!
Hallo, ich bin eigentlich schon seit meinem 30. Lebensjahr komplett grau und dennoch habe ich laufend gefärbt. Mahagoni weil ich diese Farbe so liebe jetzt bin ich 68 Jahre alt und habe mich sehr gut mit meinem grau angefreundet. Die Gesichtsumrandung ist eher Silber grau der Rest des grau. Was soll’s man soll den Tatsachen ins Auge sehen.
Liebe Anja,
der Vorteil wenn man später kommentiert ist, dass ich mit Freude sehe wie viele Silversisters ich – in Deutschland – habe.
Ich werde in ein paar Wochen 55 Jahre, meiner ersten silbern Fäden hatte ich mit 18 – zum Schulabschluss. Ich hatte ganz ganz dunkelbraune Haare, mit 30 habe ich angefangen die Haare hellbraun zu tönen. Damit waren die weißen nicht mehr so sichtbar aber die natürlichen dunkelbraunen so wie immer. Ich war immer brav nachfärben und so habe ich gar nicht richtig gemerkt wie ich immer grauer und grauer wurde.
Dann kam Corona und mein Friseurtermin wäre in der 1. Woche Lockdown gewesen. Und was soll ich sagen, als ich wieder zum Friseur konnte habe ich beschlossen es mit meinen grauen Haaren zu versuchen. Kurzhaar Schnitt (schon vorher) und Pragmatismus haben geholfen. Ein paar Stufen rund ums Gesicht waren schon fast ganz grau und hinten habe ich mich ja nicht gesehen. Mit jedem Nachschneiden ging mehr von der Farbe verloren und ich habe es nicht bereut. Ich habe aber haarmäßig den Doppeljackpot – viele (wirklich viele) und feste Haare mit einer schönen natürlichen „Pfeffer-Salz“ Farbe (also noch immer einige ganz dunkle Haare dabei).
Graue Haare sind aber heute noch ein Statement Look, man fällt auf. Und es braucht Farbe, sonst verschwindet man. Aber ich bin happy. Ich habe immer schon gerne kräftige Farben getragen und auch gerne Make-up. Ja, man muss das eine oder andere anpassen, aber das macht ja auch Spaß. Ich finde auch es schaut zum Hautton (der sich ja auch verändert) viel harmonischer und frischer aus.
Was mir allerdings fehlt, ist es gibt so gut wie keine cleane Pflege für graue Haare. Meine Haare sind eher trocken, ich wasche meist nur mehr 1-2x Woche. Aber wenn es immer mehr Frauen gibt, wird sich das ja vielleicht auch bald ändern.
Ich kann jede Frau verstehen, die sich nicht traut/nicht will aber denen die gerade überlegen sage ich: go for it!
Ganz lieben Grüße aus Österreich!
Hallo Ihr Lieben,
Ich war heute Morgen beim Friseur und habe nun einen ultrakurzen Pixie- Schnitt und habe diese Seite gerade beim suchen nach „Haarfarbe Aschblond zu grau“ entdeckt. Vielen Dank liebe Andrea für Deine ausführliche Erklärungen und Tipps ❤️ und vielen Dank liebe Mädels für Eure ausführlichen Informationen, Antworten und Erfahrungen!!! Da ich (bin 51) mir seit 30 Jahren hellblonde Strähnchen machen lasse, bin ich gespannt auf meine richtige Haarfarbe und hoffe auf ein Aschblond mit Silberfäden, aber noch habe ich blonde Haarspitzen ! Wie lange dauert es denn von grauen Strähnen an den Schläfen bis zum strahlend weißem Kurzhaarschnitt???