Bloggerstöcken: 7 Fakten über mich

Na wunderbar. Auf instagram versuche ich diesen Tags immer zu entkommen, aber wenn ich so nett aufgefordert werde, wie hier von Irit…. Vor allem auch dann, wenn vor mir schon so viele tolle Blogger/Innen mitgemacht haben. Ich werde mich nicht entziehen und verrate Euch heute 7 Fakten über mich:

Montagszombie
So nennt mich mein Mann liebevoll. Nach dem Wochenende bin ich montags in der ersten Stunde nach dem Aufstehen immer ein bisschen ferngesteuert. Ich mag/kann noch nicht sprechen, orientiere mich nur schwer und habe eigentlich mit mir selbst zu tun. Mein Hirn arbeitet auf Sparflamme. Mein Mann, der immer mindestens 30 Minuten vor mir aufsteht, ist dann aber oft schon voll da, hat mindestens 1x Nachrichten im Radio gehört und ist bereits in der Lage, tiefgründige philosophische Betrachtungen anzustellen oder politische Diskussionen anzuzetteln. Alles, was er dann von mir erwarten kann, ist der völlig leere, verständnislose Blick einer Kaulquappe („Was will dieser Mann von mir???“) oder ein (immerhin) hörbares Brummen („WTF???“). Wie das aussieht, schaut Ihr Euch am besten selbst an. Als wir nämlich „Wally“ im Kino sahen, drehte mein Mann just in DIESER Szene (s.u.) den Kopf zu mir und grinste unverschämt frech mit den Worten „Das kenn ich von zuhause auch….“ PFFFF…Männer!!!

Optimist
Ich stehe auf dem Standpunkt, dass nichts so schlimm oder schlecht sein kann, dass es nicht auch für irgendetwas gut ist. Das hilft mir mit den verschiedensten Situationen umzugehen und immer einigermaßen gut gelaunt durchs Leben zu kommen. Unserer Fashion-Anjiko erzählte ich von dieser Aktion und fragte sie, was es denn an mir für einen Fakt gäbe, den Sie sofort aus dem Ärmel schütteln könne. Darauf sie: „Wenn Du am Set bist, ist immer gute Stimmung.“ Na denn… :-)

Wollsensibelchen
Ich ertrage nichts auf meiner Haut, das kratzt. Merino, Schur-, Angora-, Mohairwolle (auch keine 3-Tage-Bärte). Örks, Örks, Örks!!! Deshalb trug ich sehr lange auch nie irgendetwas ansatzweise Wolliges. Und fror jeden Winter ganz entsetzlich. Bis ich Kaschmir und Alpaka entdeckte. Sündteuer, aber warm und kuschelweich. Davon habe ich jetzt ein paar hochwertige, nachhaltige und lange tragbare Teile und bin gerettet!

Geduldsfäden
Ich habe keine Geduld. Oder nur sehr wenig. Das liegt in meiner Natur, ich bin nämlich ein Widder, wie er im Buche steht. Schnell zu begeistern, ebenso schnell gelangweilt. Fisselige Sachen schiebe ich gern vor mir her oder gebe Geduld erfordernde Aufgaben ab.
Mit meinen Mitmenschen ist das anders. Ich pflege und behüte die Beziehungen zu Mitmenschen, an denen mir liegt. Selbst wenn diese Mitmenschen den Geduldsfaden bis in die Unendlichkeit ausdehnen, stelle ich mich immernoch schützend vor sie, allen Gegenargumenten zum Trotz. Jeder Geduldsfaden reißt einmal. Ist meiner zerrissen, dann unwiderbringlich. Wieder zusammenknoten ist kaum mehr möglich.

Wurzeln
Ich bin Thüringerin. Mit Leib und Seele. Das weiß ich, seit ich meine Heimat verlassen habe. Es fängt beim Dialekt an (den ich ganz gut verstecken kann, wenn ich mir Mühe gebe) und hört bei der Wurst noch lange nicht auf. Ich lege mich beispielsweise mit jedem Kioskbesitzer an, der mir ein welkes Würstchen vom Elektrogrill als original Thüringer Rostbratwurst verkaufen will. HA! Von wegen…eine echte Thüringer Roster muss vom Holzkohlegrill kommen, ganz abgesehen von ihrer Rezeptur. Jawoll! Ach und überhaupt ist es dieses wundervoll geborgene Gefühl, immer wenn ich wieder nach Thüringen fahre. Grün, hügelig, beschaulich…. reden wir nicht von politischen Verhältnissen. Da bin ich dann vielleicht doch ganz froh, woanders zu sein.

Hungerspiele
Ich habe immer Angst, nicht satt zu werden. Weshalb ich immer zu viel koche oder anderen kochenden Personen mit gerunzelter Stirn über die Schulter schaue, ob die verkochte Menge auch ausreichend ist. Natürlich werde ich (fast) immer satt, aber wenn ich Hunger habe, verliere ich das Maß. Mein erster Besuch in einer Tapas-Bar endete damit, dass ich unten an der Tapas-Bar bestellte, während 2 Freunde oben in der 1. Etage saßen. Als der Kellner nach oben kam, um uns die Getränke zu bringen, stellte er als nächstes unaufgefordert einen zweiten Tisch an unseren mit der Bemerkung, der Platz würde sonst nicht ausreichen.

Misswahlen
Hach… ich habe ein bisschen überlegt, ob ich Euch das erzählen soll. Viele, die mich lange kennen, wissen es. Vor allen, die ich später kennengelernt habe, verschweige ich es. Es ist so lange her…. ach egal:
Ich habe mal an einer Misswahl teilgenommen. Und gewonnen. 1995 war ich amtierende Miss Germany Classic. Das Classic war so ein Anhängsel, weil es in Deutschland insgesamt 3 Agenturen gab, die offiziell ihre Miss Germanys wählten. Ich war also mit dem Titel nicht allein und das Jahr war bis auf viele Reisen auch gar nicht so spektakulär. Ich bin weder reich geworden, noch berühmt und habe glücklicherweise nie meine Bodenhaftung verloren.

Stöckchenweitwurf
Ursprünglich sollte man dieses Thema als Stöckchen an 15 (!) Personen weitergeben. Ich mach das aber, wie viele andere auch, NICHT. Sondern ich lade hiermit meine liebe Co-Autorin Anja-Anjiko, den Herrn Konsumkaiser, die faltenfreie Frau Joanna (Liebesbotschaft), die bettenmachende Frau Valerie (Life40up), die Plateauschuhverrückte Chrissie (Die Edelfabrik), Claudia, die immer alles schonausprobiert und die TomFordLiebende Andreea (MyBeautyblog) ganz herzlich ein, ebenfalls 7 Fakten von sich preiszugeben. :-)

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