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Beautyinterview: Im Bad mit Susanne Ackstaller aka Texterella

Heute gibt es im Beautyinterview quasi eine Retourkutsche, und zwar mit der lieben Susi, besser bekannt als „Texterella“. Ihren Blog lese ich gefühlt schon eine Ewigkeit. Ihre Montagsinterviews sind legendär – auch ich durfte bereits Teil davon sein. Mit Start meiner eigenen Interviewreihe war Eines sofort klar: Susi MUSS einfach eine der ersten Interviewpartnerinnen werden. 

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Susanne ist Texterin und Bloggerin aus Leidenschaft. Im Januar ist sie 50 geworden.

„…mit wenig Begeisterung, aber nützt ja nix…Jung sterben wäre auch nicht mein Fall.“ 

Susanne ist verheiratet, hat drei Kinder und lebt vor den Toren Münchens. Ein großer Teil von ihr lebt aber auch im Internet. Heute verrät uns Susi ein paar kleine Beautyrituale und -geheimnisse. Los gehts:

Verrätst Du Dein Alter?

Tatsächlich: 50. Gefühl: 35. Manchmal auch erst 15. 😉

Welche Einstellung hast Du zum Thema Beauty? Bist Du eher ein Beautyjunkie oder hältst Du es im Badezimmer eher pragmatisch?

Kein Beauty-Junkie, aber doch ziemlich an Kosmetik interessiert. Logisch, ich schreibe ja auch darüber. Ich gebe aber zu, dass mich die Fülle an Produkten teilweise ein wenig überfordert. Denn im Grunde mag ich es schlicht: Reinigung, Serum, Pflege und tagsüber noch Sonnenschutz. Mehr muss nicht sein, selbst Masken verwende ich nur alle Jubeljahre. Eben weil ich nicht ein Dutzend verschiedener Produkte verwenden mag, bin ich recht anspruchsvoll.

Beschreibe die für Dich perfekte Hautpflege?

Von Kosmetika erwarte ich Wirkung – und nicht nur Versprechen. Ich will Ergebnisse sehen, trotz möglichst geringem Aufwand. Reduce to the max, quasi. Ich mag Cremes lieber als Gels oder Lotions, abends darf’s auch richtig reichhaltig, fast schon okklusiv sein, damit das Serum darunter gut wirken kann. Die Haut soll sich gepflegt und zufrieden anfühlen, einen „Glow“ haben, aber nicht glänzen, und aussehen wie nach einem ausgedehnten Waldspaziergang. Eine straffende Wirkung wäre fein –wegen der beginnenden Hängebäckchen. Der Duft? Möglichst wenig oder gar nicht.

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Thema Make up: Welche Utensilien dürfen in Deiner täglichen Make up Routine nicht fehlen?

Eine leichte Foundation (aktuell „Candleglow“ von Laura Mercier), ein Cremerouge (momentan von Chanel), ein dunkler wasserfester Kajal fürs Tightlining (von Essence zum Beispiel) und natürlich Wimpertusche (derzeit „Black Ecstacy“ von Armani). Eyeliner und Lippenstift nur, wenn ich das Haus verlasse.

Erzählst Du uns eine Anekdote aus Deiner Jugend? Wann und wie bist Du mit Make up in Berührung gekommen?

Mit 15 ging ich ein Jahr als Austauschschülerin in die Südstaaten der USA. Ungeschminkt, unrasiert und mit meinem unkomplizierten Pagenkopf muss ich dort gewirkt haben wie ein Marsmädchen. Von der Pastorengattin persönlich wurde ich dann in die Kunst des Schminkens eingewiesen – nach dem Motto „Viel hilft viel.“ Als ich zurückkam, war der Effekt umgekehrt: Ich war das einzige Mädchen in der Klasse mit voller Schminkmontur und musste erstmal wieder „downsizen“ ;-).

Wie hat sich Deine Einstellung zu Hautpflege und Make up über die Jahre verändert?

Bis vor wenigen Jahren habe ich interessanterweise nicht an eine Anti-Aging-Wirkung von Hautcremes geglaubt. Ich wurde eines Besseren belehrt. Es gibt tatsächlich sehr wirkungsvolle Kosmetika, die das Altern natürlich nicht komplett aufhalten, aber doch verlangsamen können. Diese Produkte kommen aber nicht unbedingt aus bekannten und großen Kosmetikhäusern, sondern von kleinen und jungen Unternehmen mit übersichtlichem Sortiment.

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Erinnerst Du Dich an ein ganz lustiges, schlimmes oder schönes Beautyerlebnis?

Die Dauerwelle, die ich mir anlässlich meiner Firmung eingebildet hatte. Ich sah aus, als hätte ich in eine Steckdose gegriffen. Furchtbar.

Wie stehst Du zum Thema Schönheits-OP oder -eingriffe?

Sehr gelassen. Niemand muss, jeder darf. Solange das Ergebnis natürlich ist, finde ich das absolut legitim, auch für mich selbst. Vor allen Dingen, weil es heute auch sehr schonende Verfahren gibt, es muss ja nicht gleich ein Face Lifting sein.

Hast Du ein Schönheitsideal? Jemand, von dem Du sagen kannst, dass er Dich beautytechnisch inspiriert?

Mein Faible für helle Haut habe ich auf jeden Fall meiner Teenage-Begeisterung für Greta Garbo (!!) zu verdanken.

Hast Du ein Beautygeheimnis, das Du mit uns teilen möchtest?

Jeden Tag, sommers wie winters, Sonnenschutz. Das hält die Haut jung.

Liebe Susanne,
das hat viel Spaß gemacht! Ganz vielen Dank für den tollen Einblick ins Beautyleben der Texterella ;-)!!

Alles Liebe, Eure
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3 Comments
  • Anna
    April 12, 2016

    Wie spannend, die Interviewerin auch mal auf der anderen Seite zu sehen. ;))

    Und ich musste bei der Frage nach der Anti-Aging-Wirkung von Hautcremes lachen. Bis vor zwei Wochen hätte ich auch gesagt: Alles Marketing. Und dann habe ich mir zwei Proben von dem bestellt, was in verschiedenen Blogs so gelobt wurde. Tja… möglicherweise ist das doch nicht alles nur Marketing. Ich teste jedenfalls gerade sehr begeistert. 😉

    Herzliche Grüße,
    Anna

  • Evy
    Mai 7, 2016

    Ich finde, Anekdoten sind eine tolle Variante, um Leute dem Leser näher zu bringen. Hat mir gut gefallen 🙂

  • […] Deshalb versuche ich immer spannende und interessante Themen zu finden, mit denen ihr euren Beauty- oder Fashionalltag sinnvoll ergänzen könnt. Und deshalb gibt es hier nicht ausschließlich Produktreviews, sondern auch immer wieder Schmink- und Stylingtipps oder News aus der Forschung. Ich versuche euch immer mit einzubeziehen (ich erinnere an die Aktion „Ein Rock und nichts anzuziehn“) oder euch spannende Menschen vorzustellen (siehe Beautyinterviews mit Bloggerfreundin Irit, Bernadette von Cicé, der Goldscchnitte Sabina Wachtel oder Susi aka Texterella). […]