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Mikroplastik die Zweite – Noch ein bisschen Information

INFORMATION – Der Artikel zur weiterführenden Infos zum Thema Mikroplastik enthält möglicherweise Werbung. Der Text enthält Verlinkungen zu nützlichen Analysetools von Inhaltsstoffen. Die Erwähnung geschieht freiwillig – ich wurde dafür weder beauftragt noch bezahlt!

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Mikroplastik. Es geht leider nochmal um Mikroplastik. Oder auch zum Glück.

Euer Feedback vom ersten Beitrag zu diesem Thema hat mich echt umgehauen. So viele gute Ansätze habt ihr und so viele von euch gehen so bewusst mit dieser Thematik um oder denken zumindest darüber nach. Ganz viele nutzen die Codecheck-App, haben sie teilweise personalisiert und können so ziemlich genau erkennen, welche Inhaltsstoffe sie meiden wollen. Und viele von Euch haben mir Tipps zu mikroplastikfreier Kosmetik geschickt. Leserin Johanna hat ganz und gar bei den Labels nachgefragt, deren Produkte sie benutzt und mir die Ergebnisse weitergeleitet. Das macht mich wirklich sprachlos vor Rührung. Und mächtig stolz, dass ich so tolle Leser habe!!! Ihr seid wirklich großartig!

In meiner täglichen Badezimmerroutine erschreckt es mich, wieviel Plastik wir auch da verbraten. Plastikbanderolen um Cremetiegel, die “wegen der Umwelt” aus Glas sind. Überhaupt der ganze Verpackungswahnsinn. Und allein die Monatshygiene einer Frau schafft einen ganzen Berg an Plastikmüll. Und es gibt kaum Alternativen. Alles wird aus Plastik hergestellt. Ganz unter uns: ich habe mir gerade so eine Menstruationstasse gekauft. Ich habe noch ein bisschen Respekt vor diesem Gefrickel und möchte mir die Einzelheiten einer möglichen Sauerei noch gar nicht ausmalen. Aber welche andere Methode spart wohl mehr Plastikmüll? Vielleicht doch die selbst gefilzten Tampons (muahahaaaaa…. die werden hier noch zum Running Gag…und nein, ich habe diesen Beitrag nicht unter Alkoholeinfluss geschrieben….), aber daran will doch nicht wirklich jemand ernsthaft denken, oder??

Ich will jetzt gar nicht von Kücheninterior, verschweißten Lebensmitteln, Spielzeug in Kinderzimmern, etc. anfangen. Wir ersticken fast in Plastik. Ach und eigentlich ging es ja auch um die Mikroplastik… und zwar die in Kosmetik.

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Mikroplastik überall. Auch in Kosmetik. Wie findet man Mikroplastik in Kosmetikartikeln und welche Tools helfen wirklich dabei?

Quelle:Pixabay

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Mikroplastik in Kosmetik erkennen

Was viele von euch ziemlich verunsichert ist, wie man Mikroplastik in den oft winzig gedruckten Inhalsstofflisten (INCI) erkennen kann, wenn man nicht ständig mit der Codecheck-App unterwegs ist. Die kryptisch-chemischen Begriffe kriegt man kaum gelesen, geschweige denn ausgesprochen. Und wenn doch, dann haben wir oft keine Ahnung, ob dieser Inhalsstoff nun sagt, dass es sich um Mikorplastik handelt oder nicht. Ganz schön schlau von den Herstellern nicht wahr? Weil doch letztlich jeder irgendwann einfach aufgibt, die Augen zumacht und nicht weiter darüber nachdenkt.

Nicht wenige schlaue Menschen haben sich mal hingesetzt und eine kleine Liste erarbeitet, auf der die Verdächtigen zusammengetragen sind. Ab sofort werden auch die Schminktanten-Leser Mikroplastik zu entlarven wissen. Die folgenden Stoffe firmieren als Mikroplastik. Achtet auf diese Begriffe und ihr wisst Bescheid:

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Greenpeace veröffentlichte eine Liste, mit der ihr Mirkoplastik in Kosmetik sehr schnell entdecken könnt.

Quelle: Greenpeace

 

Die Plastic Soup Foundation war noch ein bisschen genauer und stellt ebenfalls eine umfassende Liste zusammen, die sowohl chemischen Begriff als auch die umgangssprachlichere Bezeichnung definiert. Festhalten, hier kommt sie:

Poly (1,4-cis-Isoprene)
Poly (2-hydroxyethyl methacrylate)
Poly (2-hydroxypropyl methacrylate)
Polyacrylate
Polyacrylonitrile
Polyacrylonitrile butadiene styrene
Polyactide
Polyalkyd resins
Polyalkyl stereate/vinyl acetate copolymers
Polybuthylene/Ethylene/Styrene copolymer
Polybutyl acrylate
Polybutyl methacrylate
Polybutylene terephthalate
Polycaprolactam (Nylon 6)
Polycellulose acetate
Polycellulose nitrate
Polychloroprene
Polydimethylsiloxane (silicone)
Polyethyleneimine
Polyethylene-glycol
Polyelastine-like polypeptide
Polyepoxy resins
Polyethyl acrylate
Polyethyl methacrylate
Polyethylene methylactylate copolymer
Polyethylene vinyl acetate
Polyethylene/acrylate copolymer
Polyethylene/propylene/styrene copolymer
Poly (ε-caprolactone)
Polyformaldehyde (Oxymethylene)
Polyglycolic Acid
Polyisobornyl acrylate
Polyisobornyl methacrylate
Polyisobutyl methacrylate
Polyisobutylene
Polyisoprene
Polylactic acid
Polylaurolactam (Nylon 12 or Amide-12)
Polylauryl methacrylate
Polymethacrylated hyaluronic acid
Polymethacrylonitrile
Polymethyl acrylate
Poly (n-Hexyl methacrylate)
Poly (N-isopropylacrylamide)
Polyoctyl methacrylate
Polypentaerythrityl terephthalate
Polypropyl acrylate
Polypropyl methacrylate
Polypropylene oxide
Polypropylene terephthalate
Polystearyl methacrylate
Polystyrene
Polystyrene/Acrylate copolymer
Polytetrafluoroethylene (Teflon)
Polytetrahydrofuran
Polytrimethylsiloxysilicate (Silicone resin)
Polyurethane
Polyvinyl acetate
Polyvinyl alcohol
Polyvinyl chloride
Polyvinylidene chloride
Polyvinylpolypyrrolidon
Ethylene vinyl alcohol copolymer

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Mikroplastik überall. Auch in Kosmetik. Wie findet man Mikroplastik in Kosmetikartikeln und welche Tools helfen wirklich dabei?

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Sind denn alle gleich?

Natürlich sollte zertifizierte Naturkosmetik über Mikroplastik erhaben sein. Im besten Fall ist der Spender oder Tiegel auch noch aus recyclebarem Material hergestellt. Leider vertragen nicht alle Menschen Naturkosmetik gleich gut und auch ich stoße im Anti Aging Bereich der Naturkosmetik wirktechnisch so an meine Grenzen.

Ich habe mir meine Lieblingslabels mal genauer angesehen und konnte einigermaßen erleichtert feststellen, dass die meisten Marken ohne den Zusatz Mikroplastik auskommen. Dazu gehören Beyer & Söhne, HighDroxy und natürlich cicé. Aber auch Oliveda ist genauso mikrolastikfrei wie wirksam, soweit ich analysieren konnte, was mir diese Marke noch sympatischer macht, als sie eh schon ist (da habe ich kommende Woche was Neues für Euch).
Darüberhinaus habe ich noch ein paar vielversprechende Brands entdeckt, die ich mir noch genauer ansehen möchte und demnächst mal anschreibe, um mehr zu erfahren. Johanna, die ich oben schon erwähnte, arbeitete mir die Mikroplastik-frei-Info vom Label Charlotte Meentzen zu. Und der Onlineshop Greenglam führt ebenfalls ein paar ganz spannende Marken. Aber wie gesagt, dazu irgendwann später mehr – da muss ich mich erstmal schlau machen.

Ich erwähnte ja nun bereits, dass ich meine Inhaltsstofflisten durch ein Tool namens Kosmetikanalyse schicke. Ich habe diese Seite einst empfohlen bekommen und jetzt muss ich euch dazu kurz eine kleine heftige Story erzählen:

Als ich nämlich ein Produkt von cicé analysiert habe, hat mir kurz der Herzschlag ausgesetzt. Stand doch da bei einem Stoff: Mikroplastik. Ihr könnt euch vorstellen, wie ich mich gefühlt habe. Und natürlich habe ich sofort bei cicé nachgefragt und cicé hat sofort reagiert. Es stellte sich bei genauerem Hinsehen nämlich heraus, dass bei Kosmetikanalyse ein Inhaltsstoff als Mikroplastik kategorisiert war, der mit Kunststoff rein gar nichts zu tun hat. Ob es sich um Unkenntnis oder eine Verwechslung handelt, konnten wir nicht feststellen, aber als Bernadette von cicé noch genauer hingesehen hat, fiel auf, dass in diesem Portal auch andere Angaben zu Inhaltsstoffen völlig falsch sind. Was wir beide ganz am Ende nicht nur absolut irreführend finden, sondern auch in höchstem Maße geschäftsschädigend für die Marken, die versuchen, wirklich saubere Kosmetik herzustellen.
Ich werde also künftig doch wieder bei Codecheck analysieren und hoffen, exaktere Angaben zu bekommen.
Selbstverständlich bekam ich auch die Zusicherung, dass cicé absolut mikroplastikfrei ist und bleibt! Ebenfalls habt ihr Bernadette von cicé die umfangreichen Mikroplastikerkennunglisten zu verdanken, die sie mir zugearbeitet hat, lieben Dank an dieser Stelle auch von mir!

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Ich werde mich jetzt wieder verstärkt auf Codecheck, beim Hautschutzengel und auf haut.de umsehen, um genauere Infos zu Inhaltsstoffen zu bekommen. Damit ihr immer gut informiert bleibt.

Leider sind es nicht viele Marken und bei vielen anderen Brands, mit denen auch ich arbeite und mich pflege finde ich über kurz oder lang irgendwo Mikroplastik. Was mich total ernüchtert. Denn ich stehe einfach nur vor einem riesengroßen WARUM mit einem ebenso großen Fragezeichen dahinter. Wieso braucht es Mikroplastik in Kosmetik? Geht es nicht auch ohne genauso gut?

Ich bin leider nicht der Mensch, der sich aus ökozertifiziertem Kokosöl seine Kosmetik selbst mischt. Wahrscheinlich wäre das der korrekteste Weg. Aber gibt es nicht doch noch wirksame Alternativen?

Ist es etwa eine Alternative, die Augen zuzumachen und darauf zu vertrauen, dass die Natur stärker ist, als wir? Und dass sie ihren größten Schädling irgendwann einfach selbst vernichtet, um sich regenerieren zu können… den Schädling Mensch? 

Leute und vor allen Dingen HERSTELLER: wir sägen an dem Ast, auf dem wir selbst sitzen. Könnten wir mal etwas von Machthunger und Profitgier absehen und endlich mal anfangen darüber nachzudenken, dass wir uns mir all dem tollen und immer neuen Konsum selbst ins Aus kicken?

Ich stehe an dieser Stelle vor einer neuen Hürde… es gibt so viele tolle Kosmetik. Kosmetik, die ich mag und meine Haut erst recht. Aber wenn ich dann genau hinschaue, sehe ich all diese Plastikbezeichnungen und bin so enttäuscht….

Wie soll es weitergehen mit dem Schminktanten – Beautyblog??

Doch Naturkosmetik? Weitermachen und eifrig auf bedenkliche Inhaltsstoffe wie Mikroplastik hinweisen und so die schwarzen Schafe entlarven? Währenddessen die guten Brands suchen und euch vorstellen? 

Habt Ihr eine Idee?? Schreibt sie mir gern in die Kommentare!

Alles Liebe, Eure
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17 Comments
  • Katharina
    September 5, 2018

    Liebe Anja,
    toller Artikel!
    Ob nun Naturkosmetik oder nicht, ist finde ich, wie du schon sagtest jedem seine Entscheidung..es vertraegt nicht jeder. Ich schaue mir mittlerweile jedes Kosmetikprodukt an, was ich kaufen moechte und vertraue nicht mehr einer Marke, die ich dachte sauber arbeitet..mir ist es jetzt schon ein paar mal passiert, dass ich ein Produkt nachkaufen wollte, der Hersteller das Produkt neu designt hatte und schwupps waren da Inhaltsstoffe drin, die ich in meiner Kosmetik nicht haben moechte. Ich mag deinen Blog sehr! Man kann nicht mit jeder Produktempfehlung oder Vorstellung jeden hier ansprechen. Deshalb bleib wie du bist 🙂 ich finde es uebrigens super, dass du diese Problematik ansprichst. Ich werde deine Tipps mal naeher anschauen, ob ich dort eine gute Gesichtspflege finde. Das beste fluessige Makeup ist meiner Meinung nach von Ringana. Leider komme ich mit den Pflegeprodukten davon nicht zurecht.
    Liebe Grueße aus Schweinfurt
    Katharina

  • Kerstin Kondert
    September 5, 2018

    Liebe Anja,
    ich finde Deine Überlegungen auch gut und richtig. Ich habe bei Oliveda und Beyer & Söhne (beide habe ich auf Empfehlungen von Dir probiert und beide mag ich sehr, bei Beyer & Söhne vermisse ich eine Augencreme) mal nachgesehen. Dort habe ich keine Microplastik gefunden. Deckt sich das mit Deinen Erkenntnissen? Oder gibt es die da auch?
    Herzliche Grüße Deine Kerstin

  • Claudia
    September 5, 2018

    Guten Morgen,
    Der Bund für Umwelt und Naturschutz hat einen Einkaufsratgeber veröffentlicht über Mikroplastik in Kosmetik- oder Haushaltsprodukten. Auf der Seite des Bundes zu finden.
    Einen schönen Tag wünsche ich

  • Ann
    September 5, 2018

    Ach Anja, es ist so schwierig mit dieser Mikroplastik! Ich denke ich will sie eigentlich nicht auf meiner Haut, in meine Haut eincremen. Aber, da sind die Lieblingsprodukte von Teoxane. Ich habe gerade nachgesehen, und die haben Mikroplastik! Ich werde in mich gehen und mich weiter informieren über Mikroplastik in dieser teuren Kosmetiklinie. Packt Teoxane einfach aus so Mikroplastik in ihre Produkte? Ich werde Teoxane anschreiben und nachfragen. Und dann sehen wie es weitergeht mit meinen Tiegelchen und Töpfchen. Wir dürfen es uns nicht zu einfach machen, da stimme ich dir zu.
    Liebe Grüße
    Ann

    • schminktante
      September 5, 2018

      Liebe Ann,
      mach das gern! Je mehr wir alle den Herstellern Druck machen, umso eher denken auch sie um (hoffentlich). Ja, leider ist in Teoxane Mikroplastik drin.
      LG
      Anja

  • Bella
    September 5, 2018

    Danke für den sehr informativen Post. Die Liste ist klasse und auch wenn sie lang ist, doch recht einfach alles, was mit “Poly” anfängt, ist verdächtig und die anderen Inhaltsstoffe, lassen sich bestimmt schnell auswendig lernen.

    Obst und Gemüse kaufe ich nur noch auf dem Wochenmarkt und lasse die Sachen in mitgebrachte Stoffbeutel füllen. Das spart einiges an Müll. Vieles gibt es leider nicht ohne Plastik, wie Margarine.

  • Evelyn
    September 5, 2018

    Liebe Anja,
    ich habe mich so über Deinen neuen Blog gefreut !!!
    Wie Du das Thema Microplastik angehst verdient ein dickes Dankeschön ! Soviel Ehrlichkeit und Verantwortungsgefühl !!
    Mich macht es auch immer wieder fassungslos wie unsere Gesellschaft mit diesen Dingen umgeht. Als gäbe es kein Morgen !!
    Seit einiger Zeit ernähre ich mich fleischlos. Den gepeinigten Tieren und meiner Gesundheit zuliebe. Dem zufolge kaufe ich auch meistens Bio Ware und falle jedesmal vom Glauben ab, wenn ich im Bioladen in Plastik verpackte vegane Grillwürste ( beim grillen fällt es mir schwer nur Salat zu essen ) Gurken !!! und Bananen !!! vorfinde. Fast alles was man an vegetarischen Ersatz findet ….. in dickem Plastik.
    Das gute ist, im Gegensatz zur Kosmetik man sieht es sofort und kann entscheiden ob man es kauft oder nicht.
    Ich habe für mich entschieden !! Wenn der CodeCheck sagt Microplastik kommt es nicht mit.
    Vielen Dank nochmals für Deinen toll geschriebenen, ehrlichen Blog.
    Freue mich schon auf den nächsten.

    Liebe Grüße

    Evelyn

  • Birgit
    September 6, 2018

    Liebe Anja, danke nochmal für die umfangreiche Information aus den beiden Artikeln. Mir ging es ähnlich wie dir. Mit der CodeCheck App bewaffnet im DM auf Shampoosuche. Viel übrig blieb da nicht…zumal ich Naturkosmetik oft nicht vertrage, da Bioalkohol denat. und ätherische Bioöle natürlich auch nicht anders auf empfindlicher Haut wirken als nicht Bio!

    Am meisten entsetzt war ich aber, dass Paulas Choice in fast allen Produkten Mikroplastik verwendet. Das ist leider richtig blöd für mich, da ich Paula überwiegend benutze. Die Marke hat meine Haut wirklich verändert und ich vertrage sie hervorragend. Für mich nicht selbstverständlich, weil ich empfindliche Rosazea Haut habe.
    Vermutlich ist Mikroplastik nicht so ein Thema in den USA? Aber vielleicht reagiert die Marke ja irgendwann, wenn die deutschen Verbraucher das monieren. Ich werde mich jedenfalls von der Marke trennen solange sich das nicht ändert. Sehr schweren Herzens!!!

    Zum Glück gefallen mir die Oliveda Produkte sehr (ich hatte die Rabattaktion von dir genutzt) und auch
    Highdroxy…

    Gar nicht so einfach mit dem ökologischen Fußabdruck, wenn es um die eigene Eitelkeit geht

    Herzliche Grüße
    Birgit

  • rike
    September 6, 2018

    Liebe Anja, ein guter Blog der zum Nachdenken anregt und mal etwas ganz anderes wie alle anderen. Aber bitte , bitte nicht aufhören mit dem Bloggen…. Es ist ja nicht nur das Mikroplastik das uns Sorgen machen sollte. Allein durch den rasanten Anstieg des Fleisch-Konsum haben wir Probleme in den ländlichen Regionen mit der Gülle. Nicht falsch verstehen, ich liebe ein gutes Steak. Bei Eltern und Freundinnen gibts die echte Thüringer und das richtig leckere Gehackte, wenn ich im Anmarsch bin. Aber ich versuche seit längerem die Qualität der Masse vorzuziehen. Und ja, es ist auch eine Preisfrage die Vielen nicht behagt. Ich gönne mir eben das Produkt und genieße es besser. Aber auch durch den rasanten Anstieg der veganen Produkte gibt es immer mehr Umweltprobleme…. Oder die Kaffeekapseln aus PLastik und Alu… Von den Damenverbrauch bei Kosmetiktüchern, Binden mal ganz zu Schweigen. Die Liste ist so unendlich… Ja, wie wollen nicht zurück auf den Baum oder in die Höhle… Ja, ich mag ab und zu etwas Luxus. Welche Frau möchte das nicht?! Aber jeder kann schon mit kleinen Änderungen vieles bewirken. Und wenn es nur mit einem Nachdenken beim Einkauf anfängt … das ist doch schon viel wert und ein Anfang. Und auch da finde ich es toll dass die Schminktante ganz vorne dabei ist Euch allen eine schöne Restwoche von Rike

  • Evelyn 2
    September 7, 2018

    Hallo, ich lese jetzt schon ne ganze Weile hier und finde die Informationen ganz toll. Habe auch einige Produkte ausprobiert unter anderem Oliveda. Die Produkte sind toll, aber die Verpackung geht gar nicht: 2 Riesenkartons für 3 kleine Gläschen und Unmengen an Füllmaterial. Das passt einfach nicht zusammen. Hinzu kommt, dass wenn man Oliveda googelt eher auf negative Schlagzeilen stoesst. Ja, Inhaltsstoffe sind wichtig aber der Rest muss auch dazu passen. Bitte nicht als Kritik am Blog auffassen sondern an dem Produkt bzw Konzept von Oliveda. LG Evelyn

    • schminktante
      September 8, 2018

      Liebe Evelyn,
      in welcher Weise ist Dir denn Oliveda negativ aufgefallen?
      LG
      Anja

      • Evelyn Dost
        September 12, 2018

        Hallo Schminktante , ich bin auf einen Artikel in der Ökotest von 22.02.2018 gestossen, das klingt nicht wirklich positiv. LG Evelyn

  • Nicole
    September 10, 2018

    Liebe Anja,

    die beiden Posts über Mikroplastik sind sehr interessant. Beim Einkaufen finde ich dieses ganze überflüssige Plastik schon ganz schlimm, das muss man nicht auch noch in der Pflege und damit im Grundwasser und irgendwann auch im Essen haben.

    Vielleicht kann ich im Bezug auf Naturkosmetik ein bisschen helfen.
    Viele schreiben, dass sie die nicht vertragen. Vor ein paar Jahren bin ich auf Naturkosmetik von Martina Gebhardt umgestiegen. (Wenn ich die Marke hier nicht erwähnen darf, dann lösch das bitte wieder.)
    Ich hab also die Creme aufgetragen und hatte das Gefühl, nichts im Gesicht zu haben. Meine Haut hat gespannt, als hätte ich die Pflege vergessen. Im Spiegel sah alles gut genährt aus (ich dachte, es sähe schuppig und trocken aus, dem Gefühl nach). Weil ich aber unbedingt bei Naturkosmetik bleiben wollte, hab ich dann gegoogelt. Es ist so, dass man die Haut zum einen von Silikon entwöhnen muss (alles, was bei den Inhaltsstoffen auf -cone endet) und zum anderen sollte man das Gesicht mit einem Toner befeuchten und dann die noch feuchte Haut eincremen. Dann spannt es nicht mehr und die Haut fühlt sich auch “von innen“ so gut genährt an, wie sie “von außen“ aussieht. Als Toner kann man, außer dem, der zur Pflegeserie gehört, auch Rosenwasser oder Kornblumenwasser verwenden. Hab ich aber noch nicht ausprobiert.
    Es hat bei mir eine gute Woche gedauert, bis die Haut von Silikon entwöhnt war. Das Zeug kommt mir nicht mehr auf die Haut! Leider ist in vielen Naturkosmetikprodukten Alkohol enthalten. Bei der oben genannten Firma aber nicht überall. Es gibt da aber auch “guten“ und “schlechten“ Alkohol, Angaben dazu findet man dann auch wieder im Internet.

    Meine Haut ist viel besser geworden mit Naturkosmetik (ich hatte unreine Haut mit dicken Pickeln, was mit über vierzig auch nicht schöner ist als in der Pubertät), man muss aber auch hier die richtige Marke für sich finden. Bei Martina Gebhardt kann man sich Proben bestellen, es gibt da für jeden Hauttyp etwas. Beim Ausprobieren aber nicht vergessen, dass die Haut angefeuchtet sein muss! Das ist keine Werbung, ich bezahle das leider alles selber, aber eine Empfehlung, weil ich echt total zufrieden bin!

    Ich hoffe, dass das einigen hilft, mit Naturkosmetik besser zurechtzukommen.

    Liebe Grüße

    Nicole (queeninsilver bei Instagram)

  • Katrina
    September 10, 2018

    Liebe Anja,
    ich bin durch Zufall auf deinen Blog gestoßen und finde diesen Artikel wirklich interessant! Ich fange selbst auch gerade an mich immer mehr mit dem Thema zu beschäftigen und finde es wichtig, dass du es auf deinem Blog ansprichst!
    Persönlich finde ich Naturkosmetik super, aber ich denke, dass man trotzdem auch weiterhin andere Produkte nutzen wird. Letztendlich ist es ein erster Schritt Awareness zu verbreiten und aufzuzeigen, dass es andere Möglichkeiten gibt! Nach und nach lässt sich sowas sicher in einen Blog und hoffentlich auch in den normalen Alltag integrieren!
    Ich werde jetzt noch etwas auf deinem Blog stöbern, dieser Beitrag hat mein Interesse doch sehr geweckt! 🙂
    Liebe Grüße,
    Katrina

    • schminktante
      September 10, 2018

      Liebe Katrina,
      dann ganz herzlich Willkommen auf meinem Blog. Ich wünsche Dir mit meinen Beiträgen rund um Beauty ganz viel Freude!
      Liebe Grüße
      Anja

  • Anka
    September 10, 2018

    Hallo Anja,

    Mikroplastik ist in meinem Bewusstsein noch nicht so recht angekommen. Generell macht mich alles auffällig als „bio“ Gelabelte eher skeptisch. Für mich versprüht das dann immer gleich so missionierenden Ökocharme. Gleichzeitig achte ich interessanterweise beim Lebensmittelkauf darauf, unnötige Verpackung zu vermeiden (Obst lose kaufen, wiederverwendbare Einkaufsbeutel, Produkte ohne große Umverpackung, etc.).

    Die Menstruationstasse habe ich mir vor einem halben Jahr zugelegt. Es erfordert Übung, aber dann funktioniert es prima. Tipps und Tricks gebe ich gern per Mail. 😀

    Beste Grüße!

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