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Auszeit für mich: Feelgood Retreat Mallorca

Werbung für das Feelgood Retreat auf Mallorca und damit für ein unvergesslich schönes Erlebnis unter Frauen – unbezahlt, aber von Herzen!
Weil ich ausdrücklich gern die Produkte und Workshops empfehle und verlinke, bin ich zur werblichen Kennzeichnung verpflichtet.
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Leute, ich war auf meinem allerersten Retreat!

Ein Retreat ist im Grunde nichts anderes als ein mehrtägiger Workshop mit verschiedenen Inhalten … nennt es auch Seminar. Das klingt aber so sehr nach Arbeit und einfach nicht entspannend, also heißt es neu-deutsch Retreat. Wörtlich übersetzt bedeutet das Wort: Rückzug, Zuflucht, Zufluchtsort oder Schlupfwinkel. Es assoziiert: etwas nur für sich machen. Zu Atem kommen. Innehalten.

Nach einer katholischen Jugendfahrt vor sehr (!) vielen Jahren in die Slowakei, bei der wir in Zelten schliefen und morgens bereits die einschlägigen Hits aus dem Leporello hoch und runter geklampft wurden, war ich sicher ich würde solchen Veranstaltungen für den Rest meines Lebens fernbleiben.

Nun ist ja ein Retreat durchaus nochmal eine andere Hausnummer. Es gibt sie für alle möglichen Arten des Rückzuges: Schweigekloster, ayurvedischs Panchakarma, auch Yogaretreats kennen wir alle zumindest vom Hörensagen.

Wer Daniela Mellis und ihre Marken holistic/berlin und VOYANICS kennt, der kennt möglicherweise auch den ganzheitlichen Ansatz ihrer Arbeit: sie produziert nicht nur Naturkosmetik mit hochwertigsten Inhaltsstoffkombinationen sondern sie bietet neben ihren wöchentlichen kostenlosen Skincare-Sprechstunden auf Instagram (immer samstags) auch jede Menge Workshops an, die sich allesamt rund um das Thema Wellbeing drehen:
Wie können wir uns in unserer Haut, in unserem Körper, in unserer Umgebung wohlfühlen? Wie lernen wir es, wieder mehr auf unsere Bedürfnisse zu hören und unserer inneren Stimme zu folgen?

Aus vielen kleinen Bausteinen ihrer Arbeit kreierte Daniela ein mehrtägiges Retreat, das Anfang Oktober zum ersten Mal auf Mallorca stattgefunden hat – ich mittendrin! Wer mir auf Instagram folgt, der hat sicher die ein oder andere Story schon gesehen, die ich hier versuche zusammenzufassen.

Alleine die Geschichte wie es zu dieser außergewöhnlich schönen Veranstaltung kam, ist filmreif: Danielas Familie ist recht groß – mit wenigstens 4 oder 5 Personen jährlich mehrfach in den Urlaub zu fahren, ist eine kostspielige Angelegenheit. Also beschloss Familie Mellis kurzerhand, sich dauerhaft ein Feriendomizil anzumieten. Der Wunsch ging in einem kleinen Dorf auf Mallorca in Erfüllung. Bei Erkundungstouren durch den Ort stieß Daniela auf ein zauberhaftes kleines Hotel und die Idee für ein Retreat war geboren. Dann fügte sich irgendwie alles als sollte es so sein: die Managerin des Hotels trug die Retreat-Idee mit und Stück für Stück wuchs ein Programm, das weit über Hautpflege hinausging:

Es entstand ein wahrhaft Rundum-Sorglos-Paket, von dem ich euch ein bisschen erzählen möchte. Ich habe euch ein klitzekleines Retreat-Tagebuch mitgebracht und erzähle euch chronologisch, was ich auf Mallorca erleben durfte. Sieben weitere Frauen waren mit mir, dazu Daniela und Katharina, die uns auf ganz individuelle Weise ohne Druck, dafür mit viel Empathie und Herz durch diese Zeit geführt haben, für die ich unendlich dankbar bin.

Wie immer, wenn Frauen unvoreingenommen und einander zugewandt zusammenkommen, gab es unfassbar viele magische Momente! Aber daß so etwas passieren kann, habt ja vielleicht selbst schon einmal erlebt?

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Mittwoch, 5. Oktober 22


Nach 2 kurzen Flugstunden lande ich in Palma bei schönstem Wetter. Über die Whatsapp-Gruppe habe ich mich mit Bettina verabredet, die zu einer ähnlichen Zeit gelandet ist wie ich. Wir schwingen uns in ein Taxi und verbringen 45 kurzweilige Minuten auf dem Weg zum Zielort. Angekommen, beziehe ich mein Zimmer und erkunde ein bisschen Hotel und Garten und lande schließlich auf der Dachterrasse mit Pool und Bar des Vertrauens, wo mich bereits Ulrike, Angela und Annette begrüßen.
Das Hotel selbst ist eine sehr alte Villa, die bis vor einigen Jahren noch von der Familie bewohnt wurde, in deren Besitz sie seit Generationen ist. Alt und wirklich baufällig konnte dort niemand mehr wirklich gut sein. Also beschloss die Familie zunächst, das Objekt zu verkaufen. Besann sich glücklicherweise aber eines Besseren und baute daraus ein wunderschönes temporäres Zuhause für viele, viele Menschen. Insgesamt 8 Zimmer mit alten und neuen Einflüssen, die den mallorquinischen Stil, Eleganz und Schlichtheit perfekt vereinen, laden zum Verweilen ein. Fernab von Massentourismus und anderem Trubel.
Auf der Dachterrasse beschnuppern wir uns alle ein kleines bisschen. Dabei helfen auch die kleinen gemeinsamen Achtsamkeitsübungen, die Katharina vorbereitet hat. Alles ist sehr zwanglos und ohne Druck, was uns die Möglichkeit für leises erstes Los- und Einlassen gibt. Ich bin wirklich überhaupt kein Fan von solchen „Kennenlernspielchen“, aber die Art wie Katharina uns zusammenbringt, ist leicht und fühlt sich nicht fremd an. Die Zeit rennt und ehe ich mich umdrehen kann, sitzen wir im gemütlichen Speiseraum des Hotels an einer langen Tafel.
Es gibt keine anderen Gäste außer uns, so daß wir das Haus quasi für uns haben. Pele, der eigens für uns engagierte Koch, verwöhnt unsere Gaumen von heute Abend an jeden Tag mittags und abends mit vegetarischen Köstlichkeiten.
Muss ich extra erwähnen, daß wir noch lange zusammensitzen und quatschen….?

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Donnerstag, 6. Oktober 22


Damit die Eindrücke unseres Retreats genügend Zeit haben, sich zu setzen, sieht der Zeitplan einen guten Mix aus Workshop und Entspannung vor. Nach einem ausgiebigen Frühstück bekommen wir in Danielas wunderschönen mallorqiunischem Zuhause am großen Tisch eine Einführung in die verschiedenen Techniken des Facetraining. Facetraining gilt als effektivste Art, Schlacken und Stauungen im Gesicht zu lösen, Faszien zu lockern und Muskeln zu trainieren. Einige Frauen sind bei Danielas regelmäßigem Facetraining dabei (ich habe mich im November gleich mal eingebucht um das Gelernte zu festigen).
Bevor es losgeht, dürfen wir unsere Goodie Bags auspacken. Die sind prall gefüllt mit VOYANICS-Hydrolaten, -Ölen und verschiedenen Steinen für die Gua Sha Massage. Ich kann noch gar nicht glauben, daß wir diese wunderschönen Sachen alle (!) behalten dürfen.
Dann steigen wir direkt ein: wir lernen verschiedene Griffe, den Einsatz der verschiedenen Gua Sha Steine (übrigens aus schwarzem Obsidian, dem nachgesagt wird, daß er besonders gut Blockaden löst und heilend wirkt). Natürlich kommen wir auch um das Face Yoga nicht drumherum. Ich wundere mich, daß alle wirklich sehr ernsthaft bei der Sache sind. Während ich mit dem Unterkiefer in der Haltung eines Tiefseefisches verharre und an die Decke starre, laufen in meinem Kopf unendlich lustige Kinoblockbuster ab und irgendwann pruste ich einfach los. Glücklicherweise nimmt es niemand übel – irgendwie fühlt sich das hier an, als sei man mit ein paar guten Freundinnen verreist. Die Stimmung ist die ganze Zeit sehr gelöst. Was wir ganz bestimmt auch Danielas ruhiger aber bestimmter Art zu verdanken haben. Sie hält alles im Fluß ohne zu drängen und wir folgen ohne uns gedrängt zu fühlen.
Nach dem Workshop sieht mein Gesicht rosig und frisch aus, erholt und wach. Schaut euch den Unterschied gerne mal in den Vorher-Nachher-Fotos an. Ich wollte es selbst erst nicht glauben!

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Der Nachmittag gehört einem Ausflug zum Strand. Eigentlich war ein Picknick geplant, aber aufgrund des Wetters haben wir umdisponiert. Die Temperaturen sind mild, es gibt für jeden einen Schirm und wir sind bestens gelaunt. Kichernd und schnatternd hüpfen wir barfuß durch die Wellen und bekommen nasse Hosenbeine. Den Rückweg unseres Strandspazierganges gestalten wir als Silent Walk – jede für sich. Blick und Gedanken schweifen lassen. Innehalten und aufs Meer schauen. Ganz für sich und doch die Gemeinschaft spürend. Das hat mich ganz schön beeindruckt!
Die Belohnung, eine Weile die Klappe zu halten, besteht in Kaffee und Kuchen in einer kleinen Strandbar. Wir bestaunen die dunklen Wolken, die übers Meer jagen und zumindest ich für mein Teil bin ganz im Moment.

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Am Abend sitzen wir eingekuschelt in unserem Hotel, genießen Peles Menü, das an jedem Abend mit einem ayurvedischen Tee endet. Aus frischen Zutaten gemacht, beendet es den Tag. Und Katharina und Daniela nehmen uns mit in die Technik des Journaling.
Schonmal gehört? Journaling ist die moderne Art des Tagebuchschreibens – man lässt den Tag Revue passieren und schreibt entweder auf, was einem in den Kopf kommt, was man erlebt hat oder wofür man dankbar ist. Es gibt verschiedene Methoden dafür – Ziel ist es, auf die kleinen Nuancen und Dinge rund um unseren hektischen Alltag herum zu werden. Achtsamkeitstraining ist auch ein gutes Wort.
Mein innerer Monk verschränkt die Arme vor der Brust, zieht einen Flunsch und stampft trotzig mit dem Fuß auf… alle schreiben und zeichnen in ihre Hefte und ich sitze da und trotze. Weil das jetzt etwas ist, mit dem ich so gar nichts anfangen kann. Und Katharina findet genau den richtigen Ausdruck für meine Gedanken: sie malt für mich einen wunderschönen Kackhaufen mit entzückenden Fliegen drumherum und entzerrt damit die ganze Situation. Ich habe bis heute nichts in mein Journaling-Heftchen geschrieben. Aber es liegt auf meinem Schreibtisch und jedesmal wenn ich es sehe, muss ich breit grinsen.

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Freitag, 7. Oktober 22


Die Nacht war unruhig. Draußen stürmte und regnete es, im ganzen Dorf gingen permanent irgendwelche Sirenen los, was ich dank Ohropax nur zur Hälfte mitbekam. Was ich dann doch mitbekam, war das kräftige Hämmern an meiner Zimmertüre. Zunächst denke ich an Einbrecher und will nicht öffnen. Aber der „Einbrecher“ ist meine Zimmernachbarin Angela, die mich auf den lauten Alarm direkt in unserem Hotel hinweist…. jetzt höre ich das Piepsen und bin endgültig wach. Wir haben keine Ahnung, was los ist, stellen aber fest, daß der starke Regen wohl auch bei uns Alarm ausgelöst hat und begeben uns auf die Suche nach der möglichen Ursache. Die wir natürlich nicht finden und da wir mutterseelenallein sind, wecken wir Claudia und Bettina gleich mit. Geistern gemeinsam durchs Haus und telefonieren mit der Hotelmanagerin, die uns beruhigt und wieder ins Bett schickt. So viel Regen auf einem Haufen ist Mallorca dann doch nicht gewöhnt. Was für einen Aufregung!
Am nächsten Morgen am Frühstückstisch natürlich DAS Top-Thema, aber wir lachen drüber. Dankbar, daß das Haus noch steht und uns niemand gekidnapped hat. Das Foto, das ihr hier sehen könnt, haben wir direkt nochmal nachgestellt. 🙂

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Wir beginnen mit einem Workshop, der uns eine ganz neue Seite von Daniela zeigt. Es geht um die Kraft von Heilsteinen. Von verschiedenen spirituellen Dingen mag man ja halten was man will. Eine/r glaubt dran, ein/e andere/r nicht. Sich Themen zu öffnen, gehört glaube ich zu einem Retreat auch ein bisschen dazu. Gewohnte Pfade verlassen und sich einlassen, egal was am Ende dabei herauskommt. Das hier fällt mir auf alle Fälle leichter als Journaling. 🙂

Jede von uns bekommt ihr eigenes Säckchen mit einer kleinen Auswahl an verschiedenen Steinen. Mit geschlossenen Augen sollen wir haptisch und instinktiv ertasten, welches uns der sympathischste und der unsympatischste Stein ist. Meine Wahl fällt auf Skolezit und Amethyst. Stehen für exakt gegensätzliche Sachen. Ich mochte zB den Amethyst, der u.a. für Reinigung, Beruhigung des Geistes Ausgeglichenheit und Intuition steht und hatte zwar nichts gegen den Skolezit, aber vom Gefühl riss der mich auch nicht vom Hocker (natürlich alles völlig subjektiv). Skolezit steht für Harmonie, persönliches Wachstum, ist der Stein fürs Anrti-Kopfkino (ich sag nur: Tiefseefische beim Face Yoga) oder Anti Stress…. im Grunde alles Themen, an denen ich dringend arbeiten könnte. Vielleicht mochte ich ihn deshalb nicht. Weil er mich an all das erinnerte… wer weiß.

Ich bin solchen spirituellen Dingen nicht abgeneigt, ich finde sich spannend und interessant, lasse aber davon nicht mein Leben bestimmen. In verschiedenen Phasen meines Lebens habe ich mich immer wieder mit Steinen auseinandergesetzt und fand es total schön, hier noch ein bisschen intensiver eintauchen zu dürfen.

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Nach dem Lunch, den wir wieder im Hotel einnehmen -zu Fuß sind es nur wenige Gehminuten zwischen Danielas Haus und dem Hotel- widmen wir uns am Nachmittag den ätherischen Ölen. Wir erfahren, wie und in welcher Konzentration man sie sinnvoll einsetzen kann, wie sie hergestellt werden und welche Wirkungen welche Öle haben können. Genau das Richtige für mich!! Ätherische Öle begleiten mich nun schon einige Jahre und kommen hier regelmäßig zur Anwendung. Schon wieder gibt es Geschenke. Diesesmal ein Set aus verschiedenen Ölen. Orange, Bergamotte, Weihrauch, Eukalyptus, Zedernholz und Ylang Ylang. Dazu Räucherwerk (Palo Santo und Salbei). Aus den Ölen erschnüffeln wir verschiedene Duftkompositionen. Was passt wozu, wem gefällt welche Mischung? Das dauert eine kleine Weile, denn Geschmäcker sind verschieden. Alles ist ein großes Miteinander – wir tauschen uns aus und Daniela huscht rund um den Tisch herum, gibt Tipps und Hilfestellung. Am Ende mischen wir aus unserer Lieblingsmischung ein personalisiertes Körperöl.

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Samstag, 8. Oktober 22


Die letzte Nacht war ruhig – es hat weder gestürmt noch geregnet noch ging irgendein Alarm los. Am Morgen habe ich einige Tropfen Bergamotte und Eukalypthus auf den Boden meiner Dusche getropft und so meine eigene Aromadusche hergestellt (falls ihr das nachmachen wollt: tropft die Öle immer in eine Ecke auf der ihr nicht ausrutschen könnt oder gebt sie in eine kleine Schale – 2-3 Tropfen reichen absolut!). Mein ganzes Zimmer duftet frisch. Noch nass in der Dusche verwende ich mein neues Körperöl aus Süßorange, Bergamotte und Weihrauch. Draußen scheint die Sonne und endlich kann ich in eins der Sommerkleider schlüpfen, die hier leider aufgrund des Wetters bisher noch nicht zum Einsatz gekommen sind.

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Heute geht es nach Palma. Daniela möchte uns ihre liebsten Boutiquen und Restaurants zeigen und uns die Möglichkeit zum Bummeln geben. Nach dem Frühstück steigen die Damen gut gelaunt in den Kleinbus, der vor dem Hotel auf uns wartet. Der Busfahrer muss uns für ganz schön alt halten… er sucht eigens für uns einige Oldies heraus und beschallt uns mit Al Bano & Romina Power oder Modern Talking…. Himmel hilf! Am Ende finden wir’s sehr lustig und trällern dem Fahrer zuliebe brav ein lautes „Felicita…“. 🙂
Palma ist immernoch trubelig und voller Touristen, überrascht mich aber als wirklich schönes Kleinod. Zumindest das was ich sehe, beeindruckt mich sehr. Nachdem wir uns durch verschiedene Läden gestöbert und gestaunt haben (Daniela hat wirklich nicht zu viel versprochen und ich bereits ordentlich Geld ausgegeben), seile ich mich für ein Stündchen von der Gruppe ab und treffe mich mit Anne.

Anne Wolf werden vielleicht einige von euch kennen. Sie war bis vor wenigen Wochen Brautmodedesignerin mit eigenem Atelier in Berlin – das Objekt, in dem 16 Jahre lang ihr Laden war, wurde verkauft. Kurzerhand beschloss sie, mit der gesamten Familie nach Mallorca zu gehen um von dort aus neue Ideen zu finden. Wir haben gemeinsam Annes allererstes Lookbook geshootet, Anne hat mein Standesamtoutfit gemacht und seit ich aus Brandenburg weggezogen bin, gab es nur noch selten die Gelegenheit zum Austausch. Ich stelle fest, wie klein doch die Welt ist und genieße es, mit ihr Eis zu essen, über alte Zeiten zu ratschen und über neue Pläne zu sinnieren.

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Viel zu schnell verfliegt die Zeit, der Magen knurrt und ich mache mich auf den Weg zum „La Rosa“, in dem ein Late Lunch mit traditionellen mallorquinischen und spanischen Köstlichkeiten auf uns wartet. Dass ich mal begeistert von einem Vermouth sein würde (oder schreibt man es Wermuth?), hätte ich jetzt auch nicht gedacht. Überhaupt entdecke ich in diesem geschützten Umfeld einige neue Facetten an mir…. in jedem Fall verquatschen wir den Nachmittag am großen Tisch, tauschen uns immer weiter aus, genießen Frittata, Pimientos del padron, iberischen Schinken, Oliven und noch mehr…
Leider war ich ein bisschen beschwipst, dass ich mir nicht gemerkt habe, welchen hervorragenden Wermuth wir getrunken haben als daß ich ihn euch empfehlen könnte. Er war wirklich köstlich!
Wir beschließen den Tag bei den letzten Sonnenstrahlen auf der Dachterrasse und lassen später bei einem letzten Dinner die vergangenen Tage Revue passieren. Der Tag und damit auch das Retreat endet mit einem Vollmondritual im Garten.

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Wir sind tief in Funktionen von Haut und Seele eingetaucht. Das Angebot war groß und es gab reichlich Raum für jede von uns, das für sich mitzunehmen, was benötigt wird. Jede von uns hat in diese Gruppe mit ihren Erfahrungen und ihrer Persönlichkeit etwas beigetragen, was die Zeit für uns alle zu etwas ganz Wertvollem macht.
Auch wenn ich wohl niemals irgendein Journal führen werde, bewundere ich jede die darin Erfüllung und ein Stück Ruhe findet. Ich haben erfahren, daß es mir guttut nicht immer vornedran zu stehen und die Rampensau zu spielen, die alle unterhält, motiviert und leitet. Anderen zuhören, Anteil nehmen, beobachten und aufsaugen und sich nicht im Zentrum des Geschehens wahrzunehmen obwohl man voll integriert ist – das hat mir unglaublich viel mitgegeben. Nicht zuletzt lag es wohl an der zurückgenommenen, aber klaren Art unserer „Retreatleiterin“ Daniela Mellis. Niemals zu sehr im Vordergrund, niemals zu laut, niemals zu bestimmend. Dafür mit Fokus auf ihr Ziel, das Retreat für uns alle zu einer wunderbaren Erfahrung zu machen. Sie gibt mit allem was sie macht auch immer ein großes Stück von sich. Das hier ist ihr so sehr gelungen! Wir konnten im Hier und im Jetzt sein, ohne Termindruck, ohne Zwänge – alles war da, alles war bis ins letzte Detail durchorganisiert. Es war als würde täglich ein flauschig weicher Teppich für uns ausgerollt, morgens die Schuhe ans Bett gestellt und abends sanft die Bettdecke über uns gebreitet. Anders kann ich’s nicht ausdrücken.

Am nächsten Tag zieht nur ein kleines bisschen Wehmut durch den Raum. Wir wissen, daß uns durch die Erfahrungen der vergangenen Tage etwas verbindet. Sind erwachsen genug um zu wissen wie wir Kontakt halten können.

Beseelt steige ich in den Flieger und lächle als er sich in die Luft erhebt – ich die Insel und mit ihr so viel Schönes von oben sehe und Auf Wiedersehen sage!

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Wer mag, kann sich Danielas Angebot einmal genauer anschauen. Retreats wird es 2023 wieder geben. Was anfangs sehr preisintensiv aussieht, ist absolut sein Geld wert (wärmste Herzensempfehlung! Schnell sein lohnt, die Platzkapazität ist begrenzt.): Übernachtung, Vollverpflegung, alle Workshops, Goodies im Wert von mehreren Hundert Euro, alle Transfers während der Workshopzeit (An- und Abreise ausgenommen) – wirklich ein Rundum-Sorglos-Paket!


Wer langsamer einsteigen will, kann sich das kostenlose Haut-Tagebuch downloaden und erkunden, wie es um den Hautzustand steht oder profitiert von den aktuellen Online-Workshops: Facetraining, eine einjährige Membership mit vielen Benefits, das aktuelle Programm „Frauen & Schlaf“, Detox, Day & Night Pflegeroutinen, usw.
Am kommenden Freitag (11.11.22 um 19:30 Uhr) seid ihr herzlich zu einem Insta-Live eingeladen. Wir sprechen über Danielas Arbeit, über die verschienden Workshops und ihr könnt eure Fragen stellen.

Wer VOYANICS-Fan ist (Danielas zweite Linie, mit der wir u.a. auch auf dem Retreat gearbeitet haben), hat dieses Wochenende (heute, 6.11.22 bis Mitternacht) die Gelegenheit mit 35% Preisvorteil Seren und Gesichtsöle einzukaufen. Nutzt dafür gerne den Code HERBST.
Außerdem findet ihr dort einen digitalen Adventskalender (auch als Gutschein-Variante zum Verschenken) für 48€ mit Live-Zooms, Wellbeing Ritualen, DIY Beauty Rezepten, ein 10€-Warengutschein ist dabei und zwei Rabattcodes wird es auch geben.

Ich hoffe, euch hat diese kleine Reise ein bisschen gefallen? Wart ihr schonmal auf einem Retreat? Erzählt mal: was habt ihr erlebt und wie habt ihr das wahrgenommen?

Alles Liebe, Eure Anja
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4 Comments
  • Ursula Vey-Omar
    November 6 2022

    Ich finde, Du hast einen sehr guten und amüsanten Schreibstil und Deine Fotos sind wunderbar

  • Andrea Schefzig
    November 6 2022

    Liebe Anja!
    Das hast du sehr schön geschrieben, ich konnte mir alles so gut vorstellen, weil wir ja auch oft auf Mallorca sind.
    Vor allen Dingen die Nacht mit dem heftigen Regen und Unwetter haben wir ähnlich erlebt wie ihr!!
    Auch Palma ist immer eine Reise wert.
    Leider bin ich mit Corona zurückgekommen, hätte ich gut drauf verzichten können.
    Es hört sich alles sehr interessant an, was ihr gemacht und erlebt habt und es war bestimmt eine tolle Erfahrung.
    Liebe Grüße
    Andrea

  • Claudia Schweizer
    November 6 2022

    Liebe Anja, Leicht und flockig, mit offenen Augen, Ohren und grossem Geist lässt du uns an deinen Eindrücken vom Retreat in Mallorca liebevoll teilhaben, es miterleben und darin eintauchen. Wunderbar geschrieben, liebe Anja – herzlichen Dank – Me gusta mucho! Claudia (eine Retreat-Teilnehmerin).

  • Tanja
    November 8 2022

    So schön geschrieben. War bestimmt eine tolle Erfahrung. Hab auf Insta ja schon einiges mitbekommen, aber es jetzt noch mal zu lesen war sehr schön.