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GeDANKensalat: Dank an die tollsten Leser der Welt

Das muss jetzt sein: heute geht ein Beitrag mit einem riesigen DANK nur an EUCH da draußen!

Ihr, meine allerbesten Leser! Wir haben hier ein so freundliches und respektvolles Miteinander, das ich in den sozialen Netzen schon manchmal vermisse. Wie respektlos und unhöflich wird dort wie auch im realen Leben manchmal aufeinander eingehackt. Wie oft werden zwischen Zeilen und Worten kleine Giftpfeile versteckt. Wie oft unnötig destruktive Offensiven geführt. Frauen untereinander sind manchmal wirklich schwer zu ertragen.

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Ein dickes Dankeschön an meine Leser! Danke für Euren Respekt und das tolle Miteinander, das wir auf dem Blog gefunden haben. Ein Aufruf für mehr Liebe und Freundlichkeit statt Zickenkrieg und kleinen Gemeinheiten.

Foto: Bettina Höchsmann aka Die Alltagsfeierin

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Worte zur Selbstreflektion

Davon nehme ich mich gar nicht mal aus. Auch ich kann auch ein kleiner Giftzwerg sein!
Allerdings gab es in der Vergangenheit Ereignisse, die mich rückblickend immer wieder reflektieren lassen und zum Nachdenken über mein eigenes Handeln bringen. Im vergangenen Sommer gab es einen Vorfall, den ich nicht in aller Breite hier kommentieren will. Ich war jemand, der ich nicht sein möchte. Gab Sachen von mir, die ich bei jedem Anderen verurteilt hätte. Bis heute geht es mir damit nicht wirklich gut.
Aber nach dieser ganzen Geschichte hat ein intensiver Denkprozess eingesetzt. Seither versuche ich mich im Abstand,  versuche noch viel weniger zu bewerten, noch weniger zu urteilen. Jeder ist wie er ist. Wenn mir das nicht passt, muss ich versuchen, das offen zu klären oder mich ganz davon entfernen.

Punkt.

Es bedarf keiner weiteren Diskussion!

Und was andere machen, wie sie agieren, taktieren, denken und möglicherweise handeln … ist einfach nicht meine Baustelle. Diese Menschen müssen sich selbst ertragen und haben damit wahrscheinlich die schwierigste Aufgabe gezogen.

Ich möchte vor meiner eigenen Türe kehren und bei mir selber anfangen. Das macht mich vielleicht nicht unbedingt zu einem besseren Menschen, aber es ist ein Anfang, noch besser mit mir selbst klarzukommen. Was letztlich für mich auch noch mehr Konsequenz bedeutet. Ich bin raus aus den Spielchen, die es unter Frauen manchmal gibt. Ich mag einfach nicht mehr mitspielen!
Viel lieber begegne ich allen mit offenem Herzen und mit unvoreingenommener Liebe und Freundlichkeit. Das bekommt mir besser und meinem Gegenüber letztlich auch. Wer mir schaden will oder ständig herumquengelt, von dem werde ich mich konsequent zurückziehen. Weil auch das besser für alle Seiten ist. Weil wir alle dann deutlich ruhiger leben, als uns ständig übereinander aufzuregen. Wir sind erwachsen und wir erziehen uns gegenseitig nicht mehr.
Wer mich also mag, der nimmt mich wie ich bin. Der sagt mir offen, wenn ihm etwas gefällt oder wenn ich Fehler mache oder wenn er anders denkt als ich. Ganz klar, ehrlich und konstruktiv. Denn nur so kann ich wachsen und lernen. Auch wenn das manchmal sicher wehtut.

Ich bin auf’m Weg und das fühlt sich gerade saumäßig gut an!

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Ein dickes Dankeschön an meine Leser! Danke für Euren Respekt und das tolle Miteinander, das wir auf dem Blog gefunden haben. Ein Aufruf für mehr Liebe und Freundlichkeit statt Zickenkrieg und kleinen Gemeinheiten.

Foto: Bettina Höchsmann aka Die Alltagsfeierin

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Dank!

Umso mehr gilt mein Dank heute ganz Euch. Eben weil wir das hier nicht haben. Oder nur sehr selten. Selbst wenn jemand anderer Meinung ist: inzwischen können wir unterschiedliche Ansichten hier mit Offenheit und in respektvollem Ton besprechen. Ist das nicht schön? Ist das nicht viel schöner, als versteckte Gemeinheiten auszusenden und ihnen ein hübsches Mäntelchen überzuhängen? Mir gefällt das jedenfalls sehr gut. 

Es gibt einen Grund, warum ich diesen Gedankensalat heute mit euch teilen möchte. Vergangene Woche erreichte mich der Kommentar einer Leserin. Er betrifft eigentlich meine Arbeit als Make up Artist. Er betrifft die vielen kleinen und größeren Beautycoachings, die hier immer wieder auf dem Blog passieren. Und eigentlich geht es gar nicht so sehr um mein Innerstes und meine Art. Eher um meinen Job. Aber auch dort begegne ich ja allen mit Respekt, Freundlichkeit und offenem Herzen!
Dieser lange wunderbare Kommentar hat mir echt die Tränen in die Augen getrieben. Ich habe mich so unendlich gefreut, dass ich es hier offenbar schaffe, Frauen ein winziges Stück ihrerselbst zurückzugeben, wenn sie es verloren haben. In dieser manchmal doch so fiesen Frauenwelt.  Und sei es mit kleinen Tipps rund um Hautpflege und Make up. 

Wenn ich euch diesen Leserkommentar gleich veröffentliche, dann geht es um Himmels Willen nicht um Selbstbeweihräucherung. Keiner von Euch muss sich jetzt dazu gedrängt fühlen, ähnliche Statements zu schreiben. Ich bin nur einfach so unfassbar stolz, dass ich euch Frauen da draußen etwas mitgeben darf. Und dass manche Tipps dann ab und an kleine Welten verändern können.

Ein unglaubliches Gefühl… ich kann an dieser Stelle nur nochmal DANKE sagen!

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Ein dickes Dankeschön an meine Leser! Danke für Euren Respekt und das tolle Miteinander, das wir auf dem Blog gefunden haben. Ein Aufruf für mehr Liebe und Freundlichkeit statt Zickenkrieg und kleinen Gemeinheiten.

Foto: Bettina Höchsmann aka Die Alltagsfeierin

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Kati schminkt sich wieder…

Liebe Schminktante
Zuerst ein grosses Kompliment für Deine so natürlich realistischen Schminktipps. Um zwei Dezennien älter, habe ich meine Bemühungen um Verschönerung oder Verjüngung des Gesichts fahren lassen – lohnt sich eh nicht mehr. Gelohnt hat sich jedoch die stetige Pflege der Haut, insbesondere der tägliche Schutz mit Sonnencrème.
Dank Deinen Tricks und Schummeleien gehört ein schlichtes Make-up jetzt wieder zum morgendlichen Ritual. So begrüsse ich mich Morgenmuffel damit im Spiegel und auch dem schrecklichen Vergrösserungsspiegel und starte damit in den Tag. Zuerst kommt die Dusche etc., danach der erfrischende Spray des Toners ins Gesicht mit nachfolgenderer Hautpflege, dann die Schminke mit der Wahl eines stimmigen Lippenrots und „Hallo“! – ein frisches, lebendig schönes Gesicht voller Tatendrang begrüsst mich nach diesem von Deinen Typs gekrönten Ritual. (Dies alles geht nun sehr rasch und hat sich automatisiert wie das Autofahren). Nie hätte ich gedacht, dass ich in meinem Alter am entsprechend reduzierten Spiel mit Tünche und Farbe noch Spass fände und dies jeden Morgen von neuem.
Und natürlich freuen mich Komplimente oder Fragen, wie frisch ich in letzter Zeit wirke, oder mit welchen Mitteln sich meine Altersuhr rückwärts drehe. Danke Dir, Anja, für die vielen handfesten und super erklärten Anweisungen, die sich auch in höherem Alter noch bewähren.
Nun ein Hinweis von mir zu Deinen Aufnahmen, die trotz gleichem Tag und gleichen Einstellungen nicht immer gelingen wollen:
Hobbymässig beschäftige ich mich mit Farbkonzepten in Wohnungen und Häusern. Dabei spielt das Tageslicht eine massgebende Rolle. Sicher ist Dir auch schon aufgefallen, dass Farben am frühen Morgen ganz anders wirken als über Mittag mit hochstehender Sonne, im Winter wieder anders als im Sommer. Je nach Sonnenstand und Wetter wird das Sonnenlicht anders reflektiert. Das menschliche Auge ist flexibel und passt sich den Umständen an, eine Kamera hingegen nicht. Das fotografische Auge sieht die kleinste Veränderung des Sonnenstands durch ein Fenster, wobei sich der Winkel des Einfalls und die Brechung des Lichts durch den Fensterrahmen bemerkbar machen und auch Nachbarhäuser oder Bäume draussen zu Veränderungen beitragen. Profis arbeiten im Fotostudio mit einer komplexen Eineichtung von Lichtquellen, messen die Farbtemperaturen usw. – dies ist eine „Mogel“-Wissenschaft für sich. Lisa Eldridge u.a. arbeiten mit professionellen Fotographen zusammen in grosszügig eingerichteten Studios und können dadurch auch gewollte Effekte erzeugen. Das heisst, dass Deine Aufnahmen ohne Fotostudio top sind und keiner Entschuldigungen bedürfen.
Mit herzlichem Gruss
Kati

Danke liebe Kati! Du hast mich mit Deinem lieben Kommentar sehr berührt und mitten ins Herz getroffen.

Alles Liebe, Eure
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10 Comments
  • Silvia
    Juni 13, 2018

    Ja, liebe Anja, die Leichtigkeit geht mir immer dann verloren, wenn die Anderen sich nicht so verhalten wie ICH es gerne hätte – eine ganz einfache Erkenntnis, herzlich, Silvia

  • Chrissie
    Juni 13, 2018

    Oh wie schön, was für ein tolles Kompliment!

    GLG aus der EDELFABRIK
    Chrissie

  • Nicole
    Juni 13, 2018

    Liebe Anja,
    Was für ein schmackhafter Salat! Du sagst so viele wahre Dinge in diesem Artikel, erkenne ich doch viele meiner Baustellen wieder. Es befreit zu lesen, dass diese unschönen Dinge nicht nur mich betreffen- ich nenne mich immer anspruchsvoll an Menschen, bin schnell gelangweilt, wenn sie nichts zu sagen haben oder eine eigene Person sind ( ich sehe immer so viele Kopien von irgendwem und irgendwas, das Eigene geht so verloren). Aber mir fällt es oft schwer, mich so konsequent wie du zu trennen, was leider oft zu noch mehr Enttäuschung oder Verletzung führt. Daher finde ich deinen Weg sehr gut!!
    Nun zu Kathi: sie hat so Recht, mit dem, was sie schreibt und ich finde es toll, dass sie durch dich zur Morgenfreude wiedergebenden hat. Sei lieb gegrüßt

    • schminktante
      Juni 13, 2018

      Ach weißt Du liebe Nicole, ich bin noch lange nicht da, wo ich sein möchte. Die Konsequenz, Menschen gehen zu lassen die mir nicht guttun, fällt mir schon auch ziemlich schwer. Man will ja keine schlafenden Hunde wecken oder eine Konfrontation provozieren. Aber meine winzigen Schrittchen, mich im Loslassen zu üben, zeigen mir, dass das der einzige Weg ist, wenn man sich weiterentwickeln möchte. Hin zu mehr Gelassenheit. Frei von Bewertung. Denn man öffnet dann das Herz und den Blick für Wegbegleiter, die genau das wollen, was Du auch willst. Die Dich nehmen wie Du bist. Und zu allen anderen kannst Du doch weiterhin freundlich sein. Aus wohltuender Distanz. Probiers aus. Tut echt gut!
      LG
      Anja

  • me
    Juni 13, 2018

    man sagt ja, dass die veränderung immer bei einem selbst beginnt. und wenn man damit beginnt, dann verändert sich auch das drum herum. ich finde katis kommentar zeigt es sehr deutlich, dass sie sich verändert hat und sich damit ganz viel anderes geschehen ist. dabei hast du eine nicht unerhebliche rolle.
    darum freut es mich sehr, dass viele frauen nächste woche in leipzig die möglichkeit haben, diesen weg zu starten. bei sich und mit sich. vor allem aber mit deiner hilfe.
    dankbarkeit ist ein hohes gut. und wenn man es teilen darf, dann wird es um so kostbarer.
    schön, dass du an dir arbeitest und dich immer wieder entwickeln willst. das versuche ich auch jeden tag!

    • schminktante
      Juni 14, 2018

      Liebe Bine,
      was freue ich mich auf unsere Leipzig-Woche!! Und auf die tollen, wertfreien und dafür umso wertschätzenderen Gespräche, die wir führen werden.
      Fühl Dich gedrückt!
      Anja

  • Andrea
    Juni 13, 2018

    Was für ein schöner Kommentar von Kati!

    In den sozialen Netzwerken sind leider unendlich viele Trolle unterwegs. Dazu kommen noch unzählige gefrustete Nörgler. Das macht schon lange keinen Spaß mehr! Auf Blogs ist das ein bisschen anders, denn hier treffen sich Gleichgesinnte, die am Thema interessiert sind. Klar, der eine oder andere macht schon mal Ärger (gerne anonym), aber das ist dann doch eher die Ausnahme.

    Ich finde deine Fotos übrigens toll – und du bist eh ein klasse Model (huch, jetzt rutsche ich aber gleich auf der Schleimspur aus…). Mach weiter so!

    GLG Andrea

    • schminktante
      Juni 14, 2018

      Liebe Andrea,
      hab vielen Dank für Dein tolles Feedback. An manchen Tagen, an denen es mal wieder dicke kommt, wärme ich mich an so lieben Worten! 🙂
      Alles Liebe
      Anja

  • KathiF
    Juni 13, 2018

    Liebe Anja,
    Ich habe Dir ja bereits in mehreren Posts schon meine Sympathie gegenüber geäußert. Da du so offen warst, dich selbst zu offenbaren, will ich das auch tun, weil ich bei Dir immer das Gefühl habe, dass es ehrlich ist und von Herzen kommt. Selbige Erkenntnis musste ich für mich auch gewinnen. Die Erkenntnis, dass man sich von Menschen lossagt, um sich selbst zu schützen, weil man sonst emotional so darunter leidet. Außerdem habe ich für mich festgestellt, dass ich mich mit Menschen umgebe, die es auch wirklich ehrlich mit mir meinen, das ich Gespräche führe, die mir wichtig sind und wo ich denke , dass ich mich auf Augenhöhe bewege. Ein langer und nicht schmerzloser Erkenntnisprozess, weil man ja oft auch zu spät erkennt, dass es Menschen gibt, die es nicht immer ehrlich meinen.
    So, jetzt hast Du es mit deinem nachdenklichen Post geschafft, dass ich mich öffentlich dazu äußere. Aber Du sprichst mir, obwohl wir uns noch nie begegnet sind, so oft aus dem Herzen, dass ich mich auch angesprochen fühle. Ich finde, wer sich so ernsthaft selbst reflektiert, ist schon vielen anderen ein Schritt voraus. Dafür hast Du meine Achtung! Gut, dass es solche Menschen gibt und wir uns nicht in Oberflächlichkeit verlieren. Hoffe, es war jetzt nicht zu ernsthaft, aber Du hast diese Gedanken angestoßen .
    Lg Kathi F

    • schminktante
      Juni 14, 2018

      Liebe Kati,
      manchmal muss ich schmunzeln – denn ich habe im Religionsunterricht gelernt, dass Jesus auch die andere Wange noch hingehalten hat. Und obwohl ich keine Kirchgängerin bin, habe ich das wohl doch irgendwie verinnerlicht. Denn es gibt um mich immernoch Menschen, die sonntags in der Kirchenbank das Vaterunser herbeten und im Alltag mit voller Wucht und Schadenfreude auch auf die andere Wange dreschen. Das tut weh. NOCH bin ich lange nicht da, wo ich mal hin möchte und doch bin ich in einem Prozess, bei dem ich mir denke: wie arm diese Menschen doch eigentlich dran sind. Dass sie sich darüber definieren müssen, es einfach nicht gut sein lassen zu können.
      Ich hoffe, dass ich an den Punkt komme, an dem mir diese armen Menschen einfach egal sind.
      Alles Liebe
      Anja

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