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Mikroplastik: Wieviel Verantwortung tragen wir Beautyblogger?

Seit Wochen kaue ich auf diesem Begriff herum: Mikroplastik.

Ich weiß nicht genau, ob ich die richtigen Worte finden werde, denn ich befinde mich gedanklich wie physisch in einer Zwickmühle. Aber ich finde es wichtig, dass ich diese Plattform nicht nur dazu nutze, euch Trends und neue Produkte zu präsentieren, sondern mich auch mit kritischen Inhaltsstoffen zu beschäftigen und zu versuchen, einen Gedankenanstoss zu liefern.

Auslöser war der Kommentar einer Leserin unter dem Instapost zu einer Foundation mit dem Hinweis, dass da Mikroplastik drin sei. Ich rollte innerlich mit den Augen, denn irgendeiner hat ja immer irgendetwas an irgendwas auszusetzen und ganz recht machen kann man es nie allen. Allerdings ließ mich dieser Begriff einfach nicht los.

Als Erstes fragte ich mal beim Hersteller nach und bekam zur Antwort: ja, im Produkt sei Mikroplastik enthalten. Es sorge dafür, dass das Produkt gut über die Haut gleite und sich dort gut anfühle. Allerdings gäbe das Unternehmen immer den Hinweis auf dem Beipackzettel, das Produkt mit einem Kosmetiktuch abzuschminken, das dann im Hausmüll zu entsorgen sei.
Ich frage mich seither, ob das für mich als Endverbraucher eine zufriedenstellende Antwort ist (denn ich muss das Mikroplastik aus der Foundation ja dann nicht in den Ausguss und damit ins Brauchwasser jagen, sondern kann ein Tuch im Müll entsorgen, wo es schlussendlich verbrannt wird) oder ob ich mich mit dieser Antwort eher gegängelt fühle (ich wasche mein Make up nämlich lieber per Doppelreinigung mit Öl, Mikrofasertuch und Reinigungsgel plus Wasser runter und dann landet Mikroplastik definitiv im Brauchwasser).

Und natürlich frage ich mich: wieso mischen Hersteller Mikroplastik in Produkte, in denen Mikroplastik nichts verloren hat?

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Mikroplastik ist einfach überall. Vor allem in Kosmetik und Reinigungsmitteln. Wie gehe ich mit diesem Thema um? Entziehe ich mich der Verantwortung oder stelle ich mich ihr? Ein Aufruf zum Gedankenaustausch!

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Mikroplastik überall

Das hier soll kein Verriss eines einzelnen Produktes werden. Ich stelle hier definitiv nicht alleinig eine einzelne Marke an den Pranger. Schaut man mal genauer hin, erkennt man, dass irgendwie so ziemlich alle der Branche im Mikroplastikkasten mitspielen. Ihr findet in so extrem vielen Kosmetikprodukten Mikroplastik, dass einem ganz schwummerig werden kann. Das Zeug ist einfach überall drin. Vor allem in Sonnenschutz, aber auch in Reinigern, Waschmitteln, Zahnpasta, in Peelings spürt man das Mikroplastik manchmal noch als Peelingperlen. Und auch von Mikrofasertüchern lösen sich pro Waschgang winzige Fasern, die als Mikroplastik niemandem wirklich Gutes tun.

Weil die europäische Kosmetikverordnung aber sehr streng ist und wirklich nur strengstens kontrollierte Produkte auf den heimischen Markt gelangen, die nachweislich nicht Leib und Leben gefährden, könnte man sich jetzt hinstellen und sagen: macht doch nüscht!
Macht aber doch was. Denn Mikroplastik aus Kosmetik ist sooooo winzig, dass Klär- und Filteranlagen diese Partikel nicht ausfiltern können. Sie gelangen ins Grundwasser und werden so zu Nahrung für Tiere…. und Menschen.

Im aktuellen Magazin der Leibnitz-Gesellschaft las ich ein paar Fakten, die mich erschreckt haben:

  • Wir produzieren jährlich 400 Millionen Tonnen Plastik. Lasst euch diese Zahl bitte mal auf der Zunge zergehen! VIER HUNDERT MILLIONEN!
  • Im Müll zerfällt es zu Mikro- oder Nanoplastik und wird so zur Gefährdung für die Umwelt.
  • Die Forscher fanden heraus, dass die Verschmutzung nicht nur Weltmeere und Binnengewässer belastet, sondern dass das Zeug auch an Land zu finden ist. Und dass der Grad der Landverschmutzung 4 – 23 Mal so hoch ist als die Verschmutzung der Gewässer.
  • Mikroplastik kann Krankheitserreger verbreiten und setzt beim Zerfall giftige Stoffe frei, die wir an Spitze der Nahrungskette ahnungslos zu uns nehmen und uns damit letztlich selbst vergiften.

Die weitere Recherche führte mich zu diesem interessanten Video, das die Redaktion der ZEIT veröffentlicht hat:

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BÄM!

Das hieße ja, dass ich mit allem, das ich esse (auch wenns noch so öko ist), letztlich immer dem Risiko ausgesetzt bin, mich selbst zu vergiften. Selbst beim Atmen. Und dass ich bei dieser Vergiftungsaktion auch noch fröhlich mitmache, wenn ich mich mit Produkten pflege oder schminke, die Mikroplastik enthalten.

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Mikroplastik ist einfach überall. Vor allem in Kosmetik und Reinigungsmitteln. Wie gehe ich mit diesem Thema um? Entziehe ich mich der Verantwortung oder stelle ich mich ihr? Ein Aufruf zum Gedankenaustausch!

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Die Verantwortung eines Beautybloggers

Es wäre ganz einfach sich hinzustellen, laut zu schreien, dass Mikroplastik ganz furchtbar böse sei und dass ihr das Zeug bitte einfach nicht mehr kauft. Das würde in der Konsequenz dann aber bedeuten, dass ich mit gutem Beispiel vorangehen sollte… in der weiterführenden Konsequenz hieße das, ich müsste wahrscheinlich komplett auf Naturkosmetik umschwenken… worüber ich wirklich erstmal nachdenken müsste, ob ich das möchte.

Andererseits: es gibt sicher auch non-Naturkosmetik ohne Mikroplastik.

Aber was ist möglicherweise da dann wieder für ein anderer Blödsinn drin, der uns oder unserer Umwelt nicht guttut?

Also doch alles selber basteln? Zurück zur Schmierseife?

Und zu den selbstgefilzten Tampons (die gibt wirklich!)?

Entzöge ich mir nicht meine eigene Arbeitsgrundlage?

Und überhaupt: wo fängt man an und wo hört man auf?

Kinderarmut.

Hungernde Menschen.

Tierquälerei.

Antibiotika in Fleisch.

Glyphosat in Obst und Gemüse.

Giftstoffe in Geweben.

Frostschutzmittel in Eiern.

Diesel in der Atemluft.

Merkt ihr was?

Ich könnte Stunden so weitermachen. Und wahrscheinlich würdet ihr mir dann immernoch neue Argumente liefern. 

Es hört einfach nicht auf, dass wir uns alle zu einem Großteil selbst vergiften, verarschen, die Augen zumachen und denken: nach mir die Sintflut. Und wer ganz ehrlich nachdenkt, wird mir recht geben. Wir sind eine ignorante Gesellschaft. Und wenn es nur darum geht zu sagen: was soll ich kleines Licht schon ausrichten?

Es ist genau DAS Argument, das große Konzerne dazu bringt, einfach weiterzumachen. Ohne über die Konsequenzen nachzudenken, die das letztlich für uns alle hat. Für dich, dich und ja! Auch für DICH!

Ich denke, dass man zumindest einen kleinen Teil beitragen kann, dass auch künftige Generationen auf diesem Planeten ein lebenswertes und gesundes Leben leben können. Und dass jedes noch so kleine Licht einen Beitrag dazu leistet. Immer alles richtig machen, kann keiner. Denn Fortschritt ist ja auch dazu da um genutzt zu werden. 

Allerdings sehe ich mich als Beautyblogger und Influencer auch in der Verantwortung. Ich möchte mich nicht hinstellen und euch sagen, was ihr zu tun oder zu lassen habt. Ihr seid eigenständige Individuen und habt einen Kopf, um ihn u.a. zum Denken zu benutzen. Und mit meiner Reichweite eventuell dafür zu sorgen, dass Hersteller und Verbraucher vielleicht doch anfangen, nachzudenken. Darüber, was es braucht, um gute Produkte zu machen, die wirken und die weder uns noch unseren Planeten kaputtmachen. 

Ich würde mich total freuen, wenn ihr mir in die Kommentare schreibt, was ihr zu kritischen Inhaltsstoffen denkt. Wollt ihr darüber informiert werden? Wie gut kennt ihr euch mit Inhaltsstoffen aus? Oder geht es für euch allein um die Wirkung, die ein Produkt erzielt?

In Zukunft will ich nach wie vor neue Produkte für euch aufspüren und ausprobieren. Euch davon berichten und sie euch zeigen. Aber ich möchte künftig auch darauf hinweisen, was drin ist, so dass ihr selbst in der Lage seid zu entscheiden, ob ihr ein Produkt haben wollt oder nicht. Wäre das für euch eine gute Option? In dieser Hinsicht brauche ich jetzt bitte mal die Unterstützung meiner tollen Community.

Was haltet ihr von dieser ganzen Sache mit den Weltmeeren und Mikroplastik? 

 

 

Alles Liebe, Eure
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52 Comments
  • Julia
    August 26, 2018

    Hallo Anja,
    Microplastik und andere problematische Inhaltsstoffe sind für mich ein sehr wichtiges Thema, an dem meiner Meinung nach niemand mehr vorbei kommt.
    Ich empfehle die App/ Homepage „Codecheck“: Dort kann man sich die Inhaltsstoffe der Produkte anzeigen lassen inklusive ihrer Wirkung und – falls vorhanden – negativen Eigenschaften. Der Service ist kostenlos und nicht nur auf Kosmetika beschränkt.
    Und für mich ist die Angabe, ein Produkt mit einem Wegwerf-Kosmetiktuch zu entfernen, wie Beelzebub mit dem Fegefeuer austreiben zu wollen, denn so entsteht neben dem Mikroplastik zusätzlicher Müll. Der landet sonstwo oder eben in der Verbrennungsanlage – und verschlechtert damit unsere Umwelt. Außerdem verbraucht die Herstellung Ressourcen.
    Aber es geht m. E. nicht nur um Mikroplastik, sondern z.B. auch Erdölprodukte (wer will sich das schon auf die Haut schmieren? ) und Palmöl (dessen Anbau und Transportwege unsere Umwelt massiv schädigen). Hinzu kommen unzählige weitere für die Gesundheit bedenkliche Stoffe.
    Warum also keine Naturkosmetik verwenden? Hier hat sich der Markt massiv weiterentwickelt, so dass sehr gute Produkte existieren, inzwischen auch in unterschiedlichen Preissegmenten.
    Der Verbraucher / Kunde hat hier die Wahl und sollte diese als richtungsweisendes Argument einsetzen; nur so wird es in der Industrie zu einem Umdenken kommen (von politischen Forderungen in Form von Gesetzen mal abgesehen).
    Viele Grüße!
    Julia

    • schminktante
      August 26, 2018

      Liebe Julia,
      leider verträgt auch nicht jeder Naturkosmetik. Das ist wie bei non-Naturkosmetik. Und auch in NAturkosmetik ist z.T. Palmöl verarbeitet. Das ist ja die Krux. Aber ein guter Punkt! Erdölderivate sind für die Haut nicht soooooo dramatisch, wie man uns das Jahre eingeredet hat (sie sorgen z.B. bei einer gestörten Hautbarriere dafür, dass die Feuchtigkeit länger in der Haut verbleibt und nicht sofort verdampft) – für den Planeten dennoch langfristig eine Katastrophe. Am Ende muss es jeder selbst entscheiden.
      Ich werde in Zukunft einfach noch genauer hinschauen und hoffe, dass ich tolle Marken für euch aufspüren kann, die wirksam und sauber zugleich sind. Es gibt bereits einige Marken, die da mit gutem Beispiel vorangehen und trotzdem wirksame Anti Aging Produkte anbieten.
      LG
      Anja

      • Doro
        August 27, 2018

        Guten Morgen Anja,

        ich hatte eben schon etwas geschrieben, aber das ist irgendwie verloren gegangen… 🙂
        Ich habe mir auch die von Julia genannte App auf mein Telefon gezogen und musste dann feststellen, das mein Make Up hormonell wirksam ist und noch einiges mehr :-(. Gerade wenn man wie ich mit Rosacea zutun hat, ist es schwierig geeignete Produkte zu finden, weil sie ölfrei sein müssen und da kann ich dann schnell viele Sachen ausklammern. Aber ich schwöre als Creme auf die DAC-Basiscreme aus der Apotheke, die vertrage ich super, enthält allerdings auch Erdöl… Das ist schon ein Dilemma für mich, da ich das eigentlich nicht unterstützen möchte. Wie Du schon sagst, entscheiden muss es dann eh jeder für sich, aber ich finde, man kann gar nicht zu viel informieren. Deswegen gerne weitere Beiträge mit Infos zu Inhaltsstoffen etc. Interessiert mich sehr! Und natürlich auch gerne mehr für Rosacea geplagte, wie mich 😉

        Vielen Dank und liebe Grüße
        Doro

      • Brut
        August 28, 2018

        Hallo liebe Anja, das ist ein wichtiges Thema! Mich würde es sehr interessieren. Etwas erschüttert bin ich über die Aussage das Erdöl /Paraffin nicht so schlimm ist…. Voe 20 Jahren habe ich aufgehört solche Bodylotions zu benutzen weil meine Haut trockener und trockener wurde. Gleichzeitig gab ich unheimlich an den Stellen geschwitzt, wo ich mich nicht eingecremt habe. Echt fies! Ich habe mich dann entschieden darauf zu verzichten und nutze seitdem kein Duschgel und keine Bodylotions mehr. Ich bin. Auf handgesiedete bioseife und schnöde Mandel Öl umgestiegen. Seitdem ist die Haut gesund und die schwitzerei weg. Woher hast du denn die Info das Erdöl in Kosmetik nicht so schlimm ist? Ich bin gerade total irritiert.
        Liebe Grüße, Brit

        • schminktante
          August 29, 2018

          Liebe Brit,

          „nicht so schlimm“ ist so natürlich auch nicht gänzlich korrekt. Aber schau mal: in diesen Produkten ist kein pures Erdöl. Es sind mehrfach gefilterte und gereinigte Derivate. Natürlich haben die einen abdeckenden Effekt und sie hemmen auch den Talgfluss. Aber sie sorgen eben auch dafür, dass weniger Feuchtigkeit aus der Haut entweichen kann.
          Und dann: wäre Mineral-/Erdöl tatsächlich sooooo gesundheitsschädlich, würde es per Kosmetikverordnung verboten, eingeschränkt, etc.
          Mineralöl bringt uns also nicht um – ein sorgsamer Umgang damit ist natürlich angeraten. Aber letztenendes muss auch das jeder selbst entscheiden.
          LG
          Anja

    • Isapia
      August 26, 2018

      Hallo Julia,

      ich finde es gut, dass Thema überhaupt aufzugreifen. Bis von Seiten des Gesetzgebers dazu etwas kommt, fließt noch viel Wasser (inkl. Mikroplastik) den Rhein runter. Ich habe über 20 Jahre ausschließlich Naturkosmetik verwendet, habe dann aber leider mehr und mehr Pigmentflecken entwickelt, die mich sehr gestört haben. Sonnenschutz ist in Naturkosmetik immer noch ein schwieriges Thema, insbesondere, was die Parfümierung und/oder den Gehalt ätherischer Öle betrifft, die mit verantwortlich für die Entstehung der Flecken sind. Also habe ich auf konventionelle Produkte gewechselt, bin aber nach wie vor auf der Suche nach Alternativen ohne Mikroplastik, ohne Parfüm und ohne Alkohol, gerne wieder Naturkosmetik. Gefunden habe ich bisher leider nichts, was mich rundum zufriedenstellt.
      Weder Beyer und Söhne noch Highdroxy passen wirklich gut zu meiner Haut, ich werde mir jetzt mal Oliveda anschauen. Vielleicht hat ja hier jemand noch andere Ideen.

      Hallo Anja,

      ich freue mich, dass Du dieses so wichtige Thema angehst. Man könnte glauben, nach uns käme niemand mehr und wir wären sozusagen die letzten unserer Art. Je mehr Blogger und Influencer über diese Themen berichten, umso eher wird die Industrie etwas ändern. Solange wir alle wie die Schafe klaglos alles schlucken, wird sich nichts ändern. Vielen Dank.

      • Julia
        August 27, 2018

        Hallo Isapia, hallo Anja,
        ja, auch Naturkosmetik bietet nicht immer die passenden Produkte, das ist mir aus eigener Erfahrung klar. Gerade das Thema Sonnenschutz ist hier ein wirkliches Problem.
        Auf Palmöl verzichte ich seit Jahren komplett, sowohl in Lebensmitteln wie in Kosmetika. Man muss zwar die Inhaltslisten durchstöbern, aber es lohnt sich.
        Ebenso wichtig ist mir der Verzicht auf Plastik-Verpackungen – die Porblematiken von Plastik-Müll hats du ja bereits aufgeführt. Das klappt leider nicht immer, aber immer besser. So nutze ich z.B. zum Duschen und Haarewaschen seit Jahren rein pflanzliche Seifen aus Bio-Produktion – Haut und Haare sind seitdem viel besser.
        Ich bin gespannt auf deine neuen Blog-Beiträge, Anja.
        Viele Grüße
        Julia

      • diealex
        August 28, 2018

        Hallo Isapia,
        ich komme gut mit der Sonnencreme von Alga Maris zurecht. Die kann ich sogar vor Ort kaufen (bei Alnatura).
        Viele Grüße, die Alex

  • Constance
    August 26, 2018

    Liebe Anja
    Ich fände es ganz toll, wenn du kritische Inhaltsstoffe erwähnst (muss ich dann nicht selbst nachlesen ;)).
    Herzliche Sonntagsgrüsse aus Südafrika
    Constance

  • Andrea
    August 26, 2018

    Ich meide Mikroplastik, wo es nur geht. Allerdings mag meine Haut Naturkosmetik überhaupt nicht und das macht es ziemlich schwer. Es ist möglich, aber vor jedem Kauf gehe ich bereits im Netz die INCI-Angaben zu den interessanten Produkten durch. Das ist richtig zeitaufwändig, aber für mich absolut notwendig.

    Zugegeben, ich versuche seit über einem Jahr konsequent ökologischer zu leben. Ich meide Plastik insgesamt, versuche Müll überhaupt drastisch zu verringern. Kleidung nur noch fair, Kakao ebenfalls. Lebensmittel kaufe ich schon seit vielen Jahren bio, inzwischen sind wir auf geschätzten 90% Bioanteil. Es ist richtig schwer, aber irgendwie muss man ja anfangen, wenn man etwas verändern will!

    Und falls du dich fragst, was ich dann überhaupt hier auf deinem Blog mache: ich mag deine Art zu schreiben. Und es taucht immer wieder mal ein Produkt auf, das interessant ist und von den INCI her „sauber“. 🙂

    Ganz liebe Grüße und einen schönen Sonntag!
    Andrea

    • schminktante
      August 26, 2018

      Liebe Andrea,
      ich bin halt auch kein typischer Naturkosmetik-Nutzer. Aber ich denke, dass es auf dem Markt einige Produkte gibt. Ich muss sie nur für euch aufstöbern. cicé zum Beispiel. Hochpreisig aber sauber. Beyer & Söhne. Oliveda. Wirksame Anti Aging Kosemtik ohne blödsinnige Inhaltsstoffe.
      Obwohl ich keine Kinder habe, möchte ich unseren Planeten einfach nicht so hinterlassen, wie wir das gerade alle machen.
      Du bist das schon deutlich konsequenter als ich und ich denke, dass wir uns hier alle gegenseitig gut motivieren können.
      LG
      Anja

  • Sabine Binder
    August 26, 2018

    Liebe Andrea, großartig Dein Ansatz gegen Mikroplastik! Ich war auch erschrocken, was ich mir auf die Haut schmiere, oder in mich „reinschaufel“! Ich bin Allergiker, das macht es umso schwerer Produkte zu finden, die nicht so viele Inhaltsstoffe haben! Egal was, alles muss irgendwie hergestellt werden, und da ist die Industrie sehr trickreich! Je mehr deklariert wird umso mehr schädliche Inhaltsstoffe, für uns wie auch die Natur! Ich bin schon „alt“, aber an den jungen Menschen liegt es nun, unseren Konsum zu hinterfragen! Wir können alle nur durch solche Informationen anfangen zu denken und zu überlegen! Danke dafür ❤️

  • Anja
    August 26, 2018

    Liebe Anja,
    Vielen Dank für den interessanten Post! Ich verwende schon mehrere Jahre Naturkosmetik und auch nur Duschgel, Shampoo und Bodylotion ohne Microplastik. Die Deklarationen auf den Verpackungen finde ich extrem schwer zu dechiffrieren und entdeckte so zum Beispiel erst gestern, dass selbst der Rassierschaum meines Mannes (von Nivea) ebenfalls Mikroplastik enthält. Das ist doch völlig unnötig! Daher wäre ich froh, hier noch mehr zu lernen. Ich bin unbedingt der Meinung, dass jeder einzelne seinen Beitrag zum Umweltschutz und sinnvollen Umgang mit Ressourcen leisten muss. Kleidung, Kosmetik, Alltagsartikel gibt es inzwischen in toller Qualität zu fairen Preisen und sind längst aus der Öko-Ecke rausgekommen. Es wäre toll hier noch weitere Tests und Anregungen von der Schminktante zu erhalten.
    Liebe Grüsse,
    Anja

  • Sabina @Oceanblue Style
    August 26, 2018

    Puh schwierig liebe Anja schwierig, weil so Komplex und irgend wann beginnt mir der Kopf zu schwirren. Aber das alles interessiert mich, vor allem das Thema Plastik.

    Vor allem in den Ozeanen. Bin daher eifrige Leserin von 4Ocean auf Insta.

    Wenn du darüber schreibst, fühle ich mich gut informiert ohne dass die moralische Keule schwingt. Also gern mehr!

    Schönen Sonntag noch für dich und LG aus Frankfurt von Sabina

    • schminktante
      August 26, 2018

      Liebe Sabina,
      da bin ich aber sehr froh, dass ich diese Balance hingekriegt habe…ganz ohne den Moralapostel zu spielen ;-).
      Alles Liebe
      Anja

  • Anita
    August 26, 2018

    Hallo Anja, ich bin so froh und dankbar über Deinen Post! Irgendwie tanzt man als Beauty Blogger immer um diese Themen rum, sind halt nicht sexy, nicht schööön, geben uns so gar kein gutes Gefühl, deshalb verdrängen wir es , alle, in die hintersten Ecken unseres Bewusstseins. Doch irgendwann kommt man an den Punkt, das geht so nicht weiter. Und sucht dann nach einem Weg. Internet hilft sich zu informieren. Ansonsten, den eigenen Kopf benutzen. Wir sind alle von Werbung verklebt. Was wir wirklich brauchen (auf der Expo 2000 gab’s einen guten Pavillon dazu, Basic Needs!)Ist viel weniger als wir kaufen. Gerade Kosmetik.:-/ Desinfektionsmittel, auch übel. Und eben, alles in Plastik. Berge davon! Ich halte das manchmal kaum aus… Aber jeder kann etwas tun, bei sich anfangen, eigene Tüten mitnehmen, Mini Glasflasche für unterwegs usw. Und möglichst nix mit Mikroplastik kaufen.
    Ich habe mich informiert, Codecheck und Co, und sehr viel der Dinge im Badezimmer entsorgt bzw nicht nachgekauft. Jetzt haben wir viel weniger Plastikflaschen rumstehen. Und hoffentlich Mikroplastik bissel reduziert.
    Kosmetik ist bei mir auch weniger geworden. Bissl echte (! Muss man wirklich prüfen) Naturkosmetik, das reicht mir und meiner Haut zum Glück aus. Bodylotion etc hab ich schon ganz lange nicht mehr gebraucht. 🙂 Wie gesagt, auch bei sogenannter Naturkosmetik ist nicht alles für jeden geeignet und auch Schrott darunter, mit Duftstoffen usw.

  • Eva
    August 26, 2018

    Liebe Anja,

    ich versuche seit einiger Zeit, Mikroplastik zu vermeiden. Plastik im Allgemeinen eigentlich. Kosmetikprodukte scanne ich vor dem Kauf mir der CodeCheck-App, da habe ich mittlerweile für uns alle ein gutes Repertoire an vernünftigen Sachen, die wir auch gut vertragen. Unser Sohn hat sehr empfindliche Haut, seitdem ich auf die Inhaltsstoffe achte ist sie aber super geworden. Was in Baby- und Kinderprodukten manchmal drin ist, ist kaum zu glauben. Da wird einem echt schlecht…

    Statt Tampons und Binden bin ich vor ca. zwei Jahren auf eine Menstruationstasse umgestiegen. Etwas gewöhnungsbedürftig, aber mittlerweile würde ich nichts anderes mehr benutzen. Man muss also nicht zwangsläufig seine Tampons selbst filzen. 😉

    Ich bin der Meinung, dass jeder im Rahmen seiner Möglichkeiten versuchen sollte, (Mikro) Plastik und Müll allgemein zu vermeiden. Manchmal gibt es halt keine Alternativen. Dann guckt man eben woanders, dass man die Umwelt entlastet. Denn alles „richtig“ machen kann man eh nicht.

  • Julia K.
    August 26, 2018

    Liebe Anja,

    Ich möchte auf jeden Fall darüber informiert werden..und jeder von uns kann mit kleinen Schritten was für die Umwelt tun mit bewussten Konsumverhalten…ich versuche auf Plastik zu verzichten. Schaff es leider nicht immer konsequent zu sein, bequem ist einfacher…
    Und ja ! Naturkosmetik ist oft mit zu vielen reizenden Stoffen gespickt..aber wir Konsumenten bestimmen den Markt… je höher die Abverkaufzahlen sind, umso mehr wird umweltschädlich produziert. Wenn wir bestimmte Produkte und Lebensmittel meiden, die Wäre nicht verkauft wird, muss jeder Disponent in der Branche umdenken und dann wird der Trend zu mehr Bewusstsein vielleicht angeregt.

    Einer bewirkt nicht viel aber alle sehr viel!

    Mit deiner Community hast du es in der Hand uns auf viele Sachen aufmerksam zu machen..viele Tipps von den Leserinnen sind auch toll..dann überlegt man es sich und fängt an mit kleinen Schritten in die richtige und wichtige Richtung zu gehen.

    Liebe Grüße

    Julia
    Lt.

  • Anita
    August 26, 2018

    Hallo Anja, ich bin so froh und dankbar über Deinen Post! Irgendwie tanzt man als Beauty Blogger immer um diese Themen rum, sind halt nicht sexy, nicht schööön, geben uns so gar kein gutes Gefühl, deshalb verdrängen wir es , alle, in die hintersten Ecken unseres Bewusstseins. Doch irgendwann kommt man an den Punkt, das geht so nicht weiter. Und sucht dann nach einem Weg. Internet hilft sich zu informieren. Ansonsten, den eigenen Kopf benutzen. Wir sind alle von Werbung verklebt. Was wir wirklich brauchen (auf der Expo 2000 gab’s einen guten Pavillon dazu, Basic Needs!)Ist viel weniger als wir ja. Gerade Kosmetik.:-/ Desinfektionsmittel, auch übel. Und eben, alles in Plastik. Berge davon! Ich halte das manchmal kaum aus… Aber jeder kann etwas tun, bei sich anfangen, eigene Tüten mitnehmen, Mini Glasflasche für unterwegs usw. Und möglichst nix mit Mikroplastik kaufen.
    Ich habe mich informiert, Codecheck und Co, und sehr viel der Dinge im Badezimmer entsorgt bzw nicht nachgekauft. Jetzt haben wir viel weniger Plastikflaschen rumstehen. Und hoffentlich Mikroplastik bissel reduziert.

  • Karen
    August 26, 2018

    Liebe Andrea,

    Dein Artikel hat mir sehr gut gefallen. Mit Mikroplastik in Kosmetika beschäftige ich mich schon eine ganze Weile. Und es ist sehr schwer „saubere“ Kosmetik zu finden. Leider ist Bio nicht geschützt. Auch einige Naturkosmetik enthält Mikroplastik.

    Insgesamt versuche ich Müll überhaupt zu vermeiden und wenn, dann auch sinnvoll zu trennen. So verwende ich eigene Dosen beim Einkauf von Frisch- oder loser Ware, versuche keine abgepackten Obst/Gemüse zu kaufen und habe immer einen Stoffbeutel in der Tasche. Wie Du schon schriebst, ich will einige Errungenschaften des Fortschrittes nicht missen, möchte aber auch meinen ökologischen Fußabtritt zu klein wie möglich halten (auch ich habe keine Kinder).

    Wenn jeder von uns das macht, dann können wir viel erreichen. Beispiel: wenn alle ihre stand by – Funktionen konsequent abschalten würden, dann könnten wir 3!!! Kraftwerke abschalten. Und das nur bezogen auf Deutschland!

    Ich freu mich darüber, wenn Du uns die Inhaltslisten zur eigenen Entscheidung gibst.

    LG Karen

  • Kathrin
    August 26, 2018

    Liebe Schminktante,

    ich freue mich über Deinen Beitrag und bin sehr interessiert, bei Deinen Empfehlungen auch über diesen Aspekt eines Produktes zu lesen. Wir haben heute alle Möglichkeit informiert zu sein und das möchte ich gern dazu nutzen, auch zukunftsorientiert einzukaufen.
    Ich freue mich über Produkte ohne „blödsinnige Inhaltsstoffe“, das tut mir gut und hoffentlich auch unserer Umwelt.
    Bei meiner empfindlichen Problemhaut probiere ich nicht so gern herum, deshalb freue ich mich immer über Deine ausführlichen Produktvorstellungen.

    Herzliche Sonntagsgrüße
    Kathrin

  • Christa
    August 26, 2018

    Liebe Anja,
    auch ich achte sehr auf die Inhaltsstoffe in meiner Kosmetik. Microplastik geht gar nicht. Aber auch Duftstoffe tun nichts für unsere Haut und sind eigentlich total überflüssig. Da ich eine sehr empfindliche Haut habe vertrage ich Naturkosmetik auch nicht so gut. Ich habe daher die Marke „dermaviduals“ für mich entdeckt. Dort gibt es die verschiedensten Basiscremes für jeden Hautzustand, in die individuell Essenzen und Zusätze gemischt werden können. Die Inhaltsstoffe werden transparent gemacht und kein Produkt kostet über 25 Euro. Meine Haut kommt super damit klar. Vielleicht hast Du ja einmal Lust auf der Homepage zu recherchieren.
    Liebe Grüsse,
    Christa

    • schminktante
      August 26, 2018

      Liebe Christa,
      vielen Dank für den Tipp. In der Tat werde ich mich künftig verstärkt nach „sauberer“ Kosmetik umschauen und bin gespannt, welche Marken ich entdecke.
      LG
      Anja

  • Heike
    August 26, 2018

    Liebe Anja,

    die Produkte von De. Baumann SkinIdent kommen ohne Mineralöl, Silikone etc. aus (auch Mikroplastik) und sind sogar vegan. Außerdem sind sie sehr wirkungsvoll, den sie arbeiten mit Liposome die tiefer in die Haut eindringen können als Cremes.
    Übrigens ist Codechek nicht unumstritten. Lieber bei Kosmetikanalyse.com schauen.

    Liebe Grüße Heike

    • schminktante
      August 26, 2018

      Liebe Heike,
      ich schaue auch lieber zur Kosmetikanalyse als zu Codecheck.
      Und Kosmetikprodukte aller Art dürfen nur in der Oberhaut (Epidermis) wirken. Sonst wären sie Medikamente und müssten verschrieben werden. Ist gesetzlich vorgeschrieben. Die Aussage, dass der eine Wirkstoff tiefer eindringt als der andere ist also ein bisschen Unfug. Es sei denn, man redet davon, dass es manche Wirkstoffe gar nicht erst bis in die Epidermis schaffen und einfach auf der Hautoberfläche liegenbleiben, wie z.B. Erdölderivate.
      LG
      Anja

  • Irmi
    August 26, 2018

    Liebe Anja,
    vielen Dank fuer den informativen Blogbeitrag.
    Ich bin auf jeden Fall an weiteren Artikeln interessiert.
    Selber benutze ich schon seit einigen Jahren bei den Pflegeprodukten nur Naturkosmetik. Finde dort gibt es richtig tolle Sachen, die meiner Haut auch gut tun. Anders schaut es leider bei der dekorativen Kosmetik aus. Dort gibt es meiner Ansicht nach bessere Produkte bei der Nicht-Naturkosmetik.
    Außerdem versuche ich moeglichst auf Plastik zu verzichten. Das ist allerdings wirklich oft nicht einfach. Denke aber wenn die Verbraucher informiert sind und auch nicht mehr bereit sind jeden Muell zu kaufen wird es in Zukunft hoffentlich viele gute, umweltfreundliche Produkte geben.
    Einen schoenen Sonntag und liebe Gruesse
    Irmi

  • Birgit
    August 26, 2018

    Liebe Anja,

    ich finde es toll und unsagbar wichtig, wenn Influencer, wie du, dazu eine Meinung vertreten. Ihr seid Multiplikatoren, die wichtige Themen ins Bewusstsein eurer Leser bringen. Und unterschätz da mal deinen Einfluss auf die Kooperationspartner nicht. Wenn Mikroplastik in den sozialen Medien immer öfter angeprangert wird, wird es nicht mehr lange dauern bis die erste Marke damit wirbt, keines zu verwenden. Und damit laut werben wird. Das ist dann auch dein Verdienst und der anderer verantwortungsvoller Blogger.

    Für mich ein Grund, dich weiter treu zu lesen
    Herzliche Grüße
    Birgit

    • schminktante
      August 26, 2018

      Dein Wort in die Hirnwindungen der Hersteller! 😉
      LG
      Anja

  • Evelyn Wanner
    August 26, 2018

    Hallo Anja,

    seit einiger Zeit verfolge ich Deine Artikel und Aktivitäten auf Instagram.

    Ich stehe den bezahlten Bloggern ziemlich kritisch gegenüber, weil ich weiß, dass man auf dem Weg sehr viele Menschen erreicht und beeinflusst. Außerdem die Produkte die man bewirbt wie sauer Bier, kostenlos ins Haus flattern und man zusätzlich noch Geld obendrauf bekommt.
    Wenn ich ehrlich bin finde ich es sogar ein bisschen unmoralisch.
    Deshalb finde ich es gut, dass Du verantwortlich damit umgehst und auf Microplastik und weitere ziemlich schlimme Inhaltsstoffe aufmerksam machst.
    Ich empfehle auch dringend den CodeCheck !! Die App ist kostenlos und sooo hilfreich.
    Leider sagt er zu einem Deinem Lieblingslabel“ Clarins“ ganz schlimm !
    Geht eigentlich gar nicht.

    Zu Deiner Anmerkung, dass Naturprodukte nicht jeder verträgt stimmt, allerdings nicht mehr und nicht weniger als nicht Naturprodukte !!
    Mittlerweile gibt es so viele, dass ich glaube, jeder .. und wirklich jeder findet unter der großen Auswahl etwas was er verträgt.
    Das Palmöl ist nicht gut, aber in der Relation von Mikroplastik, hormonell aktiv und Krebserregenden Stoffen in hochpreisigen Produkten noch das geringste Übel. Für mich jedenfalls!! ( die Hormone konnte man z.B. in der Muttermilch nachweisen, finde ich echt gruselig )
    Ich bin übrigens seit 38 Jahren als Maskenbildnerin tätig und mit der Materie ein bisschen vertraut.

    Mit lieben Grüßen

    Evelyn

    • schminktante
      August 26, 2018

      Wie gesagt, liebe Evelyn: wo fängt man an und wo hört man auf??
      Ich mag Produkte von Clarins nach wie vor, werde mich aber langsfristig auch mit diesen Sachen noch kritischer auseinandersetzen.
      Und BTW: wir Blogger bekommen ab einer gewissen Reichweite wirklich ziemlich viele Produkte zum Ausprobieren zugeschickt. Allerdings nicht zu jedem Produkt obendrauf auch noch eine Stange Geld, damit wir auch ja kundenfreundlich berichten. Jeder Blogger muss für sich entscheiden, was er bewirbt und ob er möglicherweise mit einem Zuviel seine Glaubwürdigkeit aufs Spiel setzt.
      LG
      Anja

  • Birgit
    August 26, 2018

    Liebe Anja,

    ich hatte vorhin schon einen Kommentar übers Handy geschrieben und weiß nun nicht, ob der verloren ging. Macht aber nichts; ich bleibe dran 🙂

    Können wir perfekt sein in allem, was wir tun und wie wir leben? Nein. Ich glaube, wenn wir alles beachten würden, würden wir uns maßlos überfordern. Und das würde auf Dauer auch nicht gutgehen. Aber wir können dennoch Gutes tun. So habe ich beispielsweise in den letzten Jahren mein Leben sehr darauf ausgerichtet, gesunde und gute Lebensmittel zu kaufen, und das ist mir in Fleisch und Blut übergegangen. In anderen Bereichen bin ich auch schon weiter gekommen.

    Eine Gemeinschaft besteht aus Menschen, die sich gegenseitig geistig befruchten. Wenn wir uns in dieser Gemeinschaft also gegenseitig Tipps geben und uns da helfen und bereit sind, immer mal etwas auszuprobieren, werden wir auch hier einen großen Beitrag leisten. Wenn Jede von uns einen Schritt geht, sind das in Summe viele Schritte. Davon halte ich sehr viel.

    Da ich Dir vertraue, würde ich gerne über Tipps von Deiner Seite zu Produkten lesen. Ich stehe auf Empfehlungen 🙂

    Gerade bin ich in den Bergen – für mich der Inbegriff einer intakten Natur (und das ist sie natürlich auch nicht mehr). Insofern wirkt das Umfeld hier noch einmal viel stärker, nicht zuzulassen, dass das alles kaputtgemacht wird – wo und wie auch immer.

    Hab noch einen schönen Sonntag und viele liebe Grüße
    Birgit

    • schminktante
      August 26, 2018

      Liebe Birgit,
      ich bin schon am nächsten Artikel, der noch ein bisschen darüber aufklärt, wie man Mikroplastik in Kosmetika erkennen kann, wofür die Industrie Mikroplastik verwendet und welche Labels ich schon entdeckt habe, die auf diesen Zirkus in ihren Produkten verzichten.
      Genieß die Berge!!
      Alles Liebe
      Anja

    • Anita
      August 27, 2018

      Danke, liebe unbekannte Birgit, für deinen ausgewogenen, positiven Beitrag! Hier sind so viele gute Meldungen zum Thema, da wollte ich nur mal zurückgeben, dass mir Eure/Ihre Meinungen sehr wertvoll sind. Ich lese alle! Und finde es prima, dass Anja auf so viele auch antwortet!! Das ist nicht selbstverständlich . Danke!

  • Bettina
    August 26, 2018

    Liebe Anja,

    vielen Dank für diesen Artikel. Ich habe mich mit diesem Thema noch gar nicht richtig beschäftigt, wobei es mir allerdings nicht fremd ist. Du schreibst es ja selbst schon, wo fängt man an, wo hört man auf. Allerdings sehe ich es auch so: was einen in irgend einer Form triggert, mit diesem Thema sollte man sich beschäftigen und das tust und teilst du. Ohne erhobenen Zeigefinger, mit ganz viel Achtsamkeit, die du bestimmt noch erweiterst. Beständig im Wandel, finde ich einen guten und richtigen Weg.

    Da lese und lerne ich gerne mit und setze in minikleinen Schritten auch schon das ein oder andere davon um.

    Danke für deinen Artikel, hab noch einen schönen Sonntag.

    Sonntagsfeierliche Grüße

    Bettina

    • schminktante
      August 26, 2018

      Oh wie lieb! Ich freue mich riesig, dass ich den richtigen Ton treffe und Euch alle so informieren kann. Und wir letztlich alle zusammen weiter lernen können.
      Bis Morgen meine Gute!
      Alles Liebe
      Anja

  • Hana Mond
    August 26, 2018

    Natürlich, es ist ein Fass ohne Boden – aber speziell Mikroplastik finde ich in Produkten so unnötig und so akut (!) problematisch für die Umwelt, weil es aus dem Wasser nicht herauszufiltern ist, dass ich das einen guten Anfang finde – wenn man nur auf _einen_ Inhaltsstoff schauen möchte, dass man den zu meiden versucht, ist das für mich Mikroplastik.
    Das heißt nicht, dass niemand mehr Produkte mit Mikroplastik mehr vorstellen sollte (auch wenn das vermutlich sehr hilfreich wäre, wenn sich das durchsetzte, um eine Veränderung bei Firmen anzuregen), aber ich finde es schon hilfreich, wenn man den Inhaltsstoff zumindest anmerkt. Der/die Leserin ist ja mündig und kann selbst entscheiden, ob sie den Inhaltsstoff meiden möchte, oder sich so abschminkt, dass er im Restmüll und nicht im Wasser landet, oder ihr die Umwelt in diesem Punkt egal ist … aber je öfter solche Inhaltsstoffe auf Blogs erwähnt werden, desto unwahrscheinlicher ist es zumindest, dass die, DIE es interessiert, die Information auf der Packung übersehen.

  • Karin
    August 27, 2018

    Liebe Anja,
    das ist ein Thema, welches mich schon länger beschäftigt. Ich versuche mit „Codecheck“ die Produkte vor dem Kauf zu prüfen, da ich aber nicht alles aus der NK verwenden kann, ist es oft nicht einfach zu einer Alternative zu greifen. Da ich deinen Empfehlungen sehr grosse Beachtung schenke, wäre es sehr aschön, wenn du etwas mehr auf verschiedene Stoffe eingehen könntest. Ich schätze deine Meinung sehr.

    Liebe Grüße
    Karin

    • schminktante
      August 27, 2018

      Liebe Karin,
      welche Stoffe meinst Du denn genau?
      LG
      Anja

  • Imke
    August 27, 2018

    Liebe Anja,
    das Problem “Microplastik“ beschäftigt mich auch seit längerem. Ich verwende auch die App “Codecheck“ und vermeide Produkte mit
    Microplastik und anderen bedenklichen Inhaltsstoffen.
    Erschrocken war ich allerdings, als ich vor kurzem einen Artikel (Schrot und Korn 08/18) gelesen habe, in dem eine Grafik zeigte, wie hoch der Anteil des Microplastiks in
    den Weltmeeren ist, bzw. was wieviel ausmacht:
    35% gelangt durch das Waschen von synthetischen Textilien ( Fleecepullis etc.) ins Wasser
    28% durch Reifenabrieb auf den Straßen , welcher durch Regen abgespült wird
    24% Stadtstaub ( Industrie und Handel)
    7% Fahrbahnmarkierungen
    3,7% Schiffsanstrich
    2% Körperpflegeprodukte
    0,3% Plastikpellets

    Es ist erschreckend!
    Ich benutze nun den Waschbeutel von GUPPYFRIEND, der Fasern und Microplastik nicht durchlässt. Ein kleiner Beitrag, der nicht viel hilft angesichts der Unmengen, die weiter ins Wasser fließen, aber wenn jeder etwas macht und umdenkt ist es wenigstens ein Anfang.
    Grundsätzlich sollte man auf Naturfasern umsteigen, aber es ist sicher auch nicht nachhaltig, alle Fleecepullis und Decken einfach wegzuschmeißen …
    Ich kann nur jedem raten, die App Codeckeck aufs Handy zu laden und etwas genauer hinzuschauen.

    Toll, dass du, als Influencer, die Diskussion angestoßen hast!
    Viele Grüße von Imke

  • Kerstin
    August 27, 2018

    Hallo!
    Super interessantes und auch sehr schweres Thema. Es gibt ein paar Produkte, da habe ich meine Holy Grails und bin trotz viel Testen (auch von NK) immer wieder zurückgekommen, weil meine Haut ohne diese einfach wesentlich schlechter ist, schmerzt etc. Bei den Zähnen habe ich mir durch NK leider einiges kaputt gemacht und bin zurück zur herkömmlichen Zahnpasta. Bei anderen Produkten teste ich weiter oder habe schon umgestellt. Es ist natürlich super wichtig, an morgen zu denken und für eine saubere Umwelt zu kämpfen. Trotzdem empfinde ich die ganze Thematik (auch vegan leben etc.) oftmals als großes Dilemma und verspüre bisweilen einen großen Druck, mich rechtfertigen zu müssen. Das finde ich sehr schade, denn die meisten tun ja irgendwas für die Unwelt, nur fängt halt jeder woanders an. Wirklich ignorante Menschen lesen doch gar keine dementsprechenden Artikel oder Posts, denke ich. Desweiteren gab es ja chemisch basiert auch für die Menschheit sehr wertvolle Weiterentwicklungen, was pflanzliche Inhaltsstoffe nicht leisten können. Klar, alles braucht man nicht, aber einiges hilft doch ungemein. Super, dass du zukünftig die Inhaltsstoffe listen willst. Dann kann jeder selbst für sich entscheiden.
    Liebe Grüße,
    Kerstin

  • Nina
    August 27, 2018

    Liebe Anja,
    ich lese Seine Beiträge unheimlich gern und finde es wichtig und richtig, dass Du vermehrt auf die Inhaltsstoffe achten möchtest, zumindest was Mikroplastik angeht. Eine Info zu den von Dir jeweils vorgestellten Produkten was die Inhaltsstoffe angeht fände ich super! Ich probiere immer mal wieder Naturkosmetik aus und bin aber immer wieder zur konventionellen Kosmetik zurück gekehrt. Ich habe auch wieder mal die Suche nach einem Deo ohne Aluminium aufgegeben. Auch das von Dir von korres gelobte hat bei mir nicht gewirkt. Es hilft ja alles nix wenn die Sachen für einen persönlich nicht funktionieren. Daher ist es super, dass Du Empfehlungen und Infos gibst – was man damit macht muss wirklich jeder selbst entscheiden.

    • Anja
      August 29, 2018

      Hallo Nina, hast Du es mal mit einem selbstgemachten Deo versucht? Ich nehme immer drei EL Kokosöl, zwei EL Natron und einen EL Speisestärke. Alles vermischen und ab und zu umrühren, während es fest wird. Das Deo wirkt zumindest bei mir ganz fantastisch. Gekaufte alufreie Deos (zumindest aus der Drogerie oder Bioladen) bringen bei mir gar nichts. Aber Deocremes mit Natron sind der Hit! Gibt auch viele Anleitungen im Netz.
      Viele Grüße,
      Anja (noch eine, hehe)

      • schminktante
        August 30, 2018

        Liebe Anja,

        ich bin eher nicht die Fraktion Hobbythek. Ich finde es bewundernswert und spannend, wenn man seine Kosmetik selbst herstellt, mag aber selbst gern schöne Verpackungen und das Einkaufserlebnis dazu. Wenn das bei Dir klappt, super und auch bestimmt ein großartiger Tipp für die ein oder andere Leserin! Danke, dass Du das mit uns teilst!
        LG
        Anja

  • Andrea
    August 27, 2018

    Liebe Anja,

    Mikroplastik ist ein wichtiges Thema und es liegt an uns Verbrauchern, sich ausreichend zu informieren und solche Produkte zu vermeiden.
    Die mehrfach schon genannte App von Codecheck ist ganz gut, um bestimmte Stoffe zu erkennen. Doch liegt der Schwerpunkt dieser App nur auf dem Umweltschutz. So werden Stoffe wie Ethanol und natürliche Duftstoffe (wie sie oft in Naturkosmetik vorkommen) als nicht problematisch deklariert, sind aber für mein Mimosenhäutchen vollkommen ungeeignet.
    Doch es gibt auch reizarme Naturkosmetik: Ich habe sehr gute Erfahrungen mit der Sensitive Line von Esse Skincare gemacht und kann Kahina Giving Beauty ebenso empfehlen wie Twelve Beauty.
    Der mündige Verbraucher ist gefragt.

    Beste Grüße
    Andrea

    • Lisa
      September 2, 2018

      Liebe Andrea,
      inzwischen kann man bei Codecheck seine eigenen Präferenzen eingeben. So kannst du z.B. auch Ethanol als für dich schlecht angeben. Ziemlich praktisch bei sensibler Haut.
      Liebe Grüße
      Lisa

  • diealex
    August 28, 2018

    Liebe Schminktante,
    das sind für mich ganz wichtige Themen, die Du da aufgreifst. Es würde mich freuen, wenn Du bei Deinen Produkt-Empfehlungen darauf eingehst. Schwirig finde ich aber auch Aussagen der Art „ich vertrage keine Naturkosmetik“. Es hängt doch immer von der spezifischen Zusammensetzung des Produkts ab.
    Klar, viele vertragen keine Duftstoffe (ich auch nicht), aber auch in der NK kann man Produkte ohne ätherische Öle finden. Man muss halt suchen, aber das muss man doch immer.
    Viele Grüße, die Alex

  • Cornelia
    August 28, 2018

    Schweden hat Mikroplastik ab 2019 in Kosmetikartikeln verboten. Ich bin sehr gespannt, was dort passieren wird. Die Hersteller sind damit ja gezwungen, ihre Produkte umzustellen. Wenn es dort klappt, warum nicht auch hier?
    Herzliche Grüße

    • schminktante
      August 29, 2018

      Oh wow! Das klingt ja spannend. Wusste ich noch gar nicht. Die Schweden sind mir ja eh schon sympathisch. Jetzt einmal mehr!
      LG
      Anja

  • Martina
    August 30, 2018

    Liebe Anja,
    ich finde Deinen Artikel richtig klasse. Man kann einfach nicht alles und immer richtig machen, aber nachdenken, was man besser machen kann und will, sollte man. Ich fänds toll, wenn ich wüsste, wo überall Mikroplastik drin ist. Das braucht man sicherlich nicht in Kosmetik und die Berichte über Mikroplastik machen richtig Angst. Ich bin gespannt, was ich nach dieser Information überhaupt noch verwenden möchte.

    Liebe Beautygrüße
    Martina

  • Lisa
    September 2, 2018

    Liebe Anja,

    ja immer dieses Welt retten 😉 Ich gebe zu, dass mich der Gedanke, an all das zu denken teilweise extrem gestresst hat. Inzwischen bin ich der Meinung, dass ich einfach selbst entscheide, was ist mir wichtig, was nicht. Z.B. finde ich Plastik gerade und generell sehr schädlich und versuche daher ganz langsam, eins nach dem anderen, mein Plastik zu reduzieren. Babysteps, aber immerhin nach meinem Gefühl in die richtige Richtung. Genauso mache ich es mit Kosmetik. Nicht sofort auf alle bekannte verzichten. Das würde auch meine Haut mehr irritieren als ihr zu nutzen. Nach und nach stelle ich auf Produkte um, bei denen ich ein gutes Gewissen habe.

    Und zum Thema Bewusst kreieren. Schau dir doch mal die App ReplacePlastic an. Dort kann man Stimmen sammeln, um den Herstellern klar zu machen, dass man das Produkt auch ohne Plastikverpackung kaufen würde bzw. eben auch ohne Mikroplastik.

    Liebe Grüße und einen schönen Sonntag,
    Lisa

    • schminktante
      September 2, 2018

      Liebe Lisa,
      ein super Tipp – lieben Dank dafür!
      LG
      Anja

  • Sandra
    September 6, 2018

    Liebe Anja,
    mir ist das Thema Inhaltsstoffe in Kosmetik sehr wichtig und ich fände es toll, wenn Du bei Deinen Produktempfehlungen mehr darauf eingehen würdest. Ich habe meine Pflege vor ein paar Jahren komplett auf reizarme Produkte umgestellt. Parfum und ätherische Öle sind für mich absolute no goes und das obwohl ich nicht allergisch darauf reagiere. Ich möchte mir aber auch keine Allergie „ranzüchten“ durch die Verwendung solcher reizenden Inhaltsstoffe. Alkohol vermeide ich ebenfalls. Und Produkte mit Tierversuchen. Das Thema Mikroplastik werde ich mir als nächstes intensiv vorknöpfen. Noch verwirren mich die ganzen kryptischen Namen, hinter denen sich das Zeug versteckt. Daher wären Hinweise darauf für mich sehr hilfreich.
    Vor ein paar Monaten hatte ich einen Kommentar zu einer von Dir vorgestellten Produktlinie geschrieben. Dabei hatte ich lediglich erwähnt, dass die Cremes aufgrund des Alkohols und des sehr hohen Preises für mich nicht in Frage kommen. In Deiner Antwort war Dein innerliches Augenrollen für mich lesbar, überspitzt gesagt fühlte ich mich etwas als Öko-Tante abgewatscht. Das fand ich sehr schade, weil ich Deinen Blog und Deine Art sehr schätze und auch schon viel in Sachen Schminktipps von Dir gelernt habe. Du sagst immer wieder, dass jede Haut anders ist. Was für den einen der heilige Gral ist, bringt dem anderen rein gar nichts. Und mein heiliger Gral ist nun mal eine reizarme Pflege. Ich habe über 20 Jahre sehr unter meiner unreinen, großporigen, fleckigen, ständig glänzenden Haut gelitten und das Haus nie ohne Schichten von Make Up verlassen. Seit der Umstellung hat sich meine Haut so enorm verbessert, wie ich es nie für möglich gehalten hätte. Nicht von heute auf morgen, das war ein monatelanger Prozess, aber das Kämpfen durch die ganzen INCI Listen hat sich gelohnt. Ich habe wieder Spaß an der Hautpflege und gehe auch mal ohne Make Up raus, natürlich aber nicht ohne Wimperntusche 😉
    Lange Rede, kurzer Sinn: mich würde es sehr freuen, wenn Du mehr auf die Inhaltsstoffe eingehen würdest. Ich glaube auch, dass dies langfristig zu einem größeren Bewusstsein im Umgang mit bestimmten Themen und hoffentlich auch zu einem Umdenken bei den Herstellern führt.
    LG Sandra

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