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#myperfectstyle mit PETER HAHN

Werbung – Ich habe #myperfectstyle in einer Kooperation mit PETER HAHN gefunden.

Alle Fotos (©Johannes Hüsch) sind urheberrechtlich geschützt und dürfen nicht ohne Zustimmung des Urhebers weiterverbreitet werden.
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Es ist jeden Monat eine kleine Challenge für mich. Denn jeden Monat bekomme ich für den Folgemonat von meinem Modepartner PETER HAHN eine kleine Aufgabe: das Thema für ebenjenen Folgemonat vorbereiten. Die schlauen Menschen bei PETER HAHN geben nämlich in jedem Monat ein modisches Thema aus, um das sich alles dreht: in den Newslettern, auf den Social Media Kanälen der Marke, auf der Website und natürlich auch bei den Bloggern und Influencern, mit denen PETER HAHN bis zum Jahresende kooperiert.
Wir bekommen eine lange Auswahlliste an Teilen, aus denen wir uns unsere Outfits zusammenstellen dürfen, die wir euch dann wieder auf unseren Kanälen zeigen dürfen. Damit entstehen völlig verschiedene Looks und bleiben trotzdem in der Thematik und am Ende passt alles von allen Seiten schön zusammen und wird nicht wild und durcheinander. Eine super Strategie finde ich. So bleiben die Kunden trendtechnisch up to date und werden nicht von zig verschiedenen Looks und Styles verwirrt.
Ich mag das sehr. Denn ich schaue immer mal wieder auch bei meinen Kolleginnen vorbei und bin dann immer überrascht, wie sie das ein oder andere Stück kombiniert und in Szene gesetzt haben. Ich bin ja manchmal auch nicht wirklich super mutig.

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#myperfectstyle – Eine Odyssee

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Zu meinem eigenen Stil zu finden, hat eine ganz schön lange Weile gedauert. Um genau zu sein, fand ich meinen ganz eigenen Stil erst mit den Jahren, in denen ich auch mich immer besser kennenlernte und zu mir fand. Und je älter ich werde, umso sicherer werde ich, was zu mir passt und was nicht.
Irgendwie ist man ja das ganze Leben auf der Reise zu sich selbst. Als Kind wollte ich immer, was alle hatten. Die hübschen Bommelmützen aus weicher Wolle, die mir meine Mama verpasst hat, fand ich schrecklich. Erst als meine Oma mir eine kratzige Rot-Beige Mütze strickte, war alles gut. Meine Butterbrottasche für den Kindergarten war ein ähnlich ausgefallenes Modell. Sehr schick… im Sommer gab es auch mal ein Körbchen. Tja, die Mama wollte ihr Kind halt immer schick ausstaffieren. Und was wollte das Kind?
Die Butterbrottaschen, die alle andere Kinder im Kindergarten auch hatten. Ich wollte modisch nie auffallen oder außergewöhnlich hervorstechen. In der Schule war das ähnlich. Ich bekam viele Jahre die abgelegten Sachen eines älteren Mädchens aus dem Westen. Es waren alles Kleidungsstücke, die fast wie neu waren. Sie waren bunter, weicher und irgendwie auch schöner als die DDR-Sachen. Aber so richtig gefreut habe ich mich über eine Käfer-Jeans (DDR-Fabrikat), was die ganze Familie zum Kopf schütteln gebracht hat.

Meine Eitelkeit setzte erst mit Beginn der Pubertät ein. Da waren die adidas-Knöchelturnschuhe, die meine Oma unter Einsatz ihres Lebens aus dem Schuhgeschäft in dem sie arbeitete, fürs Enkelchen ergatterte. Oder die Karottenjeans, die ich zur Firmung bekam. Es waren Kleidungsstücke, die im Westen stereotyp getragen wurden. Die Looks fanden aber auch bei uns in der DDR ihre Nachahmer.
Zusammen mit meiner Freundin wurde aus alten Bettlaken genäht und gefärbt. Das waren die ersten individuellen Styles, die ich getragen habe. Denn es waren Unikate, die so nur meine Freundin und ich hatten.

Noch ein paar Jahre später schielte ich immer nach meinen Stylevorbildern und versuchte deren Looks nachzueifern. Ich trug alles, was modern und angesagt war. Ob mir das vom Schnitt, vom Muster oder von der Farbe stand, war mir völlig gleich. Es war hip und deshalb wars wurscht.

Wer kennts? 🙂 🙂

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So richtig zu meinem ganz eigenen Kleiderstil habe ich erst in den letzten 10 Jahren gefunden. Eine Zeit, in der ich gereift und mir Meinerselbst immer deutlicher bewusst wurde. Möglicherweise weil ich inzwischen in einem Alter bin, in dem ich mich einfach wohlfühlen will. Ich muss niemandem anderen mehr irgendetwas beweisen, nicht mehr auf jeden Modetrendzug aufspringen. Ich lasse sehr entspannt viele angesagte Trends ausfallen, weil ich weiß, dass sie einfach nicht zu mir passen. Die regelmäßigen Leser haben das sicher schon in dem ein oder anderen Trendbericht hier auf dem Blog gelesen. Und mit jedem Jahr, das ich an Alter und Reife zulege, kaufe ich meine Kleidung deutlich öfter nach Qualität und nicht nach Quantität.

Sicher lasse ich mich ab und an noch kurz verunsichern. Aber nur kurz. Im Sommer waren wir zum Beispiel auf die Hochzeit lieber Freunde eingeladen. Mit Farbkonzept. Und ich wollte dem Paar diesen Farbwunsch so gern erfüllen. Also bin ich losgerannt und habe verzweifelt versucht, etwas Festliches, Schickes, Stylisches und farblich passendes zu finden. Auf Instagram hatte ich davon erzählt – vielleicht hat es ja der ein oder andere mitbekommen? Vom opulenten Blumenmuster im Boho-Hippie-Style (Au Backe….), der auf der Puppe noch irre toll aussah. Ich aber leider wie Else Kling auf Koks. Vor lauter Verzweiflung hätte ich beinahe etwas ganz Altbackenes gekauft… bis ich am Ende doch noch DAS Kleid fand. Aus blauer Spitze: schlicht, elegant und trotzdem mit dem gewissen Etwas. Es lohnt sich eben doch fast immer, auf seinen Bauch zuhören!

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#myperfectsylte – Wie sieht er aus?

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Über viele Jahre und Fehlversuche hinweg weiß ich inzwischen, dass mir zu viele weibliche Elemente in einem Outfit überhaupt nicht stehen. Was nicht heißen soll, dass ich mich maskulin kleide. Ganz im Gegenteil! Es darf nur nicht zu viel Chi-Chi sein.

Ich mag es bequem und sportlich – elegant.

Mein Stil ist schlicht und klar.

Keine wilden Farbexperimente.

Keine auffällig großen Muster: Streifen sticht Karo, Animalprint finde ich furchtbar, auch wenn es 100x modern und ein Klassiker ist und ich vielleicht ganz gut drin ausseh – i don’t like it (!!), große Blumenmuster erdrücken mich-kleine hingegen funktionieren ab und an richtig gut.

Keine kastigen Schnitte: sind die Schultern zu breit oder die Taille zu weit an Oberteilen, verschwinde ich darin.

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Nicht zu viele Rüschen und Schleifen. Keine Klein-Mädchen-Outfits, wie Baby Dolls oder Volantröcke. Selbst Outfits mit Röcken oder Kleidern breche ich gern mit maskulinen Accessoires, wie derben Boots, einer sportlichen Jeans- oder Lederjacke oder einem dicken Strick. Die weibliche Seite kehrt dann im Make up oft mit Statementlippen, Schimmerlidschatten oder Eyeliner zurück.

Mir stehen U-Boot-Ausschnitte oder amerikanische Krägen besser als Runde oder ein V-Neck.

Schwarz mag ich nicht – ganz davon abgesehen, dass mir diese Farbe überhaupt nicht steht. Dafür liebe ich dunkles Blau.

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Dieses Outfit:

Bluse von PETER HAHN: HIER
Cordhose von DAYLIKE: HIER
Kaschmirpulli von INCLUDE: HIER
Blazer von FADENMEISTER BERLIN: HIER

Schuhe und Socken: privat

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#myperfectstyle mit PETER HAHN

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#myperfectstyle, das war also die Challenge für den Monat Oktober. Ich habe mir aus der langen Outfitliste für uns Blogger ein Teil herausgepickt, das ich für euch in meinem ganz eigenen Stil gestylt habe. Es ist ein Klassiker, aber absolut vielseitig und hier auf dem Blog auch immer wieder gern herzitiert:

Der Kaschmirpullover

Wäre ich Stylecoach, würde ich jeder Frau wenigstens einen Kaschmirpulli in den Schrank legen! Von sehr guter Qualität. Zweifädig, so dass er variabel für Frühjahr, Herbst und Winter ist… und für kühle Sommertage. In einer ganz schlichten Schnittführung. Damit man ihn vielseitigst kombinieren kann: mal drunter, mal drüber, mal als Keypiece.

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Dieses Outfit:

Lederjacke MYBC: HIER
Plisseerock von UTA RAASCH: HIER
Kaschmirpulli von INCLUDE: HIER
Gürteltasche PETER HAHN (Foto links): HIER

Rote Tasche und Schuhe: privat

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Das zweite Outfit zeigt mich etwas burschikos und ein bisschen im Collegestyle. Cordhose, Bluse, Blazer, Schnürschuhe. Klingt bieder, ist es aber ganz und gar nicht.

Meine präferierte Farbe: Blau (natürlich!). Ich habe ihn für euch einmal mit einem Rock gestylt. Niemals hätte ich gedacht, dass ich nach meiner Pionierzeit jemals wieder freiwillig in einen Plisseerock schlüpfen würde… dieser hier ist aber so himmlisch leicht und anschmiegsam, dass er ebenfalls sehr freiwillig demnächst in meinen Kleiderschrank wandert, wo ich ihn im Winter mit großer Freude auch mit Grobstrick und Boots kombinieren werde – das wird toll!!!

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Und wisst ihr, worüber ich mich jetzt noch mehr freue?
Im November spielen wir das Thema #myperfectstyle gleich nocheinmal. Weil’s so schön war. 🙂 Da hab ich mich gleich wieder ins Kaschmir verbissen. Diese Kuschelwolle gehört nämlich zu meinem #myperfectstyle unbedingt dazu. Lasst euch mal überraschen… 🙂

Und jetzt möchte ich von euch wissen: experimentiert ihr gern herum? Macht ihr jeden Modetrend mit oder kennt ihr euren Stil ganz genau? Wie oft lasst ihr euch auch mal auf etwas Neues ein??

Alles Liebe, Eure
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3 Comments
  • Angelika
    Oktober 24, 2019

    Hallo Anja,
    habe gerade deinen Beitrag mit großem Kopfnicken gelesen. Den eigenen Modestil finden und zu entwickeln ist ein langer Weg.
    Jedenfalls bei mir 🙂
    Vieles anerzogen, eigener Geschmack nicht geduldet oder immer in Frage gestellt. In der Pubertät Vorbilder in Zeitschriften gesucht, Geld für stylische Klamotten hatte man nicht…..erst als erwachsene Frau die Möglichkeiten ausgeschöpft vieles auszuprobieren, was natürlich dann auch wieder von vielen entweder bewundert oder mit Kopfschütteln bedacht wurde und man immer noch nicht zu sich selbst stand. Viele Fehlkäufe, einfach weil es schön aussah – aber nicht an einem selbst, oder es war jetzt sehr günstig – aber es saß doch nicht richtig, oder tolle Farben – und da passt bestimmt etwas aus dem eigenen Schrank dazu…..
    Oh man, was für eine Odyssee, muss man denn erst Mitte 50 werden: 1) um das endlich zu tragen, was man selbst für sich mag ohne sich darüber Gedanken zu machen, was andere sagen oder denken, 2) zur eigenen Figur zu stehen und nicht nur immer nach den Frauen Ausschau zu halten, die sich da keine Sorgen machen müssen.
    Eigentlich wusste ich immer schon was ich mochte und schick fand, habe mich leider nicht immer getraut oder das gab es damals nur in den teuren Boutiquen.
    Seit einiger Zeit lebe ich mich mehr und versuche neues auszuprobieren, angeschubst durch eine ganz besondere Frau: Iris Apfel, einfach nur herrlich und inspirierend, ermutigend seinen eigenen Weg zu gehen…..
    So schaue ich gerne auf Blogs, die meinem Alter entsprechen, vieles ergänzt sich durch ähnliche Denkweisen und bereichern meinen Alltag. Ein Grund mal mehr DANKE zu sagen, schließlich sind die Zeit, Offenheit und das ganze Drumherum um so einen Blog zu führen auch nicht zu vergessen.
    Herzlichst Angelika

    • schminktante
      Oktober 27, 2019

      Liebe Angelika,
      ich danke Dir sehr für Dein wunderschönes Feedback!!
      LG
      Anja

  • Doris
    November 2, 2019

    Plisseerock und Lederjacke – superschick !