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Welcome Wechseljahre !

Werbung – es geht um Wechseljahre. In diesem Artikel gibts richtig viele Tipps und Links. Einige (XbyX) sind mit einem Affiliatesystem verknüpft. Solltet Ihr etwas über einen kaufen, bekomme ich eine ProvisioN, die es mir ermöglicht alle Bloginhalte weiterhin kostenlos für Euch zur Verfügung zu stellen.
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Im Sommerrückblick habe ich es schon angerissen: ich bin mittendrin in den Wechseljahren. Bereits mit 43 bereitete mich eine Gynäkologin ganz vorsichtig darauf vor. Damals hatte ich großes Glück eine Gynäkologin gefunden zu haben, die das gesamte Spektrum des weiblichen Zyklus im Blick behielt. Leider bin ich dann in eine andere Stadt gezogen und der Ärger begann…

„Wenn sie ihre Periode noch regelmäßig bekommen, sind sie auch nicht in den Wechseljahren.“

„Fasten sie doch mal! Das hilft gut gegen Wechseljahresbeschwerden.“

Aussagen, die ich von gleich 2 Gynäkolog*innen hörte, bei denen ich vorstellig wurde.

Ich habe diese beiden Sätze hier schon irgendwann einmal aufgeschrieben. Wahrscheinlich werde ich sie noch öfter wiederholen. Denn ich bin sicher, dass viele von euch so etwas in dieser Form oder ähnlich auch schon zu hören bekommen haben.

… Dass viele von euch gar nicht wissen, was plötzlich im Körper los ist. Ist ja nicht so, daß die Periode wegbleibt und am nächsten Tag die Hitzewallungen einsetzen. Hätten Männer einen Zyklus wäre das bei denen vielleicht so – zack und bumm! Wir Frauen sind ja in jeder Hinsicht vielschichtiger.

… Dass viele von euch denken, sie würden verrückt. Sie wären alleine mit ihren Beschwerden. Die ja eigentlich keine Beschwerden sind… es zwickt mal hier und dann wieder nicht – manchmal rast das Herz und hört gleich darauf wieder auf – an manchen Tagen sitzt man vor einer langen To Do-Liste und müsste nur nacheinander abhaken was man notiert hat, um am Ende des Tages festzustellen, dass man nur doof in der Gegend herumgeguckt hat.

… Dass man an manchen Tages alle Menschen auf der Welt hasst und sich am liebsten scheiden lassen würde, obwohl einem niemand (und schon gar nicht der Gatte) einem etwas getan hat.

… Dass man sich von 12 bis Mittag nicht die kleinste Kleinigkeit merken kann. Und dass diese Tage abgelöst werden von denen, an denen es läuft wie man sich das wünscht und man sich fragt, warum das nicht jeden Tag so sein kann.

Kennt ihr?

Dachte ich mir.

Lasst euch sagen:

IHR SEID NICHT ALLEIN!!!
Ihr seid weder verrückt noch ernstlich krank.

Ihr seid einfach „nur“ in den Wechseljahren.
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Wechseljahre, Menopause, Schminktante, Anja Frankenhäuser, Klimakterium, Hitzewellen, Postmenopause, Perimenopause
Foto: MireXa, Pixabay

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Wechseljahre sind nicht einfach nur Hitzewellen und Schlafstörungen. Die Medizin kennt heute mehr als 40 verschiedene Symptome, die mit den hormonellen Veränderungen in der zweiten Lebenshälfte einhergehen können (…nicht müssen – also keine Panik!).

In der Tat beginnen die Veränderungen (Prä- und Perimenopause) viel eher als wir denken (durchschnittlich mit Anfang, Mitte 40). Diffuse Beschwerden winken wir so lange durch („Stell Dich nicht so an!“) bis es uns zwar noch nicht so richtig beschissen geht, aber eben auch nicht mehr richtig gut. Viele wenden sich dann an ihre Hausärzt*innen. Man wird durchgechecked und meist wird nichts gefunden. Wegen Stimmungsschwankungen bekommen manche gar eine Überweisung in eine psychologische Betreuung und gehen dort nicht selten mit dem Rezept für ein Antidepressivum nach Hause. Wegen Gelenkbeschwerden werden dann auch schonmal rheumatologische Befunde ausgestellt. Kaum jemand hat auf dem Schirm, dass sich die Wechseljahre eingestellt haben. Und mit ihnen ein oder mehrere Symptome, die auf eine hormonelle Dysbalance hinweisen.

Ging mir auch so.
Denn mit 43 hatte ICH meine damalige Gynäkologin gar nicht richtig ernst genommen. Mit 43? Ich? No way!

Selbst als ich noch laut tönte, ich würde den Wechseljahren mit aller Positivität gegenübertreten, dann würde es nicht so schlimm… ich war bereits mitten drin in diesem Strudel aus vermeintlicher Hypochondrie und Wehleidigkeit. Natürlich nicht öffentlich. Ich wollte ja in jeder Hinsicht optimistisch und positiv bleiben.

Inzwischen bin ich ein bisschen schlauer. Aber immernoch mittendrin. Der ganzen Sache gegenüber immernoch weitestgehend positiv eingestellt. Denn ich sage immernoch, dass wir da alle durch müssen – erweitere aber um: die Frage ist bloß: WIE?!

Nicht jede Frau ist vom Grund her eine Optimistin und dem Leben zugewandt. Manche straucheln und sind total verzweifelt. Haben Angst vor dem was kommt und noch mehr Angst, dass ihnen niemand helfen kann.
Tatsächlich sieht es meiner Meinung nach im Bereich der Medizin oft ziemlich düster aus. Was daran liegt, dass diese Thematik im Medizinstudium kaum bzw. eher nebensächlich behandelt wird und viele Ärzt*innen am Ende immer nur einzelne Symptome behandeln aber nie das große Ganze sehen. Dass Krankenkassen die umfangreiche Beratung und Behandlung einer Patientin in den Wechseljahren kaum zahlen (der Buschfunk meldet: 7 Minuten pro Patientin). Obwohl genau DAS so nötig wäre, damit wir gesund älter werden können. Denn fehlen Hormone und Nährstoffe, gerät vieles im Körper in Schieflage. Der permanente Mangel kann uns krank machen. Klassische Alterskrankheiten halt: u.a. koronare Herzerkrankungen, Osteoporose, Demenz, etc.

Ich will hier nicht weiter Schwarzmalen! Wer hier länger liest, der kennt mich als unerschütterliche Optimistin!
Auch ich gelte bis auf meine zwei, drei chronischen Zipperlein als weitestgehend gesund. Und fühle mich dennoch oft nicht so wie ich mich gerne fühlen würde. Seit einigen Jahren bin ich überall auf der Suche nach Informationen und praktischem Rat, wie ich meinen Körper in dieser spannenden Lebensphase unterstützen kann.

Lasst euch nochmal gesagt sein: wir sind ganz, ganz viele!! Und viele von uns sind genau wie ich auf der Pirsch nach Information und Hilfe. Wir sammeln Facts und Kontakte, tauschen uns aus und geben die Infos weiter. Auch ich habe seit langem viele verschiedene Wege ausprobiert. Manchmal habe ich die Richtung gewechselt, manche Pfade betrete ich immer wieder.
Erkenntnis die meine Oma schon wusste: von nüscht kommt auch nüscht!
Was wir in der Jugend als selbstverständlich hingenommen haben weil es einfach da war, müssen wir uns jetzt ganz bewusst zurückholen. Von alleine geht es uns nicht besser. Aber wenn wir aktiv werden, können wir richtig viel für unser Wohlbefinden tun.

Ich habe euch heute einige Adressen und Tipps mitgebracht. Weil ich ja die Thematik der Wechseljahre nicht ausschließlich bediene. Sie sind lange nicht vollständig, aber sie sind ein Anfang. Bedient euch gerne! Kümmert euch um euch!

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Wechseljahre, Menopause, Schminktante, Anja Frankenhäuser, Klimakterium, Hitzewellen, Postmenopause, Perimenopause
Foto: Bob Dmyt, Pixabay

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Hier findet ihr Hilfe rund um die Wechseljahre


Auf dem Blog und dem Instagram-Kanal nowshine von Doro Retterath gibt es ganz viele Erfahrungswerte und Tipps einer Frau, die mit Ende 30 verfrüht in die Wechseljahre kam und mittlerweile über ein großes Spektrum an Wissen verfügt, das sie an ihre Community weitergibt. Auf viele Links die ich hier an euch weitergebe, wurde ich durch Doro aufmerksam. Also schaut unbedingt bei ihr vorbei!

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Daniela Unterstab schreibt seit etwa einem Jahr ihren Blog „Die Alte“. Auch sie hat eine kleine Reise hinter sich. Sie hat eine Ärztin in der Charité vor lauter Verzweiflung angeschrien und nicht locker gelassen. Auf ihren Seiten führt sie Interviews mit betroffenen Frauen und Menschen, die Bescheid wissen. Bei Die Alte könnt ihr euch richtig viele nützliche Infos und Adressen zusammensuchen, die euch gut auf eurer Reise begleiten.

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Clara Wildenrath ist Diplom-Biologin und beschäftigt sich seit fast 30 Jahren als Medizin- und Wissenschaftsjournalistin mit Frauenthemen. Inzwiwschen selbt mittendrin, nimmt sie ihre Leserinnen auf ihrem Blog Wechselleben mit Rat und Tat mit durch diese Zeit und hat immer wieder auch Gäste, die ihre Geschichte erzählen, zu Besuch.

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Evidenzbasierte Informationen findet ihr auch auf wexxeljahre.de . Von Aufklärung über Unterstützung am Arbeitsplatz für Arbeitnehmerinnen wie für Arbeitgeber*innen bis hin zu einer deutschlandweiten Datenbank praktizierender Ärzt*innen, die euch durch die Wechseljahre begleiten. Nicht alle bieten Leistungen ausschließlich für Kassenpatient*innen. Viele von ihnen bieten private Sprechstunden (z.T. auch Online) für Selbstzahler. Leider die große Krux in Deutschland. Viele gute Ärzt*innen schließen ihre Praxen und behandeln privat weiter. U.a. weil so die Behandlung viel umfassender stattfinden kann.
Was toll ist an dieser Liste: ihr könnt ortsgenau suchen und ihr könnt diese Liste mitgestalten. Wenn ihr jemanden kennt, der eine spezielle Wechseljahressprechstunde anbietet, dann könnt ihr diese Daten an das Team der Wexxeljahre weiterleiten. Sie prüfen genau und setzen die Adresse ggf. mit auf die Liste, die am Ende allen Frauen weiterhelfen kann. Ich habe so zum Beispiel die Ärztin gefunden, die mich aktuell mit einer HET (Hormon Ersatz Therapie) mit bioidentischen Hormonen behandelt und auch das ganze Spektrum der Nährstoffversorgung nicht außer Acht lässt.

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Den Namen Rabea Kieß habt ihr hier sicher schon einmal gelesen. Ich habe Rabea über den Wechseljahreskongress von Lemondays kennengelernt. Rabea unterstützt Frauen dabei, ihre Hormone auf natürlichem Weg wieder in Balance zu bringen, damit sie sich im eigenen Körper wieder wohl fühlen und mit Energie, Kreativität und Leichtigkeit ihre täglichen Herausforderungen meistern. Das 3wöchige Hormon-Detox-Programm kann ich wirklich empfehlen. Ihre Programme, ihr Buch „Hormon Balance Diät“ und das digitale „Hormon Reset Kochbuch“ liefern randvoll Aufschluss über hormonelle Abläufe im Körper, wie alles miteinander zusammenhängt und wie wir über Ernährung und Lebensweise wieder näher an eine hormonelle Balance rücken können.
Von Rabea weiß ich zum Beispiel, dass Abnehmen im Stressmodus nicht möglich ist und dass der Körper ordentlich Cortisol ausschüttet, wenn man zB (wie ich) immer nüchtern Sport macht (bzw. gemacht hat – aktuell gibts morgens eine Tasse warme Hafermilch mit 1 EL aufgelösten Schmelzflocken). Ich sag nur: GAMECHANGER!!!

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Susanne Liedtke ist Ökotrophologin (Ernährungswissenschaftlerin) und hat 2019 das Startup Nobodytoldme gegründet. Sie hat sich fachärtzliche Unterstützung an ihre Seite geholt und klärt umfassend über alles auf was rund um die Wechseljahre passiert und was wir tun können um uns rundherum wohlzufühlen. Ernährungstipps und ein Body Reset Kurs krönen das Angebot. Das Ganze auf eine leichte und coole Art aufbereitet. Auch die Instagram-Seite von nobodytoldme bietet ganz viel Input zum Weiterkommen.

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Die Mädels von XbyX waren so ziemlich die Ersten, die mir erhellende Information rund um das Leben in der zweiten Lebenshälfte gegeben haben. Das war lange, bevor ich Markenbotschafterin der Marke wurde. Über die Infos, die mich echt abgeholt haben, wurde ich Fan der Marke und schlussendlich arbeiten wir jetzt zusammen.
Klar verkaufen die auch Nahrungsergänzungen. Und zwar richtig gute! Ich bekam für den Mangelausgleich an Nährstoffen verschiedene Präparate von meiner Ärztin empfohlen – das Magnesiumpräsparat „Lass locker“ von XbyX z.B. lag an Magnesiumverfügbarkeit um einiges höher als das empfohlene Mittelchen. Meine 60-Tage-Dauerblutung habe ich mit „Phyto Power“ in den Griff bekommen. Eigentlich für die Zeit nach der Menopause konzipiert, hatte ich das gar nicht auf dem Schirm. Aus Verzweiflung bestellt, genommen und nach einer Woche war der Spuk untenrum Geschichte (Scharfgarbe, Hirtentäschel…. alles ohne Erfolg probiert). Also nur mal so am Rande.
Es gibt ein Körperprogramm, ein Kraftsportprogramm (wer’s noch nicht wusste: wir verlieren mächtig Muskelmasse in der zweiten Lebenshälfte und sollten dringend 2-3x pro Woche Kraftsport in den Alltag einbauen um fit zu bleiben!).
Mit dem Menopauseguide hat das Unternehmen zusammen mit richtig guten Partnern eine Plattform geschaffen, die euch genau da abholt, wo ihr gerade steht und die auch Wechseljahreseinsteigerinnen umfassend Information rund um’s Klimakterium bietet.

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Foto Stocksnap, Pixabay

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Lesetipps


Jetzt habe ich noch ein paar Lesetipps für euch. Viele sind es noch nicht, weil ich mich weitestgehend bisher digital bewegte, aber besser wenig als nichts. Oder? Kleine Bitte am Rande: sollte euch eins der Bücher interessieren, dann bestellt es doch bitte beim örtlichen Buchhändler und nicht bei einer großen Kette. Ich danke euch von Herzen!

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PFLICHTLEKTÜRE ist „Woman on fire“ von Deutschlands beliebtester Gynäkologin Dr. Sheila de Liz. Für mich die Bibel für alle, die endlich verdtehen wollen! Ich hab’s im Urlaub in wenigen Tagen weggesuchtet, dabei ganz oft gelacht und noch mehr genickt, weil ich mich so abgeholt fühlte. Verständlich, leicht und mit humorvollem Augenzwinkern klärt sie auf, was mit uns in den Wechseljahren los ist und warum manches ist wie es ist.

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Learning: den Mangel an Hormonen gleichen nur Hormone aus. Das Gleichgewicht unserer Hormone ist wichtig, damit wir gesund altern und uns rundrum wohlfühlen. Nahrungsergänzungen und andere Programme unterstützen eine Hormonersatztherapie (HET) mit bioidentischen (!) Hormonen sinnvoll und mildern Symptome, gleichen aber den Mangel nicht aus. Aber auch bioidentische Hormone alleine machen‘s nicht aus: das Gesamtpaket zählt!

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Dr.med.Susanne Esche-Belke und Dr. med. Suzann Kirschner-Brouns haben gleich zwei Bücher veröffentlicht. In „Midlife-Care: Wie wir die Lebensmitte meistern und die Kraft unserer Hormone nutzen“ klären die beiden Ärztinnen auf und geben alltagstaugliche Tipps um die Phasen der hormonellen Veränderungen gesund und glücklich zu gestalten.
Das Buch „RePower“ beschäftigt sich mit einem weiteren ganz wichtigen Thema, auf das wir neben jeder HET achten müssen: die Nährstoffversorgung. In einer Zeit, in der Laborwerte ständig nach unten reguliert werden und im Blutbild oft als „normal“ gilt, was eigentlich ein Mangel ist. Gesund, schlank und glücklich mit Hilfe unserer wichtigsten Organe ist ein 28 Tage Programm, in dem wir Reserven auffüllen und unser Immunsystem stärken.

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Die beiden Bücher von Rabea Kieß habe ich oben bereits erwähnt.

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Dr. Helena Orfanos-Boeckel habe ich ganz zufällig entdeckt. Sie ist ganzheitliche Internistin und praktiziert in ihrer Privatpraxis in Berlin. In einem Interview erklärt sie ganz sympatisch und leicht verständlich, warum wir nicht nur Symptome behandeln lassen sondern im Alltag auf die ausreichende Versorgung mit Mikronährstoffen achten sollten. Damit wir gesund altern und altersbedingten Erkrankungen vorbeugen können. Denn da liegt der Hase im Pfeffer. Unsere Lebensmittel haben nicht mehr die Nährstoffe wie noch vor 30 Jahren. Monokulturen, Pestizide, Massentierhaltung – die Böden sind ausgelaugt, viele Tiere vollgestopft mit Medikamenten. Wo sollen da die guten Nährstoffe herkommen? Ihr Buch „Nährstofftherapie“ lese ich mit großer Faszination und lerne gerade so viel über Nährstoffe und Körperfunktionen. Auch Hormone kommen dort zur Sprache.
Unbedingt lesen!!

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Empfehlungen aus der Community, aber nicht selbst gelesen:

Miriam Stein „Die gereizte Frau“
Wird als Bestseller gehandelt. Hochgelobt und viel besprochen. Der Klappentext ist mir nicht wirklich sympathisch. Deshalb weiß ich noch nicht ob ich’s lesen werde:
„Die Periode ist politisch – ihr Ausbleiben aber auch. Als Miriam Stein von Hitzewallungen, Schlafstörungen und weiteren unangenehmen Vorboten der Menopause überrascht wird, erkundet sie die ihr von der patriarchalen Gesellschaft zugedachte Stellung neu. Leicht gereizt stellt sie fest: Die sogenannten Wechseljahre sind das letzte Tabu der Frauengesundheit. Bis zum heutigen Tag bestimmen Mythen und Fehlinformationen den Diskurs: Das Klimakterium erscheint als peinliche Hormonmangel-Krankheit. Der unfruchtbar – und somit unattraktiv – gewordenen Frau wird geraten, sich neu zu erfinden. Ganz so, als sei während der hormonellen Umstellung ihre gesamte „alte“ Identität verloren gegangen.“

Christiane Northrup „Die Weisheit der Wechseljahre“
Gilt als Klassiker der Gesundheitsliteratur. Da wage ich mich sicherlich noch ran.
Aus der Buchbeschreibung: „Christiane Northrup ist in den USA die Koryphäe auf dem Gebiet der Frauenheilkunde. Sie beschreibt offen, klar und einfühlsam die Veränderungen, die Frauen zwischen 40 und 55 erwarten. Dabei räumt sie gründlich auf mit der gängigen Vorstellung, dass sich hinter dem Begriff „Wechseljahre“ einfach eine Ansammlung körperlicher Probleme verbirgt, die – am besten mit Hormonen! – behandelt werden müssen. Die Wechseljahre sind vielmehr ein körperlicher und geistiger Umwälzungsprozess, der Frauen eine echte Chance zum Wachstum bietet – wenn es ihnen gelingt, auf ihre innere Stimme zu hören.“

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So und jetzt ihr!
Weil dieser Beitrag garantiert nicht vollständig ist und sicher jede von euch eigene Erfahrungen oder Tipps teilen kann. Lasst uns gegenseitig unterstützen und teilt eure persönlichen Gamechanger und Lifehacks! Vielleicht weiß die Eine etwas über die Wechseljahre, das die Andere noch nicht auf dem Schirm hat?? In den Kommentaren könnt ihr das ganz anonym machen. Mailadressen werden nicht mit veröffentlicht. Habt jetzt schon vielen lieben Dank!

Alles Liebe, Eure Anja
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5 Comments
  • Elke
    Oktober 2 2022

    Liebe Anja,

    deinen tollen Beitrag werde ich mir noch mindestens 2-3 mal durchlesen. Ich bin jetzt 55 und Ärzte, hör mir auf. Ich habe keine Lust mehr etwas zu sagen. Die gehen nach Lehrbuch und das wars. Das mit dem Abnehmen und Streß, das muss ich mir zu Gemüte führen. Vielleicht klappt es deshalb nicht bei mir, weil ich mir mit dem Sport Streß mache und nicht mehr genieße. 2-3 mal die Woche ins Fitnessstudio gehe ich deshalb schon, weil ich zwei künstliche Halswirbel habe und die trainiert werden möchten und die Arthrose an diesen stellen, möchte ich gern ärgern. Abnehmen, war auch und ist noch mein Ziel. Ich werde mir den Beitrag nachher in Ruhe nochmal lesen und glaub es mir in den der nächsten Zeit noch ein paar mal. Gedächnis wie ein Sieb, eigentlich hatte ich das nie. Eher umgekehrt. Aber Streß, Ärger, neue Systemeinführung in der Firma + aktive Wechseljahre. Keine gute Kombination. Die Produkte x by x. Perfekt für mich.

    Danke für diesen tollen Beitrag und ich weiss selbst, wieviel Arbeit das macht. Mit den ganzen Verlinkungen und so. Daher schätze ich das auch sehr.

    Liebe Grüße
    Elke von elkevoss.de

  • Hilke
    Oktober 2 2022

    Danke liebe Anja, für das Zusammentragen der vielen hilfreichen Informationen. Ich fange langsam an zu überlegen, ob meine Rheumadiagnose von vor drei Jahren, mit den Beschwerden, die wir selbst mit Biologicum noch immer nicht so richtig im Griff haben, vielleicht ja auch … ? Wenn doch bei den ganzen Zipperlein immer ein Zettel dranhängen würde, was die Ursache ist.
    So werde ich es mir jetzt mal in der Sonntagsregenpause mit Frau Dr. de Liz (in Printform natürlich) auf dem Sofa bequem machen und mich weiter aufschlauen.
    Und dann sehen, an welchen Hebeln ich für die Zukunft für mein Wohlbefinden stellen kann.
    Herzlichen Gruß,
    Hilke

  • Christa Kaltenberger
    Oktober 3 2022

    Liebe Anja,

    danke für deine Mühe, die wertvollen gesammelten Informationen und die liebevolle Gestaltung deiner Beiträge – das wollte ich schon lange mal schreiben, ich lese ja deinen Blog schon die längste Zeit und freue mich immer über neue Beiträge.
    Ich bin 51 und beschäftige mich auch mit dem Thema Wechseljahre,
    Auf XbyX bin ich auch durch dich aufmerksam geworden, und „Enerie“ ist seitdem immer im Haus.

    Liebe Grüße aus Österreich
    Christa

  • Saskia
    Oktober 12 2022

    Meine Bewunderung für Deine ehrlichen und offenen Worte zum Thema;)

  • Ulla
    Oktober 14 2022

    Liebe Anja,
    ich bin jetzt 60 Jahre alt und habe die Wechseljahre mit viel Leid (starke Stimmungsschwankungen, Einschlafschwierigkeiten, dann Durchschlafschwierigkeiten, Hitzewallungen, Gewichtszunahme von 20 Kilo, Arthrose in den Daumensattelgelenken usw.) hinter mich gebracht. Ich habe schon mit 48 Jahren begonnen mich darauf vorzubereiten – durch viel Lektüre (auch o.g. Bücher) und einen Kurs zur „Wechseljahrsberaterin“! Ich fühlte mich gut vorbereitet und wollte dieser Zeit mit Schwung entgegentreten. Hat alles nix gebracht. Ich bin mit 51 in die Wechseljahre gekommen und habe sämtliche Methoden ausprobiert: Rimkus, bioidentische Hormone, Phytoöstrogene, alles pflanzliche und homöopatische, Hormonyoga, Entspannungstechniken, zum Schluss auch Hormontherapie. Mir ging es nicht besser und teilweise haben sich die Beschwerden sogar verschlechtert. Bei Rimkus hat mich total geärgert, dass die Blutuntersuchungen und die Produkte nicht nur einen Haufen Geld gekostet haben, sondern man die Zusammenstellung auch mind. 3 Monate nehmen muss um zu sehen ob es so wirkt. Nun ja, damit gingen die Jahre auch vorbei….. und jedes Mal habe ich gehofft endlich DAS Richtige gefunden zu haben.
    Letztendlich kann ich nur sagen: in den Wechseljahren verbringt man die Jahre mit ausprobieren und viel Geld bei Privatärzten und Produkten zu hinterlassen. Hätte ich mir sparen können. Ich will aber nicht behaupten, dass das bei jeder Frau so ist. Im Gegenteil (!!) und das ist das eigentliche Problem: jede Frau tickt anders und jede muss ausprobieren was ihr hilft. Die eine findet gleich im ersten oder zweiten Produkt Hilfe und muss vielleicht nur mal was anpassen, die andere (so wie ich) probiert viele Jahre alles Mögliche aus und hat nichts gefunden was hilft. Jetzt erst, seit ich die Wechseljahre hinter mir habe fängt es an mir besser zu gehen – nur die Arthrose in den Daumensattelgelenken (durch den Östrogenabbau) geht halt nicht zurück und muss operativ behandelt werden.
    Ich hoffe Dir und allen Frauen, dass Ihr mehr Glück habt und schnell das Richtige findet was Euch hilft!
    Viele Grüße, Ulla