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#trotzcorona – Stay Healthy & Positive

Werbung – #trotzcorona geht in die zweite Runde. Der Beitrag entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Mode von PETER HAHN.

Fotos: ©Johannes Hüsch
Alle Fotos sind urheberrechtlich geschützt und dürfen nicht ohne Zustimmung des Urhebers weiterverbreitet werden.
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Dass ich einen zweiten Beitrag zum Thema #trotzcorona schreiben würde, hatte ich befürchtet, aber so richtig daran glauben wollte ich nicht. Jetzt ist es wie es ist und ich möchte euch ein bisschen erzählen, wie es mir so geht. Keine Sorge: ich habe nichts zu jammern und nichts zu meckern. Dafür ein paar ganz gute Ideen für Struktur und positive Vibes, wie ich sie in meinen Tagesablauf integriere und die ich gern an euch weitergeben möchte. Nur für den Fall, dass die allgemeine Stimmung nach den Ansagen unserer Bundesregierung diese Woche gekippt ist oder es für euch schwieriger wird, die Contenace zu wahren oder positiv mit der Situation umzugehen.

Ich weiß, dass es jetzt nicht alle ganz einfach haben. Da gibt es den Spagat zwischen Homeschooling und Beschäftigung der Kinder, dem Homeoffice und dem Haushalt zu schaffen. Ich weiß auch, dass nicht jeder ein eigenes Arbeitszimmer zuhause hat oder genügend Rückzugsmöglichkeit für sich selbst. Und natürlich ist mir bewusst, dass es sehr viele Menschen gibt, die für alle anderen in der Quarantäne befindlichen Menschen dreifach so hart ran müssen. Keiner von uns kann etwas dafür, dass es im Moment so ist, wie es ist!

Ich möchte mich auch für keine einzige Zeile rechtfertigen, die ich schreibe oder das ich in meinem Umfeld habe was ich habe oder dafür wie ich mein Leben lebe. Nur so viel: mir fiel niemals irgendetwas einfach so in den Schoss. Für all das was mich hier umgibt und für den Job den ich mache, arbeite ich seit vielen Jahren sehr hart und sehr diszipliniert. Deshalb möchte ich euch darum bitten, meinen Lebensstil nicht zu bewerten, frei nach dem Motto: ‚Na die hat ja gut reden…‘. Was ich möchte ist, euch einfach ein paar Möglichkeiten zu eröffnen, an die ihr aktuell vielleicht noch gar nicht gedacht habt und der ein oder andere von euch vielleicht ausprobieren möchte. Nichts davon möchte ich erzwingen oder euch zu etwas überreden, wozu ihr nicht bereit seid. Aber ich gebe meine Weisheiten von Herzen gern – ihr allein entscheidet, ob ihr sie annehmt oder nicht.

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Strickkleid: Laura Biagotti – HIER
Strickmantel: Laura Biagotti – HIER
Gürtel – privat

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#trotzcorona : STAY POSITIVE

Das ist nach 5 Wochen Quarantäne leichter gesagt als getan. Auch das weiß ich.
Dennoch bekomme ich ganz viele Nachrichten von euch, wie gut euch meine positive Lebenseinstellung tut. Dass ihr euch darauf freut, meine Live-Gespräche auf Instagram anzuschauen oder meine Insta-Stories. Dass es euch hilft, wenn wir gemeinsam kochen oder ich Schabernack mit meinem Mann treibe. All das ist kein Bespaßungsprogramm, das einem strengen Konzept folgt wie in US-amerikanischen Soaps (Publikumslacher JETZT!).

Ich bin einfach so!

Eine Kundin schaute mich mal mit großen Augen an und sagte: „Anja, Du bist so voller Leben!“. Ich verstand das damals NULL, denn ich fühlte es nicht. Ich agierte einfach – aber selbst das, war für andere spürbar. Möglicherweise liegt es in meinen Genen. Denn meine allerliebste Omimi ist so und auch mein Papa lässt sich von soetwas wie Corona nicht die Laune am Leben verderben. Sicher haben wir alle mal diese Grumpy-Cat-Tage, an denen wir uns selbst nicht leiden können, motzig sind und uns am liebsten die Decke über den Kopf ziehen würden. Aber wisst ihr, was uns in all diesen Situationen immer wieder hilft?

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Kleid: Laura Biagotti – HIER
Blazer: Uta Raasch – HIER
Tasche – privat

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#trotzcorona : Akzeptanz & Annahme

Kein Witz! Ich nehme die meisten Gegebenheiten oder Situationen erstmal an wie sie sind. Natürlich hat mir diese Corona-Pandemie anfangs auch ordentlich Angst gemacht. Aber geht Corona davon weg, dass ich Angst habe? Erledigt sich das Problem von selbst, wenn ich nur genug über die Zustände jammere? Was habe ich davon, wenn ich schimpfe und stinkig darüber bin, dass ich kein Mehl einkaufen konnte oder kein Klopapier?

Genau: NICHTS!

Davon, dass ich mich ängstige, dass ich jammere oder schimpfe, wird das Problem nicht kleiner. Die Sorge auch nicht. Und Corona löst sich davon schon gar nicht in Luft auf. Aber all diese Aktionen sorgen für Eines: BAD MOOD – SCHLECHTE STIMMUNG – MIESE LAUNE.
Je schlechter die Laune umso mehr neigen wir dazu, einfach alles und jeden Scheisse zu finden und wir ziehen uns damit so richtig schön runter. Wird es davon besser?

Ganz klares NEIN!

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Kleid: Laura Biagotti – HIER
Jeansjacke: privat

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#trotzcorona : Kreativ werden

Was ich mache, wenn’s mal richtig schlimm kommt? Oben habe ich es bereits aufgeschrieben:
Ich nehme die Situation an wie sie ist. Denn nicht kann so beschissen sein, dass es nicht doch noch für irgendwas gut wäre. Ich drehe und wende diese Situation also kurz hin und wieder her und am Ende versuche ich jedem Desaster irgendetwas Positives abzutrotzen.

Ein paar Beispiele:

Ich könnte heulen und klagen darüber, dass die meisten Aufträge weggefallen sind (on- wie offline). Davon kommen sie aber nicht zurück. Also überlege ich mir: ich habe eine kleines Polster gespart, von dem ich jetzt zehren muss. Scheisse, aber wird schon irgendwie gehen. Mal sehen, ob ich irgendetwas tun kann, um jetzt auf andere Art und Weise Geld zu verdienen. Eine davon ist aktuell mein Online-Beautycoaching: das haben sich viele von euch gewünscht und jetzt ist es da: via Zoom, Skype oder FaceTime berate ich eine ganze Stunde lang. Meine Kundinnen stellen mir Fragen rund um Beautythemen und ich antworte. Ich zeige, wo Rouge oder Contouring hin muss. Ich empfehle Pflegeroutinen und -produkte. Ich analysiere Gesichtsformen und gebe Tipps rund um Make up. Sicherlich ist es nicht ansatzweise mein Face-to-Face-Coaching. Aber es hilft denen weiter, die eben keine 3stündige Beratung brauchen oder wollen, ist deutlich günstiger und sehr effektiv. Wer jetzt hellhörig geworden ist, der klickt mal HIER. Dort findet Ihr unter Onlinecoaching alle Infos und Preise.

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Ich könnte mich darüber beschweren, dass es kein Mehl und keine Hefe gibt. Und auch keine Linsen, Erbsen und keine Nudeln. Klopapier sowieso nicht. Aber vom Meckern wandern diese Sachen auch nicht in meinen Einkaufskorb. Stattdessen mache ich mir einen Kopf, mehr Kartoffeln in den Speiseplan zu integrieren, kaufe mein Brot beim Bäcker und im allerschlimmsten Fall meinen Popo nach „dem Geschäft“ mit Wasser und Seife sauberzumachen. Wasser fließt ja. Es ist ein bisschen umständlicher als sonst, aber hey: es wird gehen und irgendwann gibt’s auch wieder Klopapier.

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Ich könnte schreien, weil ich nur zuhause sitzen muss. Keine Restaurantbesuche, kein Kino, keine Freunde treffen. Fitnessstudio keine Yogaklasse. Ist doof. Mag ich auch nicht. Aber wird es vom Schreien anders? Wohl kaum.
Bewegung fehlt in diesen Zeiten vielen. Und Bewegung baut ja bekanntlich Stress ab. Also ab auf die Matte. Weil ich das sowieso schon mache, suche ich mir aktuell noch ganz andere Sachen, die ein bisschen mehr Leben in die Bude bringen. Doro hat mich zum Beispiel zur Pamela Reif-Challenge herausgefordert. Ein Dance Workout, ein Bauchtraining und noch irgendwas – solche Sachen hätten wir vor Corona nie gemacht – jetzt haben wir Spaß an solchen kleinen Wettbewerben um des Spaßes willen (Ziel: wer hat den stärksten und am längsten dauernden Muskelkater). Re-Battle von mir: eine Zumba Choreo einstudieren und aufnehmen (das Video dazu habe ich auch meiner Freundin Bettina geschickt und darum gebeten, dass wir das einstudieren und ein eigenes Video draus machen).
ODER: #betreutestrinken. Okay, das klingt schräg und nach Betty Ford Klinik, wenn das hier alles vorbei ist. Tatsächlich handelt es sich dabei aber um die grandiose Idee von sehr lieben Freunden: jeden Freitag Abend gibt es ein Skype-Meeting mit einer Tagesordnung, die abgearbeitet werden muss. Sie gestaltet sich im Lauf der Woche mit anfallenden Themen. Die sind lustigerer oder ernsterer Natur. Getrunken werden darf, worauf man Appetit hat. Alkohol macht das Ganze manchmal sehr abstrus und lustig, muss aber keineswegs immer unbedingt sein (nicht dass ihr denkt…..) .
So kann ich mich über mangelnde soziale Kontakte gerade einfach gar nicht beklagen. Über zu wenig Bewegung übrigens auch nicht.

Versteht ihr was ich meine?
Wenn man erst den Kopf in den Sand steckt, ist es einfach fünfmal so schwer ihn da wieder rauszukriegen und sich zu irgendetwas zu motivieren. Auch dieses schöne „aber“… oder das „wenn dies, dann das..“ hilft nicht. Es ist wie es ist und wenn man nicht erst mault, sonder gleich überlegt welche Alternative es gäbe, dann hat die Grumpy Cat in euch gleich viel weniger Chancen euch die Laune zu vermiesen!

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Strickkleid: Laura Biagotti – HIER
Strickmantel: Laura Biagotti – HIER
Gürtel & Schuhe: privat

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#trotzcorona: Selbstliebe

Okay – gaaanz dünnes Eis, weil gaaanz schwieriges Thema!
Auch hier: annehmen wie es ist. Kann ich auch nicht immer! Hätte ich mich sonst mit den Augen unters Messer gelegt? Würde ich sonst gegen die Butterbrezelkilos kämpfen? Also – wir sitzen in einem Boot, denn mir geht es manchmal genau wie euch. Hunger, Pipi, kalt … alles doof!

Hilft aber nüscht drauf rumzureiten, denn davon wird es keinen Deut besser. Eher im Gegenteil. Irgendwann habt ihr so lange an euch herumgenörgelt, eure Haare so fisselig gequatscht oder die Speckrolle noch 5cm dicker gejammert, dass euch all die schönen Dinge an euch gar nicht mehr auffallen und ihr nur noch die vermeintlichen Makel seht. Viele meiner Coachingkundinnen haben genau DAS Problem. Den Fokus verändern hilft ganz enrom! Damit meine ich NICHT, irgendjemanden anderes dafür verantwortlich zu machen, die Umstände zu beklagen oder auf jemandem herumuzuhacken, dem es vermeintlich so viel besser geht oder der so viel toller und schöner und jünger und sowieso ist als ihr selbst. Übernehmt Verantwortung für euch selbst und verdammt nochmal: seid ihrselbst! Jeder Mensch ist schön. Auf seine ganz eigene Weise. Und wenn es mal wieder richtig dicke kommt, dann jammer kurz und schrei mal laut in den Hof oder vor die Wand. Zerschmeiß von mir aus Tante Trudchens Porzellanpudel (mit dem sie dich sowieso nur ärgern wollte). Aber dann ist gut. Dann überleg Dir, was Du an Dir magst. Vielleicht sind es Deine Wimpern. Oder ein kleiner Leberfleck. Oder ein langer Hals (oder auch ein kurzer). Irgendwas wirst Du finden, ich schwöre. Betrachte Dich einfach mal mit einem wertschätzenden und liebevollen Blick. Und nicht immer aus kritischen Augen. Sicher sind das Äußerlichkeiten, aber sich bewusst zu machen, dass man sehr hübsche Seiten hat, hebt die Stimmung deutlich und sorgt auch über die Corona-Zeit hinaus dafür, dass du dich selbst magst und wertschätzt.

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#trotzcorona – Was hier heute eigentlich stehen sollte:

Eigentlich hatte ich heute für euch einen wundervollen Artikel über weiße Frühlingsmode vorbereitet. Denn da war dieses unfassbar tolle cremefarbene Kaschmirkleid von PETER HAHN, das ich euch unbedingt zeigen wollte. Ein klassischer Schnitt. Und klassische Schnitte reizen mich immer geradezu, sie in verschiedenen Varianten zu stylen. Denn so ein Strickkleid kann mit wenigen Stilmitteln ganz unterschiedlich wirken.

So sind meine Lieblingsfotografen Anna und Johannes Hüsch mit mir in unsere Lieblingspatisserie gefahren und dort haben wir wundervolle rosarote Buttercremefotos gemacht (und Törtchen gegessen – die dieses Kleid übrigens durchaus verzeiht). Was dabei herausgekommen ist, könnt ihr ja hier quer durch die einzelnen Absätze meiner Predigt sehen. Und ob noch herbst/winterlich mit Stiefeln oder mit Pumps und Blazer oder Sneakers und Jeansjacke – für jeden ist etwas dabei, stimmts?

Bei PETER HAHN versucht man übrigens auch ganz positiv zu bleiben und Wege zu finden, gut durch die Krise zu kommen und trotz veränderter Arbeitsbedingungen für euch als Kundinnen da zu sein:
Die Zustellung eurer neuen Mode erfolgt im Moment kontaktlos. Eine Unterschrift ist nicht nötig. Aktuell könnt ihr eure bestellten Sachen 30 tage lang retournieren, wenn etwas nicht passt oder gefällt. Und wenn ihr das Haus nicht verlassen könnt, organisiert PETER HAHN sogar für einen kostenfreien DHL-Abholdienst für euer Päckchen.
Auch der Kundendienst ist unter Tel.0800-7 444 555 jederzeit für euch da, falls ihr Fragen habt.
Und wenn ihr mal auf die PETER HAHN Website schauen mögt: da gibt es jetzt bereits einige Schnäppchen zu machen. Es ist Pre Sale Zeit und PETER HAHN bietet einige Rabattvorteile. Gucken lohnt also!!

Zum winterweißen Kleid wollte ich euch jetzt eigentlich noch ganz fachfraulich erklären, dass ja weiße Mode auf winterlicher Bäckerbräune eher nicht so gut zur Geltung kommt und euch ein paar Tipps geben, wie man einen ersten zarten Bronzeteint mit Selbstbräuner gut hinbekommt, was man beachten muss und welche Produkte man dafür verwenden kann. Jetzt sitzen viele wahrscheinlich eh schon im Garten in der Furche und jäten und pflanzen. Oder sie nutzen das tolle Wetter für Terrasse oder einsame Radtouren. Und kommen mit einem tollen Teint nach Hause. Hebe ich mir diese Tipps also auf bis der Herbst kommt. Denn mit Selbstbräuner kann man seinen Sommerteint ganz toll verlängern. Die Produkte, die ich dafür ausprobiert habe, stelle ich euch im Monatsrückblick April vor.

Aber es ist nunmal wie es ist. Deshalb habe ich für den Modebeitrag einen anderen und hoffentlich motivierenden Text für euch geschrieben, den Artikel aber trotzdem mit den hübschen Modefotos gespickt, an denen ihr hoffentlich auch Freude habt. Alle Teile sind wie immer verlinkt, nur falls Fragen kommen… 😉

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Wenn meine Worte heute wenig hilfreich waren und gerade so überhaupt gar nichts gegen eure Weltuntergangsstimmung hilft: überlegt am Ende eines jeden Tages ganz für euch, wofür ihr an diesem Tag dankbar gewesen seid. Worüber habt ihr euch gefreut an diesem Tag. Gibt es etwas, das euch an diesem Tag glücklich gemacht oder euch ein Lächeln geschenkt hat? Das müssen gar keine großen Sachen sein. Vielleicht war es der kleine Vogel auf dem Dachfirst, der euch etwas zugezwitschert hat, ein warmer Sonnenstrahl auf der Haut oder dass der Kaffee am Morgen vielleicht ganz besonders gut schmeckte oder ihr ihn vielleicht ohne jede Störung genießen konntet. Irgendetwas gibt es IMMER. Für JEDEN!
Mein Dank heute gilt jeder einzigen Leserin (und jedem einzigen Leser), die (bzw. der) meiner Predigt bis hierhin gefolgt ist. DANKE, dass ihr alle da seid und so treu und regelmäßig vorbeischaut!

In diesem Sinne bleibt mir gesund und fröhlich!

Alles Liebe, Eure
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8 Comments
  • Claudia
    April 19 2020

    Hallo Anja!
    Deinen ersten Abschnitt kann ich nur unterstreichen: vom Jammern wird es auch nicht besser! Irgendwann ist auch diese Herausforderung vorbei, ich hoffe, dass wir dann nicht weitermachen, wie zuvor, sondern etwas gelernt haben.
    Deine weiteren Absätze sind eher für Leute im Homeoffice oder in Quarantäne nützlich. Ich arbeite im Krankenhaus und sehe täglich Coronainfizierte. Daher halte ich privat die Kontaktsperre ein, auch wenn ich meine alten Eltern oder eine Freundin nach unseren Regeln hier durchaus treffen dürfte. Abends bin ich viel zu kaputt für irgendwas, es müssten Fenster geputzt werden, die Steuererklärung steht an und, und, und…
    Der letzte Abschnitt ist wieder interessant… das Kleid sieht sehr gut aus und steht dir mit Strickjacke und Gürtel am Besten. Dazu die Stiefel, ein gelungenes Outfit.

    Einen schönen Sonntag und bleib gesund!
    Claudia

  • Bettina
    April 19 2020

    Battle accepted …..und du weißt sicherlich, dass das nicht so ohne ist, nicht wegen der Zumbatanzerei, sondern eher, dass ich mich dann dabei filme …..also gut, dann mal in die Tanzklamotten und ka Famila Alltagsfeierei aus dem Bett geworfen .

    Sonntagsfeierliche Grüße

    Bettina

    • schminktante
      April 19 2020

      Wenn der Muskelkater des Todes weg ist, übe ich weiter… sieht immer so einfach aus… hab einen schönen Sonntag! 🙂
      Alles Liebe
      Anja

  • Anita
    April 19 2020

    Ein kluger Text, der anregen will, das Leben zu nehmen, so wie es eben ist, bzw. dass man für sich auch kleine Müs beitragen kann, dass es besser wird, wenigstens die eigene Laune.
    Was mir noch fehlt,ist der Hinweis, dass es gerade jetzt wichtig ist, innezuhalten, sich um andere zu kümmern, ihre Nöte zu erkennen, ihre Sorgen zu respektieren, ihnen zuzuhören oder ganz tatkräftig zu helfen. Das sehe ich bei einigen jungen Leuten, dass sie ein bisschen aus ihrer selbstbezogenen Phase rauskommen und für ältere einkaufen gehen und überhaupt erstmal wahrnehmen, dass nebenan jemand wohnt, den man schon länger nicht gesehen hat und dann einen Zettel aushängen mit ihrer telefonnummer und Hilfe anbieten, solche Aktionen haben mich in den letzten Wochen immer sehr gerührt und im Herzen erfreut, das ist die richtige Richtung! Nicht, dass jeder dauernd an sich selbst herum optimiert.
    Und gut ist,den eigenen Kopf mal wieder anzuschalten, Lösungen zu finden!
    Aber ganz klar ist auch, und ich finde es wichtig, dass wir das auch mal wahrnehmen, wie ungleich Dinge in unserem Land verteilt sind, seien es Breitbandzugänge oder gute Bezahlung oder Wohnraum ( viele gut betuchte Menschen sind ja derzeit das erste Mail für längere Zeit Zuhause, sonst ja gern um diese Zeit auf Ibiza oder Sylt oder jedes Wochenende unterwegs,haben aber die größten Häuser und sind fast nie da, ist das nicht irre?) oder politischer Einfluss. Hier tritt einiges sehr deutlich zutage. Will sagen, von bissl klatschen abends am Fenster ist keiner Krankenschwester, keinem Pfleger, Supermarktmitarbeiter oder Busfahrer geholfen. Die Arbeit der Lehrer wird z.B. dieser Tage sicher wieder mehr gewertschätzt. Wenn man homeschooling zuhause machen muss, und da hat man nur 1 Kind! 😉

    Ich wollte das nur mal anmerken, ist ausdrücklich keine Gegenposition zu Deiner. Nur ein Hinweis, dass, wenn man bissl Zeit über hat, es (auch auch selbst) gut tut, Gutes zu tun, zu helfen, Hilfe anzubieten, Nöte zu lindern.

  • Barbara
    April 19 2020

    ANJA!!! Was für ein toller Post! Du sprichst mir soo aus der Seele. Und für mich hast du genau die Punkte angesprochen, mit denen ich mich in dieser Zeit konfrontiert sehe – annehmen (weil es weniger denn je Sinn macht, sich aufzuregen, sei es im Supermarkt oder nach Meldungen / Entscheidungen „von oben“) Und Selbstliebe…. Puuh… grösseres Thema denn je, da man so auf sich selbst zurückgeworfen wird (ich lebe allein) und…. alles eben so ist, wie es ist. Aber man weiss doch, warum das alles so ist, also …. ich könnt grad wiederholen, was du eh schon geschrieben hast.
    Ich finde einfach toll, was und wie du alles machst (etwas platt formuliert…) und deine Lebensfreude, -Einstellung ist herrlich ansteckend, aufmunternd und hilfreich. Für mich. Danke dafür. Von Herzen.
    Liebe Grüße nach Karlsruhe, Barbara
    ….. und was für schöne Fotos!!

  • Nicole
    April 19 2020

    Liebe Anja,
    Dein Beitrag =könnte mein Beitrag sein.
    Will sagen, dass ich deine Einstellung in jeder Hinsicht teile. Denn du sagst es sehr treffend: Wir haben noch Wasser, können uns bewegen und irgendwie ist auch genug zu essen da. Bei Pamela reif bin ich raus, meine Art von Selbstliebe, denn ich möchte danach keinem Arzt zur Last fallen, haha.
    Ich finde, wir können alle etwas Gutes aus dieser Zeit mitnehmen. Und wenn es nur die Tatsache ist, dass nichts selbstverständliches selbstverständlich ist. Ich finde, man nimmt Dinge ganz anders wahr. Außerdem hilft die Nicht-Akzeptanz auch nicht weiter. Es geht dann nicht schneller, höchstens beschwerlicher.
    Deine Fotos sind so schön, das Kleid an dir ist ein Traum. Das muss erwähnt werden.
    Sehr schön finde ich, wie du dich nach alternativen Möglichkeiten umsiehst und die Situation annimmst..
    Behalte deinen Optimismus, es ist schön zu lesen.
    Am Ende wird diese ‚Krise‘ eine Epoche sein. Die zweite nach dem Mauerfall, bei der wir ‚aktiv‘ ein Teil davon waren.
    Hab einen schönen Sonntag
    Nicole

  • Karen
    April 19 2020

    Liebe Anja,

    Dein Beitrag spricht mir aus der Seele! Wir können nichts daran ändern, also machen wir das Beste daraus. Ja, mein Garten war noch nie so toll und das schon so früh im Jahr . Das Haus innen wird in den nächsten Wochen aufgeräumt, weil der Urlaub nun. Leider ausfällt, bzw. Auf Oktober verschoben wird. Auch bei der Arbeit in der vorderen Linie (Hausarztpraxis auf dem Land) bringt es nicht zu jammern, sondern zu überlegen, wie es am Besten gemeistert werden kann. Vor allem für die nicht Corona-Kranken.

    Das Kleid ist toll!

    LG
    Karen

    • schminktante
      April 20 2020

      Liebe Karen,
      ich bin sicher, dass sich alle Deine Patienten bei Dir in guten Händen wissen. Bleib so positiv wie ich Dich kennenlernen durfte!
      Alles Liebe
      Anja