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Das Tagebuch (m)einer Lidstraffung

Werbung – dieser Artikel erzählt von meiner Lidstraffung. Er enthält Werbelinks zur Villa Bella München. Meine Behandlung (für die ich einen Preisnachlass bekommen habe) habe ich selbst bezahlt.
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Ihr habt so lange gewartet, aber jetzt ist es endlich soweit – ihr erfahrt alle Details meiner Lidstraffung, die ich im Februar von Dr. Ludger Meyer in der Villa Bella in München habe machen lassen. Ich sag’s gleich: heute wird es sehr lang – also am besten gemütlich machen, Heißgetränk holen. In dieser Dokumentation findet ihr außerdem Fotos, die den Heilungsprozess nach der OP dokumentieren. Wer schwache Nerven hat, ist damit jetzt also auch vorgewarnt – die ersten Tage nach der OP hätte ich keinen Schönheitspokal gewonnen…. :-).

Bereit? Dann mal los:

Es war von ganz langer Hand geplant und angespart. Einige Praxen und Ärzte quer durch Deutschland habe ich mir angesehen und mich beraten lassen und am Ende doch gekniffen. Immer wieder habe ich diesen Termin verschoben. Es sollte schon mein Geburtstagsgeschenk an mich zum 45. sein. Und dann dachte ich: “ach, ich kann noch warten.” Mit 46 saß ich zum ersten Mal in der Villa Bella München und ließ mich unverbindlich von Dr. Meyer zum Thema Lidstraffung beraten. Drei weitere Jahre hat es gebraucht bis ich endlich den Schritt gewagt habe und euch nun minütiös über den Eingriff und das komplette Drumherum berichten kann.

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Warum eine Augenlidkorrektur?

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Je nach Tagesform fand ich den Zustand auf meinen Lidern mal mehr und mal weniger erträglich. Auch Meinungen von außen hatten auf meine Entscheidung mehr Einfluss als mir lieb gewesen wäre. Einerseits bekam ich ganz oft die nervige Frage gestellt, warum ich denn meine Augenbrauen immer so hochziehen würde. Meine flapsige Antwort “Weil ich’s kann…” war mehr Trotz als Tatsache. Denn ziehst Du die Braue nach oben, strafft sich die Haut am Oberlid und das Auge geht auf. Ich machte das jahrelang und irgendwann ganz unbewusst.
Weil ich ja mit meinen Behandlungen bisher immer sehr offen umgegangen bin, habe um mein Vorhaben, mir eines Tages das Augenlid operieren zu lassen, auch nie ein Geheimnis gemacht. Und eben entsprechende Kommentare kassiert.

“Wo willst Du denn was straffen lassen?”

“Wieso lässt Du denn jetzt auch noch an Dir herumschnippeln?”

“Da hast Du doch gar nicht nötig.”

Aber auch:

“Oh wie mutig. Erzählst Du davon, wenn Du es hast machen lassen?”

und:

“Ich würde ja auch gern, aber ich traue mich nicht.”

Möglicherweise war es eine Kombination aus dem täglich wechselnden Eindruck meinerselbst vor dem Spiegel, eigener Hasenfüssigkeit und dem unterschwelligen Vorwurf von außen es nicht nötig zu haben, dass ich fast bis zu meinem 50. Geburtstag gewartet habe.

Weil ich weiß, wieviele von euch ähnlich hadern, habe ich in den für euch alle eine Art Tagebuch geführt. Jeden Schritt aufgezeichnet, jede Gefühlsregung protokolliert. Denn die OP alleine ist es ja nicht. Ich hoffe, ich kann mit dem heutigen Beitrag meinen klitzekleinen Teil zur Aufklärung leisten:

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Aufklärung und Beratung. Brauchte ich mehr als einmal. Habe ich auch bekommen. Weil Beratung auch für Dr. Meyer ultra wichtig ist. So weiß jede/r Patient/in worauf er/sie sich einlässt und was auf ihn/sie zukommt.

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Der Tag davor

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Eigentlich spreche ich hier von Wochen. Denn immer wieder lag der Finger auf der Tastatur um den ganzen Prozess zu stoppen. Wäre da nicht die innere Stimme gewesen, die flüsterte “und dann stehst Du 2 Tage später wieder vor dem Spiegel und ärgerst Dich, dass Du so eine Pflaume bist.”. Auch als ich mit meinem Mann bereits auf dem Weg nach München war, habe ich mich gefragt, ob das wirklich sein muss. Immer wieder das Pro gegen das Contra abwägend. Immer wieder zum gleichen Schluss gelangt:

Seit Jahren schreibe ich hier von Schrumpellidern. Seit Jahren kaschiere ich hier und da und dort. Mal gelingt es gut, mal weniger. Seit Jahren will ich genau DAS: eine Augenlidkorrektur. Und immer wieder zischeln da auch fiese dünne Stimmchen, was dieses eitle Getue eigentlich soll. Und dass nunmal normal sei, mit fast 50 Schrumpellider zu haben.
Allerdings ist es im 21. Jahrhundert genauso normal, sich dafür zu entscheiden, die modernen Möglichkeiten der Medizin zu nutzen und etwas gegen die ungeliebten Schrumpellider zu tun! Jedem Tierchen sein Plaisierchen!

Also los. Ich habe Gedankentagebuch geführt, Fotos gemacht und jetzt erfahrt ihr alle Details. Schonungslos offen.

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Außen cool – innerlich tobte ein kleiner Sturm. Auch in diesem Moment wäre ich am liebsten von der Liege gesprungen und hätte laut STOPP gerufen – frag mich heute einer, wieso…. 🙂

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Der OP-Tag

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Mir ist flau im Magen und ich bin sehr wortkarg. Mein Mann kennt das wenn ich aufgeregt bin und ich bin ihm extrem dankbar, dass er einfach nur da ist, mich aber in keinster Weise begrängt. Ich darf ordentlich frühstücken (was sich als schwieriger erweist, als es sich anhört) und stehe um kurz nach 9 Uhr in der Villa Bella. Den netten Empfang bekomme ich vor lauter Aufregung nur halb mit. Kurz darauf bittet Dr. Meyer gewohnt herzlich mit einem breiten Lächeln in sein Sprechzimmer. Ihm zur Seite sitzt Dr. Dozan, der uns als Assistenzarzt in der Villa Bella vorgestellt wird.
Wir sprechen noch einmal ganz ausführlich über plastische Eingriffe im Allgemeinen und die Blepharoplastik im Speziellen. Den Fragebogen zur Anamnese und eine ausführliche Aufklärung über OP-Verlauf und Nachbehandlung habe ich zwar vorab postalisch bekommen, allerdings gehen wir Punkt für Punkt noch einmal all das durch, was auf den Zetteln steht. Jede Frage wird beantwortet, jeder noch so kleine Zweifel ernst genommen und besprochen.

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Vor der OP: Dr. Burda Meyer zeichnet das “Schnittmuster” auf die Lider.

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Als nächstes gehts in den Behandlungsraum. Auf meine Lider wird ein kleines Schnittmuster aufgemalt. Ich finde es riesig und hoffe, der Doc weiß, was er da tut :-). Dann machen wir Fotos, damit auch die Villa Bella eine Vorher-Nachher-Dokumentation hat. Nachdem Entkleiden mache ich es mir auf der Behandlungsliege bequem und bekomme mein schickes OP-Mützchen aufgesetzt. Also eitel darf man vor so einer OP wirklich nicht sein. Ungeschminkt, fragwürdige Zeichnungen auf den Augen und ein grünes bauschiges Etwas auf’m Kopf… 🙂 .

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In der Villa Bella bleiben keine Wünsche offen. Ich wollte die Super-Doc-Haube – ich bekam die Super-Doc-Haube! 🙂

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Während Dr. Meyer sich in sein OP-Outfit schwingt (ich habe mir die “Super-Doc-Haube” gewünscht), legt Dr. Dozan bereits den Zugang für das Narkosemittel. Es wird mich für die Dauer der OP in einen Dämmerschlaf bringen, das kann man als Zwischending zwischen örtlicher Betäubung und Vollnarkose sehen. Man schläft, aber braucht keinen Tubus und keine Beatmung, weil die Muskulatur nicht außer Kraft gesetzt wird. Ich spüre die Flüssigkeit warm durch meine Adern fließen, sage “Gute Nacht” und schließe die Augen. Was ich nicht mehr mitbekomme ist, dass ich in Liegeposition gebracht werde und immernoch munter drauflos plappere. Dass ich mit grünem OP-Tuch abgedeckt werde und zappele und immernoch plappere. Verrücktes Zeug kommt aus mir, das keiner versteht, Dr. Dozan verpasst mir vorsichtshalber gleich noch eine zweite Ladung und dann ist endlich Ruhe. So bin ich …. gnihihihiii!

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Hier bin ich gerade aufgeweckt worden und gebe durch Handzeichen zu verstehen: die Patientin hat überlebt. 🙂 Die Kühlmaske soll dafür sorgen, dass die Augenpartie nicht zu stark anschwillt.

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35 Minuten später ist der Spuk vorbei und ich werde sanft geweckt. Auf meinen Augen liegt eine Kühlmaske. Ich darf langsam zu mir kommen und wechsele später in einen anderen Raum, wo ich solange warten darf, bis ich stabil und sicher genug bin, die Praxis in Begleitung meines Mannes zu verlassen.

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Erstes Selfie, ungefähr 45 min nach OP. Extra für euch!

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Meine Augen fühlen sich schwer an, was durch die Pflasterchen kommt, mit denen die Schnitte sicher abgedeckt sind. Schmerzen habe ich keine. Es geht mir erstaunlich gut. Allerdings gibt Dr. Meyer meinem Mann die Tipps für Zuhause mit, denn nach so einem Dämmerschlaf brauche das Gehirn einen Moment um sich zu regenerieren. Folglich bin ich rein geistig auch noch ein bisschen durcheinander und frage immer wieder die gleichen Fragen. Was aber nicht schlimm ist (das mit ‘verwirrt’ kennt der Gatte schon). Ich muss mich ja nur ins Auto setzen und werde nach Hause chauffiert. Einmal mehr bin ich froh, dass mein Mann so einen langen Geduldsfaden hat!
Die erste Nacht verbringe ich -wie empfohlen- in einer etwas aufrechteren Position als normal. Damit sollen Einblutungen und grobe Schwellungen reduziert werden.

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Tag 1 nach OP.

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Danach: Tag 1

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Was nur so semi geklappt hat. Aber darauf war ich vorbereitet. Ich schwelle schon bei kosmetischen Behandlungen immer ziemlich stark zu und kenne mein schwaches Bindegewebe. Außerdem wurde ich ja mehrfach umfassend über alle Eventualitätewn aufgeklärt. Weshalb ich auch nicht in Panik ausbreche, dass ich am nächsten Morgen meine Augen gefühlt nur halb aufbekomme und sich unter ihnen bläuliche Beulen gebildet haben. Der Lidrand ist rötlich-violett angelaufen und ich sehe aus wie ein Preisboxer nach seinem großen Kampf. Am Vormittag habe ich mit der Villa Bella telefoniert und meinen aktuellen Zustand durchgegeben, wie gewünscht und mir weitere Infos abgeholt. Den Tag verbringe ich also halb sitzend, mit wechselnden Kühl-Akkus auf der Couch. Handy, Laptop & Co. sind heute noch untersagt. Ich darf ein bisschen lesen und widme mich endlich den Podcastfolgen, zu denen ich lange nicht gekommen bin. Mit ist noch ein bisschen schwindelig und ich habe wenig Appetit, aber keine Schmerzen und bereits am Abend stehe ich in der Küche und koche Pasta.

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Tag 2 nach Lidstraffung.

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Danach: Tag 2

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Wieder habe ich etwas erhöht geschlafen und weil ich die Augen wegen der Pflaster nur halb aufbekomme und deshalb den Kopf immer leicht in den Nacken lege, ist selbiger ordentlich verspannt. Heute sind die Beulen unter meinen Augen etwas weniger dick, fangen an sich zu verfärben und auch die Augen lassen sich besser öffnen als gestern. Da sich eins weiter öffnen lässt als das Andere, sehe ich ein bisschen aus, als hätte ich einen Silberblick. Soll ja sexy sein…
Ich muss ein paar Stunden ans Laptop, um E-Mails zu beantworten und einen Artikel fertigzustellen – das mache ich häppchenweise. Immer unterbrochen von der Kühlakkupause.

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Tag 3 nach Lidstraffung.

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Danach: Tag 3

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Damit ich vernünftig schlafen kann, muss ich wohl letzte Nacht das Zweitkissen aus dem Bett geschmissen und recht flach gelegen haben. Mein Gesicht bedankt sich mit wenig hübschen Beulen, die wie Tropfen unter den Augen hängen. Kein schöner Anblick. Die Farbvariation ist hoffentlich heute auf ihrem Höhepunkt angekommen. Das linke Auge hat in der Nacht ein bisschen nachgeblutet, habe ich bemerkt und ich hoffe, dass das keine nachteiligen Auswirkungen auf den Heilungsprozess hat. Wieder wird gekühlt, was das Zeug hält. Es fühlt sich trotzdem so an, als könne ich die Augen wieder ein Stückchen weiter öffnen als gestern.

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Tag 4+5 nach Lidstraffung.

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Danach: Tag 4 & 5

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Jeden Tag wird es ein kleines bisschen besser. Ich helfe mit Arnika Globulis nach und bemerke deutlich, wie die Heilung Schub aufnimmt. Auch die Migränemaske zum Umschnallen ist total praktisch (viel besser als die Akkus, die ich festhalten muss). Nach dem Kühlen sind die geschwollenen Tränensäcke immer fast weg. An Tag 5 ist es dann wirklich richtig bunt und morgen muss ich nach München zum Fäden ziehen… mit-dem-Zug! :-)). Das wird lustig.

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Knapp eine Woche nach der Lidstraffung und nach dem Fäden ziehen. Mit Concealer und Sonnenbrille im Zug auf dem heimweg aus München.

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Danach: Tag 6

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Es geht zum Fäden ziehen. Knapp eine Woche nach der Lidstraffung. Ich habe mich heute das erste Mal an Make up gewagt und die Hämatome unter den Augen mit reichlich Concealer (Thank god an den Concealer von it cosmetics!!) abgedeckt. Plus ordentlich Rouge und mit Brille muss es gehen. Morgens um kurz nach 7 ist es für Sonnenbrille im Februar leider noch zu dunkel. Also bin ich todesmutig und reite so verorgelt wie ich aussehe in den Karlsruher Bahnhof ein. In Berlin würde das keinen Menschen interessieren – is ja Balin, wa? In Karlsruhe ist das …. nun ja…. anders. Ich komme mir unter all den Blicken schon ziemlich komisch vor. Am Bäckerstand fragt mich die Verkäuferin ob das ein Lifting sei, was ich bejahe. Sie will alles wissen und ich antworte bereitwillig alles über eine Lidstraffung bis sich hinter mir ein Herr räuspert… :-)))). Weil alle Menschen mich immernoch ganz schön doof angucken, wechsele ich nun doch zur Sonnenbrille. Dadurch gucken sie nicht etwa weniger doof, aber immerhin könnte man jetzt von mir denken, ich sei völlig bekloppt oder ein Promi incognito. Denn ich trage zu meiner riesigen schwarzen Brille auch noch eine fette Strickmütze (ja, ein bisschen wie Kenny).
In München angekommen, werde ich deutlich weniger streng beäugt und lande wieder auf dem Behandlungsstuhl von Dr. Meyer. Assistenzarzt Dr. Dozan zieht mir die Fäden. Pro Auge wurde ein einziger Faden vernäht, damit man eben auch nur eine dünne Naht sieht, wenn alles verheilt ist und nicht auch noch die Einstiche. Das zwickt ganz schön und ich befürchte, die Nähte reißen direkt wieder auf. Aber dann ist die Schrecksekunde vorbei und Dr. Dozan ergießt sich freudestrahlend in Zufriedenheitsbekundungen. Es würde top aussehen und sei richtig gut geworden…

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Dr. Meyer ist zufrieden mit der Lidstraffung. Fräulein Ming guckt noch ein bisschen “schief” aus der Wäsche, kann aber auch schon wieder lächeln.

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Was ich mit dem Blick in den Spiegel überhaupt nicht bestätigen kann. Ich denke nur: wenn das so bleibt…. Die Nähte sehen unterschiedlich aus. Eine ist schon viel besser verheilt als die Andere. Eine sitzt über der Lidfalte, die Andere richtig drinnen. Ich bekomme Panik.
Natürlich schaut auch Dr. Meyer himself nochmal drauf und beruhigt mich. Die Schwellungen seien noch deutlich zu sehen (sehe ich später auf den Fotos auch) und auch dass eine Naht anders heile als die Andere sei nach einer Lidstraffung jetzt nicht so ungewöhnlich. Das verändere sich jetzt von Woche zu Woche noch sehr deutlich.
Meine Freundin Bianca hat mich aus der Praxis abgeholt und versteht meine Hysterie überhaupt nicht. Sie findet’s super und auch wenn alles noch echt dick sei, sähe man schon, wie toll das Endergebnis mal wird…. na gut. Daran will ich jetzt mal glauben. Fotos gibt es auch – macht euch selbst ein Bild von “Madame Ming”.

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Aufnahme vom 13.02.20, 11 Tage nach der Lidstraffung – trage Make up, Concealer und habe mich an ein erstes Tightlining gewagt.

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Woche 2

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Der Heilungsprozess zieht sich. Das rechte Auge verheilt nach wie vor besser, das Linke nur innen. Die Außenseite sieht aus, als wäre sie nach dem Fadenzug wieder etwas aufgegangen. Es hat sich ein tiefer Krater gebildet. Mein Mann nennt ihn “deine Ablage”. Wie witzig…. (nicht). Immer wieder bildet sich Grint, der abfällt. Dann nässt es wieder und vergrintet aufs Neue. Das gefällt mir überhaupt nicht. Deshalb fotografiere ich den IST-Zustand und sende eine (wahrscheinlich etwas hysterische) Mail an Dr. Meyer.
Ich habe übrigens bisher keine Produkte auf die Augenlider gebracht und maximal die bereits geschlossenen Stellen mit einem fusselfreien Bambuspad und Wasser abgetupft. Das spüre ich jetzt langsam deutlich, werde aber jetzt zumindest am rechten Auge etwas Narbengel von WALA auftragen und tagsüber mal die Augenpflege von cicé antesten.
In dieser Woche habe ich im Übrigen bereits wieder zwei Jobs. Unter anderem als Model bei PETER HAHN. Ich präsentiere die Kollektionsteile für die FashionxFriends-Party. Da mein Auftraggeber umfassend informiert ist, darf ich meine Brille auflassen und muss die Augen nicht schminken. Auch das anschließende Fotoshooting am Tag drauf klappt richtig gut (Photoshop und sehr talentierten Händen sei dank bekomme ich in der Postproduktion ein bisschen Kontur an die Augen gebastelt).
Gegen Ende der Woche drehe ich auch wieder ein erstes Make up Tutorial. Natürlich gibt es für die Augen lediglich eine Lidrandverdichtung (Tightlining) an der oberen Wasserlinie. Ich sag euch: das fühlt sich vielleicht komisch an… den die beweglichen Lider sind total taub. Das ist ganz normal und soll sich in den nächsten Monaten langsam wieder geben. Ich bin darüber gut informiert und deshalb nicht ansatzweise am Rande eines Nervenzusammenbruchs :-).
Was mich irritiert: eine Narbe will nicht so zuheilen, wie ich das gern hätte. Ich spreche Dr. Meyer auf den AB und bin gespannt auf seine Meinung dazu.

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Woche 3 nach Lidstraffung. Ungeschminkt.

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Woche 3

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Dr. Meyer hat sich gemeldet. Mich beruhigt es total, dass er mich nicht direkt nach München einbestellt. Sondern mir mit ruhiger Stimme erklärt, dass es durchaus nicht ungewöhnlich sei, dass manchmal soetwas passiert. Möglicherweise hat es bei der OP ein winzig kleines Blutgefäß getroffen. Und weil die Heilung nunmal auch eine gute Blutversorgung benötigt, die gerade nicht gewährleistet ist, gibt es an der betreffenden Stelle Verzögerungen. “Einen Schluckauf in der Wundheilung” nennt er das. Ich muss mich also weiter in Geduld üben. Geduld…. eine meiner herausragendsten Tugenden. Aber hej – wir sind ja auch erst in Woche 3.
Zum Wochenende hin gibt es dann auch nocheinmal einen kleinen Schwung nach vorn.
Was mir auffällt: aktuell verliere ich verstärkt Wimpern. Ich kann nicht erkennen, dass am Wimpernkranz schon Lücken wären und gehe jetzt mal davon aus, dass alte Wimpern aufgrund der temporären Unterversorgung (ist ja immernoch alles taub) ausfallen und sicher auch neue nachwachsen werden.

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Woche 4

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Die Schwellungen haben sich zum Großteil verzogen, die Blutergüsse sind längst weg. Die beweglichen Lider -besonders das Linke und besonders am Morgen- sind nach wie vor geschwollen.
Ich habe mich an den Zustand gewöhnt, kein Augen Make up tragen zu können (sieht auch mit kräftigen Lippen irgendwie cool aus!). In den letzten Tagen habe ich ein weiteres Fotoshooting absolviert. Mit ganz wenig Mascara. Den Rest muss die Retusche besorgen und ich bin froh, dass meine liebsten Fotografen Anna & Johannes so geduldig sind und das Beste aus den Bildern herausholen.

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5 oder 6 Wochen nach Lidstraffung. Neuer Signature-Look: Foundation, Rouge und Contouring, natürlich Augenbrauen und ein Hauch Mascara. Dazu ein plakativer Lippenstift. Brille lenkt zusätzlich ab. Gefällt mir echt gut.

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Woche 6

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Daran, dass die Absätze hier immer kürzer werden, könnt ihr sehen, dass der Heilungsprozess jetzt langsamer vonstatten geht und sich weniger stark etwas verändert. Die Narben sind gerötet, aber auf beiden Lidern geschlossen und heilen vor sich hin. Ich trage noch immer kein Make up auf den Lidern, habe mich aber inzwischen wieder an Mascara gewagt. Das Ergebnis gefällt mir ausgesprochen gut. Durch die Hautstraffung kommt es mir so vor, als wäre da auch gleich ein Wimpernlifting dabei gewesen. Mit ganz wenig Wimperntusche bekomme ich richtig viel Schwung und freu mich wie Bolle.
Ein kleiner Wermutstropfen betrübt mich: die Narbe auf der rechten Seite liegt teilweise ein kleines bisschen über der Lidfalte und wird wohl auch dort bleiben, wenn kein Wunder passiert. Schließlich ist ja Woche 6 und da kann ich doch wohl gefälligst von meinem Körper erwarten, dass alles bittschön wieder ganz normal ausschaut – nur schöner!
Was für ein Glück, dass ich jederzeit in der Villa Bella anrufen und die hysterische Patientin heraushängen lassen darf. Und wie gut, dass der Dr. Meyer ein Gemüt wie ein Elefant hat und meine Panik an ihm abprallt. Hat er nämlich in 30 Jahren OP-Erfahrung alles schonmal gehört. Er hält mir einen Vortrag und beruhigt mich, erklärt mir das mit der Wundheilung und den Regenerationsprozessen in Körpern nochmal ganz von vorn. Es sei völlig normal, dass der Körper eine Weile braucht bis sich tatsächlich auch optisch die wahrgenommene „Normalität“ einstellt und auch bei mir würde dieser Fall noch eintreffen. Die Narben würden ganz glatt und hell und unsichtbar – dafür könne er garantieren. Solange ich mich an kleine Pflegeregeln halte und mich in Geduld übe… da isses wieder dieses Wort, dessen Eigenschaften offenbar nicht in mein Wesen gepackt wurde…

Ach und wisst ihr was? Insgesamt hat natürlich außer mir niemand auch nur irgendwas von einer Narbe bemerkt, die angeblich irgendwo rausguckt (wie immer).

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Oktober 2020.
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8 Monate nach Lidstraffung.

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Über ein halbes Jahr später…

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Geduld ist ja wohl etwas, das ICH erfunden haben muss! Jawohl!

Jetzt ist Anfang Oktober und auch wenn ich es an manchen Tagen fast nicht glauben wollte, hat Dr. Meyer Recht behalten (natürlich!). Die Narben sind babypopo-glatt. Sie sind fast unsichtbar und haben sich so in die Lidfalte verkrümelt, dass selbst ich manchmal genau hinschauen muss, um sie noch zu identifizieren. Die beweglichen Lider haben wieder Gefühl und alle Wimpern sind auch wieder da. Und mehr noch…. jeden Morgen begrüßt mich ein wach aussehendes Gesicht mit offenen Augen. Das ist wirklich seit der OP jeden Morgen (auch wenn die Nacht noch so kurz war) eine wahre Freude. Das mit dieser Geduld hat sich wirklich gelohnt und ich bin super happy mit dem Ergebnis meiner Lidstraffung! 😉

Hier seht ihr nochmal vorher und nach 8 Monaten:

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Ich würde mal sagen: Mission geglückt! Was sagt ihr?

Wer noch Fragen dazu hat, der kann gern in meinem ersten Beitrag zu diesem Thema nachlesen. Dort habe ich ein Interview mit Dr. Meyer über die meistgestellten Fragen zur Lidstraffung veröffentlicht.

Alles Liebe, Eure
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13 Comments
  • Annette
    Oktober 4 2020

    Danke für Deinen ehrlichen Bericht, Anja! Das Ergebnis ist einfach toll.
    Meine hängenden Lider sind deutlich stärker ausgeprägt als Deine vorher, der bewegliche Teil des Oberlids ist bei mir quasi nicht sichtbar.
    Geduld ist beim Heilungsprozess sicher eine große Herausforderung… das verstehe ich.
    Irgendwann möchte ich diese Behandlung auch gerne machen lassen. Dann müßte ich mich ja wohl endlich an kräftigen Lippenstift gewöhnen 😉

    Nochmal danke und liebe Grüße,
    Annette

  • Nicole
    Oktober 4 2020

    Liebe Anja,
    eines vorweg: Ich fand dich vorher hübsch und für mich hättest du nichts ändern müssen ;).
    Aber ich verstehe zu gut, dass du es für DICH gemacht hast. Gut finde ich, dass das, was du Hasenfüssigkeit nennst, dazu geführt hast, dass du dich so richtig mit dem Thema auseinandergesetzt hast.
    Richtig gut finde ich dieses Tagebuch, weil es zeigt, bei allem, was es am Ende gebracht hat, dass so eine OP trotz allem kein Spaziergang ist und du nicht sofort wie neugeboren aussahst.
    Ich finde das Ergebnis gelungen und natürlich. Und das Schönste ist, dass du damit so zufrieden bist.
    Für mich ist das nichts, das weiß ich. Obwohl es immer Ausnahmen geben kann, die diese Regel wiederlegen.
    Meine Freude für dich ist dir jedoch sicher und das Tagebuch ist toll geschrieben, was sicher auch etwas Überwindung gekostet haben dürfte.
    Am Ende ist es total egal, was andere sagen: Du hast dich getraut und du fühlst dich wunderbar. Mehr geht nicht.
    Alles Liebe
    Nicole

  • Christine
    Oktober 4 2020

    Hallo liebe Anja,
    ich bin schon lange eine stille Leserin deines tollen Blogs und hab mich erstmal gewagt dir zu schreiben, da ich eine Frage hätte:
    mit welchen Kosten muss ich rechnen bei der Oberlidstraffung?
    Ich hab nämlich auch schon solche Schlupflider dadurch und finde auch, dass ich dadurch müde aussehe. Wäre meine erste Beauty-OP.

    Ganz liebe, herzliche Grüße aus Wien!
    Christine

  • Hana Mond
    Oktober 4 2020

    Eine Lidstraffung ist der einzige Schönheits-Eingriff, die ich mir für mich vorstellen könnte …. daher danke für deinen Beitrag, auch wenn für mich das Thema noch hoffentlich eine lange Weile nicht akut wird mit meinen 35 Jahren (und wer weiß, wie hasenfüßig ich sein werde, wenn ich wirklich konkret drüber nachdenke!), sehr aufschlussreich! Und wirklich ein tolles Ergebnis.

  • rosalili
    Oktober 4 2020

    Auf jeden Fall Mission geglückt! Ich habe auch im Januar diesen Jahres eine Oberlidstraffung machen lassen, bei Dr. Frantzen in Berlin und bin super zufrieden. Den Heilungsverlauf kann ich komplett nachvollziehen, die Narbe des einen Auges verlief bei mir komplett schräg, weil da mehr Haut wegzuschneiden war, jetzt ist aber wirklich nichts mehr zu sehen.
    Danke für deinen Bericht!
    Liebe Grüße
    rosalili

  • Simone
    Oktober 5 2020

    Liebe Anja,

    ich bin gerade auf dem Weg zur 50 und seit einiger Zeit stille Blog-Leserin und Instagram-Followerin. Ich habe das Thema Lidstraffung in Deinen Posts mit all den schönen und unschönen Kommentaren verfolgt und als ich heute Deinen Artikel gelesen habe, dachte ich, jetzt schreibe ich Dir mal, um Dir zu sagen, wie toll ich Deinen Umgang mit dem Thema finde. Ich bin übrigens auf Deinen Blog gestoßen, weil ich Anregungen für Make-Up suchte, das mich nicht älter aussehen läßt, als ich eigentlich bin ;-). Ich habe Deine Tipps auch direkt ausprobiert. Jetzt besitze ich auch eine BB-Cream und finde es super.

    Mich hat von Anfang an Deine Offenheit und Ehrlichkeit begeistert und ich finde es wunderbar, dass Du das mit der Welt geteilt hast. Und wenn wir ehrlich sind, hat doch fast jede/r von uns im Zeitalter von all den kosmetischen und chirurgischen Möglichkeiten schon mal darüber nachgedacht, etwas zu verändern. Besonders ab Mitte 40.

    Auch ich denke seit längerem über eine Straffung meiner Augenlider nach. Die Idee, sich das zum Geburtstag zu schenken, finde ich großartig! Vielleich traue ich mich zu meinem 50. Geburtstag :-)). Hasenfuss ist nämlich mein zweiter Vorname. Besonders, wenn es um OPs geht. Deine Doku hat mir auf jeden Fall ein bißchen Mut gemacht. Bei Dir ist es einfach toll geworden!

    Liebe Grüße,
    Simone

  • Rheinesherzblut
    Oktober 5 2020

    Liebe Anja, ich hab es kurz vor Weihnachten “getan” und definitiv nicht bereut!

    Der wache Blick am Morgen, der Lidstrich, den man auch sieht, genau wie die Wimpern!
    Auch Dir steht es ganz wunderbar!

    Liebe Grüße Andrea

    P.S. eine Kollegin hat sich auch vor einigen Wochen operieren lassen. Sie hat es wie Du ewig verschoben, aber aus Angst, hinterher vllt nicht mehr die Augen schließen zu können. Auch sie ist total happy!

  • Ute
    Oktober 12 2020

    Liebe Anja,

    vielen Dank für den ehrlichen Bericht und die ehrlichen Bilder. Ganz ehrlich? Am Anfang der Bilder dachte ich: Oh Gott! und am Ende denke ich – well done!

    Supi!

    LG Ute

  • Diana
    Oktober 13 2020

    Liebe Anja,

    wow, das war wirklich interessant – danke dir!

    Ich selbst habe Schlupflider, nicht altersbedingt, schon immer. Fast schon asiatisch wirkende Augen. Wie Charlotte Rampling oder Renee Zellweger (wobei die zwischendurch ja auch mal was machen ließ). Ich würde meine Lider jetzt nicht verändern wollen, weil es ja mein ganzes ursprüngliches Gesicht total verändern würde ( äh – kann man verstehen, was ich meine?). ABER: Wenn die Lider irgendwann altersbedingt (mit 46 noch alles im grünen Bereich) der Schwerkraft nachgeben sollten, bin ich auch dabei.

    Liebe Grüße
    Diana

  • ombia
    Oktober 16 2020

    Ich hätte gleich auch Unterlidstraffung mitgemacht :-)) dann wäre das gute Ergebnis noch besser!

    • schminktante
      Oktober 18 2020

      Das darf ja glücklicherweise jeder selbst entscheiden. Ich bin mit meinen Unterlidern sehr zufrieden.

  • Christa Lassen
    Oktober 17 2020

    Hallo und danke für deinen Bericht und vor allem für die Fotos. Ich habe mir die Lider auch vor einigen Jahren straffen lassen – in einer Augenklinik meines Heimatortes ( norddeutsche Provinz ).
    OP und Heilungsprozess waren komplikationsfrei – keine Gefühlslosigkeit, Wimpernausfall etc. – aber mein Aussehen entsprach mindestens deinem….OMG….schminken konnte ich mich ganz schnell wieder. Ich freue mich heute – mit 72 Jahren – immer noch über wache Augen, die mit Lidstrich, viel Wimperntusche und hin und wieder Lidschatten über den Mund- und Nasenschutz hinwegblitzen.
    Es gibt übrigens einige Krankenkassen, die die Kosten für die OP ( bei eingeschränktem Gesichtsfeld) übernehmen.
    Herzlichen Gruß aus dem hohen Norden
    Christa