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Beautytalk: Bestsellerautorin Meike Werkmeister

Werbung – Meike Werkmeister ist zu Gast im neuen/alten Beautytalk. Ihre Bücher und ihre Website habe ich verlinkt. Sicherheitshalber kennzeichne ich mal, auch wenn das Interview ganz freiwillig und ohne finanzielle Mittel zustande gekommen ist.

Alle Fotos: Meike Reiners

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Wer sie nicht kennt, wird sie nicht vermisst haben. Wer hier schon länger liest, vielleicht schon. Wie könnte eine Sommerpause schöner enden als mit einer tollen Bekanntmachung? Heute gibt es ein ganz lautes TÖ – RÖÖÖÖÖÖ:

die Beautyinterviews sind zurück!!

Irgendwie ging mir letztes Jahr ein bisschen die Puste aus. Die Gründe sind vielfältig – in erster Linie hatten wohl die Meisten eher mit sich und den veränderten Lebensumständen zu tun, ich eingeschlossen. Deshalb habe ich die Interviews in eine lange Pause geschickt, die Fragen überarbeitet und einen neuen Anlauf genommen. Freut euch ab sofort wieder jeden Monat auf ein neues Beautyinterview. Mit tollen Frauen und vielleicht ja auch irgendwann mit einem Mann, der sich traut sich öffentlich zu seiner Leidenschaft in Sachen Hautpflege (und vielleicht sogar Make up) zu bekennen.

Ich möchte versuchen, das Potpourri so vielfältig wie möglich zu gestalten. Die persönlichen Beautyvorlieben von Machern hinter Brands herauszukitzeln. Blogger- und Influencer-Kolleg*innen befragen. Prominente und weniger Prominente Gesichter. So wie ihr das hier bereits 4 Jahre lang lesen konntet.

Zur Premiere der Wiederbelebung aller Beautyinterviews habe ich mir heute gleich mal eine richtige Bestsellerautorin eingeladen. Vielleicht hat ja die/der ein oder andere unter euch im Urlaub eines ihrer Bücher verschlungen?

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Bestsellerautorin
MEIKE WERKMEISTER
ist heute mein Gast !


Ihre Romane “Sterne sieht man nur im Dunkeln”, “Über dem Meer tanzt das Licht” oder “Der Wind singt unser Lied” nehmen Leser mit ans Meer und auf Reisen: durchs Leben, durchs Wachsen, durchs Reifen. Die Seiten lesen sich leichtfüßig und sind keine schwere Kost, aber dennoch mit ganz viel Weisheit, so dass man jedes Buch mit einem Lächeln und einem Seufzer zuklappt. Weil man sich auf der ein oder anderen Seite wiederfindet, mitfiebert, mitleidet und sich auf ein Happy End freuen kann.

Ich freue mich ganz besonders, dass ich euch mit Meike heute eine ganz sympathische und geerdete Persönlichkeit vorstellen darf, die ihre Sicht auf die Schönheit mit euch teilt. Los gehts:

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Stellst Du Dich bitte kurz vor? Was sollen/dürfen die Leser*innen über Dich erfahren? 

Mein Name ist Meike Werkmeister, ich bin 42 Jahre alt, lebe in Hamburg und schreibe Romane. Ich bin verheiratet, habe einen achtjährigen Sohn, einen 15 Monate alten Kleinpudel, und wir alle lieben das Meer. Ich bin beides zugleich: ziemlich uneitel, denn ich schlüpfe beispielsweise morgens aus dem Bett in meine Schuhe und gehe wie ich bin im Schlafanzug mit dem Hund. Und doch bin ich gleichzeitig auch ziemlich eitel, denn es ist mir echt wichtig, gepflegt zu sein.

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Wie definierst Du für Dich den Begriff Schönheit? Was empfindest Du als schön? 

Schönheit ist für mich ein inneres Leuchten – etwas, was hinter dem hervorstrahlt, was auf den ersten Blick sichtbar ist. Wenn ich das Gefühl habe, es schlummert etwas in Menschen  – eine Geschichte, Klugheit, Humor, ein gutes Herz oder einfach ein großes Interesse an anderen. Deshalb kommt es häufig vor, dass ich die Attraktivität einer Person noch einmal ganz neu entdecke, wenn ich sie besser kenne. 

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Bist Du eher ein Beautyjunkie oder hältst Du es im Badezimmer eher pragmatisch? 

Ich schminke mich wenig und besitze daher kaum dekorative Kosmetik. Dafür bin ich ein echter Pflegejunkie. Für pflegende Beautyprodukte gebe ich leider viel zu viel Geld aus. Ich habe bis ins Erwachsenenalter hinein an Neurodermitis gelitten, die ich schließlich mit Mitte 20 durch eine lange Diät in den Griff bekommen habe. Ich habe aber bis heute eine sehr empfindliche, extrem trockene Haut. Daher neige ich nicht zu Experimenten und vertraue etablierten, hochpreisigen Marken – zum Kummer meines Geldbeutels. Weil ich ein Pflegejunkie bin, brauche ich abends deutlich länger im Bad als morgens, weil ich noch Masken einwirken lassen, Seren einklopfen oder Nagelöl einmassieren muss. Ein Minimum an Pflegeprogramm gibt es bei mir ausnahmslos immer. Ich bin noch nie in meinem ganzen Leben ohne Abschminken und Zahnseide benutzen ins Bett gegangen – ganz egal, wie wild die Party vorher war.

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Worauf achtest Du bei der Wahl Deiner Beautyprodukte? 

Seit einigen Jahren kaufe ich nur noch Naturkosmetik. Es ist eine Entscheidung für die Umwelt, aber auch eine für meine Haut. Ich möchte einfach kein Mineralöl oder keine Mikroplastikpartikel auf mir tragen oder in den Abfluss spülen. Ich nutze beim Einkaufen die CodeCheck-App, die mir anzeigt, welche Inhaltsstoffe bei Produkten bedenklich sind. So erkenne ich schnell Greenwashing. Außerdem kaufe ich lediglich Produkte ohne zugefügte Duftstoffe, weil ich sie nicht vertrage und nicht mag. Ich habe vor vielen Jahren aufgehört, Parfüm zu tragen. Ich mag es, wie (gepflegte, versteht sich) Menschen von Natur aus individuell riechen.

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Wir werden ja alle nicht jünger. Wie gehst Du damit um, dass sich auch Deine Haut mit zunehmendem Alter verändert?

Manchmal erschrecke ich mich zugegebenermaßen, wenn die Selfie-Kamera aus Versehen am Handy angeht. Habe ich so hängende Haut an den Wangen, denke ich dann. Ist mein Hals schon so faltig? Grundsätzlich finde ich mich aber gerade so schön wie noch in keinem Alter. Nicht, weil ich jetzt schöner wäre als früher. Sondern weil ich heute viel milder und liebevoller auf mich blicke. Ich bin unfassbar dankbar für meinen starken, gesunden, sportlichen Körper, der mit meinem Kind toben, mit meinem Hund über Wiesen rennen, an der Seite meines Mannes auf dem Surfbrett in die Wellen paddeln und auf Partys mit meinen Freundinnen bis morgens durchtanzen kann.

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Welche Einstellung hast Du zu schönheitsästhetischen Eingriffen?

Ich lebe grundsätzlich nach dem Motto: Leben und leben lassen. Ich finde es also kein Stück verwerflich, wenn Leute etwas an sich machen lassen. Jeder muss für sich entscheiden, was er wie schön findet. Trotzdem erwische ich mich manchmal bei dem Gedanken, dass ich es schade finde, wenn Leute viel Botox oder Filler verwenden. Denn ich persönlich mag an anderen ihre individuelle Mimik. Das Krausziehen ihrer Nase, die Lachfältchen um die Augen, die zusammengeschobenen Augenbrauen – für mich sind das oft die Dinge, die ich an jemandem besonders anziehend und charmant finde. Daher kann ich mir für mich zum jetzigen Zeitpunkt nicht vorstellen, etwas machen zu lassen. Aber wer weiß, vielleicht sehe ich das in ein paar Jahren anders.

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Hat sich Deine Einstellung zu Hautpflege und Make up über die Jahre verändert? 

Früher war ich viel experimentierfreudiger. Ich habe es geliebt, durch Drogeriemärkte zu laufen und neue Produkte zu entdecken. Ich war auch wahnsinnig anfällig für Werbeversprechen. Kaum ein neues Produktsegment, bei dem ich nicht mitgemacht hätte. Macht schön, faltenfrei und porentief rein? Kauf ich! Das war mein Motto. Selbstverständlich ist ein Großteil schnell wieder im Müll gelandet. Heute weiß ich ziemlich genau, was meine Haut braucht. Nämlich ganz sicher nicht allzu viele Experimente. Ich benutze daher seit Jahren die gleichen Cremes. Auch habe ich früher super gerne Schminktipps aus Zeitschriften ausprobiert. Heute weiß ich: das meiste steht mir leider nicht. Lippenstift zum Beispiel finde ich an anderen toll – an mir leider gar nicht. Das gleiche gilt für Grundierung. Ich habe Pigmentflecken im Gesicht, die sich nie ganz abdecken lassen, daher lasse ich lieber ganz die Finger davon. Ich gefalle mir selbst am besten, wenn ich gerade vom Surfen aus dem Meer komme, mir das Salzwasser aus Wimpern und Haaren tropft und meine Augen leuchten, weil ich glücklich bin. Wenn kein Meer in der Nähe ist, steht es mir in meinen Augen am besten, wenn ich ein bisschen Concealer um die Augen auftrage, hellbraunen Lidschatten auf die Oberlider, warmrosa Rouge auf die Wangen und ordentlich Wimperntusche. Das ist mein Standardprogramm vor Lesungen oder anderen wichtigen Terminen. Mehr mache ich nie. 

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Welche Produkte bzw. Tools dürfen in Deiner täglichen Make up Routine nicht fehlen?

Im Alltag benutze ich nur Wimperntusche und Lippenpflege. Im Urlaub schminke ich mich grundsätzlich gar nicht, dann nehme ich nicht mal etwas mit. Ich versuche aber, mir vorher im Kosmetikstudio die Wimpern färben zu lassen, weil sie von Natur aus eher hell sind und ich mich dann nicht ganz so nackt fühle. Wenn wir wegfahren, fahren wir immer ans Meer, wo wir den halben Tag im Wasser verbringen. Das verträgt sich nicht mit Make-Up. Ich gebe viel Geld für hochwertigen Sonnenschutz aus, denn meine Haut ist auch da sehr empfindlich. Der ökologisch einwandfreie ist leider oft extrem weiß und pastenartig, aber es gibt ihn fürs Gesicht in getönt, damit sehe ich etwas weniger wie ein Schlossgespenst aus. Wegen meiner Pigmentflecken gehe ich niemals ohne Käppi in die Sonne und halte mich außerhalb des Meeres möglichst im Schatten auf.

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Hast Du einen persönlichen Beautyfavoriten? 

Ich traue mich kaum, es zu sagen, weil es so ein sündhaft teures Produkt ist, aber: Ich bin süchtig nach dem Nährstoffkonzentrat von Susanne Kaufmann. Es riecht herrlich, fühlt sich toll auf der Haut an und ich bilde mir ein, dass es ihr auch verdammt guttut. Außerdem bin ich eine dieser Frauen, die das Haus niemals ohne Lippenpflegestift verlassen, am liebsten nehme ich seit Jahren den von Amazingy.

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Gibt es irgendeine Begebenheit im Zusammenhang mit den Thema Beauty, von der Du sagt: nie wieder?

Alles, was mit heißem Wachs und Körperhaaren zu tun hat. Ich bewundere alle Frauen, die das durchziehen. Es klingt auch großartig in der Theorie – wochenlang glatte Haut ohne tägliches Rasieren unter der Dusche. Aber ich kann das nicht, Leute. Es tut mir einfach zu weh. Ein Versuch, die Haare weglasern zu lassen, ist leider mal vor Jahren gescheitert. Ich habe gelesen, dass es am besten mit richtig dunklen Körperhaaren gelingt, und meine waren eventuell einfach zu hell.

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The worst case: Du strandest ohne jegliches Gepäck in einer fremden Gegend. Auf welche 3 Beautyprodukte kannst Du keinesfalls verzichten und musst diese unbedingt besorgen? (wenn wir mal davon ausgehen, dass Du im Hotel Zahnpflegekit, Duschgel und Shampoo bekommst) 

Lippenpflege, Augencreme und mein Nährstoffkonzentrat. Moment, warte, gehen vier? Ohne Nachtcreme wird es eng. Wie gesagt: Pflegejunkie …

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Was hält Dich jung?

Meine positive Lebenseinstellung. Für mich ist das Glas immer halbvoll, ich kann in den allermeisten Begebenheiten etwas Wertvolles sehen, ich bin hoffnungslos optimistisch und glaube an das Gute in jedem Menschen. Außerdem habe ich gelernt, was mir guttut: einem Job nachgehen zu können, der meine Leidenschaft ist. Möglichst jeden Tag Bewegung und Sport an der frischen Luft. Und eine Ernährung, die zu großen Teilen aus Pflanzen besteht. Wenn ich mich an diese Parameter halte, fühle ich mich am fittesten und jüngsten. Nur das Thema Schlaf war für mich immer schon ein schwieriges. Ich kann abends schlecht abschalten und liege viel zu oft wach.

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Hast Du ein Schönheitsideal? Jemand, von dem Du sagen kannst, dass er Dich beautytechnisch inspiriert? 

Eine gute Bekannte von mir. Jedes Mal, wenn ich ihr begegnete, habe ich anfangs gestaunt. Sie leuchtet immer auf eine unglaublich natürliche Weise von innen heraus, ihre Haut und ihr Haar haben diesen Glow, obwohl sie sich so gut wie gar nicht schminkt. Irgendwann wurde mir klar, dass sie so schön ist, weil sie einfach gut zu sich und ihrem Körper ist. Darin habe ich sie mir zum Vorbild genommen.

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Welchen Rat würdest Du Deinem jüngeren Ich mit auf den Weg geben?

Zupf doch bitte nicht so an deinen schönen dichten Augenbrauen herum! Und trink keine Kuhmilch, davon bekommst du Bauchweh! Aber vor allem: Schatzi, du vergeudest deine Zeit, in dem du ständig mit den Dingen haderst, die an dir nicht irgendwelchen Schönheitsidealen entsprechen. Keiner deiner scheinbaren Makel wird dir in deinem Leben je bei irgendetwas im Weg stehen, was dich glücklich macht. Versprochen!

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Was wünschst Du Dir für die Beauty-Zukunft? 

Ich hoffe, dass ich entspannt damit umgehen kann, dass meine Haut schlaffer und faltiger, mein Bauch runder wird und die familienbedingten Schlupflieder sich ihren Weg bahnen. Ich hoffe, dass ich es schaffe, mich trotzdem noch schön zu finden. Dass ich weiterhin junge Frauen anstaunen und denken kann: Irre, was bist du glatt und jung und hübsch und makellos. Und was bin ich froh, nicht mehr in deinem Alter zu sein.

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Liebe Meike,
das war ein mehr als würdiger und fulminanter Auftakt für den neuen, alten Beautytalk. Ich habe Deine Antworten ganz oft und immer wieder auch mit einem Schmunzeln gelesen. Vielen lieben Dank für Deine Zeit!

Wenn es euch Spaß gemacht hat, dieses Interview zu lesen, dann klickt euch hier gerne durch Beautytalks aus 4 Jahren.

Alles Liebe, Eure Anja

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1 Comment
  • Anka
    September 14 2021

    Was für ein sympathisches Interview! Habe es sehr gern gelesen.