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Beautyinterview: Im Bad mit Beate von BeFifty

Unbezahlte Werbung – in diesem Beautyinterview werden unbeauftragt und unbezahlt Marken erwähnt. Rein rechtlich bin ich zur Werbekennzeichnung verpflichtet.
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Das letzte Beautyinterview in 2019 und einmal mehr darf ich euch heute eine großartige Frau vorstellen, deren Blog ich schon lange lese und die ich in diesem Jahr endlich auch etwas persönlicher kennenlernen durfte. Dass sie die 50+Bloggerin ist, würde niemand vermuten, der es nicht weiß. Beate von BeFifty sprüht vor Energie und Dynamik und hat dieses ganz besondere Strahlen, dem jeder verfällt, der 2 Minuten mit ihr spricht. Grundpositiv und offen mit Herz und Geist. Und das kann man in jedem ihrer Artikel lesen. Ob nachhaltiger Mode oder wunderbaren Reisezielen: Beate vermittelt jedes Thema so, dass man am liebsten sofort an diesen Ort verreisen möchte oder die nachhaltige Jeans zumindest schonmal auf die Wunschliste setzt und sich mit nachhaltigen Modemarken beschäftigt… und bevor ich jetzt weiter schwärme, lade ich euch ein, euch selbst ein Bild zu machen. Beate hat dieses Interview sogar um einige Fragen erweitert, die ich ab 2020 sehr gern mit in den Fragenkatalog für zukünftige Interviewpartnerinnen aufnehme.

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Willkommen liebe Beate auf dem Schminktantenblog!

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Foto: Quirin Siegert

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Stellst Du Dich bitte kurz vor? Was sollen/dürfen die Leser*innen über Dich erfahren?

Beate – Bloggerin.
Beauty Junkie, Fashion Addicted, Marketingprofi, Weltreisende, Querdenkerin, Mutter, Tourismuskauffrau, Networkerin. Exil-Pfälzerin und seit über 20 Jahren glücklich in München. Viel gesehen und immer ein kritisches Auge, mit ganz viel frischer Begeisterung und einer Vorliebe für Herausforderungen. Authentizität ist mir wichtig, gepaart mit Lebenserfahrung. Sehr social und digital.

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Verrätst Du Dein Alter?

Klar: 53.

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Welche Einstellung hast Du zum Thema Beauty? Bist Du eher ein Beautyjunkie oder hältst Du es im Badezimmer eher pragmatisch? (Das darfst Du gern etwas ausführen.)

Ich bin ein absoluter Beautyjunkie – im positiven Sinne. Nicht die Masse in meinem Badezimmer zählt, sondern das Besondere. Wenn es mir gelingt, Produkte zu finden, die wirklich etwas für die Haut machen und ich das mit meinen Lesern teilen kann, dann bin ich glücklich.

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Foto: Sarah Willmeroth

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Wie definierst Du für Dich den Begriff Schönheit? Was empfindest Du als schön?

Lebendigkeit, Lebensfreude und Authentizität.

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Beschreibe die für Dich perfekte Hautpflege.

Wirkstoffkosmetik, die etwas für meine Haut macht. Feuchtigkeit und viel Wasser trinken reicht mit 53 leider nicht aus. Ich liebe Masken, vor allem Sheet-Masken. Wählt man die richtige Maske, dann hat man einen Hochleistungshelfer, der die Haut in Rekordzeit verbessert.

Und ich mag Seren sehr gerne. Ein gutes Serum hilft bei speziellen Hautproblemen und kann ein Weichzeichner für unsere erfahrene Haut sein. Seit kurzem in meinem Badezimmer: Seren für den Körper. Von Fine gibt es tolle Body-Seren. Die Öle der Pflege ziehen sofort und rückstandslos ein. Perfekt, wenn die Zeit knapp ist.

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Thema Make-up: Welche Utensilien dürfen in Deiner täglichen Make-up-Routine nicht fehlen?

Wimperntusche (Lengthening Mascara von Jane Iredale), Lip Gloss und Eyeliner. Privat bin auch gerne ungeschminkt.

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Foto: Sarah Willmeroth

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Was ist Dein Beauty Favorit?

Das „EGF-Serum“ der isländischen Marke Bioeffect. Es ist teuer, aber es funktioniert. Wissenschaftler haben ein pflanzliches EGF “nachgebaut” und eine vegane Kopie menschlicher Wachstumsfaktoren geschaffen. Diese wird aus Gerste gewonnen, und das ist ein hochkomplexer Vorgang. So komplex und innovativ, dass die Entdeckung des pflanzlichen EGF für den Nobelpreis für Medizin nominiert wurde.

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Wie hat sich Deine Einstellung zu Hautpflege und Make-up über die Jahre verändert?

Hautpflege: Ich gehe (möglichst konsequent) alle 6 Wochen zu meiner Kosmetikerin.

Make-up: weniger ist mehr. Und das beste Make-up funktioniert nicht, wenn es nicht typgerecht gewählt wurde und die Farbe nicht stimmt. Ebenso wichtig: Feuchtigkeit first! Meine Schminkregel, seitdem ich 40 bin. Feuchtigkeit unter die getönte Tagescreme bzw. das Make-up. Die perfekte Grundlage ist ein Primer, und er zählt für mich zu den absolut verjüngenden Wundermitteln.

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The worst case: Du strandest ohne jegliches Gepäck in einer fremden Gegend.
Welche Beautytools musst Du jetzt unbedingt besorgen? (wenn wir mal davon ausgehen, dass Du im Hotel Zahnpflegekit, Duschgel und Shampoo bekommst)

1) Actyva Butter von Kemøn (ein absoluter Allrounder). Bändigt fliegende Haare, pflegt die Nagelhaut und regeneriert und pflegt raue, rissige oder gerötete Hautstellen.

2) Eine gute Gesichtscreme (z. B. ESSE, Cicé)

3) Sonnenschutz

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Foto: Sarah Willmeroth

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Thema Anti Aging: Wie gehst Du damit um, dass sich auch Deine Haut mit zunehmendem Alter verändert?

Es ist, wie es ist. Ich mag mein Äußeres, auch mit Falten. Und das ist auch ein Resultat der letzten Jahre: nicht mehr so kritisch mit sich selbst zu sein und sich zu mögen. Früher habe ich immer viel zu viel Zeit damit verbracht, mich mit meinen “Defiziten” auseinanderzusetzen. Heute denke ich an den meisten Tagen: “All good!” Ich weiß beim Blick in den Spiegel: Es ist nur erfahrene Haut, die etwas an Volumen verloren hat. Es ist kein Charakterfehler.

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Wie stehst Du zum Thema Schönheits-OP oder –eingriffe?

Ist nicht meine Lösung. Aber da muss jeder seinen persönlichen Weg finden.

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Was hält Dich jung?

Glück – und etwas Neues zu probieren, raus aus der Komfortzone. Aktuelles Beispiel: mein Bad in der Nordsee bei 8 Grad (im Rahmen einer Klimatherapie im Oktober). Solche Erlebnisse lassen mich strahlen und halten mich jung. Und natürlich meine Teilnahme als Studiogast bei Beauty TV. Da habe ich ganz klar meine Komfortzone verlassen und es war im Nachhinein ganz wunderbar! Das hält mich lebendig und macht mir Spaß.

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Foto: Sarah Willmeroth

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Hast Du ein Schönheitsideal? Jemand, von dem Du sagen kannst, dass er Dich beautytechnisch inspiriert?

Nein. Be yourself, everybody else is already taken.

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Hast Du ein Beautygeheimnis, das Du verraten möchtest?

Zufriedenheit und Lebensfreude – im Beruflichen und Privaten.

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Was wünscht Du Dir für die Beauty-Zukunft?

Kein Mikroplastik in Kosmetik.
Mehr Nachhaltigkeit im Bereich Verpackung. Konkret: weniger Einmal-Verpackungen, mehr intelligente Materialien. Ein sehr gutes Beispiel in dem Bereich ist die Firma Kemøn. Die Produkte sind teilweise aus recycelbarem Green PE hergestellt. Ein innovatives Material, das nicht aus Erdöl, sondern aus Zuckerrohr stammt, das in kontrollierten Gebieten in Brasilien weitab vom Amazonas-Regenwald angebaut wird.

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Liebe Beate,
ich freue mich so wahnsinnig, dass wir es (trotz vollgepackter Kreativ-Chaoten-Schreibtische) geschafft haben, dieses schöne Interview zusammenzustellen!! Noch mehr freue ich mich, dass ich Dich persönlich kennenlernen durfte und ich hoffe, die Zahl unserer Gespräche und Begegnungen werden sich zukünftig deutlich erhöhen. Vielen lieben Dank, dass Du Dir die Zeit für die Schminktanten-Blogleser genommen hast!
Auf ganz bald!

Alles Liebe, Eure
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3 Comments
  • Martha
    Dezember 18 2019

    Guten Morgen, liebe Anja,

    ach, was für ein erfrischendes Interview, endlich mal jemand, der sich selbst leiden mag, nicht an sich herumbasteln läßt und sich auch noch um Nachhaltigkeit bei der Produktwahl kümmert. Danke, dass Du solche interessanten Menschen hier vorstellst, ich bin begeistert.
    Könnte man nicht – zusätzlich zu allem, was Du da schon leistest, sorry – die erwähnten Marken als Link einstellen? Das wäre super!
    Aber auch ohne Link: ein frohes Fest für Dich und natürlich auch Beate,

    liebe Grüße, Martha

  • Beate Finken
    Dezember 18 2019

    Liebe Anja,
    vielen Dank, dass ich Teil von Deinem Blog sein durfte. Und für Deine Mühe, Herzlichkeit und Fröhlichkeit. Die tut einfach gut. Und ja, natürlich für die wunderbaren Worte in Deiner Einführung. You made my day. Danke. Deine Beate

    • schminktante
      Dezember 18 2019

      Ich kann den Dank nur zurückgeben liebe Beate! Danke für Dein tolles Interview. Danke für Deine Spontaneität und Danke für Deine Geduld. Kreativchaoten verstehen sich eben blind und ohne Worte ;-).
      LG
      Anja